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Berlin-Wahl: Der Tagesspiegel gibt „Ratschläge“

by - September 12, 2016

Das Leidmedium für den tätigen Antifaschisten und den Entscheider zeigt nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern und dem Erfolg der AfD leichte Panik. Sie zu bekämpfen, schicken die Chefs der Schreibstube den Gerd Nowakowski an die antirassistische Front. Er verkündet am 5.9.2016: Was aus Schwerin für Berlin zu lernen ist.

Kurzer Rückblick:

Im Jahre 2005 war Nowakowski ins Visier der autonomen Szene geraten, weil er zum Realo-Flügel der taz gehörte (taz vom 3.11.2005). Wir wollen hier nicht ergründen, was die taz unter dem Realo-Flügel der taz versteht und fahren fort mit dem, was der Nowakowski ein Jahr später über jährige Fachkräfte berichtet (Tagesspiegel vom 22.10.2006):

Lautstark zu hören waren sie schon während der Fahrt im Oberdeck des Busses, die beiden etwa 18-Jährigen, die ganz hinten saßen. Ob sie, bitte, vielleicht die Schuhe von den Sitzen runternehmen könnten? – diese betont ruhig vorgebrachte Frage kann man sich beim Vorbeigehen nicht verkneifen; das würden sie zu Hause sicher auch nicht machen. „Klar mach ich das, wir sind Araber“, ruft einer der beiden, wischt sich ausgiebig die ziemlich dreckigen Schuhe am Sitzbezug ab, spuckt noch drauf, guckt herausfordernd. Sein Begleiter nimmt eine drohende Haltung ein.

Mund halten oder nicht Mund halten, das ist hier die Frage, die sich Nowakowski stellt. Er hält den Mund, greift sich seine Tochter und steigt wortlos aus. Um Hilfe nachsuchend wendet er sich an seine Leser:

Was tun? Was wäre das Richtige gewesen? Nicht reagieren, den Mund halten, weil es nichts bringt? Was hätten Sie gemacht, wozu raten Sie in solchen Situationen? Zuschriften bitte an: Berlin@Tagesspiegel.de. Oder sagen Sie uns Ihre Meinung unter Leser-Kommentare auf dieser Seite.

Leserkommentare sind auf dieser Seite nicht zu finden: 0 Kommentare – Diskutieren Sie mit, heißt es. Inzwischen hat sich die gläubige Parallelgesellschaft in mehr als einem Berliner Bezirk ausgebreitet, inklusive Scharia-Richter und einer wachsenden Zahl von Fachkräften aus der Gewaltbranche (siehe beispielsweise DK 2013: Abenteuer Badstraße, die wohl unvollständige Dokumentation von Kriminalität in einer einzigen von Gläubigen beherrschten Straße).

Gerd Nowakowski, kein Wunder, er arbeitet für den Tagesspiegel, nennt Berlin mit seinen No-go-Areas, also den vom Recht befreiten Zonen, eine weltoffene Stadt. Damit Berlin Berlin bleibt, insinuiert er die Nationale Front:

Ein Weg könnte deshalb sein, im großen Schulterschluss von SPD, CDU, Linke und Grüne bis zum Wahltag deutlich zu machen, welche Folgen es für das liberale und weltoffene Berlin haben würde, wenn die AfD-Forderungen an der Spree Realität würden.

Für den Nowakowski scheint die Vorstellung einer Stadt ohne die Schlägertrupps der Antifa, ohne die überbordende Kriminalität „großer Familien“ und ihrer „jährigen“ Mitglieder, ohne die Hetzimame der Moscheen, insbesondere der türkischen Ditib, und ohne die von der Ditib betriebene Sehitlik-Moschee am Columbiadamm in Berlin-Neukölln, die zwei am Völkermord an den Armeniern führend Beteiligte als Märtyrer verehrt, eine Horrorvorstellung zu sein. Eine Horrorvorstellung für ihn ist es wohl auch, dass der boomenden Flüchtlingsindustrie die Steuergelder gekappt werden und die Stadt möglicherweise ohne die Mittel aus dem Länderfinanzausgleich auskommt.

Vergnatzt stellt er fest, auf einen Amtsbonus wie bei Erwin Sellering kann Michael Müller nicht vertrauen. Falls einer den Müller nicht kennt: Müller, das ist der Regierende Bürgermeister von Berlin. User kraftsportler hilft dem auch hier hilflos erscheinenden Nowakowski und erklärt ihm um 16:10 Uhr im Forum, warum das mit dem Amtsbonus in Berlin nicht klappt:

Welcher Amtsbonus??
Auf WAS bitteschoen koennen sich denn die Parteien der Hauptstadt insges. berufen?

