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Südknusprig on Stage

by - Dezember 14, 2016

Hach, im Tagesspiegel geht´s drunter und drüber. Mal ist Hass-Management angesagt, mal nicht. Anfang des Jahres hat Giovanni di Lorenzo, der Herausgeber des Kreuzberger Volksstürmers, des Zentralorgans für das dumme Berlin (unser Leser Burgunder), einen Brüller losgelassen:

“Qualitätsjournalismus muss die Menschen dazu befähigen, sich ihr eigenes Urteil bilden zu können”

Nun, so etwas im Tagesspiegel durchzusetzen ist nicht einfach. Aber es gibt kleine Änderungen in den Foren, vermutlich um die eingebrochenen Klickraten zu erhöhen, weil aufgrund der Hetze gegen Andersdenkende viele Leser das Onlineportal fluchtartig verlassen haben.

Was hat der Tagesspiegel nicht alles versucht, um seine hetzenden Trolle zu stützen. Selbst die Bewertungsfunktion für Kommentare wurde erst verändert und dann ganz abgeschafft (siehe Lachen mit Hate-Speech-Manager Altun). Es waren einfach zu viele negative Bewertungen, die die Trolle für ihre Hetz-Kommentare erhielten und zu viele positive für die „metastasierenden Geschwüre“ und „wandelnden Infektionsherde“, so wurden unter der Regie des „Community-Managers“ Atila Altun Andersdenkende diffamiert. Insbesondere der Der Blogwart und sein Kostümjurist hatten freie Hand. Der eine hetzte, der andere präsentierte seine Wirrnis.

Als southcross, der Kostümjurist des Tagesspiegels, er studiert schon seit Ewigkeiten Jura und wird nie fertig, wieder mal seine bauernschlaue Wirrnis zu Markte trug, redete ihn der Leser WilderEber am 13.12.2016 um 20:08 Uhr als südknusprig an. Wir finden südstuss passender, aber südknusprig ist auch nicht schlecht.

Es ist nicht erstaunlich, auch ohne Bewertungsfunktion stehen die Trolle dumm da, wenn sie sich mit Argumenten auseinandersetzen müssen. Es ist wie in anderen Onlineportalen, die noch Kommentare zulassen. Dafür geht unser Dank an den Tagesspiegel. Speziell bedanken wir uns beim Tagesspiegel, dass der Kostümjurist seine bauernschlaue Wirrnis so offen ausdrücken darf.

Beispiel gefällig? Leser a.fink schreibt um 9:24 Uhr u.a.:

Wer eine Person unvermittelt auf einer Rolltreppe tritt, um sie stürzen zu lassen, nimmt meiner Auffassung nach in Kauf, dass die Person auf dieser scharfkantigen technischen Anlage zu Tode kommt – das gilt selbstverständlich auch für normale Treppen. Ich hoffe, dass die zuständigen Staatsanwaltschaften ihre Ermittlungen und (hoffentlich!) späteren Anklagen an dieser Schwere der Taten ausrichten. Darüber hinaus sind Heimtücke und niedere Beweggründe zu konstatieren.

Und was macht der Kostümjurist daraus? Das hier:

Herr Fink: Das wurde hier längst alles ausführlich erörtert.
Ein Mordversuch liegt nicht und KEINESFALLS vor.

Weil der Leser a.fink nicht von Mord aber von Heimtücke und niederen Beweggründen geschrieben hat, diese Begriffe, wir sind keine Juristen, wohl nur im Zusammenhang mit Morden verwendet werden, lenkt der Kostümjurist mit einem Taschenspielertrick vom Thema ab und zeigt perfekt, wie die Wahrheitsszene tickt. Sie, wir nennen es mal so, argumentiert gegen etwas, was nicht gemeint, schon gar nicht gesagt wurde und nennt dann das Verfälschte neuerdings „postfaktisch“. Dummdreist und mit der belehrenden Attitüde des Blogwarts macht der Kostümjurist nicht a.fink lächerlich sondern sich selbst.

Nochmal: Dafür geht unser Dank an die Community-Redaktion des Tagesspiegels.

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6 Kommentare
  1. Columbo permalink

    Der Islam schützt wie keine andere Religion die Stellung der Frau, ist im Grunde eine einzige emanzipatorische, fortschrittliche Bewegung – wie an dieser türkischen Broschüre für frisch Vermählte deutlich wird:

    Wenn du als Ehefrau beim Sex sprichst, wird dein Kind stottern.

