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Die Unbekannten sind unter uns. Und: Ist es Flüchtlingshilfe?

by - August 17, 2016

Berlin, das ist bekannt, ist die Hauptstadt Deutschlands. Bekannt wurde jetzt durch das Institut der deutschen Wirtschaft noch mehr: Berlin hat einen spitzenmäßigen Effekt auf die wirtschaftliche Gesamtentwicklung in Deutschland. Mit einer Statistik zeigt das Institut, dass zwischen europäischen Großstädten, darunter Berlin, und dem restlichen jeweiligen Land eine große Wohlstandslücke klafft. Mit der Statistik wurde die Frage geklärt, um wie viel Prozent ist das BIP je Einwohner im jeweiligen Land niedriger oder höher (ist), wenn man die Hauptstadt außen vor lässt. Wurde beispielsweise die griechische Hauptstadt aus der Betrachtung herausgenommen, dann sank das BIP um 19%.

Und Berlin? Nimmt man Berlin aus der Betrachtung heraus, dann steigt das BIP um 0,2%. Das ist noch erstaunlich wenig. Dass es nicht mehr ist, liegt vielleicht daran, dass Berlin auf den Geschäftsfeldern Migrantenindustrie, Gender-Voodoo und Parallelgesellschaften, allesamt finanziert mit Steuergeldern, in Deutschland nicht alleine ist.

Berlin ist auch gut aufgestellt, wenn es um Kriminalität geht. Die findet nicht nur in Kreuzberg statt, wo die Grüne auf dem Sessel des Bezirksbürgermeisters sitzt, sie findet überall statt. Gelegentlich erfährt man auch, welche Fachkräfte es sind, die die Branchen Drogen, Prostitution, Erpressung, Einbruch und Diebstahl, Mord und Totschlag beherrschen. In unserem Artikel Berlin ist immer eine Straftat wert, zitierten wir die Berliner Morgenpost vom 2.6.2015 so:

Die Gangster aus der Nachbarschaft

Für die neun vermummten Männer, die auf der Aussichtsplattform über dem Gesundbrunnen stehen, ist ihr Kiez eine „Ausbildungsstätte des Verbrechens“. Sie haben sie selbst durchlaufen. „Wedding ist hochkriminell“, sagt ihr Anführer. Der türkische Kurde hat sich den Namen „AK – Außer Kontrolle“ gegeben. Er ist Gangsterrapper und Serieneinbrecher, hat dafür in Haft gesessen. In seinen Musikvideos, die „Echte Berliner“ heißen oder „Ich will alles“, geht es um Blitzeinbrüche: „Ruckzuck – rein, raus. Blitzaktion, zwei Minuten höchstens. Man nennt es ‚Arbeit‘ hier“, sagt er. „Ich rappe über Geschichten von meinen Jungs, die sie alle wirklich gemacht haben, Blitzeinbrüche, Mediamarkt, Saturn, Juweliere.“

Damit stilisiert er die Kriminalität zur Lebenshaltung, Einbrüche zu einem gängigen Tagwerk, den Gangster zum Vorbild für Heranwachsende. Auch der spektakuläre Einbruch in den Apple-Store am Ku’damm am Vorweihnachtstag vor zwei Jahren sei das Werk der Weddinger Jungs. Mit einem Rammauto durch die Fensterfront, die Ware in Kopfkissenbezüge. Ruckzuck wieder raus. So geht die Masche der Blitzeinbrecher. Ihre Songtexte gehen so:

„Mit Sturmmaske und Brecheisen in den Benz steigen

Auf die Autobahn, mit geklauten Kennzeichen (…)

Lass das Geschäft steigen, was ins Geschäft schleichen / Mit der Flexscheibe durch die Decke ins Geschäft steigen / Zerfetz Scheiben mit dem 5 Kilo Hammer“

„Mit 180 durch die Stadt

Tacho platzt, kein Bulle schnappt mich“

Im Jahre 2016, genauer am 17.8.2016, sind es dagegen Unbekannte, die da tätig sind:

Unbekannte sprengen Geldautomaten – Bahnhof gesperrt

Vermutlich zwei Unbekannte hatten gegen 3.00 Uhr den Geldautomaten gesprengt, der dabei fast vollständig zerstört wurde. Unklar ist noch, ob die Täter Geld erbeuten konnten. Es wird auch noch ermittelt, wie der Automat gesprengt wurde. Augenzeugen berichteten, dass die nach der Sprengung Geflüchteten am Tatort in der Max-Dohrn-Straße eine Gasflasche zurückgelassen hätten.

