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Neues aus Shermin Langhoffs Kuckucksnest

by - Juni 16, 2016

Von almansour

Im Gorki-Theater ist mächtig was los, derzeit auch davor, was wiederum dem
Tagesspiegel gefällt (Tagesspiegel: „Wir wollen den Menschen den Appetit verderben“).

Was mir an der Aktion nicht gefällt: Tiger fressen Bengalen, gebongt! Gelegentlich stehen Afghanen auf ihrem Speiseplan, aber selten. Aber warum sollten Tiger Araber fressen oder Gambier? Das ist unnatürlich! Dafür braucht es Löwen. Oder Heuschreckenschwärme. Für den Syrischen Braunbären gibt es Syrer – die müssen aber echt sein, sonst verlegt der Ursus Acrtos Syriacus sich aufs Honigschlecken oder plündert die Baklava-Depots.

Frau Langhoff, Dompteurin einer kruden Rumpeltruppe, die sich postmigrantisch nennt, obwohl gar keine Briefmarke draufklebt, und die Theater zu machen vorgibt, sollte nachrüsten: Spreekrokodile, Piranha-Pool, Riesenohrenkriecher für Flüchtlinge mit Tellerohren, See-Elefanten für schwimmfähige Völker, Hausstaubmilben für mit Geduld bem Opfertod gesegnete Märtyrer … .

Vieles gäbe es, was sie den zur Schonung ihrer Mitmenschen als Tiernahrung dem Märtyrertod stellenden Gläubigen anbieten könnte. Buntigkeit und Vielfalt bitte!

Aber was muss ich im Tagesspiegel lesen:

Das ZPS sucht ab sofort verzweifelte Flüchtlinge, die bereit sind, sich öffentlich fressen zu lassen,

heißt es in der Pressemitteilung am Donnerstag. Auf dem Gelände des Maxim-Gorki-Theaters wurde eine Arena mit vier libyschen Tigern aufgebaut.

Aber immerhin: Libysche Tiger! Die sind so selten wie der Kongo-Eisbär oder die Midgardschlange. Und wie Murmeltiere im Wattenmeer.

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8 Kommentare
  1. almansour permalink

    Der Tagesspiegel kurbelt weiter am Fleischwolf und präsentiert sogar namentlich, wenn auch in fragwürdigem Deutsch, eine sich den „lbyschen“ Tigern zur Fleischeslust Anbiedernde:
    „Mit Gesetzen zu töten, ist das Werk von Feiglingen“, sagt May Skaf. Ihre Stimme zittert immer wieder. May Skaf erzählt, dass Schauspielerin in Syrien war, vor dem Bürgerkrieg. Jetzt will sie sich in einer Arena vor dem Maxim-Gorki-Theater in der kommenden Woche von Tigern fressen lassen, das verkündet sie am Montag bei einer Pressekonferenz.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/protest-gegen-fluechtlingspolitik-aktion-fluechtlinge-fressen-praesentiert-freiwillige/13759316.html

    Aber ist das nach den Suren denn sittsam genug? Könnten die Tiger nicht auch am züchtigen Tuche zupfen, bevor sie die Dame verschlingen? Wäre es nicht angezogener, wenn sie einen Sprengstoffgürtel umlegen und sich vor beziehungsweise im Gorki-Theater in die Luft wuppen würde, wie es drunten bewährte Praxis ist? Das würde auch die kulturelle Empathie erhöhen.

    Bei der Nachfolgepartei der Moskauer Prozesse kommt öffentliche Zerfleischung schon mal gut an:
    „Das ZPS will dieses Gesetz kippen, ein Antrag der Linksfraktion liegt bereits vor. Am Donnerstag, so fordern sie, soll der Bundestag darüber abstimmen, sagt Cesy Leonhardt vom Zentrum für Politische Schönheit. “

    Gut gebrüllt, Löwe. Und guten Hunger auch.

  2. almansour permalink

    Darüber, dass die öffentliche Zurschaustellung der angeblich libyschen Tiger ordnungsamtlich nicht genehmigt und deshalb abzubauen ist, berichtet die BZ zwar bereits am 17.06.2016 (http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/wird-die-umstrittene-kuenstler-aktion-fluechtlinge-fressen-abgebrochen), der Tagesspiegel hingegen bis heute nicht.
    Der aber weiß in seinem gleichzeitigen Artikel (http://www.tagesspiegel.de/kultur/zentrum-fuer-politische-schoenheit-gratwanderung-zwischen-kunst-und-aktivismus/13749794.html) auch zu berichten, dass sich schon zwei „Geflüchtete“ dem Aufgefressen werden zur Verfügung gestellt haben.
    Möglicherweise ist manchen kein Märtyrertod zu grotesk, um die Massenausdehnung des Islam insgesamt durchzusetzen. Möglicherweise aber hat sich auch herumgesprochen, was für ein Scheißendreck das „Zentrum für politische Schönheit“ ist und auch, dass dessen Aktionen nur aufgeblasener Fake und dreiste Lüge sind. Möglicherweise entwickelt sich ein neuer Markt für Märtyrersimulanten.
    Ich aber sage euch: Dann sind auch die 70 Jungfrauen nicht wirklich welche, liebe Selbstentfleischer, sondern nur Gummipuppen vom Zentrum für politische Schönheit – und vorgebraucht.

