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Wahrheitsszene begeistert: Wissenschafts-AgitProp

by - Juni 15, 2016

Der Tagesspiegel schießt aus allen antirassistischen Rohren: Hajo Funke, ein „Experte“, hat herausgefunden, AfD und Pegida entfesseln den Fremdenhass. Dass der Tagesspiegel mit seriösem Journalismus so viel zu tun hat wie dazumal die AgitProp-Presse der DDR, ist bekannt. Folgerichtig hat er einen Wissenschaftler aufgetan, der sich passend Rechtsextremismus-Forscher nennt. Ein Beispiel für Haruck-Suggestion nennt ScienceFiles, was der Tagesspiegel und der Experte machen:

Wissenschaft, das zur Erinnerung, hat zum Ziel fundiertes Wissen zu erreichen. Fundiertes Wissen besteht aus Aussagen über die Empirie, die empirisch geprüft wurden und sich dabei bestätigt haben. In der Wissenschaft unterscheidet man zwischen Aussagen, die einen Zusammenhang ausdrücken und solchen, die eine Kausalität beschreiben. Eine Zusammenhangsaussage wäre z.B.: Zwischen einem Interview von Hajo Funk im Tagesspiegel und einem Herzinfarkt bei einem Wissenschaftstheoretiker besteht ein Zusammenhang von r = .65. Ob Funke für den Herzinfrakt kausal ist, kann posthum nicht mehr festgestellt werden.

Dass ein Aktivist des Tagesspiegels den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität je begreifen wird, ist unwahrscheinlich. Muss er auch nicht, denn er dient der guten Sache. Könnte er unterscheiden und würde er sein Wissen anwenden, wäre sein Arbeitsplatz vermutlich gefährdet. Ein Aktivist für die gute Sache sieht natürlich nur, dass AfD und Pegida für das Erstarken des halluzinierten Fremdenhasses, ersatzweise auch Islamfeindlichkeit genannt, verantwortlich sind.

Ein Fremdenhass, der sich nur gegen den Massenansturm meist Gläubiger in die Sozialsysteme äußert? AfD und Pegida sind die Ergebnisse der gesetzwidrigen Handlungen von SPD und CDU, unterstützt von Grünen und der SED-Nachfolger. Ein signifikanter „Fremdenhass“ auf Italiener, Franzosen oder andere ist uns nicht bekannt. Im Neuen Deutschland des Tagesspiegels lässt Andrea Dernbach den Hardcore-Moslem und Scharia-Anhänger Aiman Mazyek gegen Necla Kelek hetzen. Kelek ist eine profilierte Kritikerin des Islam, darum nennt Mazyek sie eine „einschlägig bekannten Islamhasserin“ und Dernbach verbreitet diese Hetze.

Mit der Methode Funke lässt sich auch die Kausalität zwischen den weniger werdenden Störchen und Geburten herleiten. Beide Variablen korrelieren hoch. Daraus die Kausalität abzuleiten, die Störche bringen die Kinder, darauf kommt wohl niemand. Selbst ein Aktivist würde verstehen, dass beide Variablen von der Indutralisierung beeinflusst werden.

Unter Einsatz von Funkes Dachlatten-Behaviorismus beweist ScienceFiles die Annahme einer Kausalität zwischen dem Interview von Funke und dem Herzinfarkt des Wissenschaftstheoretikers. Ein amüsanter Text, wäre es nicht so ernst.

Die Wahrheits-Lügen-Lückenpresse tobt heute vor Begeisterung. Eine neue Studie „beweist“, Die Islamfeindlichkeit in Deutschland wächst:

Gegen Muslime und andere Minderheiten: Eine neue Studie zeigt rechtsextreme und autoritäre Einstellungen in Deutschland. Besonders verbreitet sind sie unter AfD-Wählern.

Zitiert wird aus einer Studie, die den „wissenschaftlichen“ Titel Die enthemmte Mitte trägt. Mit dabei Partei- und Gewerkschafts-Stiftungen, deren Partei-Auftraggeber für das Desaster verantwortlich sind, die die ungeregelte Einwanderung verursacht hat. Da darf die Rosa-Luxemburg-Stiftung der SED-Nachfolger natürlich auch nicht fehlen.

