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Linker „Nützlichkeitsrassismus“ – Teil 2

by - Juni 11, 2016

Das Internet ist eine tolle Sache. Hier findet man recht schnell, was die Wahrheitspresse, gelegentlich auch Lücken- und Lügenpresse genannt, verschweigt. Bisweilen aber findet man nicht mehr, was man noch vor einem Tag gefunden hat.

Wir berichteten gestern, dass sich Sevim Dagdelen, Mitglied bei den Nachfolgern der SED, auf der Seite Abgeordnetenwatch.de über Nützlichkeitsrassismus ausgelassen hat. Von Logik befreit sind Gedanken und Handeln, schrieben wir. Heute nun wurde der Beitrag über den Nützlichkeitsrassismus durch die Beschwörung der „faschistischen Gefahr“ in der Ukraine ersetzt. Kampf gegen Rechts und Parteinahme für Putins lupenreine Demokratie, linke Gesinnung as usual. Die von uns zitierten Passagen stehen aber noch da.

Wir haben mit dem Suchbegriff  „Nützlichkeitsrassismus“ gesucht und einen Artikel von Dagdelen auf Migazin gefunden: Der Nützlichkeitsrassismus wird hoffähig. Migazin ist einer der Lautsprecher für die gläubige Parallelgesellschaft. Die Macher sehen es natürlich anders:

Das MiG steht für „Migration in Germany“ und wurde gewählt weil Themen aller Zuwanderergruppen angesprochen werden sollen unabhängig von Herkunft, Sprache, Ethnie, Religion oder Rasse. MiGAZIN schließlich ist ein Wortspiel in Anlehnung an das Magazin.

Und:

MiGAZIN ist ein unabhängiges Online-Magazin mit Themen rund um Integration und Migration in Deutschland. Außerdem ist es ein Online-Portal für alle, die an einer niveauvollen und sachlichen Diskussion und Auseinandersetzung mit der Thematik interessiert sind.

Die „niveauvollen und sachlichen Diskussionen“ haben wir hier schon öfter gewürdigt.  Zum Beispiel die Diskussion über Rassismus in Medien und in Kinder- und Jugendbüchern. Und hier schließt sich der Kreis (Hervorhebung des Links DK):

Ein lesenswerter und rassismuskritischer Artikel trägt den Titel „Koloniale Altlasten. Rassismus in Kinderbüchern: Wörter sind Waffen“ von Simone Dede Ayivi im Tagesspiegel/Berlin. In diesem wird auch thematisiert, um was es in der aktuell stattfindenden Debatte wirklich geht: dass die Mehrheit der deutschen Medien und Theaterbühnen in ihrem Sprachgebrauch immer noch nicht die Tatsache mitdenken, dass in Bezug auf das deutsche Lese- oder Zuschauerpublikum ein „wir“ und ein „uns“ auch Schwarze Menschen miteinschließt bzw. miteinschließen sollte.

Der Tagesspiegel zusammen mit den SED-Nachfolgern und dem Brudervolk des Führers aller Türken für die korrekte Sprache. In unserem Artikel Sind deutsche Plagiate schlechter? haben wir einen unvollständigen Überblick über die Wühlarbeit türkischer Funktionäre gegeben.

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4 Kommentare
  1. Susan.B permalink

    Jedem Land, jeder Nation wird seine Nationalität/Nationalstolz zugesprochen. Nur in Deutschland wird von den Grünen dieses Recht abgesprochen und verurteilt. Bei anderen Nationen sind die Grünen sofort dafür, deren Identität etc. in unserem Land zu fördern. Aber die eigene Identität wird hier verurteilt. Was für dumme Menschen sind dort zur Zeit Tonangebend ?

  2. nützlichkeitsrassismus?

    die flüchtlingsbeauftragte von düsseldorf sucht servicepersonal für die fastenden gläubigen, die nachts essen wollen. natürlich können die ihr essen nicht selbst holen, das ist nun wirklich zuviel verlangt.

    nicht das nachher noch eine unterkunft in düsseldorf abgefackelt wird.

    Jeweils um 11 Uhr und 4 Uhr morgens muss das Essen vom EG in die 5te Etage gebracht werden. Wer sich körperlich fit fühlt und unterstützen möchte schickt mir eine PM mit Rufnummer. Frei nach dem Motto „wer zuerst kommt, malt zuerst“ werden die ersten 10 Personen dann direkt durch die Leitung vor Ort kontaktiert und kommen zum Einsatz!

    https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1779618968933968&id=1602406706655196&refid=17&ft=top_level_post_id.1779618968933968%3Atl_objid.1779618968933968%3Athid.1602406706655196%3A306061129499414%3A2%3A0%3A1467356399%3A-5415584212898528181

  3. der nun wieder permalink

    Grüner Nutzlichkeitsantinationalismus – oder: Der abscheuliche patriotische Deutsche:

    http://www.morgenpost.de/berlin/article207671059/Abscheulich-Gruene-Jugend-verurteilt-Fahnenschwenken.html

    „Abscheulich“ – Grüne Jugend verurteilt Fahnenschwenken.

    Nein, nicht die Grünen werden hier als abscheulich bezeichnet, sondern die Deutschen, die nationale Symbole zeigen.

    „Abscheuliche, deutsche Realität“

    Die Supermärkte seien voll mit Deutschland-Merchandise und die Straßen, Autos und Balkone voller Nationalfahnen. Da werde einem richtig mulmig zumute. „Denn es kann kein Sommermärchen geben, wenn brennende Geflüchtetenunterkünfte die abscheuliche deutsche Realität darstellen.“

    Bitte, ihr abscheulichen grünen Nestbeschmutzer, sucht euch bitte ein anderes Land, möglichst eins miot der Farbe „grün“ in der Landesflagge. Ich würde da Saudi Arabien empfehlen oder auch Pakistan.

    Bei solcher linksgrüner Jugend, die verächtlich macht, wer und was ihnen überhaupt die Freiheit verschafft hat, habe ich tatsächlich dann doch Sorge vor Inzest im Land.

    http://www.gj-berlin.de/patriotismus-nein-danke-erklaerung-der-gruenen-jugend-berlin-zum-start-der-herrenfussball-europameisterschaft/

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