Die Fachkräfte-Brachialmethode ist in Berlin bekannt. Im Jahre 2015 fuhren Fachkräfte auf den Bürgersteig direkt vor den Eingang des KaDeWe, stürmten in den Verkaufsraum und zerschlugen mit Hämmern die Schmuckvitrinen. Zwei Jahre zuvor fuhren sie mit einem Auto gleich durch die Scheiben eines Elektronik-Marktes 50 Meter weit in den Verkaufsraum. Auch damals waren die Täter zunächst „unbekannt“. Wer die „Unbekannten“ waren? Die hier:

„Die recht guten Videoaufnahmen, die wir haben, zeigen uns doch, dass wir es mit ein und derselben Tätergruppierung zu tun haben. Die Zielrichtung ist gleich, das Vorgehen ist gleich, gleiche Kleidungsstücke“

Man muss schon etwas suchen, um den Artikel des Berliner Kurier vom 29.5.2015 zu finden, der die „Tätergruppe“ enttarnt:

Blitzeinbrüche im KaDeWe, im Apple-Store am Kudamm, im Media Markt im Alexa. Unter ihren Fluchtautos: Nobel-Karossen mit 500 PS. So machte die Gullydeckel-Bande bundesweit Schlagzeilen. 50 junge Migranten aus Wedding, die für über 500 Einbrüche verantwortlich sein sollen! Die Polizei hört sie ab, observiert sie. Doch anstatt abzutauchen, prahlen die mit ihren Taten in Rap-Videos
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Über Kontakte – unter anderem von einem arabischen Großclan – gelangen sie an Fluchtautos mit bis zu 500 PS. Ihre Tatwerkzeuge: Gullydeckel, Brechstangen und Autos, die zum Rammbock umfunktioniert werden. Oft schlagen sie in Autobahnnähe zu, flüchten dann rücksichtslos mit bis zu 300 km/h. Die Polizei bricht ihre Verfolgung spätestens bei Tempo 200 ab.

Wer waren nun die Brachial-Fachkräfte, die den Geldautomaten auf dem U-Bahnhof gesprengt haben? Wir wissen es nicht, Unbekannte eben. Jede Ähnlichkeit mit früheren Fällen ist rein zufällig. Darum erübrigt sich auch jeder Hinweis auf Ähnlichkeiten.

 Flüchtlingshilfe oder zugezogene Bürger, die in Berlin im September wählen wollen? Wir wissen es nicht. Entscheiden Sie selbst (Berliner Morgenpost vom 16.8.2016):

Täter erbeuteten in Wedding mehr als 100 Ausweisdokumente. Der Bezirk plant zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen.

Na bitte, die zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen werden es richten:

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Einbruchsserien in Bürgerämtern. Bei der größten davon vor sieben Jahren erbeuteten die Täter mehr als 5000 Ausweisdokumente und Dienstsiegel. Sie waren innerhalb von wenigen Tagen unter anderem in die Ausländerbehörde in Moabit und die Bürgerämter in Reinickendorf und Prenzlauer Berg eingebrochen.

5.000 Ausweisdokumente! Wow! Damit könnte man 5.000 Schutzsuchenden helfen, die auf der Flucht vor dem Bombenhagel auf dem beschwerlichen Weg nach Deutschland ihre Pässe in Toiletten oder anderswo verloren und nur ihre Smartphones gerettet haben. Wenn sie schon keine Syrer sind, werden sie so wenigstens zu Deutschen.

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3 Kommentare
  1. almansour permalink

    Und ich dachte schon, sowas passiert im Irak, dass nämlich Ausweise en gros gestohlen werden. Aber siehe da, Berlin ist auch ein failed state und gerät zusehends mehr in die Hände krimineller Banden.
    Namentlich die SPD scheint sich den neuen Kräften schon weidlich andienen zu wollen. Verkopftuchung, Zurückweichen vor Kriminalität und eine hemmungslose Überschwemmung der Stadt mit kriminell Eingewanderten, deren Betuttelung zugleich tausende sogenannter Projekte bereit gestellt werden, das sind die Kolateralschäden ihrer Erdoganisierung der urbanen Verhältnisse.

    Reaktionäres Menschenbild mit Verhüllungszwang, patriachalischer Kontrolle der Großfamilie und des Frauenbesitzes gepaart mit Brutalisierung und Verrohung, die sich immer mehr im alltäglichen Leben durchsetzt, das nennt die SPD weltoffen. So weltoffen wie ihr Reichspräsidentenkandidat von 1932.

    • der nun wieder permalink

      Mich würde ja mal interessieren, welche Art von Ausweisdokumenten dort tasächlich gestohlen wurden und was man damit anfangen kann.

      Die früher üblichen Blankodokumente für Pässe und Personalausweise gibt es doch schon lange nicht mehr. Die waren noch mit der Hand oder der normalen Schreibmaschine (für Pässe extra Paßschreibmaschine) ausfüllbar, wurden von Hand gesiegelt und dann unterschrieben; die Bilder wurden manuell mit Ösen befestigt.

      Später wurden Paß- und Ausweisbilder mit speziellen Vorrichtungen in die Dokumente eingeriffelt.
      Sowas gibt es alles schon lange nicht mehr.

      Auch Aufenthaltstitel sind nicht mehr so simpel in Pässe zu vervollständigen und in Pässe einzubringen.

      Schade also, dass man nicht erklärt, was da nun wirklich geklaut wurde und für welche Zwecke benutzt werden kann.

      • der nun wieder permalink

        Im Übrigen, so weiß ich verbindlich, wurden früher Ausweisdokumente auf den Meldstellen (jetzt Bürgerämter) im Panzerschrank aufbewahrt.

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