Der Tagesspiegel, vertreten durch Claudia Keller, nimmt die Ergebnisse auf und titelt, Die Deutschen und ihre Ressentiments gegen den Islam. Als letztes Jahr im Zuge der ungeregelten Einwanderung immer öfter bekannt wurde, dass gläubige Pädophile Kinder und allein stehende Frauen in sogenannten Flüchtlingsunterkünften sexuell missbrauchten, machte Keller Wachleute und ehrenamtliche Helfer als Täter aus (Siehe: Tagesspiegel-Kampagne: Wir desinformieren unsere Leser).

Die Welt bringt in diesem Zusammenhang Grafiken Wilhelm Heitmeyers, ehemals Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Uni Bielefeld. Über seine Wissenschaft schrieben wir am 10.12.2014, Heitmeyer

ist so ein engagierter Sozialforscher. Im Rahmen der Forschungsarbeit über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit untersucht er auch des Deutschen Neigung zum Rechtsextremismus. Eine seiner Hypothesen war, wir bringen es auf den Kern der Frage, wer Deutschlandfahnen während der letzten Fußballweltmeisterschaft schwenkte, besitzt eine Neigung zum Rechtsextremismus (Deutsche Zustände, Folge 5, S. 249 ff., 1. Auflage).

Warum das so ist, leuchtete uns nicht so recht ein. Eine nachvollziehbare Begründung fanden wir nicht. Türken, Brasilianer schwenkten ihre Fahnen, zogen in ihren Landesfarben über den Berliner Kurfürsten Damm und freuten sich. Die Deutschen, die dasselbe taten aber haben einen Hang zum Rechtsextremismus?

Für einen Soziologen nimmt Heitmeyer eine erstaunliche Perspektive ein, die von linken Schreibkräften in den Medien ungeprüft übernommen und kolportiert wird. Rassismus wird aus seiner Sicht nur von Mehrheiten, also hier der deutschen, gegenüber Minderheiten ausgeübt. Wechselwirkungen existieren nicht.

Die Ergebnisse seiner „Forschungen“ nutzen pünktlich zur Fußball-EM 2016 (siehe hier und hier und 2013 hier) die zukünftigen Nachfolger Siggi-Packs (SPD), der Fachfrau für Linksextremismus, Manuele Schwesig (SPD) und der grünen Berufsversager Claudia Roth, Katrin Göring-Eckardt, ehemals wie Angela Merkel aktives Mitglied der FDJ der DDR, und Volker Beck, Fachmann für Crystal Meth. Um nur einige der Vorreiter für das Neue Deutschland zu nennen.

Zwei Zeitreihen (hier und hier) zitiert Die Welt. Die Fragen dazu:

Reihe 1 (Ressentiments der Deutschen gegen Muslime, 2009 bis 2016):

– Durch die vielen Muslime hier fühle ich mich manchmal wie ein Fremder im eigenen Land.
– Muslimen sollte die Zuwanderung nach Deutschland untersagt werden.

Reihe 2 (Ressentiments der Deutschen gegen Asylbewerber, 2011 bis 2016)

– Bei der Prüfung von Asylanträgen sollte der Staat nicht großzügig sein.
– Die meisten Asylbewerber befürchten nicht wirklich, in ihren Heimatländern verfolgt zu werden.

Im Laufe der Zeit nahmen die zustimmenden Antworten zu den obigen Fragen zu. Ganz deutlich 2015. Das war das Jahr des Massenansturms junger meist gläubiger Männer. Wissenschaft im Dienst der AgitProp nennen wir diese Fragen. Man hätte nach dem Warum fragen können. Sollten in der Studie diese Fragen vorkommen, Die Welt erwähnt sie nicht. Nach der Sprachregelung Heitmeyer formuliert sie: Eine Zunahme gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Menschenfeindlichkeit? Vielleicht sind es neben der Häufung islamischer Anschläge auch Meldungen nur der letzten Tage wie diese:

HNA vom 8.6.2016:

