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Überproportionale Ängste und ein intellektuelles Armutszeugnis

by - August 28, 2016

Wie der Tagesspiegel so die Tagesschau: Zeitgenössischer Journalismus ist parteilich, Genosse. Beginnen wir mit der Tagesschau als Mitglied der Lücken- und Lügenpresse. Die Lücken- und Lügenpresse überschlägt sich schier mit AgitProp, wenn sie Rechtsterror auch nur vermutet, selbst wenn es keiner ist (siehe Deutschlandfahne: Toter Flüchtling in brennender Moschee explodiert). Anders sieht es aus, wenn es um linken, gar gläubigen Terror geht. Die Tagesschau begründet sogar, warum sie eine Lückenschau ist, die Lücken lässt, wenn sie die Evakuierung eines Bremer Einkaufszentrums aufgrund einer terroristischen Gefährdungslage verschweigt (Dank an schotter, der auf Die Achse des Guten fündig geworden ist):

Sehr geehrter Herr Robrecht,

vielen Dank für Ihre E-Mail. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen jetzt erst antworten; uns erreichen zur Zeit sehr viele Zuschaueranfragen.

Die zurückliegenden Wochen mit zahlreichen Schreckensnachrichten haben in unserer Redaktion einen Diskussionsprozess in Gang gesetzt, in dessen Verlauf wir uns einmal mehr intensiv mit unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft auseinandergesetzt haben. Wir sind dabei zu dem Schluss gekommen, uns eine gewisse freiwillige Zurückhaltung aufzuerlegen, was die Berichterstattung über Bluttaten angeht. Das hat zwei Gründe. Zum einen ist es erwiesen, dass Amok- und sonstige Bluttaten Nachahmer animieren. Die Ereignisse der vergangenen Wochen dürften diese These mit erschreckender Deutlichkeit belegt haben. Zum anderen aber entsteht bei der Bevölkerung durch die Berichterstattung über Bluttaten ein überproportionales Gefühl der Unsicherheit und Angst. Zwar steigt die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Terrorangriffs oder einer Amoktat zu werden, in keiner Weise an; das subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen aber wird empfindlich gestört.

Uns ist bewusst, dass nun der Vorwurf erhoben wird, wir verschwiegen mutwillig Tatsachen. Es sei Ihnen jedoch versichert, dass wir dies wenn, dann ausschließlich aus medienethischen Gründen und aus einem Verantwortungsgefühl der Gesellschaft gegenüber tun.

Wir danken Ihnen für Ihre Anmerkungen und hoffen, dass Sie uns als kritischer Zuschauer erhalten bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Publikumsservice ARD-aktuell

Betreutes Fernsehen nennt Vera Lengsfeld das, was besser Aktuelle Kamera der DDR heißen sollte. Ein intellektuelles Armutszeugnis nennt Ulrich Teusch eine der Lücken des Tagesspiegels. Dank an Burgunder, der gefunden hat, was andere über das Sturmgeschütz der Lügen- und Lückenpresse sagen. Burgunder schreibt (Hervorhebung DK):

Nach dem von mir schon empfohlenen „Mainstream: Warum wir den Medien nicht mehr trauen“ von Krüger kommt jetzt der nächste Kracher. „Lückenpresse: Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten“ von Teusch (Für alle VT-Geschädigten: Beides seriöse Autoren und Verlage. Nicht der böse KOPP).

Kürzlich im Branchendienst Kress dazu ein Interview

http://kress.de/mail/news/detail/beitrag/135760-ard-mann-ulrich-teusch-medien-werden-glaubwuerdigkeit-nicht-zurueckgewinnen.html

Man könnte sich mit diesem Link begnügen. Jedoch gibt es nun eine Vorstellung bei EPOCH TIMES, die ein interessantes Detail offenbart. Wieder einmal wurden Manipulationen mit einem Lügel-Artikel illustriert. Es geht um die einseitige Rußlandberichterstattung, hier Syrien.

