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„Neues“ *) aus der Hauptstadt

by - Oktober 31, 2016

*) Neues auf vielfachen Wunsch in Anführungszeichen. Die Fälle sind zwar neue Fälle, die Situation ist nicht neu.

Der kundige Leser weiß, wenn es in Berlin-Neukölln Streit gibt, dann werden die Streitenden von Tatverdächtigten, Beteiligten, Jugendlichen oder Gruppen gestellt. So auch in diesem Fall, der zudem auch noch zeigt, dass die weibliche Emanzipation auch Tatverdächtigte, Beteiligte, Jugendliche oder Gruppen erreicht hat. Unbekannt ist aber, ob die Tatverdächtigten, Beteiligten, Jugendlichen oder Gruppen Haare hatten wie die Tatverdächtigten, Beteiligten, Jugendlichen oder Gruppen in Frankfurt.

Die B.Z. berichtet: Gruppenschlägerei: Mädchen stechen auf Jungen ein

Wie die Polizei mitteilte, waren die beiden Gruppen am Sonntagabend auf dem Boddinplatz aneinander geraten. Dabei erlitt ein 14-Jähriger Schnittverletzungen am Kopf, einem 15-Jährigen wurde zudem in Schulter und Bein gestochen.

Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige fest – eine 16-Jährige und eine 19-Jährige. Die Ältere hatte ein Messer dabei, vermutlich die Tatwaffe.

Einen Tag zuvor berichtet die B.Z., dass Berliner Polizisten immer häufiger angegriffen werden. Widerstandshandlungen werden die Angriffe von der Polizei genannt, in antifaschistischen Kreisen „antifaschistischer Widerstand“. Im vergangenen Jahr waren es 4.670, so die Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine CDU-Anfrage.

Und wieder waren es zumeist die, die sonst Tatverdächtigte, Beteiligte, Jugendliche oder Gruppen genannt werden und deren Treffpunkte näher bezeichnet werden. Allein in der Rigaer Straße gab´s 584 Übergriffe, schreibt die B.Z. über den Treffpunkt zeitgenössischer Antifaschisten, im Tagesspiegel Aktivisten genannt, und listet weitere Örtlichkeiten auf, die ein beliebter Treffpunkt von Tatverdächtigten, Beteiligten, Jugendlichen oder Gruppen sind:

► Kottbusser Tor: 25 verletzte Polizisten, darunter drei Frauen.

► Görlitzer Park: elf verletzte Beamte, darunter eine Frau.

► Warschauer Brücke: vier verletzte Polizisten.

CDU-Politiker fordern schärfere Gesetze, heißt es. Nach über 1.000 Straftaten allein im Görlitzer Park schon im Jahre 2013, darunter Morde und schwere Gewalttaten, ist die Forderung eine löbliche. Ob sich die Tatverdächtigten, Beteiligten, Jugendlichen oder Gruppen davon beeindrucken lassen, darf bezweifelt werden. Die No-go-Areas von Berlin haben sich schon längst konsolidiert. Eigene Gerichtsbarkeit und Wirtschaftstätigkeit spezieller Fachkräfte inklusive.

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5 Kommentare
  1. Columbo permalink

    Wer glaubt, R2G könne in Berlin nur Fußgängerzonen, Parkzonen, Fahrverbote und überhaupt die vollständige Gängelung der Autofahrer, möge eines besseren belehrt werden:

    Abschiebestopp planen sie nämlich auch.

    http://www.bz-berlin.de/berlin/fluechtlinge-in-berlin-rot-rot-gruen-plant-abschiebe-stopp

    Noch nicht mal an der Macht, und schon haben sie fertig.

  2. Columbo permalink

    Der Grünen-Abgeordnete Volker Beck sagte, es mache die Welt nicht sicherer, wenn Deutschland Terroristen abschieben würde, etwa in die Türkei oder nach Tunesien.

    Einstweilen würde es mir genügen, wenn es Deutschland sicherer macht. Aber ach, „nationale Interessen“, pfui…

    • almansour permalink

      Zur Sichermachung der Welt also müsste man beckmesserisch allle Terroristen nach Deutschland holen.

  3. dernunwieder permalink

    Da lese ich doch aus dem fernen Bangkok gar erschütterndes Rassistisches aus der germanischen Provinz des osmanischen Reiches:

    http://www.morgenpost.de/vermischtes/article208646915/Busfahrer-wirft-Jugendlichen-aus-Bus-trotz-Ticket.html

    „Ich bin entsetzt“, sagt seine Mutter Çiğdem Akarçay. „Wo bleibt denn bitte die Menschlichkeit?“ Zwar ließ der Busfahrer ihren Sohn einsteigen, bat ihn jedoch – nach einer Überprüfung der als Schokoticket bezeichneten Plastikkarte und einer kurzen Fahrt mit dem Bus – auszusteigen. Ein Kind könne man doch nicht einfach im Dunkeln vier Kilometer laufen lassen, findet Çiğdem Akarçay.

    Das 14 jährige Knäblein also benötigte für vier Kilometer anderhalb Stunden. Ob er wohl unterwegs auf die eine oder andere Schlampe traf, in der Finsternis und er aufgehalten wurde zwecks Triebbefriedigung?

    Rührend, wie Mama jammert ob des Kindleins behandlung durch den pösen Busfahrer …

    In der Moschee wird das Bürschlein aber sicher noch lernen, wie künftig dem Kuffar imj Bus zu begegnen ist!

    Ein Glück, dass ich diesem dussligen Deutschland entfleuchen konnte!

    Bangkok übrigens ist im Vergleich zu Berlin sauber, graffityfrei und sicher sowie relativ muselfrei. Sicher sieht man auch das eine oder andere Kopftuch, jedoch sind die islamischen Herrschaften hier in erster Linie Thais, monarchieorientiert und keinesfalls aufmüpfig und / oder auffällig.

  4. Columbo permalink

    Braaav, ihr Schülerzeitungsredakteure, das habt ihr wirklich fein gemacht und es den Nazis mal richtig gezeigt, eine echte Top-Meldung: darauf ein Gläschen Sanostol!

    http://digitalpresent.tagesspiegel.de/was-passiert-wenn-man-einen-facebook-nazi-bei-der-polizei-anzeigt

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