Herderschülerinnen wurden in Trams und Bussen belästigt

Der Grund, warum die Mädchen so lange – bis sie es nicht mehr aushielten – geschwiegen haben, ist gesellschaftspolitisch schwerwiegend: Die Männer, die sie regelmäßig so massiv belästigen und begrapschen, sind aller Wahrscheinlichkeit nach Flüchtlinge. „Wir möchten nicht, dass Flüchtlinge diskriminiert werden, wir möchten keine Menschen pauschal beschuldigen und auf keinen Fall böses Blut schüren“, sagt Anna (Name von der Redaktion geändert). Ihre politische Korrektheit hatte sie gelähmt.

Niederlande, Deutschlandfunk vom 15.6.2016:

Das Problem ist größer als gedacht

In den Niederlanden werden jedes Jahr schätzungsweise 250 Mädchen zu Kinderbräuten. Bei über einem Drittel handelt es sich um Flüchtlingsmädchen, die weitaus meisten kommen aus Syrien, andere aus Afghanistan, Eritrea, dem Iran und dem Irak. Ihr Durchschnittsalter: 16 oder 17 Jahre. Die Kinderbräute wurden entweder in den Niederlanden selbst verheiratet oder bereits vor ihrer Einreise in den Flüchtlingslagern. Oft zu ihrem eigenen Schutz, erklärt Anthropologin Marja Buitelaar von der Universität Groningen: „In den Lagern ist das Leben gefährlich und das Risiko einer Vergewaltigung hoch. Damit stünden das Ansehen des Mädchens und die Familienehre auf dem Spiel: Ein vergewaltigtes Mädchen hat keine Zukunft mehr.“

Deutschlandfunk vom 15.6.2016:

Bayerisches Gericht erklärt Kinderehe für rechtmäßig

Das Oberlandesgericht in Bamberg hat vor kurzem entschieden, dass das Jugendamt für eine minderjährige Syrerin nicht die Vormundschaft behalten darf, weil sie mit einem ebenfalls in Deutschland lebenden 21-jährigen Syrer verheiratet ist. Und, das ist das Entscheidende: diese in Syrien geschlossene Ehe hat das Gericht als rechtmäßig eingestuft und damit im Prinzip eine Kinderheirat rechtlich auf deutschem Boden legitimiert.

Berliner Morgenpost vom 14.6.2016:

Salafisten in Berlin so aktiv wie nie zuvor

Die Anhänger propagieren eine Aufteilung der Menschheit in vermeintlich „wahrhaft Gläubige“ auf der einen Seite und „Irregeleitete“ und „Ungläubige“ auf der anderen. Sie lehnen die Demokratie ab. „Der Einstieg in die salafistische Szene ist oftmals der Beginn einer Radikalisierung, in deren Verlauf Jugendliche zu gewaltbereiten Dschihadisten werden“, sagte Innen-Staatssekretär Bernd Krömer.

Zahl der Dschihadisten ist gestiegen

Auch die Zahl dieser Dschihadisten ist gestiegen. Die bekanntesten und beim IS wichtigsten deutschsprachigen Dschihadisten, die in die Kampfgebiete ausgereist sind, kommen ausgerechnet aus Berlin: Denis Cuspert, der einst als „Deso Dogg“ rappte und dann beim IS mit abgeschlagenen Köpfen posierte, wurde zwar mehrfach totgesagt, ist aber wohl immer noch am Leben.

B.Z. vom 13.6.2016:

Erpressung auf dem Straßenstrich: Prozessauftakt geplatzt

Der Prozessauftakt gegen Mohamed „Momo“ A. (46) wegen bandenmäßger Erpressung ist am Montag geplatzt.

Der absurde Grund: Das Gericht fand keine Schöffen, die bereit waren, an dem Prozess gegen das berüchtigte Mitglied einer arabischen Großfamilie teilzunehmen. Das ist bisher einmalig in der Berliner Justizgeschichte.

Wer hier beunruhigt ist, gilt als gruppenbezogener Menschenfeind? Wer eine Steinzeit-Ideologie ablehnt, die nun Deutschland und Westeuropa heimsucht, ist gruppenbezogener Menschenfeind?

