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Wahrheitsszene marschiert, der Lügel marschiert mit

by - September 14, 2016

Schutzsuchende werden sie genannt, die meist wahren Gläubigen, die millionenfach und weitgehend unkontrolliert in Deutschland unter dem Applaus der Wahrheitsszene eindringen. Die Sturmgeschütze der Wahrheit, die Alpenprawda, die Tageswahrheit und das Blatt für den kulturgerechtigkeitlichen Intelligenzler, vulgo gehobenen Gutmenschen, gaben sich letztes Jahr auf dem Höhepunkt der gläubigen Invasion alle Mühe, den Terrorismus, der mit den Illegalen kam, zu bestreiten, und wenn das gar nicht ging, zu bagatellisieren. Kostproben gefällig? Hier:

Süddeutsche Zeitung (Alpenprawda) vom 14.10.2015 Die Mär vom eingeschlichenen Terroristen
Zeit Online (Blatt für den gehobenen Gutmenschen) vom 7.8.2015) IS-Kämpfer kommen nicht als Flüchtlinge
Tagesspiegel (Tageswahrheit) vom 16.9.2015 Bisher keine IS-Kämpfer unter Flüchtlingen

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Flüchtlinge wurden die Illegalen genannt, auch Schutzsuchende. Und Schutz haben sie gefunden. Diejenigen, die zwar nicht in eine freiheitliche Gesellschaft aber in die Sozialindustrie integriert wurden genauso wie Terroristen, die unter dem Schutz der Wahrheitsszene stehen. Weniger Schutz dagegen haben diejenigen gefunden, die vor ihren gläubigen Peinigern in Deutschland Schutz suchten und in den Unterkünften wieder auf ihre Peiniger trafen und von ihnen drangsaliert und mit dem Tode bedroht wurden.

Perfekt wäre der Schutz für Peiniger und Terroristen, gäbe es nicht die latent rassistische Polizei und den Rassismus der Behörden. Die schlagen immer wieder zu, retten wirkliche Schutzsuchende vor ihren Peinigern und enttarnen sogar Terroristen. Wie zuletzt, als GSG 9 und BKA bei einem Einsatz drei Terroristen des Islamischen Staates in Schleswig-Holstein festnahmen.

Hunderte IS-Kämpfer kehren nach Europa zurück, schreibt WELT N24 am 11.9.2016. Wie viele Schläfer zur Zeit in den vom Steuerzahler bezahlten sozialen Hängematten nicht schlafen sondern auf ihren Einsatzbefehl warten, weiß niemand. Die Furcht in der Bevölkerung steigt, dass sich der nette Moslem von nebenan plötzlich in einen Blut saufenden Diener Allahs und seines Propheten verwandelt und unter Allahu-akbar-Gegröle die Ungläubigen abschlachtet.

Was tun, muss sich die Wahrheitsszene gefragt haben. Was tun, damit die Gefahr nicht gebannt aber bagatellisiert und die Empörung über die unkontrollierte Einwanderung in politisch korrekte Bahnen gelenkt werden kann? Die Sache mit den Nazis und Rechtspopulisten müsste sich doch so modifizieren lassen, dass gläubiger Terrorismus zum Kampf gegen Rechts benutzt werden kann.

Als der Tagesspiegel, vertreten durch seinen angestellten Antifaschisten Frank Jansen, verkündete, bisher keine IS-Kämpfer unter Flüchtlingen, glaubte das außerhalb der Wahrheitsszene kaum jemand. Jetzt sind sie da, die gläubigen Terroristen, wegzulügen sind sie nicht mehr. Vorwärtsverteidigung ist die neue Lügenstrategie.

Die seichten Gedanken der Tagesspiegel-Aktivisten, in endlosen Schleifen wiederholt, unterlegt in seinen Foren, deren Hetzer politische Gegner ganz auf Art der Nazis entmenschlichen, werden nun einfach ein wenig modifiziert. Es mutet an, als agiere im Verborgenen eine wiedererweckte Reichsschrifttumskammer, die vorgibt, was von den Wahrheitsmedien wie zu sagen ist.

