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Islamisierung

by - September 13, 2016

Um abzuschätzen, wie sehr wir uns von der Normalität des Säkularen verabschiedet haben, reicht ein einfacher Test. Jeder kann ihn zu Hause machen: Man nehme fünf große Medien und beobachte über einen Zeitraum von einem Monat die Anzahl der Beiträge, die mit dem Islam zu tun haben. Dann stelle man sich die Frage: Was habe ich mit dem Schund eigentlich zu tun, ich bin doch Atheist! Genau. Das ist sie, die Entsäkularisierung der gesellschaftlichen Debatte im Namen der Toleranz gegenüber dem Islam. Man könnte auch sagen: Das ist sie, die Islamisierung, von der alle immer reden.

Aus Karim Dabbouz, Achse des Guten: Wenn deutsche Medien nicht weiter wissen, fragen sie den Fatwa-Rat

Dazu passt:

Zu viele Deutsche ohne Migrationshintergrund – das ist halt irgendwie verdächtig und muss auch entgegen jedweder Logik unterbunden werden. Vor diesem Hintergrund ist es nur folgerichtig, dass die ZEIT in einer Perle von deutschem Meinungsjournalismus auf die fehlende Diversität unter den Medizinstudenten in Deutschland aufmerksam macht.

Inzwischen wissen wir es alle: Deutschland ist trotz einer Zahl von mehr als zwei Millionen Zuwanderern allein im letzten Jahr und solch bunter Stadtteile wie Neukölln immer noch nicht Multi-Kulti genug. Schon lange machen uns linke Chefideologen der deutschen Presselandschaft darauf aufmerksam, dass Homogenität, egal in welchen Bereichen der Gesellschaft und aus welchen Gründen, per se etwas Schlechtes und Heterogenität auf jeden Fall etwas Gutes ist. Einer Begründung, weshalb Multi-Kulti, oder schlicht millionenfache Einwanderung aus mehrheitlich islamisch geprägten Ländern bzw. schlecht integrierte frühere Einwanderer grundsätzlich als Bereicherung angesehen werden sollen, bleibt man bis auf den Verweis, dass man ansonsten eben ein Rassist sei, jedoch zumeist schuldig. Zu viele Deutsche ohne Migrationshintergrund – das ist halt irgendwie verdächtig und muss auch entgegen jedweder Logik unterbunden werden.

Vor diesem Hintergrund ist es nur folgerichtig, dass die ZEIT Campus in Form des Arztes und freien Journalisten Jakob Simmank in einer Perle von deutschem Meinungsjournalismus mit dem schuldbewussten Titel „Wir weissen Medizinstudenten“ auf die fehlende Diversität unter den Medizinstudenten und künftigen Ärzten in Deutschland aufmerksam macht. Mahnend stellt der junge Arzt hierbei fest, dass fast nur Akademikerkinder den Zugang zum Medizinstudium schaffen würden und dass diese von Haus aus bösen und vor allem weltfremden Akademikersprösslinge letztlich sogar zu einer echten Gefahr insbesondere für ihre muslimischen Patienten, werden können.

Anabel Schunke, Tichys Einblick: Zu viele weiße Ärzte

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One Comment
  1. Columbo permalink

    Sollte man auch mal zur Kenntnis nehmen und geistig abspeichern:

    Manche behaupten, der Islam sei eine Religion des Friedens, und die Dschihadisten seien nur durchgeknallte Randgruppen. Extremisten eben. Dieses vor allem im Westen von Nicht-Muslimen gehegte Wunschdenken wurde nun von Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudais, dem Imam und Koranrezitator der ‚Heiligen Moschee‘ von Mekka, richtiggestellt.

    Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudais ist nicht irgendein Imam, sondern der Imam der bedeutendsten Moschee des Islams, der al-Masdschid al-Harām, deren Innenhof die Kaaba birgt. Die Moschee, die Ziel der jährlichen Haddsch der Muslime aus aller Welt ist, erstreckt sich über ein Gelände von mehr als 35 Hektar und faßt mehr als 800.000 Menschen.

    Der Salafist und Wahabit Imam Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudais gilt sunnitischen Muslimen als einer der verläßlichsten und populärsten Interpreten des Korans.

    Am vergangenen 4. September rief er muslimischen Pilgern aus Ägypten zu:

    ‚Oh Allah, schenke Sieg, Ehre und Macht unseren Brüdern, den Dschihadisten im Jemen, in Syrien, im Irak, auf der ganzen Welt. Laß sie triumphieren über die verräterischen Juden, die bösartigen Christen und die unzuverlässigen Heuchler.‘

    Das ‚Gebet‘ von Iman Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudais wurde vom ägyptischen Fernsehen al-Qahera Wal Nas in Direktübertragung ausgestrahlt.

    Haben Sie etwas in der deutschen Lückenpresse darüber gelesen? Kein – buchstäbliches – Sterbenswörtchen? Warum auch? Hat doch eh nichts mit dem Islam zu tun.

    http://michael-klonovsky.de/acta-diurna – 13. September 2016

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