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Mit dem Führer für Toleranz und gegen Rassismus

by - Juni 8, 2016

Mit dem Führer ist Recep Tayyip Erdogan gemeint. Seine Anhänger feiern ihn auf Wahlveranstaltungen – auch in Deutschland – als größten Führer der Welt. Erst kürzlich hat er in der Tradition des ehemaligen deutschen Führers Bluttests für Türken gefordert. Der deutsche Führer wollte mittels Rassengesetze das reine arische Blut von jüdischer Verunreinigung frei halten, der türkische Führer mittels Bluttests die echten Türken von den unechten unterscheiden.

Wer also ist besser geeignet, den deutschen Rassismus zu bekämpfen? Aber beginnen wir von vorn. An deutschen Schulen breitet sich der Rassismus aus. Im Jahre 2010 stand die politische Korrektheit noch nicht in voller Blüte. Da durfte in der FAZ noch getitelt werden, Das Schweigen der Schulen über Deutschenfeindlichkeit:

Zu lange wurde geduldet, zu lange auf multikulturelle Beschwörungsrituale gesetzt, zu lange die Debatte vermieden und das Problem rhetorisch verbrämt: Es gibt einen Rassismus in sozialen Brennpunkten, der von muslimischen Schüler ausgeht.

Es war aber auch die Zeit, in der Andrea Dernbach, die ältere weiße Frau des Tagesspiegels, behauptete, Rassismus gegen Deutsche? Das falsche Wort. Selbst die Zeit fragte am 7.10.2010, was tun, wenn Migrantenkinder deutsche Mitschüler unterdrücken? Berliner Lehrer sind verzweifelt. Der Autor des Schwesterblatts Tagesspiegel erkennt sogleich die Lage und kommentiert die Klage einer Lehrerin über gläubigen Rassismus auf die Art, die heute zu einer bewährten geworden ist. Und so zitiert er kommentierend die Lehrerin:

»Ich bekomme immer mehr Ehrfurcht und Respekt vor diesem Thema.« Dieses Thema, das ist die »sogenannte Deutschenfeindlichkeit« ihrer türkisch- und arabischstämmigen Schüler.

Kein Wunder, dass die Lehrerin so beklommen ist. Nur zwei Straßen entfernt vom Tagungsort hetzt der Rechtspopulist Geert Wilders gegen Muslime , die angeblich Deutschland durch Masseneinwanderung unterwerfen wollen.

Die Beschimpfungen des gläubigen Nachwuchses sind bekannt: Jude, Schwuler, Karoffel und Schweinefleischfresser sind die Worte der Wahl, die weder den Bundesjustizminister der SPD aufschrecken lassen noch die Stasispitzelin Anetta Kahane. Aus der Wahrheitsszene stört es auch niemanden wirklich, wenn nach den Morden an Juden und an den Redakteuren der Satirezeitschrift Charlie Hebdo der gläubige Nachwuchs Hetzparolen gegen Christen grölt (siehe hier). Islamistische Hetze von Grundschülern bleibt unbestraft, schreibt die Süddeutsche, auch als Alpenprawda bekannt. Es kling irgendwie erleichtert.

Kampf im Klassenzimmer – Deutsche Schüler in der Minderheit, heißt der Film von Güner Balci und Nicola Graef, der die mageren Zeitungsberichte über gläubigen Rassismus beeindruckend visualisiert. Gibt es einen ähnlichen Rassismus von deutscher Seite? Wohl kaum. Die Wahrheitspresse würde sich überschlagen vor professioneller Betroffenheit. So lösten sich beispielsweise die schweren Rassismus-Vorwürfe gegen Berliner Grundschule zum Verdruss der Wahrheitsszene in Luft auf.

Am 2.6.2016 verkündet der Tagesspiegel die frohe Kunde (Dank an de für den Hinweis). Erste Antidiskriminierungsstelle in Berlin:

Diskriminierung gehört heutzutage zum schulischen Alltag. Nun wird in Berlin reagiert: In Steglitz wurde die erste Antidiskriminierungsstelle für Schüler eröffnet,

lesen wir im Teaser. Puh, denkt der Naive, endlich geht es gegen den gläubigen Rassismus. Denkste! Erst einmal könnte man glauben, die Antidiskriminierungsstelle geht gegen Diskriminierung jedweder Art vor. Es kann am Kopftuch liegen, an der ethnischen Herkunft, der Behinderung oder vielleicht auch an der sexuellen Orientierung: Diskriminierung gehört zum schulischen Alltag, heißt es weiter im Artikel. Dann lesen wir den Namen der Projektleiterin: Aliyeh Yegane. Unter ihrem Namen finden wir eine Fachtagung des Kreishauses der Jugendarbeit Rems-Murr für pädagogische Fachkräfte. Wir stoßen auf den Workshop 3:

Antimuslimischer Rassismus in der Schule – Aliyeh Yegane Arani und Amine Tasdan.

