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SPD: Frank-Walter und Siggi im Kampf gegen Rechts

by - Juli 30, 2016

Wenn es gegen den Nazi aus der Mitte der Gesellschaft geht, der deutschen, dann kennt die SPD kein Halten mehr. Dann bläst sie, auf, auf, zum antifaschistischen Kampf gegen Rechts:

Nazis in Nadelstreifen nennt der SPD-Jäger, Innenminister von NRW, sonst schweigsam, wenn es um gläubige (Nazi-)Täter geht, den Nazi in uns und außerhalb von uns. Nationalisten und Rassisten, die Ängste der Menschen schüren und die Gesellschaft spalten wollen, trötet der Oppermann und die Yasmin Fahami, abgehalferte SPD-Generalsekretx, die Unterschlupf bei Geistestitanx Andrea Nahles gefunden hat, nennt Lutz Bachmann, einen der PEGIDA-Organisatoren, wahnsinnigen Faschisten. SPD-Pöbler Stegner nennt Pegida vergleichweise mild Pegioten. da darf der SPD-Bundesjustizminister der SPD nicht fehlen. Der maaslose Heiko nennt die „Pegioten“ eine Schande für Deutschland. Und Siggi, der Erzengel Gabriel der SPD, derzeit ein wenig zappelnd in der Edeka-Falle? Der hat sich beim türkischen Brudervolk und seinem Führer umgesehen und nennt diejenigen, die ihm nicht gefallen, Pack, das eingesperrt werden muss.

Aber deutschen Blutes müssen sie schon sein, die Nazis und Rechtspopulisten, sonst bläst die SPD nicht zum Kampfe. Naja, das stimmt nicht ganz. Heute bläst sie zum Kämpfchen, denn die echten Faschisten, um die es geht, sind keine Deutschen, allenfalls hat man ihnen den deutschen Pass nachgeschmissen. Es geht um die AKP und andere türkische Faschisten, die derzeit in der Türkei den „Dreck“ im Auftrage ihres Führers beiseiteräumen, den Erdogan in der Türkei und seine Anhänger in Deutschland als solchen definieren. Und wer ist dabei, wenn Menschen in der Türkei zu Tausenden verfolgt werden, um die Hetze eines Kopftuchmoslems und Erdogan-Fan_*In zu relativieren? Na wer schon: Der Tagesspiegel.

Und wie sieht er aus, der Kampf gegen gläubige Rechte? So wird der „Kampf“ natürlich nicht genannt. Es geht schließlich um das AKP-Brudervolk des türkischen Führers. Nach 800 Moscheen in Deutschland, gebaut und betrieben von der türkischen Religionsbehörde mit Unterstützung der nationalen Front von SPDCDUGrünenSED-Nachfolgern und türkischen Funktionären in den Parteien, die neuerdings ihre Versammlungen mit Allahu-Akbar-Gegröle beginnen, hört sich die Sprache der Kämpfer gegen Rechts aus der SPD ganz anders an. Erdogan hat am Sonntag in Köln eine „spontane“ Demonstration befohlen. Demonstration, so werden Krawalle genannt, wenn türkische Herrenmenschen wie in Celle und Hamburg auf ihre Feinde treffen. Bis zu 30.000 Erdogan-Anhänger gehen am Sonntag in Köln auf die Straße, Erdogan entsendet sogar einen Minister. Die Polizei befürchtet Gewalt, schreibt Die Welt am 30.7.2016.

Frank-Walter Steinmeier, die Fachkraft der SPD für Worthülsen, sagt es in seiner deutlichen Botschaft so, wenn er alle Deutschtürken zur Mäßigung aufruft:

„Innenpolitische Spannungen aus der Türkei zu uns nach Deutschland zu tragen und Menschen mit anderen politischen Überzeugungen einzuschüchtern, von welcher Seite auch immer, das geht nicht“, sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) der „Süddeutschen Zeitung“. In Deutschland gebe es dafür keinen Platz – „und das werden wir auch nicht zulassen“.

Und Siggi, der Gabriel von der SPD auf seiner Facebook-Seite:

Die Demonstrationen zeigen, dass die politischen Auseinandersetzungen in der Türkei auch viele Menschen in Deutschland bewegen. Deshalb schreibe ich Ihnen. Denn mein Eindruck ist: Die Türkei ist tief gespalten. Und alle müssen mithelfen, dass diese gesellschaftliche Spaltung sich nicht bei uns in Deutschland fortsetzt.

