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Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin – 1

by - August 15, 2016

Westberlin, das war die „selbstständige politische Einheit“, wie sie nach dem Freundschaftsvertrag zwischen der UdSSR und der DDR von den SED-Genossen genannt wurde. Gesetze der Bundesrepublik Deutschland konnten nur mit einer sogenannten Mantelgesetzgebung übernommen werden. Insofern war die „selbstständige politische Einheit“ nicht ganz selbstständig. Als „Pfahl im Fleische der Ostzone“ hing Berlin (West), so die damalige politisch korrekte Bezeichnung im Westen, zusätzlich auch noch am finanziellen Tropf der restlichen Bundesländer. An diesem Tropf hängt Berlin noch heute. So blühte und blüht nicht die Wirtschaft, sondern die Korruption. Nachwirkungen sind noch heute zu spüren (Berliner Bankenskandal).

Keine Korruption ohne die richtigen Akteure. Sie kamen aus der CDU genauso wie aus der SPD. Die Berliner Mischung von Korruption und Unfähigkeit führte jüngst, nein nicht zum Turmbau zu Babel, sondern zum Flughafen Berlin-Brandenburg. Einen wesentlichen Unterschied zu den Turmbauern gibt es. Die Turmbauer suchten mit dem Bau Gott näher zu kommen. Gott strafte sie mit Sprachverwirrung und brachte den Turmbau zum Stillstand. Um den Bau des Flughafens zum Stillstand zu bringen, braucht es in Berlin keinen Gott. Da reichen Unfähigkeit und Selbstüberschätzung der Genossen. Und als Strafe gibt es die lebenslange Alimentierung aus Steuergeldern.

An der Spitze derer, die derartige Eigenschaften mitbringen, stehen exemplarisch die SPD-Genossen Platzek und Wowereit. Als das Versagen der beiden Spitzenpolitiker aus Brandenburg und Berlin trotz aller Bemühungen der politischen Hauptstadtszene nicht mehr unter den Teppich zu kehren war, traten sie zurück. Wowereit tingelte nach seinem Rücktritt zusammen mit Plapperfrau Sabine Christiansen, vorher Masterin der ARD-Plappershow „Sabine Christiansen“, auf Kreuzfahrtschiffen von einer Plapperrunde zur anderen und machte eigentlich nichts anderes als zu seinen Regierungszeiten: Er präsentierte sich und sein intellektuelles Niveau, diesmal allerdings ohne größere schädliche Nebenwirkungen.

Auf Wowereit folgte der Genosse Michael Müller. Wie Wowereit stammt er aus der SPD in Berlin-Tempelhof. Während Wowereit in seiner Amtszeit den Partymeister gab, wirkt Müller eher wie ein kleiner Angestellter aus der Registratur eines Bezirksamts.

Über seine intellektuellen Leistungen ist uns nicht viel bekannt. Von Klientelpolitik hält Genosse Müller nichts. Das zumindest will er die Wähler glauben machen (Berliner Morgenpost vom 14.8.2016):

Laut Michael Müller wollte ein türkischer Regierungsvertreter ihn zur Unterstützung gegen die Gülen-Bewegung drängen.

Eine ehrliche Haut, der Regierende? Wohl eher eine unfähige. Er lehnte das Ansinnen des türkischen Statthalters ab. Mit dieser Begründung:

Müller habe das abgelehnt und „sehr deutlich gemacht, dass türkische Konflikte nicht bei uns geführt werden können“. Halte die Gülen-Bewegung die Regeln ein, gebe es keinen Grund, gegen sie vorzugehen.

Und trotzig:

„Wir brauchen keine Haltungsnoten von Herrn Erdoğan in Bezug auf Demokratie und Menschenrechte“.

Hält die Gülenbewegung die Regeln ein? Wir meinen, da stimmen wir mit Müller überein, das tut sie. Die Frage ist nur welche Regeln das sind. Diese Frage hat Müller nicht gestellt, vermutlich würde sie ihn wie auch die Antwort überfordern. Sehen wir uns einen der Unterschiede, andere haben wir nicht entdecken können, zwischen Erdogan, dem größten Führer der Welt, und seinem gläubigen Konkurrenten Fethullah Gülen an. Erdogan säubert gerade mit „Gottes Erlaubnis“ den türkischen Volkskörper vom „Dreck“ (O-Ton Kopftuchmoslem Betül Ulosoy, Erdogan-Anhängerin und Vorzeige-Moslem_*In des Tagesspiegels) und ärgert sich, dass die USA Gülen nicht ausliefern.

Vom Größten Führer der Welt stammt dieser Spruch (zitiert nach Focus Online vom 19.7.2016):

Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.

