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Berliner_*Innen und AAS: Aus mit der tollen Ranz?

by - August 22, 2016

Mit den Berlinerinnen ist es manchmal wie mit den Jährigen, den jungen Männern und den großen Familien. Ein Teil von ihnen unterliegt einem Schweigegelübde der Wahrheitspresse ganz oder teilweise. Während die männlichen Fachkräfte aus der Gewaltbranche in ganz Deutschland ihren Geschäften nachgehen, übt ihr weibliches vermummtes Eigentum, in der Überschrift der B.Z. „Berlinerinnen“ genannt, antirassistischen Widerstand auf ganz eigene Art.

Vorfall in Bad Saarow: Berlinerinnen in Burkini in Brandenburger Therme beschimpft, vermeldet die B.Z. am 15.8.2016. Die Schilderungen der Betroffenen gehen wie üblich weit auseinander. Es wirkt eigentlich wie so oft: Wahre Gläubige zeigen den Ungläubigen wo der Hammer hängt. Friedliches Eigentum messert und hämmert nicht, tritt auch nicht gegen Kartoffel-Köpfe. Friedliches Eigentum zeigt bei der Polizei ein rassistisches Verbrechen an, wenn der ungläubige Bademeister die Vermummung nicht als erlaubten Burkini erkennt.

Widerstand gegen dreiste Gläubige scheint möglich?

Auch scheint sich Widerstand in der Wahrheitspresse gegen das von der Ex-Stasispitzelin Anetta Kahane und von der SPD reichlich mit Steuergeldern versehene Geschäft zu regen. Selbst die Süddeutsche, ein antirassistisches Flaggschiff wie der Tagesspiegel, fällt auf, was Kahane &Co. so treiben. Autor Johannes Boie schreibt am 22.8.2016:

Wie Facebook Menschen zum Schweigen bringt

Das soziale Netzwerk löscht Inhalte und sperrt Nutzer – niemand weiß, warum. Unterstützung erhält Facebook von zweifelhaften Partnern.

Sicher ist, dass unter den Gelöschten und Gesperrten Konservative und Linke sind, Kapitalisten und Kommunisten, Männer und Frauen. Sicher sind darunter auch viele, die gegen deutsches Recht verstoßen haben. Es gibt sehr viele Spinner auf Facebook, wie das im Leben eben so ist. Die Plattform ist voll von Hetze. Die löscht Facebook allerdings gerade nicht zuverlässig. Stattdessen geht der Konzern ein ums andere Mal gegen Publizisten, Satiriker, Journalisten vor, wie eben Stefanie Sprengnagel.

Zum Beispiel auch gegen Anabel Schunke, eine konservative und vom Ton her hemdsärmelige Publizistin. Als nach dem Amoklauf im Münchner Olympia-Einkaufszentrum eine türkischstämmige Frau auf Facebook die Tat des Attentäters mit „Gut so“ kommentiert, veröffentlicht Schunke, fassungslos über die Begeisterung, die Reaktion dieser Nutzerin auf ihrer eigenen Facebook-Seite und fügt hinzu: „Top integriert, diese Erdoğan-Anhängerin“. Das reichte Facebook aus, um sie zu sperren.

Auch die FAZ ist am 16.8.2016 dabei und lässt sogar Kommentare ihrer Leser zu:

Denn sie wissen, wer zur „Neuen Rechten“ gehört

Hat die CDU etwas mit rechtsextremen Organisationen zu tun? Das legt ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung nahe, die vom Familienministerium gefördert wird. Mit 130.000 Euro pro Jahr.

Was da mit 130.000 Euro vom Familienministerium unter Leitung von SPD-Schwesig gefördert wird, nennt sich umgangssprachlich Internetpranger:

Wie es sich für einen von Anonymen betriebenen Pranger gehört, gibt es keine direkte Möglichkeit, mit den Mitarbeitern in Kontakt zu treten und zu fragen, auf welcher Grundlage sie Neonazis und CDU nebeneinanderstellen. Das Bundesprogramm, aus dem die Mittel kommen, trägt den Namen „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“. 

Tolle Ranz gibt es aus unserer Sicht im Übermaas. Jetzt müsste auch mal die Kompetenz in Sachen Demokratie und Rechtsstaat gestärkt werden. Vielleicht erleben wir ja den Beginn einer neuen Entwicklung. Andernfalls, so meint ein Leser sarkastisch, landet die FAZ noch auf der Liste „Neue Rechte“. Aus Sicht zeitgenössischer Antifaschisten gehört die FAZ genau da hin.

