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Political Correctness in Action: Tagesspiegel vs. Hebold

by - Oktober 27, 2016

Lesenswert – ja. Glückwunsch an Wolfgang Hebold!
Sachlich – gezwungenermaßen: „AfD statt Hochschullehre“

Große Genugtuung, daß ausgerechnet das Blatt, welches WH’s wirtschaftliche Existenzvernichtung eifrig publizistisch begleitet und befördert hat, nun dessen Kandidatur als Lichtenberger Stadtrat melden muß.

Man begegnet sich im Leben eben immer zweimal.

(Kein Link, man muß Klickzahlen nicht ausgerechnet hier steigern)

Burgunder in seinem Kommentar in der Rubrik „Lesenswerte Hinweise auf sachliche Beiträge“

Nachdem der rbb seinen Beitrag über Wolfgang Hebold vom Netz nahm (nehmen musste?), der zu Hebolds Entlassung als Dozent für Mathematik und Statistik führte, ist der Tagesspiegel vorsichtig geworden. Seine aufgewärmten Artikel aus Anlass der Nominierung Hebolds zum Stadtrat für die AfD zieren Konjunktive in großer Zahl. Warum auch nicht. Der Tagesspiegel hat seinen Forums-Mob, der die nötige Drecksarbeit verrichtet. Vom naiven Rentner uwemohrman über den wirren Kostümjuristen southcross bis zu mogberlin, dem Blogwart mit der Nazigesinnung, (siehe beispielsweise 30.6.2015  um 17:30 Uhr und  18:31 Uhr und am 5.10.2016 um 18:49 Uhr als er von Vaterlandsverrätern wie seine Vorbilder, die Nazis, spricht), pöbelt und diffamiert der Mob in den Foren des Tagesspiegels herum.

Es ist darum keine Überraschung, dass Hebold im Tagesspiegel nicht richtigstellen darf, was dieser insinuiert. Wir übernehmen Hebolds Eintrag vom 27.10.2016 aus seinem Blog Die Verheerung Europas:

Überfordert von den Fakten

Der Tagesspiegel versucht in einem weiteren Beitrag, den Skandal vom Mai aufzurühren. Dabei wiederholt er das alte Zeug und schafft es tatsächlich, zwei Absätze mit dem gleichen Inhalt zu füllen – wohl damit der Inhalt größer erscheint, als er ist. Wers nicht glaubt, kann es hier überprüfen.

Also setzte ich mich an den Rechner und nutze die Kommentarfunktion. Ja, das ist naiv. Aber man kanns ja trotzdem versuchen.

Natürlich wird da nichts freigeschaltet. Nicht, weil es gegen die Nettiquette verstößt, sondern weil die Fakten unerwünscht sind. Jedenfalls habe ich keine andere Erklärung parat. Hier mein Beitrag von heute früh:

Mal sehen, ob es im TGS möglich ist, sich als unmittelbar Betroffener zu äußern: Zu den Vorwürfen. Ja, ich habe auf meinem Blog die Worte Muselmane und Kopftuchmoslem gebraucht. Na und? Was am Wort Muselmane ist fremdenfeindlich oder gar rassistisch? Kann mir das mal jemand erklären. Der Begriff Kopftuchmoslem ist spöttelnd gemeint. Und strafrechtlich relevant sind die Begriff schon gar nicht.

Bei den Aufgaben, die ich an der HWR gestellt habe, geht es um zwei Aufgaben: Bei einer geht es um den Zusammenhang von moslemischem Bevölkerungsanteil und Genitalverstümmlung. Es ging darum, ob ein Zusammenhang besteht und nicht etwa darum, zu beweisen, dass er besteht. Die Pointe: Die Zahlen, die beigegeben waren, deuten darauf hin, dass kein Zusammenhang besteht. Was ist daran islamfeindlich? Bei der zweiten Aufgabe ging es überhaupt nicht um den Zusammenhang. Das wurde vom rbb falsch widergegeben.
Die Texte, die angeblich strafrechtlich relevant sind, standen als Kommentare in einem Blog, auf dem jeder Texte eintragen kann, d.h. die Kommentarfunktion ist nicht durch z.B. ein Passwort geschützt. Diese Texte stammen nicht von mir. Wer sie geschrieben hat, kann ich nicht sagen. Aber wer solchen Texten Bedeutung beimisst, macht sich lächerlich. Übrigens steht der Beitrag des rbb, der den »Skandal« auslöste schon lange nicht mehr im Netz. Nur so viel: Freiwillig hat der rbb den Inhalt nicht gesperrt. Und der ganze Skandal wurde von genau einem einzigen Studenten ausgelöst. Bevor sich hier einige also empören, sollten sie die Fakten kennen.

Für sachdienliche Hinweis auf unsachliche Passagen bin ich dankbar.

Mit einiger Genugtuung lese ich allerdings den folgenden Kommentar des Lesers tom_030, der von den vielen, auf peinliche Weise typisch deutsch-autoritären deutlich absticht:

Man kann es auch anders herum sehen: Jemanden wegen seiner (abweichenden) Meinung beruflich zu zerstören, ist autoritär, reaktionär und intellektuell unterbelichtet. Und sind wir denn wahnsinnig geworden, wegen „Museltanten“ allen Ernstes strafrechtlich zu ermitteln? Wohin driftet dieser Staat, frage ich mich.

Ich würde mich niemals derartig über Muslime äußern und ich kenne auch niemanden, der das tut. Dennoch kann ich Herrn Hebold nur viel Glück wünschen. Denn solch autoritäre Methoden sind einer liberalen Demokratie nicht würdig.

Hebold hat recht. Auf DK kann ohne Prüfung der Identität kommentiert werden, weil die Identität des Kommentators nicht ohne sehr großen Aufwand überprüft werden kann. Ein Aufwand, den ein privater Blog nicht leisten kann. Weil Hebold uns glaubwürdig versichert hat, dass einige Kommentare unter seinem Namen nicht von ihm stammen, haben wir sie auf seinen Wunsch gelöscht.

Nach diesem Vorfall haben wir die Felder Email und Username als Pflichtfelder definiert. Sollte unter dem Namen eines Kommentators ein Kommentar erscheinen und die Emailadressen nicht übereinstimmen, dann ordnen wir den Kommentar als Fake ein, löschen ihn oder veröffentlichen ihn in der Rubrik Die Antifa sucht Anschluss. Letzteres hat nach einigen Versuchen Trolle davon abgehalten, DK gefakte Kommentare unterzujubeln. Die Abschaltung der Kommentarfunktion ziehen wir nicht in Erwägung, denn wir wollen Teilen der Wahrheitspresse nicht nacheifern.

Wir bedauern sehr, dass uns die gelöschten Kommentare, die unter Hebolds Namen erschienen sind, nicht unter über 16.000 Kommentaren rechtzeitig aufgefallen sind. Trotz aller Bemühungen sie zu vermeiden, können solche Fehler passieren.

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One Comment
  1. Columbo permalink

    Ich wünsche Wolfgang Hebold jedenfalls viel Glück und alles Gute für seine politische Karriere.

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