Statt der Mär vom eingeschlichenen Terroristen verkünden die Wahrheitsmedien nun, die Terroristen sind unter uns. Frank Jansen, angestellter Antifaschist beim Tagesspiegel, weiß was steueralimentierter zeitgenössischer Antifaschismus heißt. Im NSU-Prozess beispielsweise erkannte er todsicher, dass ein leichter Eishauch ihn umweht, wenn ein Mann aus Zwickau schildert, natürlich in derbem Ton. Denn es ist ein Ostdeutscher, der nicht Anetta Kahane heißt und vermutlich auch nicht für die Stasi gespitzelt hat. Und der verbreitet nun mal eine Gemütlichkeit, die gruseln lässt (Tagesspiegel vom 24.7.2013).

So einer wie der angestellte Antifaschist Jansen, ausgerüstet mit zeitgenössischem Antifaschismus, hat ein offenes Ohr für Änderungen in der AgitProp. Ihm muss man wohl keine Anweisungen geben, er hat eine gute Nase für Veränderungen und greift auf, was modifizierter Mainstream ist. „Ungeschminkt“ schreibt er, was in den Foren des Tagesspiegels im letzen Jahr noch als Auswurf von „metastasierenden Geschwüren“ gekennzeichnet worden wäre (Tagesspiegel vom 13.9.2016):

Sie kamen mit gefälschten Pässen

Drei syrische Anhänger des „Islamischen Staates“ sind als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland eingereist und wurden nun von der Polizei festgenommen.

Doch was war ihr Plan, fragt Antifaschist Jansen. Und den hat er wie andere Aktivisten in anderen Abteilungen der Wahrheitsmedien entdeckt. Zeugen sind anonyme „Experten“, die von Schreibaktivisten stets hervorgeholt werden, wenn sich etwas nicht belegen lässt:

Experten betonen zudem, der IS wolle mit der Schleusung von Dschihadisten über klassische Flüchtlingsrouten auch politische Konflikte in Europa schüren. Je öfter Flüchtlinge als Terroristen stigmatisiert würden, desto mehr profitierten Rassisten, laute das Kalkül des IS. Der Hass der Rechten auf Muslime solle diese in die Arme der Terrormiliz treiben.

Nun kennen wir die Gründe. Nicht die Tausenden von Ermordeten, die auf das Konto Gläubiger gehen, nicht die Unterdrückung von Frauen und der Rassismus Gläubiger, nicht die menschenfeindliche Rechtsordnung der Scharia, die alle in der OIC organisierten islamischen Staaten über alle anderen Rechtsordnungen stellen, nicht die Scharia, wie sie auch in den gläubigen Parallelgesellschaften Deutschlands angewendet und über die Regeln des Rechtsstaats gestellt wird, sind das Problem. Es ist der Hass der Rechten auf Muslime., die den zeitgenössischen Antifaschisten Jansen umtreibt.

Weil es nicht genug echte Rechte gibt, muss Jansen Rechte herbeihalluzinieren, um seine Hass-Artikel schreiben zu können. Handelt es sich aber um gläubige Faschisten, dann relativiert der Jansen bis zum Erbrechen:

Angesichts von ungefähr einer Million Flüchtlinge, die allein 2015 nach Deutschland kamen, ist von BKA-Präsident Holger Münch im Interview des Tagesspiegels genannte Zahl von mehr als 400 Hinweisen auf Personen mit möglicherweise terroristischem Hintergrund sehr klein. Und lediglich in ungefähr 60 Fällen sind beim BKA und den Polizeien der Länder Verfahren anhängig.

Wir erinnern uns: Die Anschläge in Paris und Belgien wurden von einer Handvoll Terroristen ausgeführt. Jansen, der stets in einen antifaschistischen Furor auf zeitgenössische Art verfällt, wenn nur der Verdacht auf Rechtsextremismus besteht, stellt fest, in lediglich 60 Fällen sind Verfahren anhängig. Potenzielle Opfer sind Kartoffeln und Schlampen. Darum lediglich, darum vernachlässigbar? In seinem Kommentar auf DK schreibt almansour:

Mal ganz im Ernst: Die Art, wie der Tagesspiegel vermeintlich argumentativ Motivlagen auf den Kopf stellt und – ja genau das – den muslimischen Terror nutzt, um „Rechte“ an die Wand zu stellen, das ist faschistische Propaganda. Und deren alltägliche Umsetzung ist das allüberall vorgetragene und von Millionen dummer Untertanen reproduzierte Mantra, ausgerechnet die „Rechten“, gemeint ist vor allem die AfD, schürten Angst.