    Heiratet gebärfreudige, liebenswürdige Frauen, aber sie sollen Jungfrauen sein.

    Für den Fall, dass die Frau zickig ist, sollte der Mann sich nicht sofort scheiden lassen, damit diese Frau nicht auch noch zum Verhängnis für einen anderen Mann wird. Stattdessen sollte der Ehemann eine zweite Frau ehelichen, damit sie die erste Ehefrau zur Vernunft bringt.

    Eine Frau, die sich nicht für ihren Mann zurechtmacht, ihrem Mann als Herren im Hause nicht gehorsam ist, kann geschlagen werden. Manchmal sind ein, zwei Schläge ganz nützlich, das wirkt wie Medizin. Der Ehefrau wird so in Erinnerung gerufen, wer das Sagen im Haus hat.

    Berufliches Arbeiten ist für die Frau unnütz. Im Arbeitsleben kann die Frau einen noch attraktiveren Mann als ihren Ehemann sehen und sich in ihn verlieben. Sie soll daher ihre Beine übereinanderschlagen und lieber zu Hause bleiben.

    Oder hat das am Ende gar nichts mit dem Islam zu tun?

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkische-ehebroschuere-wenn-du-als-ehefrau-beim-sex-sprichst-wird-dein-kind-stottern-a-1126138.html

  2. S.Sorge permalink

    Was Suedstuss wohl dazu sagen wird?

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.attacke-in-muenchen-frau-auf-rolltreppe-getreten-und-beraubt.53c6aa93-45df-4bd5-b7a3-2c8a8733dd1d.html

    Bestimmt dasselbe wie immer. Zynisch wird er darauf hinweisen, und macht vor lauter Freude beinahe unter sich, dass solche Verbrecher – auch in Muenchen und Hedelfingen werden Fachkraefte am Werk gewesen sein – auch weiterhin den Schutz und die sozialen Annehmlichkeiten des deutschen Staates genießen werden. Schließlich haben wir das Grundgesetz und so prima offene Grenzen in der EU.
    Und wenn ich sehe, was für ein Theater gemacht wird, wenn ein paar Hanseln per Sammeltransport nach Afghanistan abgeschoben werden sollen, dann frage ich mich, wie die wohl Hundertausende abschieben wollen, die sich hier unberechtigt aufhalten, Straftaten begehen und dafür noch Transferleistungen und eine Duldung erhalten?
    Dazu die tendenzioese und verlogene Berichterstattung aus Syrien. Offenbar besteht gar kein Interesse, die Syrer nach der Wiederherstellung der staatlichen Ordnung dorthin zurückzuschicken.
    Miese Propaganda gegen Putin und Assad soll wohl den Nachschub an Fachkraeften sichern.
    Die Mutti und Steinmeier machen derweil, das, was sie schon geraume Zeit machen. Statt sich um Probleme ihrer eigenen Bürger zu kuemmern, tingeln sie durch die Welt und mischen sich ungefragt in internationale Konflikte ein.

    • almansour permalink

      Aleppo und kein Ende! Als eifriger Radiohörer werde ich seit Monaten bearbeitet, es schändlich zu finden, dass Ost-Aleppo von Regierungstruppen und Russen angegriffen worden ist.
      Und jedesmal denke ich: Moment: Da haben echte Islamisten Stadtteile besetzt, benutzen die Bevölkerung als menschliche Schutzschilde, drangsalieren diese und sorgen in ihrem Djihad für Hunger, Tod und Elend.
      Wir aber hören von menschenverachtenden russischen Bombardements, von Russen, die Kriegsverbrechen und Völkermord begehen, Und kennen denselben Tonfall schon von der täglichen Doping-Front.
      Nein, die dort eingeschlossenen Syrer sind hier wieder einmal nur die propagandistische Vorlage für ein beschämend an Nazi-Propaganda erinnernden Feldzug: Hier wir moralisch empörten guten Deutschen, dort die vertierten Russen, die jede ethische Norm in den Staub trampeln – und nun auch noch den Trump verursacht haben.
      Dieselben Politiker und ihre Journalisten genannte Fußtruppe unterstellen jedem Kritiker „Postfaktizität“.
      Was machen eigentlich derweil die amerikanischen Militärs und ihre Bündnistruppen in Syrien? Drehen sie Däumchen? Backen sie Weihnachtskekse?