Beispiel Befreiung von Palmyra:

„Ende März 2016 wurde Palmyra von der syrischen Armee, unterstützt durch die russische Luftwaffe, zurückerobert. Das war nicht nur ein Meilenstein im Kampf gegen den IS, sondern auch eine zivilisatorische Großtat. Am 5. Mai 2016 konzertierte das Sankt Petersburger Mariinsky-Sinfonieorchester unter Valery Gergiev in der befreiten Stadt Palmyra. Ein musikalisches Großereignis. Es hätte globale Aufmerksamkeit und Bewunderung, weltweiten Beifall verdient gehabt. Jedoch, wie reagieren westliche Medien auf diese grandiose Manifestation für Frieden und Humanität? Sie dekuvrieren sich selbst, von wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen.

Ein intellektuelles Armutszeugnis, eine moralische Bankrotterklärung… Nehmen wir – pars pro toto – ein deutsches Blatt, den Berliner TAGESSPIEGEL. Autorin des kleinen Beitrags ist Christiane Peitz, Leiterin des Kulturressorts. Die Schlagzeile lautet – man halte sich fest: „Spiel mir das Lied vom Tod.“ Die beiden ersten Sätze: „Nein, die Musik ist nicht neutral. Sie ist manchmal eine Waffe, auch Bach und Prokofjew taugen zur Propaganda.“

Tatsächlich? Bachs Chaconne aus der 2. Partita d-moll für Violine? Prokofjews Symphonie classique? Propagandatauglich? Obwohl beim großen Ereignis nicht dabei gewesen, weiß Frau Peitz selbstverständlich, wie sich das Publikum zusammensetzte: „syrische und russische Soldaten“. Aber sie verschweigt, dass da auch lokale Würdenträger saßen, dazu eine UNESCO-Delegation, der russische Kulturminister, der Direktor der St. Petersburger Eremitage, viele Journalisten…“

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/buch-lueckenpresse-von-ulrich-teusch-warum-die-glaubwuerdigkeitskrise-der-mainstreammedien-unumkehrbar-ist-a1927346.html

Lügel-„Journalismus“ wie wir ihn kennen.

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8 Kommentare
  1. der nun wieder permalink

    Rechte Gewalt – böse, linke Gewalt – gut – oder: Kleiner Vorgeschmack auf die Zeit nach dem 18.09.16 in Berlin:

    http://static.bz-berlin.de/data/uploads/2016/09/politker_1472743572.jpg

    Gewaltsamen Linksextremisten die Rote Karte zeigen

    Diesen Gedanken griff CDU-Fraktionschef Florian Graf auf und lud seine Kollegen ein, am 20. Juli folgenden Satz zu unterschreiben: „Wir als demokratische Fraktionen werden gemeinsam gewaltsamen Linksextremisten die Rote Karte zeigen und uns entschieden gegen sie stellen…“

    Doch die Kollegen nahmen die Einladung nicht an. Raed Saleh (SPD) antwortete nicht und auch die grüne Doppelspitze Ramona Pop/Antje Kapek nicht. Ebenso wenig die Piraten. Udo Wolf (Linke) schlug eine Vertagung in die Parteigremien vor.

    http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/spd-gruene-und-linke-verweigern-beschluss-gegen-linke-gewalt

    Ihr Völker der Welt …. schaut auf diese Stadt!

  2. der nun wieder permalink

    Hier sind sie, die Gutmenschen, nicht hinterm Bahnhof Zoo oder in der Jenny de la Torre – Stiftung, sondern am Rathaus Wilmersdorf, der Vorzeigepamperungseinrichtung:

    http://img.welt.de/img/deutschland/crop157922849/8499409993-ci16x9-w780/Ein-Jahr-offene-Grenzen-Vor-einem-Jahr-w-7-.jpg

    aus:

    Bei Holger Michel begann es mit einem einfachen Gedanken: „Man müsste eigentlich etwas tun.“ Eine Party im Spätsommer 2015. Die Flüchtlingskrise diktierte die Gesprächsthemen: Tote im Mittelmeer, Elend auf der Balkanroute, Hass von Heidenau. Und dann Angela Merkels „Wir schaffen das“. Michel, 36, fühlte sich in die Pflicht genommen durch diesen Satz. „Jeder, der ein bisschen Empathie hat, musste sich davon angesprochen fühlen“, erzählt der Inhaber einer Berliner PR-Agentur. Kein „Man müsste eigentlich etwas tun“ mehr. Tatsächlich etwas tun.

