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Überraschung: Dunkelmigranten

by - Dezember 2, 2016

Focus Online raunt am 1.12.2016: Bestimmte Migrantenschichten lehnen deutschen Lebensstil ab und grenzen sich zunehmend aus. Potz, Blitz und Donner, diese Russen aber auch. Und die Vietnamesen, Engländer, Thais, Franzosen und wer nicht noch alles, denken wir.

Wer nicht noch alles? Wir lesen weiter:

Das Auseinanderleben der Migrantenmilieus vollziehe sich sowohl auf kultureller als auch auf sozialer Ebene, sagte VHW-Vorstand Bernd Hallenberg der Zeitung. Doch seien keinesfalls nur Migranten mit niedrigem Sozialstatus von dieser Entwicklung betroffen. „Die Abgrenzung zu Deutschland greift auch in Schichten mit höherer Bildung um sich.“ Stärker noch als bei der letzten Studie aus dem Jahr 2008 zögen sich Migranten nun in eigene „ethnische Enklaven“ zurück.

Migrantenmilieus! Aha! Russen, Vietnamesen, Engländer, Thais, Franzosen und wer nicht noch alles, zahlen hier zwar Steuern wie die, die hier schon länger leben, aber sich abkapseln? Das ist gelinde gesagt unschön. Wir lesen weiter und sind entsetzt:

„Wir sind nun mal keine Deutschen, wir sind nun mal Türken“, habe eine befragte Person zum Beispiel geantwortet.

Ja spinnen die denn beim Focus? Was soll die Pauschalisierung, die alle Türken unter Generalverdacht stellt? War es vielleicht ein Einzelfall-Türke mit deutschem Pass – was sonst? Einerlei. Wir fragen: Hat sich denn kein Russe, Vietnamese, Engländer, Thai, Franzose und wer nicht noch alles finden lassen, der die Gesellschaft derjenigen, die hier schon länger leben, ablehnt? Dann wird´s zum Glück wieder vage:

„Deutschland ist liberal und offen, und es kommen halt exorbitant konservative Menschen ins Land. Dass das eine mit dem anderen nicht wirklich harmonisiert, ist eine logische Folge“, so die Schlussfolgerung eines anderen Interviewten.

Wer war der andere Interviewte? Wir wissen es nicht, ahnen aber, dass es ein Russe, Vietnamese, Engländer, Thai, Franzose oder wer auch immer war, also mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Dunkelmigrant:

Auf der anderen Seite gäbe es auch viele Migranten, die sich verängstigt und verärgert über derartige Absonderungstendenzen von Flüchtlingen äußerten. So würden große Teile von ihnen eine Verschlechterung und Verhärtung des gesellschaftlichen Klimas in Deutschland befürchten. Die große Zahl von Flüchtlingen und zunehmende Terrorwarnungen verstärkten diese Tendenz zusätzlich, heißt es in der „FAZ“.

Und dann kommt´s wirklich ganz dicke:

Migranten der „modernen Mitte“ sähen sich inzwischen als „selbstverständlichen Teil der Gesellschaft“ und nähmen sich gar nicht als Migranten wahr. Dazu zählten zum Beispiel auch Einwandererkinder. Besonders deutlich wird diese Haltung bei folgendem Kommentar: „Wir sind, glaube ich, manchmal deutscher als manche Deutsche selbst.“

Moderne Mitte? Sind Dunkelmigranten als Teil Dunkeldeutschlands jetzt ein Teil der deutschen enthemmten Mitte? Dass die Mitte Dunkeldeutschlands eine enthemmte ist, hat die enthemmte Studie der Uni Leipzig mit ihren Herrn Professorinnen kürzlich festgestellt.

Wir wissen es nicht, haben aber eigene dunkle Erfahrungen im eigenen dunklen verwandschaftlichen Umfeld: Eine russische Migrantin, verheiratet mit einem Deutschen, hat ein Grundschulkind, das so allerlei in der Schule lernt, nur nicht deutsche Grammatik und Rechnen. Sie wissen schon, Inklusion und so. Also unterrichtet sie ihr Kind zuhause in beidem, vermutlich auf dass es ein Mitglied der enthemmten Mitte werde. Wenn das nicht integrationsfeindlich ist und den inklusiven Unterricht an Berliner Schulen zunichte macht, dann wissen wir auch nicht weiter.

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