Es sieht nicht danach aus, ob gegen die unkontrollierte Masseneinwanderung Gläubiger etwas unternommen wird. Die Wahrheits-Lügen-Lückenpresse macht eher den Eindruck, als hoffe sie auf die steigende Unzufriedenheit der Öffentlichkeit und auf Gewalt. Der Bundesjustizminister der SPD hat mit seiner Task-Force Hetze schon mal den Anfang gemacht, um Proteste mittels Repression zu unterdrücken. Er führt keinen Kampf gegen Extremismus, also gegen linken, rechten und gläubigen. Er führt ihn gegen diejenigen, die sich gegen das immer offensichtlicher werdende Staatsversagen wehren. Der Kampf gegen Gewalt und Hass wird einseitig geführt. Wie das in Frankreich schon funktioniert, beschreibt unter dem Titel Die französische Lust auf Appeasement am 14.6.2016 das Gatestone Institute.

Viel Spaß beim Lesen!

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10 Kommentare
  1. S.Sorge permalink

    Die deutsche Wahrheitsszene mischte sich nun auch ganz groß in die kommende Brexit-Abstimmung ein. Eine Abgeordnete der Labour Partei mischt sich auf der Straße in einen zufälligen Streit zwischen zwei Männern ein und wird dabei von einem der Streitenden so schwer verletzt, dass sie ihren Verletzungen erliegt.
    Schlimme Geschichte, fürwahr. So etwas passiert nun leider hin und wieder und man könnte es dabei belassen, darüber sachlich zu berichten. Nicht aber die Wahrheitsszene. Sie macht daraus ein Konstrukt, dass sich die Balken biegen. Obwohl in Deutschland gar nicht über den Brexit entschieden werden kann, läuft die Propagandamaschinerie auf Hochtouren. Weil die zu Tode gekommene Abgeordnete nämlich für die EU ist, wird daraus eine Story auf Tagesspiegel-Niveau gestrickt. Angeblich wurde sie nämlich gezielt von Rechtsradikalen ermordet, weil sie für den Verbleib Großbritanniens in der EU war. Der Tatverdächtige hat auch noch angeblich etwas gerufen, was zu der hanebüchenen Geschichte passt. Nun, einige Zeit später realtiviert sich die ganze Geschichte. Aber egal, Halbwahrheiten und Verdächtigungen wurden in die Welt gesetzt und halten nicht mal oberflächlichen Überprüfungen stand.
    Schlimm, was da wieder auf der nach oben offenen Dämlichkeitsskala von den EU-hörigen und links versifften Medien abgeliefert wurde.

  2. slim permalink

    Hat jemand die Tagesschau gesehen? Unter anderem ging, ohne, daß jemand rot geworden ist, es um diese linksradikale „Studie“: Zitat: „Zudem sei die Bereitschaft gestiegen, aggressiv oder gewalttätig seine rechtsextreme Meinung durchzusetzen“ (Im Hintergrund ein brennendes Haus).

    Die ersten 9 Minuten ging es ansonsten bei jedem Thema immer irgendwie um Islam:

    Bundesregierung will 800 Millionen Euro in Integration investieren, Vorurteile und Toleranz nehmen laut Studie zu, EU-Kommission zu Visa-Liberalisierung: Türkei erfüllt nicht alle Bedingungen, Ausweitung der EU-Mission „Sophia“ im Mittelmeer, Clinton siegt bei Vorwahlkampf der US-Demokraten (gegen den üblen Trump, der keine Moslems mehr einreisen lassen will), die Schweigeminute in Paris war angekündigt, kam aber nicht vor, sonst wären dem einen oder anderen deutschen „Rassisten“ womöglich Zusammenhänge gedämmert.

    http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-14539.html

    Ich sehe die Tagesschau schon lange nicht mehr, was für eine üble Propagandasendung, das hat mich regelrecht aus den Latschen gehauen

    Wir haben laut Tagesschau übrigens immer noch 4 Mio Moslems.