    Gleich am nächsten Tag geht er zur neuen Notunterkunft im Rathaus im Stadtteil Wilmersdorf –“zwei Stunden helfen, sich gut fühlen und wieder gehen“. Doch als er im Rathaus ankommt, werden aus den zwei Stunden sechs. Eine regelrechte Happening-Stimmung habe dort geherrscht, sagt er, laut, voll und chaotisch. Im Minutentakt halten Autos, bringen Bürger Spenden, die von Dutzenden Ehrenamtlichen entgegengenommen, sortiert, verteilt werden.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article157922850/Wir-sind-stark-wir-koennen-euren-Wohlstand-mehren.html

    … und feiern sich!

    Kernaussage:

    „zwei Stunden helfen, sich gut fühlen und wieder gehen“

    Was sind das nur für egozentrische A … !

  3. Paul permalink

    Die Doppelmoral der Gutmenschen

    Arme und sogar obdachlose Mitbürger hat es leider schon immer gegeben. Sie werden aber im Gegensatz zu Migranten nicht freundlich empfangen, wenn sie am Bahnhof herumlaufen und um Almosen betteln. Ihnen wird nicht von einer organisierten Asylindustrie geholfen, wenn sie nach einer Bleibe suchen oder Probleme mit den Behörden haben. Für sie wird kein Geld gesammelt oder pompöse Spendengalas veranstaltet. Genauso wenig werden für sie Turnhallen beschlagnahmt, geschweige denn Einlass in private Wohnungen gewährt, um ihnen ein Obdach zur Verfügung zu stellen.

    Nein, für diese Menschen, welche in Armut leben müssen, gibt es keine Willkommenskultur. Doch wieso eigentlich? Liegt es an ihrer Herkunft oder Hautfarbe? Ausgerechnet jene Leute, die sich der gesellschaftlichen Gleichberechtigung verschrieben haben, behandeln bestimmte Menschen aufgrund ihrer Ethnie anders. Es ist eine klassische Doppelmoral. Eine Heuchelei, die seines Gleichen sucht.

    weiter hier:

    http://www.politonomics.de/die-doppelmoral-und-der-selbsthass-von-gutmenschen/

    • der nun wieder permalink

      Drum gibt es ja auch keine Selfies der Kandesbunzlerin mit Obdachlosen in einem Obdachlosenheim. Die dortige Klientel, nicht zuletzt von der Politik in die verarmte Lage getrieben, ist ihr zu schäbig und auch des Gutmenschen vornehmlicher Selbstdarstellung passt keine Hilfe für verarmte und auch alte und kranke Deutsche, die ihm eher lästig sind.

      Dafür übernimmt die Uckermärkische derzeit AfD – Positionen und faselt plötzlich populistich von „Rückführung“, die sie nicht unerheblich selbst kaum möglich machte:

      „Rückführung, Rückführung und nochmals Rückführung“

      Kanzlerin Merkel versichert Unionspolitikern, die Aufnahme von einer Million Flüchtlingen innerhalb eines Jahres wiederhole sich nicht. Das Wichtigste sei jetzt, abgelehnte Asylbewerber abzuschieben.

      http://www.welt.de/politik/deutschland/article157927543/Rueckfuehrung-Rueckfuehrung-und-nochmals-Rueckfuehrung.html

      Was für eine Witzfigur ist diese Frau doch!

      Sie flutete völlig unkontrolliert das Land und gibt nun das Aschenputtel (die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen).

