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Eine Flüchtlingsfamilie aus Montenegro und ein Rätsel

by - November 4, 2016

Zuerst die Story:

Montenegro scheint ein Staat zu sein, aus dem Flüchtlinge flüchten und in Deutschland willige Aufnahme finden. Ob es der beabsichtigte Beitritt Montenegros zur EU ist, die den Fluchtgrund liefert, oder die grassierende Korruption, die Migranten aus deutscher Sicht zu Flüchtlingen macht und die Willkommenskultur zum Lodern bringt, ist uns nicht bekannt.

In Geestquelle nahe Bremerhaven jedenfalls loderte die Willkommenskultur. Die Junge Freiheit berichtet am 2.11.2016:

Willkommenskultur mit Herz. Dafür steht die 6.500 Einwohner zählende Gemeinde Geestequelle gut dreißig Kilometer östlich von Bremerhaven. Mitten im Dorf hat man eine Wohnung für Flüchtlinge angemietet und freundlich eingerichtet. „Mit Spenden, neuwertigen Küchengeräten und viel Mühe haben wir jenseits der großen Asylunterkünfte eine Bleibe geschaffen“, beschreibt der Ordnungsamtsleiter der Gemeinde, Mario Jagels, der JUNGEN FREIHEIT die Wohnung. Bis vor kurzem hatte eine siebenköpfige Flüchtlingsfamilie aus Montenegro dort ein neues Zuhause gefunden.

Aus welchen Gründen auch immer trat die siebenköpfige Flüchtlingsfamilie die Reise zurück in ihr Heimatland an. Weil der EU-Beitritt vom Tisch ist? Weil es keine Korruption mehr gibt? Wir wissen es nicht. Die Ausreise wurde mit dem Flugzeug bewerkstelligt, für die Fahrt zum Flughafen nahm die Flüchtlingsfamilie ganz normal den Fahrdienst in Anspruch. Und dann geschah das:

Als Jagels am nächsten Tag die Wohnungstür in der Eckstraße aufsperrte, war nicht nur die Familie weg, sondern fast die gesamte Einrichtung. Die „Familie hatte in der Wohnung sechs Heizkörper, eine Waschmaschine, einen Kühlschrank und einen Backofen mit Ceranfeld ausgebaut und mit in die Heimat genommen“, heißt es im Bericht der Polizeiinspektion Rotenburg. Und weiter: „Da für den Staubsauger noch Platz war, kam er auch mit ins Gepäck.“

Damit die rassistischen Dunkeldeutschen nicht vor Empörung aufschreien, ließ Ordnungsamtsleiter Jagels verlauten:

„Man kennt die Menschen eben nicht, die da kommen.“ Die Hilfsbereitschaft im Ort werde durch den skurrilen Fall aber nicht belastet, denn „mit deutschen Obdachlosen hätte uns das auch passieren können“, ist sich der Leiter des Ordnungsamts sicher.

Und nun das Rätsel:

Wer weiß von skurrilen Fällen mit Obdachlosen, denen eine Kommune eine freundlich eingerichtete Wohnung inklusive neuwertiger Küchengeräte zur Verfügung gestellt hat und die mitsamt der Einrichtung verschwunden sind, nachdem ein Fahrdienst sie ganz normal zu ihrem Zielort gefahren hat?

Es muss doch wenigstens einen Leser von DiskursKorrekt geben, der die Aussage von Ordnungsamtsleiter Jagels bestätigen kann.

 

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2 Kommentare
  1. Paul permalink

    War Herr Jagels ein „Qualitätsjournalist“ oder will er einer werden? Denn er beherrscht genauso gut den Konjuktiv um anderen Menschen etwas in die Schuhe zu schieben, das sie vielleicht getan haben könnten, aber er nicht beweisen kann. Kurzgesagt hätte, hätte, …. Fahrradkette.

    Herr Jagels ich habe einen Obdachlosen auf frischer Tat ertappt. Das ganze Wohnungsinventar Schrankwand, Couch, Fernseher, Kühlschrank, Waschmaschine usw.
    Wie der das so gut verstauen kann?

    https://thumbs.dreamstime.com/x/obdachloser-strand-457349.jpg

    Von den Jagels gibt es viele in Deutschland. Sie sind der Stützpfeiler und willfähige Ausführer der Politik von Merkel und Co. Merkel sagt das nächste Woche 100000 Menschen angesiedelt werden. Der deutsche Michel strebsam und gehorsam macht sich an die Arbeit. Aber zum Schluß heißt es dann Merkel ist Schuld. Schuld ist immer der andere.

    Bedenke, es ist kein Verantwortlicher mehr da, der die Verantwortung trägt. Jeder ist selbst für seine Taten verantwortlich und wird dafür zu gegebener Zeit zur Rechenschaft gezogen.

  2. almansour permalink

    Transferleistung 2.0: „Wir schaffen das weg!“
    „Deutschland bleibt Deutschland, mit allem was uns lieb und teuer ist“ ?

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