  3. thombar permalink

    das problem sind nach wie vor eben nicht solche merkwürdigen studien, sondern die tatsache das selbst aus diesen ergebnissen die falschen schlüsse gezogen werden!

    wenn über 40 % gegen eine weitere zuwanderung von islamischen migranten sind, wäre es aufgabe verantwortungsvoller politiker (ein oxymoron, ich weis) zu hinterfragen worin die gründe für eine so massive ablehung liegen, und wie der staat darauf reagieren soll.

    hier wird nur mal wieder der erstarkende rechtsruck bejammert anstatt mal richtige schlüsse zu ziehen und politisch adäquat (!) zu reagieren!

  4. Burgunder permalink

    Zur Mitte-„Studie“ ein paar Anmerkungen.

    Der Propagandist, der das Machwerk für das dumme Berlin anpreist heißt… Ja, der schon wieder. Und wieder auf Klatschpappen-Niveau. Zu den Grundaufgaben eines Journalisten gehört z. B., Sachverhallte in Zusammenhänge einzuordnen. Matze kann, will und macht das nicht. In der WeLT versucht Kamann wenigstens, den Anschein aufrecht zu erhalten, für eine Zeitung zu schreiben. Man erfährt:

    „Tatsächlich ist die schon seit 2002 laufende Studie zum Extremismus der „Mitte“ durchaus umstritten. So macht die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung bei der aktuellen Folge nicht mehr mit. Und im theoretischen Grundlagenteil lässt sich einiges finden, was fragwürdig zu nennen ist. Etwa die große Rolle, die alte Konzepte zum „autoritären Charakter“ dort noch spielen, oder die These, dass eine gefährliche „Autorität“ heute vor allem die „Autorität des Marktes“ sei.“

    Sogar die FES macht nicht mehr mit. Mehr muß man eigentlich nicht mehr wissen.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article156214422/Ablehnung-der-Deutschen-gegen-Schwule-und-Muslime-waechst.html

    Von der Unwissenschaftlichkeit der „Studie“ kann man sich selbst z.B. schnell auf S. 33 überzeugen. Die Fragen zielen auf Ablehnung von „Ausländern“. Bereits die Macher phantasieren daraus Ausländer“feindschaft“. Daß dafür zusätzlich zu Ablehnung vielleicht weitere Kriterieren wie Befürwortung von Benachteiligung, Schädigung, Verfolgung und Schlimmeres gehören würden – geschenkt.
    Natürlich wird nur pauschal nach „Ausländern“ gefragt. Andernfalls würden wohl Ergebnisse erzielt, die eher Sarrazinsche Behauptungen von Integrationswilligkeit und Bildungserfolg bestätigen, aber keine undifferenzierte Ausländerablehnung belegen würden.
    Daß Klatschpappe dann die an sich schon angreifbaren Studienresultate nach seinen persönlichen Phobien gewichtet, ist nur noch konsequent.

    In der Diskussion entblödet sich der Großschwachkopf nicht, mit Rumpelstilzchengehabe auf eine noch wissenschaftlichere Studie hinzuweisen. Darin haben Nachwuchskräfte, die vielleicht vielfältige Talente, darunter jedoch keine journalistischen, haben mögen, Petry an die Spitze der Talkshow-Lügner gewählt.

    Für alle, die Argumenten noch zugängig sind, sei die Zerlegung dieser Manipulation durch Ansgar Neuhof auf der Achse empfohlen:

    http://www.achgut.com/artikel/die_petry_taklshow_luegen_studie_eine_ente_aus_dem_maerchenland

    • Danke, Burgunder, für die gute Ergänzung.

      Gruß DK

    • Paul permalink

      Aus solchen Volontären werden nie Journalisten, höchstens AgitProp-Schreiber mit Spitznamen wie „Klatschpappe“.

    • almansour permalink

      Aber ehrlich gesagt: Die Überschrift ist doch ziemlich tendenziös „Ablehnung der Deutschen gegen Schwule und Muslime wächst“

      Ich gehe davon aus, dass wir effektiv eine stetig geschrumpfte Ablehnung oder Aversion gegen Schwule haben – aber natürlich eine steigende Ablehnung von stetig dreister werdenden Gender-Ideologe-geprägten Kampfforderungen, an denen die Speerspitzen dieser Forderungen zugleich mit Daumen-rauf/Daumen-runter Noten für Homophlie und Homophobie verteilen.

