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Ein Prozent ist nicht gleich ein Prozent

by - November 23, 2016

Das Hass nicht gleich Hass und Gewalt nicht gleich Gewalt ist, haben wir in unserer Rubrik „Lernen mit DK – Rechtsverständnis“ dokumentiert. Zuletzt hier. Nun hat die INSA-CONSULERE GmbH herausgefunden, was Focus Online mit journalistischer Präzision berichten lässt, dass eine 1 von einer 1 unterschieden werden kann. Mal sorgt eine 1 für einen enormen Schub, mal nicht.

Gute Nachrichten für Angela Merkel: Die Union legt in einer aktuellen Umfrage in der Wählergunst deutlich zu. Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, kämen CDU und CSU auf 31,5 Prozent der Stimmen.

Und:

Die AfD legte leicht zu und käme bei einer Wahl am Sonntag laut der Umfrage auf 15 Prozent.

Auf der Achse des Guten schreibt Manfred Haferburg dazu:

Wenn man mal auf der INSA Meinungstrend Webseite die Zahlen nachschaut, ergibt sich folgendes erstaunliches Bild: Im Vormonat, am 24.10. kam die CDU laut INSA auf 30,5 Prozent  und am 22.11. auf 31,5 Prozent, macht einen Anstieg von 1 Prozent aus. Die AfD kam am 24.10 auf 14 Prozent und am 22.11. auf 15 Prozent. Macht einen Anstieg von 1 Prozent aus.

Wenn also die CDU dank Angela Merkel ein Prozent in der Wählergunst steigt, ist das „deutlich“ und „enorm“. Wenn dagegen die AfD dank Angela Merkel ein Prozent in der Wählergunst steigt, ist das „leicht“.

Wir wollen den Fachkräften für deskriptive Statistik der Wahrheitsmedien nicht ins Handwerk pfuschen. Uns deucht aber, dass der relative Anstieg von 30,5 % auf 31,5 % weniger enorm ist als der von 14 % auf 15 %.

Noch etwas: Wir als überzeugte Marktwirtschaftler kritisieren an dieser Stelle die AfD. Wie lange glauben diese Rechtspopulisten, dass sie weiter und ohne die Marktwirtschaft zu beschädigen die kostenlose Wahlkampfunterstützung der Wahrheitsmedien noch in Anspruch nehmen können?

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One Comment
  1. almansour permalink

    Heim ins Dunkeldeutschland – oder ein Leiche zieht Fliegen

    Nachdem der Steinmeyer, der Hasspredigerhasser den Predigerhassprediger des hellen Deutschland substituieren soll, kommt der Schulz daher. Irgendwas will er, in Deutschland diesmal.

    Was aber, das bleibt noch ungefähr, noch dunkel. Ein Ich-weiß-nicht-was aus Goldpapier. Grobgeschlacht, beschränkt und mit einer feinen Schnapsnase versehen, deren roter Glanz Dunkeldeutschland erleuchten wird, stapft er vom Manneken Pis bis an die Spree, an der er fürderhin gedenkt, seine narzistische Persönlichkeitsstörung auszuleben.

    Welche eine Bewegung im Toppersonal!

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