Im Gegensatz zu Berlin haben die in MeckPom:
1. Kein Sicherheitsproblem
2. Keine NoGo-Areas (Goerli, Kotti, kl. Tiergarten, Alex)
3. Keine taeglich brennenden Autos
4. Keine andauernde Randale wie in der Rigaer Str.
5. Kein Verwaltungschaos (Senat:Bezirke)
6. Keine Parallelgesellschaften, die in Berlin, die sich eher auf das „Urteil“ von „Friedensrichtern“ verlassen denn auf die dt. Justiz
7. Keinen Sanierungsstau (Schulen, Bruecken, Strassen, oeffentl. Gruenanlagen u. Gebaeude)
8. Keine katastrophale Schulpolitik
9. Keine Hassprediger in Moscheen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden muessen
10. Keine Filzprobleme in  der Politik (Bsp. Eckbebauung Leipziger Platz und Sondergenehmigung von Geisel fuer seinen SPD-Spezi Strieder)
11. Keinen Wohnungsmangel
12. Die haben in MeckPom auch keine verrottende Infrastruktur
13. Genausowenig haben sie in MeckPom das Problem jugendl. Intensivtaetern mit migrantischen Wurzeln
14. Dass in der Hauptstadt die oeffentl. Digitalisierung eine Lachplatte ist, brauche ich nicht besonders anzumerken..oder?
15. Genausowenig muessen die in MeckPom sich mit einem Milliardengrab wie dem BER rumschlagen!

Also..nochmal…woher nehmen die Parteien im Abgeordnetenhaus die Gewissheit, nicht genauso abgestraft zu werden wie in MeckPom?
Weil es hier mehr Transferleistungsbezieher gibt und eine von den Parteien gefoerderte, durchaus florierende Sozialindustrie, die schon nicht die Hand beissen werden, die sie fuettert?

ALLE Parteien muessen Angst vor der AfD haben und dies zu Recht!
Keine der Berliner Parteien, vor allen Dingen nicht SPD oder CDU, laesst Gestaltungswillen fuer die Buerger der Stadt erkennen. FDP, Linke und Gruene betreiben reine u. abstruse Klientelpolitiken fuer Minderheiten!

Wir duerfen gespannt sein, ob das Berliner Wahlergebnis nicht sogar schrecklicher wird angesichts der v.g. Berlinspezifischen Probleme!

Nowakowski hat aus Schwerin gelernt, dass Berlin eine weltoffene Stadt (was für ein merkwürdiger Humor) bleiben muss. Und das geht wie in der DDR nur mit der Nationalen Front gegen Demokraten. Nach der Sonntagsfrage, wenn am nächsten Sonntag Abgeordnetenhauswahl wäre …, bekommt nach Meinung verschiedener Umfrageinstitute die AfD um die 15% der Stimmen. Schaun mer mal.

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7 Kommentare
  1. almansour permalink

    [Mullah, Berlin], jener als Regierender Bürgermeister der Stadt fungierende verhärmte Breitmaulfrosch, gibt heute gedruckt und gestern geonlined auch gute Ratschläge.

    Im allgeimeinen Wettbewerb der Kartellparteien, wer am lautesten „Haltet den Nazi“ quaken kann, hat 2, 3 Tage vor der Wahl schon die weniger breite Nase uneinholbar vorn.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/regierender-buergermeister-mueller-vor-der-berlin-wahl-10-bis-14-prozent-fuer-afd-waeren-ein-zeichen-fuer-wiederaufstieg-der-nazis/14550544.html

    Sein Motto scheint zu sein: Wer der größten Haufen scheißt, kann am meisten auf die Kacke hauen. Da toppt er noch die ordinäre Ramona Pop, und die nicht ganz unhöfliche Linke muss einpacken.

    Dabei ist MM doch noch um soviel dröger als Henkell trocken und im Roten Rathaus steht eine Staubexplosion zu befürchten.

  2. almansour permalink

    Was wir in den letzten Monaten in Berlin erlebt haben, diesen Schießen aus allen Rohren gegen die AfD, diese permanente Diffamierungskampagne, diese bewusste Inszenierung deren Durchsetzung in allen denkbaren sozialen Zusammenhängen (z.B. der Aufruf Berliner „Clubs“ gegen die AfD), das hat dazu geführt, dass sich der dumpfdeutsche Untertan berufen fühlt, den Dreckbewurf noch im Privaten mitzumachen: Hatz gegen Demokraten, die AfD wählen werden, Umgangsverbote, Aufhetzung von Bekannten gegen die auszugrenzenden AfD-Wähler, Anfeindung am Arbeitsplatz…

    Das funktioniert wie der gewöhnliche Faschismus, getragen von Grünen, SPD, CDU und Linken.

    Für mich gibt es 3 wesentliche Gründe, AfD zu wählen:

    1) Für den Erhalt der stattlichen Rechtlichkeit, gegen kriminelle Einwanderung und Unterwanderung.
    2) Für den Erhalt der Demokratie, gegen politische Gleichschaltung durch Repression und soziale Kontrolle
    3) Für Solidarität, gegen die faschistoide Diffamierung, Ausgrenzung und Kriminalisierung von AfD-Wählern und Mitgliedern.

