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Noch eine Chance zur Korrektur?

by - Oktober 26, 2016

Hat die Mehrheit der eher pragmatisch-konservativen Bürger eine Chance, sich gegen die Minderheit der weltfremden Elite, die eigentlich gar nicht weiß, was sie tut, zur Wehr zu setzen? Wer den Geist beherrscht, beherrscht auch die Politik. Dagegen war 1914 kein Kraut gewachsen. Heute stehen wie damals etliche Institutionen- Bildungssystem, Parteien, Medien – unter der Kontrolle ideologischer Intellektueller. Diesmal haben wir allerdings eine Ressource, die zu Kaisers Zeiten nur in Ansätzen existierte: ein weitgehend funktionierendes demokratisches System, das von der intellektuellen Minderheit (noch) nicht in eine „gelenkte Demokratie“ umgewandelt werden konnte.

Sicherlich hatte der Wille der Mehrheit im Wahlvolk bis in die 1980er noch mehr Gewicht als heute. Allerdings scheinen die gewaltigen Fehlleistungen der Elite wie Bildungsabbau, Gendergedöns, Islamisierung, Asylchaos, Klimabeherrschungs-Wahn und verteuerbare Energien eine Re-Politisierung der schweigenden Mehrheit hervorzurufen, die sich in entsprechenden Wahlergebnissen widerspiegelt und so das Machtmonopol der Minderheit aufzubrechen vermag. Hoffen wir das Beste.

Aus Tichys Einblick: Elite und Wahn – Die Zeit vor 1914 als Menetekel

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One Comment
  1. almansour permalink

    1914 war’s vor allem die Arbeiterbewegung, die sich gegen Nationalismus und Kriegshetze gewehrt hat. Die war nicht konservativ, die wollte die Welt verändern und zualllererst den feudalismus abschaffen und die Demokratie einführen..
    2016 ist die Arbeiterbewegung eingedamft. Ein bräsiger, bis ins Mark korrumpierter Sigmar Gabriel ist geradezu körperlich Sinnbild einer vollständigen Degenerierung der Linken, bei der Gestaltungswillen ersetzt ist durch die lutherische Bigotterie des institutionalisierten Billigablass: Ganz durchgekneteter Untertan reproduziert man mit viel Geschrei eine verdummende Herrschaftsideologie, die sich als überlegene Moral camoufliert.
    Bei dieser „Moral“ jedoch geht es nicht um irgendeinen gesellschaftlichen Nutzen, schon gar nicht um Solidarität und Demokratie, sondern lediglich um kollektive Sebstbeweihräucherung. An die Stelle des handelnden Bürgers ist der jede importierte geistige, wirtschaftliche, gesellschaftliche Zumutung erduldende Mehlsack getreten.
    Dieser Mehlsack steht in allen Behörden, Theatern, Redaktionen und sogenannten Projekten herum und hält sich deshalb für Elite. Der sogenannte Flüchtling ist ihm ständiges Projektionsfeld verbalen Gutseins. Um die kriminellen Aspekte massenhaft organisierten Durchmarsches durch fremde Länder oder um die charakterliche und fachliche Eignung junger Männer, die im Stile eines Goldrausches ohne Ausbildung aber mit ausgeprägten Ellenbogen ihr Zielgebiet erreichen, um diesem ihre Forderungen abzupressen, darum schert sich der degenerierte Linke nicht. Ihm geht es ja auch nicht um gesellschaftliche Qualität, schon gar nicht um deren Entwicklung, sondern um die Bestätigung seines Funktionierens als Untertan einer Ordnung, die ihm ein marginales Räumchen zum Austoben seines Autoritätswahns eingeräumt hat, durch eben diese Ordnung.
    Und in seinem Autoritätswahn, gepaart im einer Ahnung kompletten Betrogenseins, stopft er seine wirre Hoffnung in hinreichend brutalisierte illegale Einwanderer, die gleichzeitig der herrschenden Ordnung als Reserve für Billigst-Arbeitsplätze und depravierte Banden zur potentiellen gewaltätigen Austragung gesellschaftlicher Konflikte dienen.

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