Hier stoßen wir auf den Namen Amine Tasdan. Auf der Facebook-Seite der türkischen Religionsbehörde Ditib, Abteilung Sehitlik-Moschee, wird sie zusammen mit dem „JUMA-Team“ genannt, das Unterrichtsmaterial zum Thema Muslimischer Beitrag zu unserer Sprache, Bildung und Wissenschaft bereitstellt (https://de-de.facebook.com/Sehitlikcamii/posts/1025830414113550):

Amine Tasdan - Juma

.
Mit dabei Betül Ulusoy, der Kopftuchmoslem, der mit Unterstützung des Tagesspiegels versuchte, das Bezirksamt Neukölln vorzuführen. Wer oder was mit „Muslimischer Beitrag zu unserer Sprache, Bildung und Wissenschaft “ gemeint ist, wird aus dem Text nicht deutlich. Es ist zu befürchten, dass damit die deutsche Sprache, Bildung und Wissenschaft gemeint sind. Warum auch nicht? Der türkische Führer hat schließlich auch herausgefunden, dass Muslime Amerika entdeckt haben und nicht Kolumbus.

Ulusoy und Co. versuchen das Tragen des Kopftuchs als emanzipatorischen Akt zu verkaufen und stellen sich bewusst, die Ungläubigen täuschend, gegen die Stellungnahme der türkischen Religionsbehörde zum Kopftuchurteil des Bundesverfassungsgerichts (Punkt IV., 9 ). Kürzlich hat die türkische Religionsbehörde eine Fatwa gegen Händchenhalten erlassen. Emanzipation auf islamisch:

„Verlobte Paare dürfen nicht flirten und keinen Anlass zu Gerede geben, indem sie sie sich allein in einem Raum aufhalten. Sie dürfen nicht Händchen halten und müssen sich von allen unislamischen Verhaltensweisen fernhalten.“

Über die Ditib und die Sehitlik-Moschee schreibt die B.Z. vom 7.6.2016:

Dabei sind DITIB und die Sehitlik-Moschee im Zusammenhang mit dem Völkermord an den Armeniern selbst höchstproblematisch. DITIB wird vom türkischen Staat finanziert, der den Völkermord an den Armeniern leugnet. Die Sehitlik-Moschee gehört zu dem Verband. „Sehitlik“ heißt „Märtyrer“. Denn die Moschee ist nach zwei „Märtyrern“ benannt, die auf dem Friedhof vor der Moschee liegen.

Zum einem liegt hier der als „Schlächter von Trabzon“ bekannte Cemal Azmi, der 1915 und 1916 als Gouverneur von Trabzon für Massaker an Armeniern verantwortlich war. Tausende Frauen und Kinder sollen auf seine Anordnung im Schwarzen Meer ertränkt worden sein.

An seiner Seite liegt Bahaddin Sakir, Gründungsmitglied der jungtürkischen Regierung des Osmanischen Reiches. Er war Teil des Komitees für Einheit und Fortschritt, das den Völkermord an den Armeniern organisierte.

Mit dem Führer für Toleranz und gegen Rassismus. Die Ungläubigen der Wahrheitsszene werden es schlucken. Die „Erste Antidiskriminierungsstelle in Berlin“ kämpft nicht gegen Diskriminierung sondern für die Islamisierung Deutschlands. Der Tagesspiegel macht die Agitprop:

Adas will aber nicht nur beraten, sondern auch Empfehlungen an die Politik aussprechen, denn die anonymisierten Daten aus den Fällen sollen ausgewertet werden, damit Defizite im schulischen Umgang mit Konflikten besser analysiert werden können.