    • der nun wieder permalink

      Und zur weiteren Doppelmoral der Kanzlerinnendarstellerin dann das hier:

      Merkel geht auf Erdogans Forderung ein

      Es geht um das Recht, die Bundeswehrsoldaten in Incirlik zu besuchen: Weil Erdogan das verbietet, plant die Bundesregierung, sich von der Armenien-Resolution des Bundestages zu distanzieren.

      http://www.welt.de/politik/ausland/article157928357/Merkel-geht-auf-Erdogans-Forderung-ein.html

      Unabhängig davon, ob diese Resolution nun richtig war oder nicht, verunglimpft sie die Abgeordeten des Bundestages. Die sollten der Frau nun endlich ihr Mißtrauen aussprechen.

      Zudem schickt sie ihren stets mit stolzer Brust Unsinn verkündenden Pinscher und Papageien Seibert vor und bleibt feige in Deckung. Warum nicht einfach die Bundeswehr aus der Türkei abgezogen wird, bleibt ihr Geheimnis.

  4. schotter permalink

    propaganda im regierungsauftrag? gehts noch widerwärtiger?

    http://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/claus-kleber-gegen-sabatina-james/

    „Und nun also Claus Kleber. Der wollte James zwar nicht Islam und Meinungsfreiheit erklären, aber dafür in pseudo-investigativer Manier, dass es sich bei Kinderehen nicht unbedingt immer auch um Zwangsehen handeln müsse. Immerhin gäbe es ja (mit Verweis auf den Einspieler vorab) auch solche Fälle, in denen Frauen die Ehe im Nachhinein keinesfalls bereuen würden und sogar der Meinung seien, die Ehe sei gut für sie gewesen. Man hätte sich in solchen Fällen, so Kleber, entweder mit der Beziehung „abgefunden“ oder sogar etwas gefunden, was den „eigenen Interessen und Neigungen“ entsprochen hätte. Folgerichtig fragt Kleber James dann auch, ob in solchen Fällen ein staatliches Eingreifen sinnvoll und rechtens wäre.“

    so ne kinderehe muss ja nichts schlechtes sein, meist sind die ehemänner ungefähr im alter von klaus kleber.

  5. Columbo permalink

    Und so schreibt der TSP neuerdings über die AfD:

    … getragen von Menschen, die eine vielfältige und liberale Stadt schätzen, die nichts gegen Muslime haben, aber gegen Islamismus, Unterdrückung, parallelgesellschaftliche Strukturen und rassistisches Auftreten von jungen Migranten.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/kandidatin-bei-berlin-wahl-wie-eine-altlinke-in-kreuzberg-zur-afd-fand/14463970.html

    Diese Heuchler und Opportunisten…

    • der nun wieder permalink

      Das war ein Versehen vom Lügel. Die zitierten hier eine „Altlinke“ selbst alt – neu – immer – links orientiert war das nur ein Reflex und in der beflissenen Linksplapperei ungeprüft übernommen werden. Auch – und womöglich gerade deshalb – um das von der Forumsantifa wieder gerade rücken zu lassen.

      Z. Bsp. der hier:

      heiko61 10:56 Uhr
      Und wenn sie noch so viel Kreide fressen:

      Die AfD und ihr Umfeld bleibt ein übles rassistisches Pack, mit einem Gesellschaftskonzept, gegen das das Deutschland der 50er Jahre modern war! Wie ein Bewohner des bunten, weltoffenen, seit Generationen liberalen, multireligiösen und multikulturellen Berlin diesen dümmlichen Bauernfängern hinterher laufen kann, ist mir unbegreiflich. Und für jemanden, der auf deren Liste kandidiert, habe ich nur Verachtung übrig!

      Und des southcross´ Dödelbeiträge sind auch wieder nachzulesen.

      Bemerkenswert ist höchstens, dass gegen die Linksdummversifften Kontra zugelassen wird. Hat aber wieder alles mit den Klickzahlen zu tun. Sinneswandel sehe ich beim TSP nicht.

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