Es könnte aber auch anders sein, auch wenn das Ergebnis dasselbe ist. Jansen ist ein NoHateSpeecher, der mit dem Herzen denkt:

„Wer empathisch ist, verzichtet auf Hate Speech. Für mehr Kommentare, die mit dem Herzen gedacht wurden!“

Jansen könnte also mit dem Herzen „denken“ und nicht mit dem Hirn. Das würde einiges erklären. Wir schließen uns der Hoffnung von ScienceFiles an:

Wenn NoHateSpeech bedeutet, sich einzureden, man würde Gutes mit dem Herzen und Schlechtes mit dem Gehirn denken, also zu verdummen, dann können wir nur hoffen, dass rationale HateSpeech und begründete Empathie sich als überlegen erweisen werden.

 

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7 Kommentare
  1. Columbo permalink

    So unterschiedlich berichtet die Lückenpresse:

    Rechter Mob jagt Flüchtlinge in Bautzen

    http://www.tagesspiegel.de/politik/sachsen-rechter-mob-jagt-fluechtlinge-in-bautzen/14550148.html

    Asylbewerber provozieren Massenschlägerei … Auslöser der Tätlichkeiten sollen den Angaben nach Asylsuchende gewesen sein, berichtete die Polizei.

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/asylbewerber-provozieren-massenschlaegerei-in-bautzen/

    • almansour permalink

      Aber beim Tagesspiegel ist man so dumm im Formulieren, dass an allen Ecken und Ende ein bisschen was durchscheint.
      So heißt es dort. „Ein Großaufgebot von rund 100 Polizisten trennte die Gruppen und forderte sie auf, den Platz zu verlassen. Aus der Reihe der Asylsuchenden wurden die Beamten den Angaben zufolge unter anderem mit Flaschen und Holzlatten beworfen.“

      Ob der beim Tagesspiegel fürs Gröbste zuständige Herr Meisner nun tatsächlich flugs nach Bautzen gesprintet ist? Jedenfalls weiß der Meisner so was von Bescheid, dass der Tagesspiegel ihn sogleich zutiert; „Nazis jagen #Flüchtlinge in #Bautzen unter „Wir sind das Volk“-Rufen und sprechen selbst von Pogromstimmung pic.twitter.com/TamgHrNvMI
      — Matthias Meisner (@MatthiasMeisner) 14. September 2016″.“

      Was für ein Tausendsassa, dieser Meisner, multilokalisiert überall gleichzeitig, wo „die Nazis“ unterwegs sind, da stülpt er sein wahrsagendes Fischglas drüber, glotzt mutig hinein und schwatzt was drauflos.

      Dass sich den prügelnden „Geflüchteten“ allerdings welche zum Mitprügeln beigesellt haben, dafür spricht folgende „Hilfe“: „Fassungslos, was in #Bautzen ablief. Umgang der Polizei m. Refugees war fragwürdig. Wir wollten Refugees helfen – bekamen Platzverweis.
      — Annalena Schmidt (@SchmidtAnnalena) 14. September 2016“

      Man liest es – und denkt sich seinen teil – sofern man noch frei genug zum Denken ist. Der Tagesspiegel allerdings setzt wohl nicht ganz grundlos darauf, dass seiner Leserschaft überwiegend schon völlig abgestumpft ist und somit weniger an Fakten interessiert ist, sondern daran, ihrem Gemüseblatt zur Bestätigung ihrer konditionierten Weltbilder hinterher zu dackeln.

      Guter Flüchtling, böser Nazi, bunte Welt im trauten Heim und dunkle Welt da draußen in Bautzen, das ist der Horizont solcher Nachbeter, die, wenn sie sich den Schlaf aus den Augen reiben, selbst im Greisenalter nicht fassen können, dass das Sandmänchen die Sahara noch nicht leergeschaufelt hat.

      • Columbo permalink

        Zum selben Vorfall:

        „Mehdi (rechts) aus Marokko zeigt eine Schnittverletzung“

        http://www.welt.de/politik/deutschland/article158168493/Das-ist-hier-kein-Freiluft-Faustkampf-Gebiet.html

        Doch was macht denn Mehdi aus Marokko hier in Deutschland, warum beantragt er Asyl und ist nicht längst wieder in seiner Heimat? Interessiert mich aktuell mehr als seine Schnittverletzung.