      Aber irgendwie süß, wie der Tagesspiegel, das Spitzenorgan regierungsgelenkter Gräuelpropaganda jegliche Abstraktion von ethischen Kategorien verhökert hat, hier am Beispiel Wikileaks:
      Hier noch Häme, als Sarah Palins eMail-Konto gehackt worden ist:
      http://www.tagesspiegel.de/politik/us-wahlkampf-hacker-knacken-palins-e-mail-konto/1328578.html
      Dann der Tagesspiegel als stolzer Erstunterzeichner eines „Appells gegen die Kriminalisierung von WikiLeaks“, der allerdings faktisch den mutmaßlicher Vergewaltiger Julian Assange vor der Justiz hat schützen sollen:
      http://www.tagesspiegel.de/politik/im-wortlaut-appell-gegen-die-kriminalisierung-von-wikileaks/3625742.html
      Und nun aber das Dauerfeuer gegen eine Leakerei, die mal die Falschen triff, hier nur einer von etlichen Beiträgen dazu:
      http://www.tagesspiegel.de/politik/trump-und-russlands-hacker-liebesgruesse-aus-moskau/14968092.html

      Tja, die Ewiggestrigen, die tippen im Tagesspiegel in die Redaktionscomputer. Die schwarze Kappe „Antifaschismus“, die haben sie sich übergetülpt, damit sie von den Dummen und Eingelullten nicht erkannt werden. Und die Klugen und aufmerksamen, die diffamieren sie als „Rechte“, wobei sie mit „Rechten“ das Allerletzte meinen.

  3. almansour permalink

    Es ist ein Kreuz mit dem Südländer! Wären die Reisepassbulgaren, deren einer im U-Bahnhof eine Frau von hinten die Treppe heruntergetreten hat, Mitglieder der Bulgarischen BNS oder von Ataka, dann läge für den Southcross nicht nur ein Mordversuch vor, sondern er würde nicht müde, zu wiederholen, dass dahinter „Der Hass“ stehe. „Der Hass“ nämlich, immer mit dem bestimmten Artikel.

    Aufgrund gewisser, zu benennen tabuisierter Merkmale, sprechen aber die Videoaufnahmen dafür, das die Männer zu jener Volksgruppe gehört, die sich Bulgariens im Rahmen der osmanischen Eroberungszüge bedient haben oder aber mithilfe derselben und willfähriger Korruption nach dem EU-Beitritt mit gefaketer Herkunftsangabe einen EU-Pass besorgt haben.

    Nun geht der Täter also erstmal nach Bulgarien, von dort aus wird er versuchen, in die Türkei zu gelangen. In dieser Richtung wird an der Grenze beider Länder noch nicht so genau kontrolliert.

    Für Southcross, der klammheimlich auch gewisse, zu benennen tabuisierte Merkmale registriert hat, sprechen diese die Täter allerdings nahezu frei. Denn „Der Hass“ ist immer selektiv und befällt nur bestimmte Ethnien, während die anderen, „Der Hass“ ist schuld, nur traumatisiert und in jeder Gewalt entschuldbar handeln.

    Southcross. Im Tagesspiegelforum steht er an der Rampe und selektiert nach Rassemerkmalen, über wen er den Daumen hebt oder senkt.

  4. Burgunder permalink

    zu di Lorenzos „Qualitätsjournalismus“:

    Sie bemühen sich ja. Hat doch gerade vor ein paar Tagen Hans Monath einen Essay über PC als Hochmut der Vernünftigen mit Fokus auf die von r2g in Berlin zu erwartenden Zumutungen abgeliefert. Zieht man die eigenen Überheblichkeiten und die erwartbaren üblichen Ressentiments gegen Rechts (Alibi?) ab, dann wäre es richtig guter Journalismus.

    Gleichzeitig dürfen sich aber die leeren Augen von Kreuzberg erneut als Fanboy der Neostasis aufplustern und deren Chefin verteidigen. Grundlage sind ein längst zerpflücktes „Gutachten“ und der eigene Twitteraccount. Das räumt dann die gerade vom Blatt erkämpften Pluspunkte wieder ab und strapaziert den Dispo.

    • thombar permalink

      das essay von monath fand ich auch sehr bemerkenswert für den tagesspiegel. noch bemerkenswerter allerdings fand ich das aufgeregte gackern vieler kommentatoren.

      „getroffenen hunde bellen“ fiel mir da sofort ein…..

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