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Der Tagesspiegel in der „Neue Zürcher Zeitung“

by - August 20, 2016

Wir nehmen es mit Freude zur Kenntnis, auch eine gewisse Befriedigung verhehlen wir nicht. Der Tagesspiegel wird über Kreuzberg hinaus bekannt. Cora Stephan, Publizistin, aus Helldeutscher Sicht eine Dunkeldeutsche, hat in der Neue Zürcher Zeitung darüber nachgedacht, ob die Deutschen das Streiten verlernt haben (Hervorhebung von DK):

Der Kampf gegen Rechts beschränkt sich schon längst nicht mehr auf jene altbekannten stiernackigen Neonazis in ihren Springerstiefeln, die in deutschen Provinzen vermutet werden, vor allem natürlich in Sachsen, dem Landstrich, der notorisch unter «Generalverdacht» steht. Sie bieten nicht genug Stoff. Denn wenn man sämtliche Propagandadelikte abzieht – Hakenkreuzschmierereien oder Ähnliches –, ist der Rechtsextremismus in Deutschland nicht auffälliger und gewalttätiger als der Linksextremismus. Den aber finden viele prima und sagen «Danke, liebe Antifa», wenn sich autonome Gewalt gegen die «Richtigen» entlädt: «Denn wäre die Antifa nicht da, gäbe es viel mehr Nazis in meinem Leben.»

Weil Cora Stephan die Quelle nicht nennt, tun wir es: Danke, liebe Antifa! ist ein Artikel im Tagesspiegel, geschrieben vom jammernden Antifaschisten Sebastian Leber.

Ein Rückblick: Als in Berlin Busfahrer der BVG immer öfter von „Jugendlichen“, so wird der gläubige Nachwuchs in der Wahrheitspresse genannt, provoziert und angegriffen wurden, forderte Leber im Jahre 2014, zwei Jahre bevor IM Viktoria von der AA-Stiftung ihre Denunziantenseite ins Netz stellte, Denunziantentum zu vereinfachen: Kennzeichnungspflicht für Busfahrer! (siehe auch hier und hier). Weil der Leber beim Tagesspiegel den Antifaschisten gibt, kommt er nicht darauf, dass die Identifikation des Busfahrers, sollte er tatsächlich einen Grund geliefert haben, mittels des Kennzeichens möglich ist: Vorne und hinten am Fahrzeug sind die Kennzeichnen montiert, klärt ihn User Firefighter_N09 am 13.6.2014 um 7:27 Uhr auf.

Ob die Deutschen das Streiten verlernt haben? Streiten ist im demokratischen Sinne zu verstehen als Austausch von kontroversen Standpunkten. In einem Land,

– in dem ein Historiker in einer Rede zum 5-jährigen Bestehen des Holocaust-Denkmals in Berlin sagt, in anderen Ländern beneiden manche die Deutschen um dieses Denkmal und wir können wieder aufrecht gehen, weil wir aufrichtig waren. Das ist der Sinn des Denkmals und das feiern wir, streitet man nicht, da denunziert man ( „Die Deutschland-Safari!“, Minute 5:15),
– in dem Juden zu Zionisten gemacht werden können, damit zusammen mit Gläubigen auf Deutschlands Straßen wieder unbehelligt  „Heil Hitler“ und „Juden ins Gas“ gerufen werden kann, da streitet man nicht, da denunziert man,
– in dem der Holocaust instrumentalisiert wird, um den millionenfachen Mord im Sozialismus zu relativieren, da streitet man nicht, da denunziert man,
– in dem in der rosarotgrünen Szene Gläubige zum Proletarierersatz werden, da streitet man nicht, da denunziert man.

Man denunziert, weil alle Kritik am gegenwärtigen Irrsinn die moralische Überlegenheit der Irrsinnigen infrage stellt. Wer kritisiert, kann darum nur ein Nazi sein. Ob die Deutschen jemals wieder streiten werden? Nicht mit dieser SPD, nicht mit einer CDU, die das Allahu-Akbar-Gegröle einiger ihrer wahrhaft gläubigen Parteifreunde bei Versammlungen zulässt. Nicht mit einer CDU, die Bundeskanzlerin Merkel nicht zum Teufel jagt. Nicht, solange eine ehemalige Stasispitzelin für die SPD politische Gegner denunziert. Und nicht zuletzt, solange grüne Berufsversager, Studienabbrecher und Fanatiker, die ihre Begeisterung für Massenmörder wie Pol Pot und Mao auf Allah und seinen Propheten übertragen haben, diesen Einfluss auf die deutsche Politik haben.

 

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2 Kommentare
  1. Burgunder permalink

    Also DK, so geht das nicht! Ich wollte gerade meine NZZ-Empfehlung abgeben, da kommen Sie mir zuvor. Bleibt mir also nur, den zweiten Teil an Ihren anzuhängen:

    Wer möchte, darf dann auch mal beim CICERO reinschauen. Egal wie man den Selbstversuch der Autorin bewertet, ein Muster wird sichtbar.

    http://cicero.de/salon/rechtsextreme-hetzseite-facebook-gefaellt-das

    Zensurbuch geht geht offensichtlich nicht konsequent gegen NS-beeinfußte, aber eben nicht strafbare Inhalte vor. So der Vorwurf der Verfasserin.
    Gleichzeitig überbietet sich die Firma beim Löschen und Sperren von islam- und regierungskritischen Posts. So der übereinstimmende Eindruck großer Teile des noch selbständig denkenden Volkes.

    Die Auflösung ist banal. Es wird exakt nach den von Maas, Kahane & Co vorgegebenen Schwerpunkten gesperrt und gelöscht.

    Eine solche Schwerpunktwahl muß entsetzen.

    • Tut uns leid, Burgunder. Aber besten Dank für Ihren Kommentar.
      Wir empfehlen die Leserkommentare unter dem Cicero-Artikel.

      Gruß DK

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