Die „Kartoffeln“ und „Schweinefleischfresser“ werden von Nachwuchsgläubigen weiter störungsfrei gemobbt werden können. Gegenwehr wird als Rassismus diffamiert. Eltern mit Durchblick, die es sich leisten können, schicken ihre Kinder auf moslemfreie Schulen. Die anderen setzen ihre Kinder dem gläubigen Mobbing aus, was bleibt ihnen auch übrig. Die Religionsbehörde des Führers und die gläubigen Aktivisten von der Juma, unterstützt vom Tagesspiegel, werden die Islamisierung weiter vorantreiben.

„Der Islam wird unsere Gesellschaft aufsprengen“, sagt der Algerier Boualem Sansal:

In seinem Roman „2084. Das Ende der Welt“ erzählt der Algerier Boualem Sansal von einer muslimischen Glaubensdiktatur. Eine spezielle Warnung hat er für Deutschland.

Die Warnung ist in großen Teilen der Bevölkerung angekommen. Die Wahlergebnisse der AfD sind ein Indiz. Darum werden Warner von der Wahrheitsszene auch „Pack“, Nazis“ und „Rechtspopulisten“ genannt und die AfD mit Gewalt überzogen.

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10 Kommentare
  1. der nun wieder permalink

    Allüren eines Machtmenschen – oder: Neues vom Führer:

    Erdogan gekränkt

    Erdogan wollte nach Informationen der Nachrichtenagentur Dogan bei der Trauerfeier ein Stück des mit Koranversen verzierten Stoffes aus der großen Moschee in Mekka auf Alis Sarg legen. Der türkische Präsident sei sehr gekränkt, weil ihm dies nicht gestattet worden sei, berichtete die Zeitung „Hürriyet“ am Freitag unter Berufung auf Mitarbeiter Erdogans.

    Darüber hinaus wollten Erdogan und der sunnitische Geistliche Mehmet Gomez bei der Zeremonie Koranverse vortragen, was ihnen laut Dogan ebenfalls nicht erlaubt worden sei.

    Streit mit Erdogans Bodyguards

    Die Tageszeitung „Hürriyet“ und die Agentur Dogan berichteten, es habe während Erdogans Aufenthalt in Louisville auch Auseinandersetzungen zwischen Leibwächtern Erdogans und Vertretern des US-Geheimdienstes gegeben.

    http://www.welt.de/sport/article156135814/Erdogan-sorgt-fuer-Eklat-vor-Muhammad-Alis-Beisetzung.html

    Da wird der „Ziegenflüsterer vom Bosporus“, der Sultan von eigenen Gnaden, doch in den USA, also auf dem Kontinent, den seine Vorfahren entdeckt haben (wir erinnern uns) doch nicht mit der nötigen Demut und Unterwürfigkeit und völlig respektlos behandelt, also nicht so, wie er es aus Deutschland gewohnt ist und zieht beleidigt von dannen.

    Jetzt muss er nur noch eine Erklärung finden, dass Deutschland auch daran Schuld ist.

    Ich finde, Mutti sollte ihn trösten.

  2. fastenbrechen mit lammert abgesagt, das leidende medium schreibt von sicherheitsbedenken, nachdem hassmails von gläubigen aufgetaucht sind.
    der maaslose heiko und seine annetta kümmern sich sicherlich schon darum.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/sehitlik-moschee-in-berlin-neukoelln-sicherheitsbedenken-ditib-sagt-termin-mit-bundestagspraesidenten-ab/13704798.html

    weder mal wurde ne klitzekleinigkeit in der sacher vergessen, wonach der vorsitzende der türkischen gemeinde berlins die „haustürken“ des bundestages direkt angeschriben hat, gegen die armenienresolution zu stimmen,

    Nach der Abstimmung im Bundestag hatte Yilmaz außerdem eine Liste mit den Namen der „Haustürken“ veröffentlicht – jene türkischstämmigen Abgeordneten, die nicht wie von den Nationalisten gefordert mit „Nein“ gestimmt hatten. Auch Mutlus Name steht darauf.

    mutlu hat es vorgezogen, erst gar nicht abzustimmen.

    Die Absage soll eine Mahnung sein – aber an wen?

