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Wir nehmen noch Wetten an

by - November 10, 2016

Burgunder macht auf einen interessanten Artikel im Focus vom 10.11.2016 aufmerksam. Wie viele und welche Medien werden in Deutschland „massive Selbstkritik“ üben? Wir nehmen noch Wetten an.

Von Burgunder

US-Medien üben massive Selbstkritik: Blick für Wut und Frustration im Land verloren

Sie haben aufgehört, Journalisten zu sein, und wurden stattdessen Cheerleader. …

Journalisten müssten „wieder mehr raus auf die Straße, ins Land und mit den verschiedensten Menschen sprechen. Mit anderen Menschen, als denen, mit denen wir bislang geredet haben, vor allem, wenn man seinen Sitz in New York City hat. …

…dass vor allem die Medien in Washington und an der Ostküste der Vereinigten Staaten das Gefühl dafür verloren hätten, welche Wut und Frustration sich im Land ausbreite. …

… Journalisten müssten sich von dem Gefühl verabschieden, immer alles besser zu wissen. …

Abgesehen davon hätten sich die amerikanischen Eliten und mit ihnen die Medien viel zu bequem eingerichtet in der Erklärung, die Befürworter von Trump seien allesamt Rassisten und bigotte Frömmler. …

  …die Eliten des Landes müssten endlich zugeben, dass sie in einer Blase gelebt und sich nicht für ihre Mitbürger und deren Nöte interessiert hätten. „So konnten Wut und die Sehnsucht nach Rache am System wachsen.“

Liebe Lügel-Genossen, wie wäre es damit, aus der Geschichte zu lernen? Es ging auch schon in Deutschland. Die DDR-„Aktuelle Kamera“ hat es vorgemacht (Spiegel vom 13.12.2010):

In der „AK zwo“ gibt es am 3. November 1989 eine Sensation zu sehen: eine offizielle Entschuldigung der Redaktion, die jahrelange Zensur zugelassen zu haben.

Von euch wäre so eine Entschuldigung auch längst fällig.

Ansonsten:

Les Brigandes – Einfach RAUS

Hier ist noch ein Stück von Les Brigandes (Link von DK):

Les Brigandes: Antifa – mit deutschen Untertiteln

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One Comment
  1. Paul permalink

    Wenn überhaupt eine Wende im deutschen Journalismus dann nur auf Art und Weise wie beim Untergang der DDR. Man nannte sie „Wendehälse“.

    Bis dahin geht der Hetzmodus weiter:

    Die Verrohung der Republik.

    Hier hat man wieder alle in einen Sack (Beitrag) gepackt, die „richtigen“ Bilder zusammen gekittet, wobei man bestimmte Dinge wie Angriffe mit Messern auf Sanitäter ohne genau Personenbeschreibung nennt. Ein kleines Feigenblatt „Linksextremismus“ wurde nicht vergessen. Ansonsten das übliche. Wer gegen Merkels „Flüchtlings“pläne ist, wer sich gegen kriminelle Ausländer wehrt der ist ein Nazi.

    Das Manuskript zu diesem Beitrag von „Frontal21“:

    https://www.zdf.de/assets/manuskript-verrohung-der-republik-100~original?cb=1478853294734

    Vergessen hat man das allerwichtigste. Die Verrohung des deutschen Journalismus!!!

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