    • der nun wieder permalink

      Aus den gleichen Gründen werde auch ich AfD wählen.

      Nichtsdestotrotz wird dennoch in Berlin rot-rot-grün „regieren“, ob mit oder ohne Unterstützung des Lügels und anderer Medien. Die Stadt ist durchsetzt von linksgrünversifften Wählern mit dominanter Vertretung der Antifa und deren Claqueure.

      Sie haben es geschafft, des Merkels Dogma umzusetzen. „Wir schaffen das“. Gemeint war wohl das Abschaffen der Demokratie in Deutschland und in der Hauptstadt.

      • almansour permalink

        Naja, schaffen werden sie das „das“ eben nicht. Islamismus und organisierte Kriminalität wird auch Merkels Untertanen auf der Nase rumtanzen. Obwohl: Vielleicht ist gerade das mit „das“ gemeint, die Grünen haben ja schon immer damit geglänzt, dass sie eine praktisch-ideologische Förderung für rechtsfreie Betätigung betreiben. Nun steigen also die anderen Blockparteien drauf ein, selbst sicher in ihren selbstermächtigten Privilegien, in ihrer Gated Area, nicht behelligt von den Effekten der sozialen Verdrängung durch auf Rohheit trainierte Eingefallene und den einhergehenden Zusammenbruch rechtlicher Sicherheit. Zur brutal hier heimisch werdenden „Globalisierung“ der Arbeitsverhältnisse hat diese Pseudoelite genügend Fallhöhe.
        Das ist vielleicht „das“ und Merkels „wir“ ist der blanke kollektive Zynismus ihrer Herrschaftskaste.

  3. S.Sorge permalink

    inzwischen beteiligt sich sogar campact an dieser art wahlwerbung und verschickt an ihre mitglieder unaufgefordert videos als wahlentscheidungshilfe, die gegen die afd gerichtet sind.

    Hallo Thombar,

    ich teile Ihre Beobachtungen. Diese unterirdische Gegenpropaganda ist ziemlich penetrant und begegnet den Berlinern derzeit ungefragt überall. Selbst die so unbedeutende NPD, vorher für alles herangezogen, was dem Protest gegen Rechts dienen sollte und wo sich der „mutige Antifaschist“ profilieren konnte, ist plötzlich nicht mehr so wichtig.
    Alles konzentriert sich jetzt auf die AfD. Deshalb diese unverschämten Postwurfsendungen und Plakataktionen überall in der Stadt. Dass es auch immer öfter zu gewalttätigen Übergriffen auf Wahlhelfer der AfD kommt, zeigt, wie skrupellos diese sogenannten „Demokraten“ vorgehen bzw. welche Angst sie vor einem Wahlerfolg der AfD haben.
    Warum wird es aber nicht dem mündigen Bürger überlassen, wen oder was er wählt? Weil diese linken Meinungsführer die Demokratie offenbar nur akzeptieren, wenn sich alle ihren Dogmen unterordnen.
    Eins haben die aber offenbar nicht kapiert, es weht nun ein anderer Wind. Die Bürger sind mündig und lassen sich nicht durch durchsichtige, links versiffte Propaganda und erst recht nicht durch Beschimpfungen oder Drohungen beeinflussen.

    Gruß

    • thombar permalink

      weil ich mich dieser subtil wirkenden wahlwerbung entziehen will, wähle ich schon seit jahren wochen vorher per briefwahl. egal wieviel oropax man benutzt, diese wahlpropagande beeinflusst einen eben doch. auch wenn man es nicht wahr haben will.

      aus diesen gründen wäre ich auch dafür, wahlwerbung generell extrem stark zu reglemtieren. plakatieren und postalische werbung sollte komplett unterbleiben und in den medien müsste mindestens 6 wochen vor der wahl politische wahlwerbeenthaltung gelten. in dieser zeit nur noch nachrichten die garantiert keine parteiwerbung sind.

      talkshows mit politikern müssten in diesen 6 wochen ebenfalls verboten werden.

      alles was unter wahlwerbung firmiert ist doch nur wähler anlügen, wähler verarschen und gegner unfair platt machen. goebbelsche schlammschlachten eben. ich dachte wirklich die deutschen hätten aus der nazizeit gelernt.

      war wohl nix……

  4. thombar permalink

    inzwischen beteiligt sich sogar campact an dieser art wahlwerbung und verschickt an ihre mitglieder unaufgefordert videos als wahlentscheidungshilfe, die gegen die afd gerichtet sind.

    ich habe sofort gekündigt. vor einigen wochen habe ich eine andere plattform gekündigt weil sie mir permanent denselben aufruf geschickt hat, den ich nicht unterschreiben wollte.

    so langsam könnte sogar goebbels von diesem gesinnungsterror lernen………

    und die glotze kann man gar nicht mehr anschalten. um es mit rio reiser zu sagen:

    robert lembke 24 stunden lang………….

    nur hardcoremässig gegen die afd und für die flüch(t)linge

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