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Zwei „junge Männer“ und eine Tat die im Dunkeln liegt

by - Oktober 12, 2016

Wenn zwei Gläubige in Deutschland einander Grausamkeiten zufügen wie sie im Mittelalter üblich waren und heute noch im Islam üblich sind, dann rotiert die Wahrheitsszene und produziert Brechreiz erzeugenden Schwurbel (siehe auch Leipzig: Ernüchterung auf Conne Island) oder schweigt wie der islamische Beobachter aus Berlin, wegen der alten Zeiten immer noch Tagesspiegel genannt, gleich ganz. Gelegentlich erlebt der zwischen den Zeilen lesende Leser aber Erstaunliches. Für den Hinweis geht unser Dank an Burgunder.

Zwei Asylbewerber treffen aufeinander. Warum? Das liegt im Dunkeln. Immerhin werden sie auf TAG24 am 12.10.2016 Asylbewerber genannt. Was bei der Polizei in Hessen, dort geschah die Tat, politisch korrekt, also im AgitProp-Schwurbel der Wahrheitsszene „tätliche Auseinandersetzung zweier junger Männer“ genannt wird, nennt Tag24 „Grauen“, wenn auch mit unbekanntem Hintergrund:

Was sich in der osthessischen Kleinstadt am Samstag abspielte, übersteigt in seiner Grausamkeit fast die menschliche Vorstellungskraft. Einem 18-Jährigen Somalier wurden die Augenlider, die Ohren und die Nasenflügel abgeschnitten. Doch auch dann ließ sein Folterknecht nicht locker!

Selbst die Staatsanwaltschaft muss nach Worten für das Grauen suchen, dessen Hintergrund noch immer im Dunklen liegt. Wie Oberstaatsanwalt Jürgen Heinze Osthessen-News am Montag berichtete, begann der Horror am Freitagabend in einer Privatwohnung in der Obertorstraße.

Gefunden haben wir in der überregionalen Presse nichts darüber. Wer dem Link im Artikel von TAG24 folgt, kommt wieder nur auf die Seite einer Regionalzeitung. Die „Flüchtlinge“, so werden sie in der Wahrheitsszene genannt, hatten eigene Wohnungen und sicher genügend Geld von deutschen Steuerzahlern. Die grausame Folter, die vermutlich zur Erblindung des Opfers führen wird, kann selbst die Wahrheitsszene nicht mehr mit deutschem Rassismus begründen. Also schweigt sie dröhnend, das AgtiProp-Blatt für den tätigen Antifaschisten (Danke, liebe Antifa!) und die friedliche barmherzige Religion auch. Auch diese aktuelle Meldung schaffte es nicht in das Fachblatt für das dumme Berlin, schreibt Burgunder.

Warum sollten die Aktivisten in den Schreibstuben, insbesondere die aus der Schreibstube des Tagesspiegels, auch in den Furor verfallen, in den sie stets verfallen, wenn sie sich rechte Täter herbeihalluzinieren, um ihrem antiweißen Rassismus zu frönen. Schließlich war der Täter ein 19-jähriger Eritreer und das Opfer ein 18-jähriger Somalier, mit hoher Wahrscheinlichkeit mittels der friedlichen und barmherzigen Religion sozialisiert. Entweder waren sie sich über die Länge des Prophetenbartes uneinig, derartige Differenzen können unter Gläubigen zu heftigen gläubigen Diskursen führen, oder über ein Drogengeschäft. Selbst Matthias Meisner aus der Abteilung Hetze und Desinformation im Tagesspiegel traut sich nicht etwas zu schreiben wie das hier:

Eine Woche ist es her, dass Pegida mit 25.000 Anhängern durch Dresden marschierte – und in der Nacht darauf kam in der Elbestadt ein junger Asylbewerber ums Leben.

Der “junge Asylbewerber” kam nicht ums Leben. Er wurde von einem schwarzen Kumpanen aus der Dresdner Drogenszene erstochen. Der Tote hatte Drogen im Blut. Damals hatte ein anderer geistiger Brandstifter, der Grüne Volker Beck, die Polizei der Strafvereitelung im Amt bezichtigt, weil diese nicht sofort den gewünschten Rechtsextremisten als Täter präsentierte. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) zeigte den Grünen wegen übler Nachrede, falscher Verdächtigung und Beleidigung an.

Wer weiß, vielleicht findet Meisner ja noch einen Dreh, die grausame Folter als die Verzweiflungstat eines von deutschen Rassisten Drangsalierten darzustellen. Zumindest sollte er die Berichte von TAG24 und Osthessen-News schon mal „wenig hilfreich“ nennen. Schließlich ist die Benennung von Fakten im „postfaktischen Zeitalter“ der versifften rot grünen Welt Wasser auf die Mühlen der AfD.

