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„Kriminell ist das System und nicht der Widerstand!“

by - Dezember 1, 2016

Wenn Sie nicht wollen, wie wir wollen, und wir sagen, dass Sie nur deshalb nicht wollen, wie wir wollen, weil Sie ein kapitalistischer privilegierter Geldsack sind, der brutal seine Machtposition ausübt und sich an sozialer Ungleichheit weidet, und wenn wir ihnen deshalb androhen, Ihr Eigentum wegzunehmen und, um die Drohung nachdrücklicher zu machen, schon einmal das Auto von Peter W. anzünden, weil es gerade da steht, wo wir laufen, und wenn Sie dann die Polizei rufen und die „Bullenschweine“ uns daran hindern wollen, Autos anzuzünden und Sie zu vertreiben, am besten in eine ihrer Steueroasen, dann ist das Repression. Wenn wir nun Steine, Molotowcocktails und Schlagwergzeuge aller Art nehmen, um uns gegen die Bullenschweine zur Wehr zu setzen, dann ist das Antirepression, dann setzen wir uns nur gegen die Aggression des Systems zur Wehr, das seine Klassenstruktur schützen, die Ungleichheit ausweiten, die Armen unterdrücken und die Reichen noch reicher machen will.

Das ist die kürzeste Erklärung von Antirepression, zu der wir fähig sind. Antirepression ist ein linksextremes Konzept, das auf einem Zirkelschluss basiert und dazu gedacht ist, eigene Gewalt zur Notwehr gegen das System umzudeuten.

ScienceFiles: Antirepression: Linksextreme, Terroristen, Al-Kaida, IS – alles dasselbe

Zum steueralimentierten, zeitgenössischen, antifaschistischen Widerstand gehört die Unterdrückung missliebiger Meinungen. Ein Mittel ist zum Beispiel die Entmenschlichung von Menschen. Frauen der AfD und einer Kritikerin des GenderGaga passierte genau das mit einem „Theaterstück“ der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz. Die BZ fragte am 5.11.2015: Woher kommt dieser neue Hass auf die konservativen Frauen? Im Text hieß es:

Sie tanzen als wild gewordene hasserfüllte Kreaturen über die Bühne. Ihre Namen werden wie die von Verbrecherinnen anklagend ins Publikum geschrien. Sogar eine Wohnadresse wurde dem geneigten Publikum bekannt gegeben.

Und auf Cicero:

Da helfe als Gegenmittel nur, den „Zombies“ „direkt ins Gesicht“ zu schießen und ihr „Gehirn auszulöschen. Das ist die einzige Möglichkeit.“ Die „Zombies“ seien auferstanden aus den „Massenvernichtungslagern und Leichenbergen der Schlachtfelder“, nun stolperten sie „mit blutleeren Augen durch die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten“ oder gar mitten hinein in die Politik, wo sie „Angst erzeugen, Hass säen und Menschen vernichten.“

Kein Heiko Maas, keine Stasi 2.0 der Anetta Kahane, nach unserer Kenntnis auch kein Staatsanwalt, der wegen Volksverhetzung ermittelte. Fünf Tage nach der Vorstellung ging ein Firmengelände in Flammen auf. Dieses Gebäude dient als Postadresse für die „Demo für alle“, organisiert von einer der entmenschlichten Frauen. Ein Artikel des Tagesspiegels trug zum Thema diese Überschrift: Drohungen nach AfD-kritischem Theaterstück.

Übrigens: Der Autor des BZ-Artikels heißt Gunnar Schupelius. Auch er ein Opfer einer militanten Verwarnung durch Linksextremisten. Man kann die Liste noch weiter fortsetzen. Zum Beispiel mit dem Historiker Jörg Baberowski, bekannt durch sein Buch über Räume der Gewalt und Der rote Terror: Die Geschichte des Stalinismus.  Auch er ein Opfer des zeitgenössischen Antifaschismus. In Bremen konnte er nur unter Polizeischutz auftreten. Redefreiheit nur für Gleichgesinnte, titelt Cicero am 21.10.2016.

Linksextreme Gewalt hat keinerlei menschlichen Bezug. Auch in den Foren des Tagesspiegels werden Menschen „metastasierende Geschwüre“, die „in Quarantäne“ müssen, genannt (siehe hier).

Nun hat wieder einer gezeigt, dass er sich nicht einschüchtern lässt. Wir hoffen, dass er nicht das Ziel zeitgenössischer Antifaschisten wird. ScienceFiles berichtet am 30.11.2016:

Abgesagt: Präsident will keine Linksextremisten an seiner Hochschule

Der G20-Gipfel, der am 3. und 4. Dezember in Hamburg stattfinden wird, wirft seine Schatten voraus. Nicht nur, weil die Messehalle Ziel eines Sprengstoffanschlages von Linksextremisten war, auch deshalb, weil an der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaft (HAW) eine Grundsatzentscheidung getroffen wurde, die man als Wissenschaftler nur begrüßen kann: Der Präsident der HAW hat einen Mietvertrag, der mit dem AStA der HAW zur Durchführung einer „G20 Aktionskonferenz“ abgeschlossen wurde, gekündigt. Die Aktionskonferenz muss nun woanders stattfinden, vielleicht in einem von Linken besetzen Haus in Hamburg?

Obwohl man grundsätzlich die Frage stellen muss, wie es sein konnte, dass die Räumlichkeiten einer Hochschule überhaupt als Ort für eine G-20 Aktionskonferenz in Betracht gezogen werden konnten, muss man dem geschäftsführenden Präsidenten der HAW, Prof. Dr. Claus-Dieter Wacker, Hochachtung zollen. Es gibt noch wackere Wissenschaftler, die nicht dabei zusehen wollen, wie ihre Hochschulen zur Planungsbasis linksextremer Aktionen gemacht werden, von denen man niemandem, der noch die Demonstrationen anlässlich der Eröffnung des EZB-Hochhauses in Frankfurt in Erinnerung hat, sagen muss, wie sie aussehen bzw. ausgehen.

Weiter auf ScienceFiles

Warum man grundsätzlich die Frage stellen muss, wie es sein konnte, dass die Räumlichkeiten einer Hochschule überhaupt als Ort für eine G-20 Aktionskonferenz in Betracht gezogen werden konnte? Die Antwort scheint uns einfach. Gegeben hat sie Manuela Schwesig, SPD, die Ministerin für Frauen und Kampf gegen Rechts: Linksextremismus ist ein aufgebauschtes Problem.

„Kriminell ist das System und nicht der Widerstand!“, zitiert ScienceFiles den neuesten Verfassungsschutzbericht.

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