 

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3 Kommentare
  1. thombar permalink

    die büchse der pandora aka amadeu-antonio-stifung, oder des maasmännchens nicht einkalkulierter boomerang!

    noch zu zeiten als die willkommenskreischer fast unisono mit der antifa zusammen gegen alle feinde einer ungeregelten einwanderung im akkord in den medien gepöbelt haben, hab viele davor gewarnt, mit dieser hetze gegen alle andersdenkenden vorsichtig zu sein.

    viele haben die aktivisten (des tsp-trollzoos) gewarnt sich vor den karren von merkel, maas und anderen spannen zu lassen, weil die so durchgepeitschte erosion der demokratischen grundsätze mit hate-speech-verdikten und der beauftragung von ngo´s zensur auszuüben, nach hinten losgehen kann.

    inzwischen häufen sich berichte, das genau das passiert, und zwar nicht nur auf fratzenbuch und mittels der amadeu-antonio-heiligen. sondern auf breiter medialer und politischer front!

    die büchse der pandora habt ihr gerne und bereitwillig geöffnet, weil ihr dachtet es trifft nur eure gegner.

    jetzt hört auf zu jammern das es der freien meinungsäußerung (und damit der demokratie!) insgesamt an den kragen geht!

  2. Burgunder permalink

    Wie muß die Kacke am Dampfen sein, wenn selbst ein wegen seiner links-grünen Propaganda zu recht geschmähtes Blatt wie die SZ („Neues Süddeutschland“ usw.) die Zensurbuch-Praxis und die räudige Rolle von Stasi-Maasi und seiner beauftragten AAS-Geier kritisch betrachtet. Dafür ein aufrichtiges Danke an die Prantlhausener Zeitung!

    In der Müllhauptstadt wird , wie bei Fanatikern üblich, dagegen bis fünf nach zwölf Schluß gehetzt. Ausgerechnet heute lässt das Blatt für das dumme Berlin – damit sich diese Bezeichnung erneut verdienend – eine ältere Zensurbuch-Reportage los, um zu retten, was nicht mehr zu retten ist.

    http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/geheime-gruppen-auf-facebook-wo-rechtsextreme-ungestoert-zum-mord-aufrufen/14008436.html

    Ein Aktivist hat sich, wahrscheinlich unter Lebensgefahr, bei einer FB-Gruppe mit 15000 Mitgliedern angemeldet. Weil die so groß ist, ist sie natürlich geheim. Dann gibt er den Süchtigen den Stoff, den sie lesen wollen. Mordlüsterne Rassisten, wohin das erschreckte Auge auch schaut. Wahrscheinlich alles AfD.
    Das perfide am Artikel ist, daß er nicht gelöschte tatsächlich strafbare Aufrufe verallgemeinert und das ganze so aufkocht, daß die nach staatlicher Repression lechzenden Leserschaft sich in ihrer Beschränktheit zum Anwalt von Maas & Co macht. Noch mehr Zensur, noch mehr Löschen, noch mehr Denunziation. Im Forum versammelt sich die einschlägige Dummheit und macht aus strafbaren Aufrufen rechten Terror und leugnet gleichzeitig den islamischen. Lügel-Hetzer mutieren zu Aufklärern und ansonsten fühlt sich der Pöbel in allen seinen antidemokratischen und antifreiheitlichen Ressentiments bestätigt.

    Was für ein Tiefpunkt im deutschen Journalismus, wenn ein aufklärerischer Versuch aus München durch eine reaktionäre Gegenprogrammierung in Berlin gekontert wird.
    Scham kann man da nicht mehr erwarten. Kim Jong Dumm hat „Pack“ wieder salonfähig gemacht. Hier hat er ausnahmsweise recht.

    • thombar permalink

      und das witzige ist, daß das alles auch ohne die beiden oberpappnasen moggele und südstuss funktioniert.

      tja, der trollzoo hat heute eindrucksvoll demonstriert, daß trolle beliebig austauschbar und (echte) namen / (tatsächliche) herkunft komplett überflüssige accessoirs sind.

      ob die beiden suspendierten jetzt weinend gegen ihre klagemauer trommeln?

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