Nachbemerkung:

Weil grausame Taten auch bei Ungläubigen vorkommen, Statistiken über spezifische Gewalt von Gläubigen rar sind und selten die ihnen gebührende Aufmerksamkeit finden (siehe Ausländerkriminalität? Gibt es nicht), endet der Artikel auf TAG24 so:

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5 Kommentare
  1. almansour permalink

    Natürlich weiß die Import-Lobby auch sogleich, wer schuld dran ist, wenn der Asylbewerber foltert:
    „Amöne Nowottny, Integrationslotsin der Malteser und Mitgründerin des Flüchtlingsnetzwerkes „Hand in Hand“: „Das ist wirklich schlimm, was in Schlüchtern passiert ist. Wir müssen einfach noch näher an den Flüchtlingen dran sein. Wir machen viel und haben auch viel Kontakt, aber eben nicht zu allen.“
    „Ich kenne weder Opfer noch Täter, aber vielleicht hätte das von uns angestrebte Patenschafts-Projekt, bei dem jeder Flüchtling jemanden an die Hand bekommt, geholfen“, sagte Nowottny weiter. „Es werden einfach zu viele Flüchtlinge mit ihren Traumata allein gelassen.““
    so ist jedenfalls hier zu lesen
    http://www.fuldaerzeitung.de/groes-entsetzen-nach-brutalem-gewaltexzess-in-schluchtern-JI5794380
    und das dümpelt auch schön im Mainstream all der Zyniker, die der Meinung sind, man sollte sich die zivilisatorischen Ausfälle der ganzen Welt gleich nach Deutschland holen, um sich bei jedem erwartbaren Exzess der Verrohung eine moralische Selbsteröhung per Verurteilung eines kollektiven „Wir“ herunterzuholen.

    Andere dagegen gibt es, die legen keinen Wert auf den Import aller Folgen von jahrhundertelang wirkender Hassideologie in Form von Dschihadisten und Kindersoldaten.

  2. Columbo permalink

    Jaber Albakr: Ein Lump weniger auf dieser Welt. Gut so. Schade nur um die Informationsquelle.

    Ob unsere drei „syrischen Helden“ wohl ihre herbeihalluzinierten Bundesverdienstkreuze wieder zurückgeben müssen?

    • Columbo permalink

      Mal von der Alternative her gedacht:

      Der Religionsaktivist wäre wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verurteilt worden. § 89a StGB, Höchststrafe 10 Jahre. Aussetzung der Freiheitsstrafe nach 2/3 der Haftzeit, der liebe Junge wäre in sieben Jahren, dann 29-jährig, wieder auf freiem Fuß.

      Freitod insofern sympathischere Variante.

    • S.Sorge permalink

      Aber woher denn? Schon allein für das lustige Foto im Wohnzimmer, das stark an Abu-Ghuraib-Fotos erinnert, haben sich die Flüchtlings-Helden diese Auszeichnung verdient.* Und schließlich kann so eine Auszeichnung die vielen, vielen anderen Fachkräfte zu einem redlichen Lebensstil in ihrer neuen Heimat animieren. Ehrlichkeit und ein Leben ohne Straftaten, so schwer das auch fällt, kann unter Umständen sogar mit einem Bundesverdienstkreuz belohnt werden, das hat doch was.

      *Was hätte es doch für einen Aufschrei gegeben, wenn Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes in einem Asylbewerberheim oder gar Polizisten solch ein Foto eines Flüchtlings im Würgegriff, in demütigender Pose und einfallsreicher Fixierung gepostet hätten? Gar nicht auszumalen…

    • almansour permalink

      Der Jabba aus Star Wars ist hier beschrieben: https://en.wikipedia.org/wiki/Jabba_the_Hutt

      Unser Sachsen-Jabba ist wahrscheinlich einer mit „r“ am Ende und wie seine „spontan radikalisierten“ Vorgänger vermutlich ein sogenannt „Geflüchteter mit guter Sozialperspektive“.

      Ob der Sachsen-Jabba tatsächlich von (dann wiederum „Landsleuten“ genannten) ebenfalls „Geflüchteten“ gestellt und eingewickelt worden ist, sei einmal dahingestellt. Womöglich ist die Meldung genauso zusammengelogen wie die über den Sommer gestreuten Berichte von sagenhaften Geldsummen, die angeblich Syrer in abgelegten Hosen oder Schränken gefunden und superehrlich abgegeben haben.

      Somit wäre natürlich der Zelltod schlüssig erklärt: Da ist nun der, in dessen Prozess spätestens die Umstände seiner Verhaftung ans Licht gekommen wären, nicht mehr am Leben.

      Denkbar natürlich auch, aber mit derselben Konsequenz bedacht, dass alte Kumpanen vom Sachsen-Jabba in der Erwägung, dass jener die 72 Jungfrauen, sie dagegen das Kopfgeld gut brauchen können, denselben verschnürt und übergeben haben. Unverdächtig sind sie damit freilich nicht, zur Aufklärung im Licht der Öffentlichkeit ist die ganze Angelegenheit aber dann noch weniger geeignet.

      Unter Strich muss für alle heraus kommen: Der Syrer ist allgemein ein herzensguter Mensch, alles andere ist Generalverdacht. Und wenn wo ein Zweifel keimen sollte, dann ist der Hass zu nennen und gehört sich nicht. Und basta und ab dafür!

      Geht nicht auch die Frau Wir-Schaffen-Das auf Erdogans Schultern hockend kühl über Leichen?

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