      Aber das ist eben das Essentielle an diesen volksverhetzenden „Studien“, dass nach diktatorischer Willkür die Beantwortung irgendwelcher Fragen dazu verwenden, ein „moralisch falsches“ Denken auszumachen, z.B. so, wie ich heute schon mal kommentiert habe:

      Auf unsere bohrende Frage, woran man einen Menschenfeind erkennt, hat der Tagesspiegel nun eine erschöpfende Antwort: Menschenfeind ist, wer diese Frage mit Ja beantwortet: „Durch die vielen Muslime hier fühle ich manchmal wie ein Fremder im eigenen Land“
      http://www.tagesspiegel.de/politik/mitte-studie-der-universitaet-leipzig-rechtsextreme-finden-in-der-afd-eine-heimat/13732582.html

      Und in gleicher Weise wird z.B. jemand, der homosexuelle Ehe oder Adoptionsrecht ablehnt, genauso zum Homophoben (also auf deutsch „Gleichängstler“) erklärt, wie ein Wirt, der sich homosexuellen Geschlechtsverkehrsandeutung auf der Terasse seines Eiscafés verbittet. Jedenfalls in der auf solches anspringenden gleichgeschalteten Presse.

      • thombar permalink

        zum thema homosexualität in der öffentlichkeit und deren ablehnung kann ich nur immer wieder sagen, dass das schlicht und einfach eine frage der gewöhnung ist!

        wären die schwulen endlich mal bereit ihre homosexualität ganz normal im alltag zu zeigen, und eben nicht nur bunt und möglichst schrill beim csd, dann wäre die toleranz schon wesentlich besser!

        wer nie aus dem schrank kommt und seine homosexualität nur in der geschützten community zelebriert, darf sich über mangelnde akzeptanz im rest der welt nicht wundern!

        man kann toleranz nicht per gesetz verordnen, mann muss auch bereit sein seinen lebensstil in die gesellschaft zu tragen. toleranz fordern und sich in der szene verstecken funktioniert eben nicht!

        • almansour permalink

          Dem stimme ich sehr zu! Eine Clique von dominanzsüchtigen Genderideologen und Selbstdarstellern hat – zumindest systematisch für die Öffentlichkeit inszeniert, die ganze sogenannte „Community“ okkupiert und maßt sich an, in deren Interesse zu agieren und einen auf „schrill“ zu machen.
          Natürlich gibt es kaum etwas Trostloseres als jene Aufmärsche organiserter Schrillheit wie der Kreuzberger Christopher-Street-Day, ein dumpfes Besäufnis von billig-bunt Aufgebrezelten oder Darkroom genannte Verrichtungsanstalten.

          • thombar permalink

            minderheitensammlerei!

            diese ganze sammlerei und instrumentalisieung von minderheiten ist ja momentan sehr „en vouge“ und nur noch peinlich!

            wenn ich lese und höre wer sich im momentan grade an minderheiten vergreift, um seine persönliche politik zu rechtfertigen, könnte ich nur noch kotzen.

            um ein selbstbestimmtes und selbstbewusstes leben als minderheitenangehöriger zu leben hab ich noch nie irgendwelche dubiosen grüppchen, vereine oder politikdarsteller gebraucht. ich kann die menschen nur davor warnen sich so benutzen zu lassen!

            ihr seid doch keine putzlappen, die man benutzt und dann in die ecke wirft, oder etwa doch?

            wenn sich euer selbstbewusstsein und die vorgebliche akzeptanz in der gesellschaft nur auf die billigen sprüche von diesen minderheitensammlern stützt, ist der rollback vorprogrammiert!

            echte akzeptanz muss man sich im eigenen umfeld erarbeiten, auch wenn das nicht immer einfach ist. die billigen und wohlfeilen sprüche der minderheitensammler können sich schon morgen gegen euch wenden!

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