Konkurrent Gülen dagegen trompetet: “Baut Schulen statt Moscheen!” und „Unser Dschihad ist die Bildung.“,

Schulen statt Moscheen, das ist nicht ganz im Sinne grüner Mülltrenner und bildungsbeflissener Genossen, sonst würden sie ja nicht jede neu gebaute Moschee begrüßen. Aber BildungBildungBildung (Spruch von der grünen Berufsversagerin Claudia Roth), das hat was. Bildung braucht man schließlich auch, um mit einem Pilotenschein ein Passagierflugzeug in die Twin-Towers von New York zu steuern, damit über 3.000 Ungläubige vom Erdenrund verschwinden.

Welches sind nun die Regeln, die Gülen ohne Frage hat, einhält und Müller offenkundig akzeptiert? In Bezug auf Bildung sind es diese (deutsche Website):

Koran und Hadith sind wahr und absolut. Wissenschaft und wissenschaftliche Fakten sind wahr, solange sie mit Koran und Hadith übereinstimmen. Sobald sie aber eine andere Position einnehmen oder von der Wahrheit von Koran und Hadith wegführen, sind sie fehlerhaft. Selbst zweifelsfrei etablierte wissenschaftliche Fakten können nicht die Säulen sein, auf denen die Wahrheiten des iman (Glaubens) ruhen.

Was droht Gülen denjenigen an, die fehlerhaft sind, gar vom Glauben abfallen und auch noch häretische Wissenschaft betreiben? Er droht ihn das an, was in der gläubigen Welt nicht unüblich ist, wenn der Abgefallene die Chance zum Widerruf nicht wahrnimmt (US-Website) :

If they reject this opportunity, the penalty is death.

All das ist über Gülen seit Jahren bekannt. Wir haben auf diesem Blog immer wieder darauf hingewiesen. Zuletzt im Artikel Bildung in Berlin: Islamisch. Selbst das GEZ-Fernsehen hat darüber einen Film gedreht. Nur der Genosse Müller und mit ihm der Berliner Senat, weiß über nix rein gar nichts.

Damit ist der Albtraum mit regierenden Berliner Polittitanen aber nicht beendet. Die Welt vom 15.8.2016:

Fünf Wochen vor der Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses liebäugelt der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) mit einem rot-rot-grünen Senat – und schon schöpft der linke Flügel der Partei neue Hoffnung für eine solche Koalition auf Bundesebene.

Wenn sich diese Hoffnungen im September erfüllen sollten, dann werden wir uns nach den derzeitigen Problemen Berlins zurücksehnen.

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8 Kommentare
  1. Eva permalink

    Wahlkampf in Berlin. Während sich Müllers Gesicht gut für Wähler mit Schlafstörungen eignet, gibt es auch andere Wahlplakate: So hängen in Berlin-Kreuzberg an diversen Laternenmasten Plakate mit der Aufschrift: „Hier könnte ein Nazi hängen“ (Die Partei). Wau! Ein einprägsamer Slogan, gedacht primär für rot-grüne Dogmatiker, die sich gerne witzig geben, ansonsten aber „hate speech“ als Grundübel gesellschaftlicher Verwerfungen ansehen. Liegt doch die Assoziation „hängen-aufhängen“ auf der Hand. Keine Toleranz gegenüber Nazis! Völlig richtig! Aber aufhängen? Wie aber wäre die Reaktion auf Wahlplakaten mit der Aufschrift: „Hier könnte ein Flughafenplaner hängen“ oder „ein Steuerbetrüger“ oder „ein Linksradikaler“? Vermutlich würde hier nach Eingang unzähliger Anzeigen wegen Volksverhetzung die Staatsanwaltschaft aktiv werden. Merke: Doppelmoral gehört zu Berlin wie die Bierflasche zum Spätgeschäft.

  2. der nun wieder permalink

    Würde der Müllermann im echten Leben derart mit der Museltante flirten, ohne Schutz der Leibwächtr, womöglich auf der langen Rolltreppe im U-Bahnhof Gesundbrunnen, könnte er durchaus vom begleitenden Eigentümer der Dame sein Gesicht noch etwas breiter gedrückt bekommen.

    Und sie, die offensichtlich in Richtung des Regierenden Michels zugewand ist, würde auch genügend Züchtigung wegen der Unzucht erfahren.

    • Bitte plazieren Sie ihn selbst an der richtigen Stelle. Der alte Kommentar wird dann gelöscht.

      Gruß DK

    • almansour permalink

      Mit Photoshop kann man viel machen. Sehr schön, wie die teuer bezahlte Werbeagentur der Sozen überall einen verhuschten Müller hineinkopiert hat. So verloren steht er dann auch herum. Ein Gespenst geht um in Berlin.

