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Über „Volksparteien“

by - August 8, 2016

Die Angst der Blockparteien vor den nächsten Wahlen wird verständlich:

Umso mehr muss es daher erstaunen, dass sich drei kleinere Vereine der Aufgabe angenommen haben, die Geschicken der Stadt (Frankfurt/Main, DK) zu lenken, obwohl sie kaum mehr in der Bevölkerung verankert sind. Die SPD kann sich gerade noch auf 3.769 Mitglieder stützen, die CDU auf 2.823. Mit 750 müssen die Grünen auskommen. Wie stehen dagegen die Schrebergärtner mit 16.000 und die Turnvereine mit 67.527 Mitgliedern da. Noch bei den Frankfurter Bergsteigern übersteigt die Zahl der eingeschriebenen Männer und Frauen mit 7.895 die der SPD-Genossen um das Doppelte. 

Ins Verhältnis gesetzt können sich die Sozialisten, die den Oberbürgermeister stellen, gerade noch auf 0,52 und die Christdemokraten auf 0,39 Prozent der Frankfurter stützen; für die Grünen bleiben 0,1045 Prozent, um ganz genau zu sein. Durchweg Größenordnungen, die etwa der Anhängerschaft von Sekten entsprechen. Selbst wenn wir die Personalstärke der Parteien nur auf die rund 500.000 wahlberechtigten Frankfurter beziehen, verbessern sich die Werte bloß geringfügig, auf 0,75 Prozent für die SPD, auf 0,56 für die CDU und 0,15 für die Grünen.

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6 Kommentare
  1. thombar permalink

    und hier kann man nachlesen was z.b. „die linke“ für ein verständniss von demokratie und „volkspartei“ hat.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/thueringen-zwist-um-den-kampf-gegen-rechts/13993084.html

    24 % rechter wähler müssen natürlich steuergelderalimentiert von der aa-stiftung beobachtet werden, während die wähler der anderen „volksparteien“ unüberwacht bleiben?

    na ist auch besser so, sonst könnte man die amadeou antonio stiftung ja mit allem recht als stasi 2.0 bezeichen, so bleibt es eben eine teilmengenstasi 2.0

  2. almansour permalink

    Dafür aber halten diese Parteien Hunderttausende in unmittelbarer sozialer Abhängigkeit, z.B. in den von ihnen kontrollierten „Netzwerken“ der Sozialindustrie. Das sind solche sogenannten „NGO“, die als vermeintlicher Ersatz für ehemalige staatliche soziale Einrichtungen etabliert worden sind und seither nicht nur un- und antiproduktiv das Land überwuchern, sondern auch die ideologische Abrichtung weg von sozialer Verantwortung hin zur religiös verbrämten Unterwerfung betreiben. Die Drähte dieses Netzes allerdings führen in den Parteizentralen zusammen und über deren Vertreter in den öffentlichen Verwaltungen.

  3. der nun wieder permalink

    Na ja, um zu wählen muss man ja nicht unbedingt Parteimitglied sein. AfD – Wähler werden auch in Ffm nicht in erwähnenswerter Anzahl Mitglied in der AfD sein.

    Zu den genannten Zahlen müsste man zudem frühere Mitgliederzahlen in Vergleich setzen.

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