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Ich will fucken

by - September 8, 2016

Von Columbo

Erst vor einigen Tagen wurden wir ermahnt, die „sprachlichen und kulturellen Unterschiede als Normalität anerkennen“ und „interkulturell sensibel“ zu werden (Tagesspiegel vom 6.9.2016). Interkulturelle Sensibilität bedeutet beispielsweise, das Balzverhalten des jungen männlichen Refugees richtig zu interpretieren. So manches Missverständnis ist doch hausgemacht, seien wir ehrlich, da wird der junge Mann aus Nordafrika auch mal ganz bewusst falsch verstanden. Die geschriebene Botschaft „Ich will fucken“, der beherzte Griff an fremde weibliche Genitalien – ist das nicht alles eigentlich ein verzweifelter Schrei nach Liebe, nach Zärtlichkeit, nach einem Mindestmaß an Zuneigung? Wie soll Flirten denn gehen, wenn nicht so?

Auch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat das erkannt: „Das Problem liegt meist nicht bei den Flüchtlingen, sondern bei den Deutschen.“ Und bietet neuerdings Flirtkurse für junge Flüchtlinge an (wobei ich das nicht ganz konsequent finde: eigentlich müsste die AWO uns Deutschen Kurse anbieten, wie man die körperbetonten Flirtversuche der Refugees richtig einordnet und auf sie reagiert, nämlich mit bedingungsloser Unterwerfung). Aber sei es, wie es sei: „Immer wieder haben junge Geflüchtete gesagt, sie würden auch gerne etwas zum Thema Flirten wissen, wie das in Deutschland überhaupt abläuft“ – aber zum Flirten seien sie zu schüchtern, und schon das freundliche Lächeln einer Frau deuteten sie als „Zeichen der Liebe“, quasi Heiratsantrag. Es ist aber auch schwer mit den deutschen Frauen! Erst anlächeln und dann rumschreien, wenn man ihnen den Finger in die Scham steckt.

Immer noch reagieren viele deutsche Frauen zu abweisend, wenn sie erfahren, dass derjenige, der sie gerade vergewaltigt, ein Flüchtling ist. Darüber muss man sprechen. Denn dafür gibt es gar keinen Grund. Diese rassistischen Klischees müssen wir überwinden.

Eine Empfehlung von Flirtcoach Horst Wenzel zum Schluss: „Mein Eindruck ist, das sind sehr charmante junge Herren, die alles Rüstzeug mitbringen, um auch hier in Deutschland eine Frau zu begeistern.“ Ich möchte nicht anzüglich wirken, aber den Satz kann man natürlich auch anders verstehen. Oder ist er genau so gemeint?

Also, sehr verehrte Damen, wenn das nächste Mal ein junger Flüchtling nachts in einer dunklen Seitenstraße sein Rüstzeug auspackt, um Sie zu begeistern, zeigen Sie doch bitte ein wenig Verständnis für kulturelle Unterschiede, verstehen Sie sein Ansinnen als charmanten Flirtversuch und machen Sie einfach interkulturell sensibel mit. Er wird es Ihnen danken.

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3 Kommentare
  1. Columbo permalink

    http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2016/Opfer-verschweigt-Vergewaltigung-durch-Fluechtlinge,selin100.html

    Die Frage, die ich mir (mit Simone Peters) stelle, ist: Hatten diese armen jungen Männer denn vorher Zugang zu Flirtkursen?

  2. S.Sorge permalink

    Und bietet neuerdings Flirtkurse für junge Flüchtlinge an

    Und demnächst wahrscheinlich noch einen Tanzkurs. Dort wird dann bestimmt der neue Modetanz „Antanzen“ gelehrt, gemeinhin auch als Roma-Lambada oder nordafrikanischer Volkstanz bekannt.

    Und noch etwas, nach den „bereichernden“ sexuellen Übergriffen von Flüchtlingen zum Jahreswechsel, bei der den Deutschen eine Lehrstunde in Sachen Kulturbereicherung geboten wurde, musste bislang kein einziger der Täter mit wirklichen Konsequenzen rechnen. Im Gegenteil. Bundesweit kam es zu nur ganz wenigen Gerichtsverfahren. Wenn es zu welchen kam, dann waren die Strafen so lächerlich, dass sich die Opfer verhöhnt vorkommen mussten und die Bereicherer geradezu zu neuen Taten animiert werden.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-07/koelner-silvesternacht-bka-holger-muench-sexuelle-uebergriffe

    Die Refugees werden sich verwundert die Augen gerieben haben und zu folgender Erkenntnis gelangt sein: Mensch, in diesem Land kann ich nicht nur prima auf Kosten anderer leben, ich kann mich hier auch noch so daneben benehmen. Kann also quasi machen, was ich will. Nichts passiert. Einmal eingenistet, kann mir kaum noch was passieren. Abschiebung? Ach was, wenn ich doch mal zu sehr über die Stränge schlage, dann kokettiere ich ein wenig mit Rassismus oder suche mir einen Arzt, dem die Flüchtlinge vertrauen können. Das haben mir die netten jungen Menschen, diese Unterstützer mit den lustigen bunten Haaren und den Rastafari Frisuren beigebracht.
    Auch die Justiz bemüht sich, es den Neuankömmlingen so angenehm wie möglich zu machen. Kommt es in Schwimmbädern zu sexuellen Nötigungen und Belästigungen, dann ist auf die deutsche Justiz Verlass.

    http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/prozesse-fluechtlinge-vom-vorwurf-der-vergewaltigung-entlastet-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-160908-99-384012

    Die staatlich verordnete Willkommenskultur erstreckt sich eben auf alle Bereiche.

  3. der nun wieder permalink

    … Er wird es Ihnen danken.

    Warum das denn? Die begeistert Beglückte hat sich zu bedanken!

    „Danke, dass es dich gibt – und schön, dass du da bist!“

    https://www.unzensuriert.at/content/0020023-Vergewaltigte-Sozialistin-bedankt-sich-bei-Fluechtlingen

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