        • almansour permalink

          Klassisch vertrauenswürdig sieht der Mehdi aus, mit seinem islamisch silbernen Intensivtäter-Ketttchen. Dem Kameramann und somit dem Welt-Leser zeigt er allerdings nicht die „Schnittverletzung“, sondern einen Wickelverband. Das ist natürlich ein strafrechtlich außerordentlich schlüssiger Beweis.

  2. S.Sorge permalink

    Habe gerade noch was Lustiges im Tagesspiegel entdeckt. In einem Artikel, in dem es um neu zu errichtende Containerdörfer in Berlin geht, berichtet der Autor davon, dass die armen Refugees von arabischen Landsleuten übers Ohr gehauen werden. Sie müssen angeblich überhöhte Handyrechnungen oder Vermittlungsgebühren für Wohnungen zahlen. Bei den Handyrechnungen mussten sie laut Artikel Beträge von etwa 600 Euro, bei den Vermittlungsgebühren 6000 Euro zahlen. Nun frage nicht nur ich mich natürlich, woher die soviel Geld haben. Oder zahlt das neben kostenfreier Krankenversorgung und vielen Extras für „Refugees“ auch noch der Steuerzahler? Wird bei der ohnehin schon laxen Gewährung von Asylbewerberleistungen etwa nicht vorher kontrolliert, ob der angebliche Flüchtling überhaupt hilfebedürftig ist? Wahrscheinlich wird blind den Angaben zum Vermögen vertraut, ob es sich dabei um an den Haaren herbeigezogenen Fluchtursachen handelt, oder um bewusst falsche Angaben zur Person und Herkunft. Wir glauben eben alles.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-senat-beschliesst-ablaufplan-18-containerdoerfer-bis-zum-jahresende/14541598.html

    Es ist ja nun nichts Neues, dass Transferleistungsbezieher mit arabischen Hintergründen in Berlin mit Karossen herumkutschieren (und Leute totfahren), die die Hundertausend-Euro-Marke übersteigen. Bei Roma-Clans und kriminellen arabischen Großfamilien wird neben ihren erquicklichen „Nebeneinkünften“ eben auch noch der deutsche Sozialstaat abkassiert. Dass diese Praxis jetzt bei den Flüchtlingen nahtlos weitergeht und sich weiterhin schamlos aus den Transfer-Töpfen bedient werden kann, ist ja eigentlich skandalös. Allerdings wundert mich in dieser Stadt überhaupt nichts mehr. Auch nicht, dass unbedingt Container für Flüchtlinge gebaut werden müssen, obwohl in Brandenburg Unterkünfte leer stehen. Aber schließlich will jeder mitverdienen und am Ende erzählt die Diversitätsszene zynisch, dass die sog. Flüchtlinge doch die Konjunktur ankurbeln.

  3. almansour permalink

    Und an alle NoHateSpeecher, die mit dem Herzen denken und den Kopf zum Scheißen verwenden: Ihr kennt almansours Weltformel noch nicht. Die lautet

    Klimaziel für Herzenwärme: Maximal 2 Grad mehr!

  4. almansour permalink

    Da heißt es nun, die Schlepper der drei vom IS da oben in SH seien die selben gewesen wie die bei den Attentätern von Paris und auch die Passfälscherwerkstatt sei die gleiche.

    Na, dann mal ran, Ermittler, diese Schlepper werden ja nicht nur an einem dutzend durchgeknallter Kopf-Ab-Muslime verdient haben, sondern es auf Gewinnoptimierung angelegt haben. Und das ist mit den Tausenden sogenannter Flüchtlinge, die erst gar keinen Pass hatten, dann aber, als es um das Geld in deutschen Städten ging, gleich 3 oder 8 verschiedene vorlegen konnten?

    Ich darf es mal jenseits der politisch korrekt propagierten Wahrheit als Realität behaupten: Wenn die im Fall der 3 Terrorverdächtigen nachvollziehbar verwerteten Verdachtskriterien zur Anwendung kämen, dann dürfte ein Land, das auf Terror gerne verzichten könnte, mit Abschiebungen in stattlicher Zahl beginnen, beginnen müssen.

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