      Lustig übrigens auch, dass Christian Lindner, seinerseits Vorsitzender einer Gespensterpartei, neulich erklärt hat, noch nie eine komplett verhüllte Muslimin erblickt zu haben. Das allerdings glaube ich ihm, denn zwischen chauffiertem Luxus und Schnittchenempfang gibt es für so einen keine Realität.
      Das ist auch der einfache Grund, warum solche Nasen allesamt für Masseneinzug und wir-schaffen-das sind: Aus der Gated Area lässt sich das Geschehen entspannt verfolgen und der gesellschaftliche Absturz der anderen erhöht das eigene Überlegenheitsgefühl.

  3. Rechtspopulist permalink

    Immerhin geben Müller, Gabriel, Merkel und Konsorten eine Antwort auf die Frage, wie konnte 1933 geschehen. Es ist die unappetitliche Melange von Unfähigkeit und Opportunismus, unterstützt von einer aus der DDR bekannten Presse. Dazu kommt die sprachlos machende Dreistigkeit gläubiger Funktionsträger, die wie Gülen erst gar nicht hinter dem Berg halten. Gläubige treffen auf unfähige und opportunistische Ungläubige vom Schlage Müllers. Das nutzen sie weidlich aus. Unter Biedermann und die Brandstifter 4.0 habe ich auf der Achse was dazu gefunden:

    http://www.achgut.com/artikel/biedermann_und_die_brandstifter_4.0

    Doch „die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Komischerweise. Das glaubt niemand“ (Eisenring).

    Was das jetzt soll? Nun, genau das passiert seit Jahren in Deutschland und Europa mit der Ausdehnung des Islam, kurzerhand als „Islamisierung“ bezeichnet. In der „wirklichkeitsleeren Welt der Politiker“ (Jürgen Leinemann) findet diese natürlich nicht statt, sondern ist lediglich die Kopfgeburt überdrehter „Panikmacher“ (Patrick Bahners), wie Broder, Kelek und anderer.

    Güner Yasemin Balcı, die engagierte Journalistin, Autorin und frühere Sozialarbeiterin in Berlin-Neukölln, hat gerade in einem „Welt“-Interview zum wiederholen Mal auf das „rückwärtsgewandte, extrem konservative Religionsverständnis der gängigen Islamverbände in Deutschland“ hingewiesen. Doch warum sollte ein Mann wie Aiman Mazyek diese Haltung des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) ändern, wo er doch am 13. Januar 2015 bei der „Mahnwache“ vor dem Brandenburger Tor vom deutschen Staatsoberhaupt vor aller Welt umarmt wurde und anschließend untergehakt zwischen dem Bundespräsidenten und der Bundeskanzlerin stand. Mehr Anerkennung durch Angela Merkel genießen allenfalls noch die Mitglieder der deutschen Fußballnationalmannschaft.

    Warum sollte Mazyek auch etwas anderes tun. Solange die Müllers das sind, muss er das auch nicht. Seine Hintermänner werden es ihm lohnen.

  4. almansour permalink

    Müller, Berlin posiert als verhuschter Schatten seiner selbst auf den Großplakatwänden der SPD. Deren 3 Buchstaben wiederum tauchen auf diesen Plakaten nicht einmal auf.

    Es scheint, die ganze Mischpoche möchte sich verdunkeln, aus der Verantwortung ziehen und nur noch als Gespenstertruppe durchs Stadtbild geistern.

    Dazu drückt sich das Rosarote gerne zwischen Rot und Grün. Und dafür biedert sich das Rosarote großflächig der kollektiven Verkopftuchung der Hauptstadt des Grauens an. Ganz Plakativ: Ein verwaschener Müller Berlin glotzt breitmaulfröschig und untertanskrötig aus dem Hintergrund eine ins rosarote Kopftuch gewurstete Person im Vordergrund an. Erdoganisierung des Stadtbilds mit politischem Anspruch:
    http://images.huffingtonpost.com/2016-08-06-1470477448-5910833-image.jpg

    Das Groteske, Perverse, Hirnrissige, Bigotte dabei: Das Umwickeln von Köpfen, das Verschließen des Gesichts unter rosa Windeln, das banale Reduzieren von Frauen auf Besitzstücke, das alles kommentiert die SPD ganz rechts unten mit „#BerlinBleibtWeltoffen“.

    Bei denen steht was ganz anderes offen. Da trägt eine Partei eine gehörige Klatsche zu Markt.

    • der nun wieder permalink

      Würde der Müllermann im echten Leben derart mit der Museltante flirten, ohne Schutz der Leibwächtr, womöglich auf der langen Rolltreppe im U-Bahnhof Gesundbrunnen, könnte er durchaus vom begleitenden Eigentümer der Dame sein Gesicht noch etwas breiter gedrückt bekommen.

      Und sie, die offensichtlich in Richtung des Regierenden Michels zugewand ist, würde auch genügend Züchtigung wegen der Unzucht erfahren.

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