    Yilmaz‘ Wort hat Gewicht, das macht seine Haltung besonders brisant. Er ist nicht nur Unternehmer und Kopf der TGB, sondern auch selbst in der SPD aktiv. Er hat Kontakte zum Bundespräsidenten und zu Angela Merkel. Im Januar 2015 hatten sie sogar gemeinsam eine Veranstaltung am Brandenburger Tor organisiert. Wenn jemand in dieser Position Stimmung macht, zeigt das Wirkung. So auch in diesem Fall.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/streit-um-armenien-resolution-ditib-sagt-fastenbrechen-mit-lammert-ab-laedt-merkel-nun-zum-ramadan-im-kanzleramt_id_5612095.html

    das will das schmierige natürlich nicht berichten, zuviele infos könnten den bürger nur verwirren

  3. Burgunder permalink

    Wie institutionalisierte Integration wirklich tickt, durfte das inzestuöse und degenerierte Altvolk heute in Focus und WAZ lesen.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/bedrohung-von-abgeordneten-duisburger-integrationsrat-leugnet-voelkermord-an-den-armeniern_id_5611758.html
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/duisburger-ob-moniert-armenien-beschluss-des-integrationsrates-id11899602.html

    Pflichtschuldig gab sich die Politik entsetzt. Treibt doch solcherart offen betriebenes plumpes Agieren auch noch den den letzten Michel in die Fänge der Partei, die nicht gewählt werden darf.

    Der Duisburger Integrationssowjet sollte vom Genossen Ulbricht lernen:
    „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“

    Der Islamische Beobachter sah übrigens keinen Grund zu berichten. Dafür durften eine internationale Asyllobbyorganisation und eine nationale Stasinachfolgeorganisation die skandalösen deutschen Asylzustände beklagen (Die bekanntlich inzwischen so schlimm sind, daß die große Mehrheit der Reisenden nur hierher will). Als Einheizer und Verstärker auf der Klagemauer: Klatschpappe.

  4. der nun wieder permalink

    Und ich dachte immer, der Schäuble wäre nur körperlich behindert …

    • Rechtspopulist permalink

      Ja, dachte ich auch. Aber sein Hinweis auf fast 70 Jahre Inzucht hat mich erleuchtet.

      Ich würde die Inzucht ja gerne beenden und eine Gläubige schwängern. Aber ich fürchte Brüder, Väter und Onkel. Vielleicht weiß S. ja Rat?

      • der nun wieder permalink

        Sie sollten auch den Führer der Onkel, Brüder und Väter fürchten!

  5. schäuble und die inzucht

    http://www.tagesspiegel.de/politik/wolfgang-schaeuble-abschottung-wuerde-uns-in-inzucht-degenerieren-lassen/13706442.html

    die drohende inzucht unter deutschen ausgerechnet mit muslimischen einwanderen abzuwehren, die nicht nur in ihrer eigenen ethnie heiraten, sondern meist in den eigenen blutslinien, ist an rassismus nicht zu überbieten.

    der mann ist von allen geistern verlassen.

    deutschland droht inzucht?

    https://de.europenews.dk/-Muslimische-Inzucht-Auswirkungen-auf-Intelligenz-geistige-und-koerperliche-Gesundheit-sowie-Gesellschaft-79903.html

    http://www.welt.de/vermischtes/article732888/Wenn-der-Cousin-mit-der-Cousine-schlaeft.html

    • Columbo permalink

      Ich vermute ja Folgendes: Die ZEIT hat mit Schäuble ein vertrauliches Hintergrundgespräch geführt, das gar nicht zur Veröffentlichung bestimmt war. Die Äußerungen wurden sinnentstellend zu einem völlig missverständlichen Satz zusammen gewürfelt, den Schäuble so nie gesagt hat. Außerdem weiß Schäuble eigentlich gar nicht, was Inzucht heißt. Da hätten die Journalisten doch mal nachfragen müssen! Mit anderen Worten, die haben ihn reingelegt!

  6. Columbo permalink

    Auch mit dem Finanzminister für Toleranz und gegen Rassismus:

    Schauen Sie sich doch mal die dritte Generation der Türken an, gerade auch die Frauen! Das ist doch ein enormes innovatorisches Potenzial!

    http://www.tagesspiegel.de/politik/wolfgang-schaeuble-abschottung-wuerde-uns-in-inzucht-degenerieren-lassen/13706442.html

    Ja. Genau. Gerade die. Die, anders noch als ihre durchaus schicken Mütter in den 80ern, sich in ihrer ganz überwiegenden Mehrheit diese merkwürdigen Alien-Kopftuchapparate auf die Birne schnallen. Voll innovatorisch.

    (War das jetzt islamophob, lieber Tagesspiegel?)

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