  3. S.Sorge permalink

    „Zentrum für politische Schönheit“ nennen die sich. Das sind übrigens jene Vollpfosten, die Schleuser resp. Menschenschmuggler, die Europa mit illegalen Einwanderern und Kriminellen überschwemmen, mit Preisen auszeichnen wollten. Dann die unsägliche Aktion mit den gestohlenen Kreuzen, die für die Toten der damaligen innerdeutschen Grenze in Berlin angebracht wurden. Sog. „Aktivisten“ dieses Witzfiguren-Vereins nahmen sich die Frechheit heraus, für ihre aberwitzigen Aktionen Denkmäler zu schänden und die Toten der Berliner Mauer zu vereinnahmen.
    Wer geglaubt hat, noch dämlichere Grütze können die sich nicht ausdenken, der wurde jetzt eines besseren belehrt. Mit Unterstützung des Gorki-Theaters wird ein Schmierenstück mit wilden Tieren aufgeführt, das an Blödheit nicht zu überbieten ist. Ganz großes Kino…

  4. almansour permalink

    Auch die Kultursendung „Fazit“ vom Deutschlandsender Kultur hat gestern die Tiger als „libyschen“ bezeichnet. Lustig, an solchem Detail immer mal wieder wahrzunehmen, wie unreflektiert das Gequatsche der Blöden repetiert wird. Immerhin hat der befragte Kulturreporter – entgegen dem Trend dieser Sendung – das tierische Happening als groben Unfug abgetan.

    Libysche Tiger. Wahrscheinlich ist die ganze libysche Wüste übersät mit den Knochen seiner Opfer: Eritreische Lamas, antarktische Hängebauschschweine, afghanische Blauwale…

    Wird Rupert Neudeck hilfsweise an die Großkatzen verfüttert?

  5. Columbo permalink

    InfoRadio-Reporterin Ute Büsing ist von dem Affentheater (sorry) allerdings schwer begeistert. Wenn sich auf der Bühne schwarze Refugees stolz radebrechend zu ihrer Homosexualität bekennen und gegen Kirche, AfD und den weißen deutschen Wohlstandsspießer pöbeln, bekommen die Linksversifften nasse Höschen.

    Kritik an der einwandernden Kultur? Auseinandersetzung mit dem Weltbild der „Geflüchteten“? So weit reicht der Mut dann doch nicht.

  6. thombar permalink

    anstatt den zoo ans gorki-„theater“ zu verlegen, wäre es sinnvoller gewesen das gorki“theater“ in den zoo zu integrieren.

    auf dem erklärschild müsste man dann schreiben: letzte mitglieder der reichskulturkammer, nachzucht! zeichnet sich dadurch aus, das es den menschen vorschreiben wollte was kunst ist

  7. thombar permalink

    offensichtlich leidet die sogenannte kultur unter extremem besucher- und damit umsatzschwund. und wenn schon pseudoleichen und geklaute grabkreuze keine besucher anlocken, versucht man es halt, indem man vor den eingangstoren einen zoo installiert.

    vielleicht hätte langhoff und das zps (aka reichskulturkammer) mal beim tagesspiegel und seinem trollzoo unterricht nehmen sollen.

    und wenn keine flüchtlinge kommen um sich fressen zu lassen, stellt sich dann das zps und die theaterknallchargen als futter zur verfügung? kommen dann besucher?

    wohl eher nicht, in deutschland gibt es solch sensationsgeiles pack nur in den verqueeren köpfen von „künstlern“ und „politikern“

  8. Schotter permalink

    Futter?

    Der ehemalige Leibwächter von Osama Bin Laden wird nicht von Deutschland in sein Heimatland Tunesien abgeschoben. Zu diesem Urteil kam am Mittwoch das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen.

    http://www.rp-online.de/nrw/osama-bin-laden-leibwaechter-sami-a-muss-nicht-nach-tunesien-aid-1.6050328

    Seit 2007 lebt er von staatlichen Transferleistungen

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