„Das werden wir nicht zulassen“ und „dass diese gesellschaftliche Spaltung sich nicht bei uns in Deutschland fortsetzt“. Martialische Worte von zwei Genossen. Die AKP-Türken werden schaudern vor Furcht. Siggis Freund Aiman Mazyek wird vielleicht zur Mäßigung raten, damit Erdogans AKP nicht unter“ Generalverdacht“ gerät. Schließlich, das weiß jeder Kundige, nicht alle Faschisten sind gewalttätig.

Türkische Faschisten spalten nichts, sie agieren geschlossen. Wer in Deutschland zu den vergleichsweise seltenen säkularisierten Moslems gehört, wurde ausgegrenzt und stehen wie Sabatina James und Hamed Abdel-Samad unter Polizeischutz. Da muss nichts mehr gespalten werden. Allenfalls der „Dreck“ muss auch noch in Deutschland weg. Abdel-Samad wurde im Frühjahr 2016 wegen Volksverhetzung angezeigt und von der Staatsanwaltschaft verhört, weil er Mohamed als „Massenmörder und krankhaften Tyrann“ bezeichnet hat (Die Welt vom 16.3.2016),

Während sich die beiden Figuren aus der SPD zum Narren machen und eine ganze Bevölkerung in Mithaftung nehmen, wenn sie die Islamisierung Deutschlands vorantreiben, amüsiert sich der größte Führer aller Türken und führt die politische „Elite“ vor:

Erdogan unterstellt Deutschland Defizit bei Meinungsfreiheit, titelt Spiegel Online am 30.7.2016, einen Tag vor der „Demonstration“ in Köln. Und wenn der Führer schon mal bei der Verteidigung der Meinungsfreiheit in Deutschland ist, in seinem Herrschaftsbereich ist sie abgeschafft, will er sie in Deutschland einschränken (Focus Online vom 24.7.2016):

Die Türkei hat nun von der EU verlangt, die finanzielle Unterstützung für ein Dresdner Konzertprojekt einzustellen. Das Kunstprojekt der Dresdner Sinfoniker thematisiert den Genozid an den Armeniern. Die Debatte um Meinungsfreiheit und politische Beeinflussung der Türkei geht in die nächste Runde.

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One Comment
  1. Rechtspopulist permalink

    Der türkische Faschismus ist eine ernste Gefahr. In seinem Gefolge sind die „friedlichen Moslems“, die ihrer Alltagsbrutalität nachgehen. Nicht alle, möchte ich betonen. Auch unter Menschen mit faschistischer Gesinnung, inklusive Antisemitismus, Homophobie und allgemeiner Gewalt, gibt es friedliche. Auf der Achse steht ein lesenswerter Artikel zum Thema:

    http://www.achgut.com/artikel/willkommenskultur_eine_leistung_von_herausragenden_dimensionen

    Wer es noch vor einem halben Jahr gewagt hat auszusprechen, dass die Anwesenheit Hunderttausender junger Männer aus extrem gewaltbereiten, frauenfeindlichen und antisemitischen Kulturen in Westeuropa mit gewissen Risken behaftet ist, wurde von medialen Volksgerichtshöfen der politischen Korrektheit im Schnellverfahren diffamiert: Islamophober, Rassist, Nazi lautete das Standardurteil, verkündet via Facebook und Twitter. Berufung nicht vorgesehen.

    Mittlerweile wird Tag für Tag prächtig sichtbar, dass sich die Wirklichkeit eher wenig um das Wünschen der Wohlmeinenden schert. Jene Risken, vor denen die vermeintlichen Islamophoben damals gewarnt haben, werden Tag für Tag schlagend. Dabei geht es nicht einmal nur um den Terror im engeren Sinn, also etwa vom Islamischen Staat angeordnete Massaker. Dabei geht es vor allem um jene bestialische Alltagsgewalt, in der Ehefrauen mit der Machete geschlachtet, Juden tätlich angegriffen, Schwule in Asylheimen gemessert oder Festivalbesucher schwer verletzt werden. Allesamt milieubedingte Unmutsäußerungen, die in dieser Form in Westeuropa bisher unbekannt waren.

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