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Merkel, Obama, Wertschätzung und Gruppen, Männer, Söhne

by - November 17, 2016

Zuerst der Brüller des Tages:

Zeit Online vom 17.11.2016: „Deutsche sollten Merkel wertschätzen“

Barack Obama hat der deutschen Bundeskanzlerin in Berlin seine Verbundenheit ausgedrückt. In einem Interview lobte er ihre Glaubwürdigkeit.

Weil, wie wir wissen, nix mit nix zu tun hat, hat auch nix mit nix zu tun. Mit dem letzten „nix“ meinen wir die Glaubwürdigkeit Merkels, mit dem vorletzten das Folgende:

RP Online vom 14.11.2016: Zehn Polizisten bei Knöllchen-Streit in Düren verletzt

Hier geht es um Jährige, Männer und Söhne, die in Düren, einer Stadt im Homeland NRW, zehn Polizisten verprügelt haben. Einer der Polizisten erlitt massive Gesichtsverletzungen und musste stationär behandelt werden. Wer die Jährigen, Männer und Söhne genau waren? Das erfährt man überraschend auf Spiegel Online:

Ein 46 Jahre alter Mann und ein 27 Jahre alter Mann, beide türkischstämmige Deutsche, seien am Tatort festgenommen worden.

Das ist natürlich erfreulich. Warum? Als türkischstämmige Deutsche versauen sie nicht die Kriminalstatistik über Spezial-Ausländer. Auf RP Online geht es weiter im Text, diesmal mit Jugendgruppen und einem Mann:

Am Gelsenkirchener Hauptbahnhof wurden zwei Polizisten angegriffen, als sie eine Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendgruppen schlichten wollten. Ein 15-Jähriger sei mit einem verbotenen Messer auf die Beamten zugestürmt. Die Polizisten zogen ihre Dienstwaffen und drohten zu schießen. Daraufhin ließ der Junge das Messer fallen und flüchtete. In Dortmund hat ein Mann mehrere Autoreifen zerstochen. Als ein Polizist ihn bemerkte, richtete er eine Schusswaffe auf den Beamten.

Hier stehen wir vor einem Rätsel. Wer waren die Jugendgruppen und der Mann, deren „Respektlosigkeit“, so nennt der SPD-Innenminister des Homelands die brutalen Angriffe auf die Polizei, absolut inakzeptabel sei? Wir wissen es nicht.

Nur wenige Tage später in Krefeld. RP Online, äh, berichtet wieder und wieder über eine Gruppe:

Schläge und Tritte – Auto soll abgeschleppt werden – Gruppe greift Krefelder Polizisten an

In Krefeld haben drei Frauen und ein Mann mehrere Polizeibeamte mit Schlägen und Tritten angegriffen. Ein Beamter wurde so schwer verletzt, dass er seinen Dienst nicht fortsetzen kann. Der Grund für die Auseinandersetzung: Ein Auto sollte abgeschleppt werden.

Ein 57 Jahre alter Polizist wurde so schwer verletzt, dass er seinen Dienst zunächst nicht mehr fortsetzen kann. Eine 37 Jahre alte Beamtin wurde leicht verletzt.

Wir sind froh, dass Herr Obama, der noch seiende Mr. President der USA, die BuKa_*In wertschätzt, die nix mit nix zu tun hat. Wir jedenfalls schließen uns dem Innenminister der SPD an, und verurteilen die Respektlosigkeit von Männern, Gruppen und Söhnen. Wir geben aber etwas zu bedenken, das wir mit den Worten von Merkels Özoğuz leicht modifiziert ausdrücken wollen:

Hat die Polizei es vielleicht an Augenmaß bei der Verfolgung von Harmlosigkeiten fehlen lassen?

Fehlendes Augenmaß, so würde es die schnatternde Künast von den Grünen vielleicht formulieren, haben die Polizisten in Gelsenkirchen vermissen lassen, als sie ihre Schusswaffen zogen, obwohl der 15-Jährige, also ein Kind, nur ein Messer hatte. Und die anderen Bullen? Ließen sie es an Augenmaß fehlen? Vermutlich. Warum sonst sollten sie von Männern, Gruppen und Söhnen angegriffen werden? Das ist etwas, was Männern, Gruppen und Söhnen zusteht, wenn es um Angehörige der Köterrasse geht.

Nachtrag:

Fast hätten wir die positiven Seiten des Homelands übersehen:

Die Landesregierung hat genau jetzt die Woche des Respekts ausgerufen, um auf die zunehmenden Übergriffe aufmerksam zu machen.

Das, so meinen wir, wird aber nur funktionieren, wenn die Bullen Özoğuzsches Augenmaß zeigen. Die Landesregierung hat jedenfalls Augenmaß bewiesen. Sie macht darauf aufmerksam, dass man, also Männer, Gruppen und Söhne, Bullen nicht so einfach verprügeln darf.

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One Comment
  1. almansour permalink

    Darf ich mal träumen? Bei der NRW löst die AfD die SPD als stärkste Partei des Ruhrpotts ab. Realität aber ist: Scharenweise springen traditionelle SPD-Wähler dort zur AfD. Frau Kraft wird erschlafft abtreten!

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