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Der Herr Maas und das siebenundvierzig Fünfzigstel seines Lebens

by - Juni 8, 2016

Aus diesem Passus darf man zunächst einmal folgern, dass H. Maas ein Problem mit seiner Selbstwahrnehmung hat. Deutschland kann jedenfalls nicht werden, was es bis auf den hintersten Platz im Kabinett schon oder immer noch ist; wem das nicht passt, der mag ja aus- oder gar nicht erst einwandern. Der deutschen Spießigkeit verdanken wir immerhin, um wenige Beispiele zu nennen, sauberes Trinkwasser, eine hochsolide geregelte Müllbeseitigung, penibel gewartete Flugzeuge, eine funktionierende Infrastruktur, eine weltweit einzigartige Arztdichte und vergleichsweise saubere Innenstädte – Letzteres zumindest in den etwas weniger weltoffenen Regionen des Landes, nicht unbedingt am Kottbusser Tor in Berlin oder nördlich des Dortmunder Borsigplatzes. Klingt aber schick, dieses „weltoffen“. Will gern jeder sein, insbesondere der Herr Maas, der siebenundvierzig Fünfzigstel seines Lebens als saarländischer Provinzler bzw- Provinzpolitiker verbracht hat und nun in Berlin das Gefühl kosmopolitischen Eingemeindetseins genießt. Wobei nicht ganz klar ist, was er mit Weltoffenheit eigentlich meint, die intime Kennerschaft der japanischen Malerei, der indischen Sprachen, der mauretanischen Küche und des Kairoer U-Bahnnetzes, oder doch bloß seine sturheile Zustimmung zur Einwanderung hunderttausender Sekundäranalphabeten zum Zwecke eigener moralischer Heiligenscheinpolitur auf Kosten der nunmehr zur AfD überlaufenden, ihm selber etwas peinlichen traditionellen SPD-Klientel, auf deren Beschaffenheit zuletzt in einem lichten Moment Maasens Parteichef S. Gabriel anspielte, als er sinngemäß sagte, ihm sei es wichtiger, von 100 Prozent der Aldi-Kassiererinnen gewählt zu werden als von 50 Prozent der Frauenbeauftragten. Er, Maas, findet sich dafür vermutlich denn doch viel zu trendy, ihn verlangt es nach Applaus von Journalisten, Aktricen und Grünen-Wählern.

Weiter auf Michael Klonovsky, Zurück ins trübe Gestern?

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12 Kommentare
  1. der nun wieder permalink

    Hier ein Vorschlag für Heiko Maas zur Fortbildung – oder: Dehmer und Dernbach wirds gefallen:

    22-Jährige zeigt Vergewaltiger an und wird verhaftet

    Eine Niederländerin soll im muslimischen Katar betäubt und vergewaltigt worden sein. Sie zeigt den Vorfall an – und wird seitdem selbst festgehalten. Was man ihr vorwirft, weiß sie nicht genau.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article156154508/22-Jaehrige-zeigt-Vergewaltiger-an-und-wird-verhaftet.html

    Ja, so provozieren und diskreditieren mal wieder westliche Frauen die Barmherzigen.

  2. Paul permalink

    Seine untergebenen und willigen Justizbeamten haben wieder mal eine abgrundtiefe Urteilsbegründung genannt:

    Nur zwei Tage vor den beiden Überfällen in Kassel im Juli 2013 hatten die beiden Angeklagten in Berlin gemeinsam mit einem noch flüchtigen dritten Rumänen eine alte Frau auf ähnliche Weise überfallen, geschlagen und ausgeraubt. Die Frau starb wenig später. Der Mord-Vorwurf war nur deshalb fallen gelassen worden, weil die Frau ohnehin schwer krank war und möglicherweise auch ohne den Überfall gestorben wäre.

    http://www.hna.de/kassel/harte-strafen-brutale-rumaenen-6465344.html

    Statt Gefängnisstrafe wäre eine Auszeichnung von der Renten- und Krankenversicherung fällig? Sarkasmus aus 😦

    Anmerkung:

    Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch

    (Nennung der Wahrheit durch den Leser)

    zu vermeiden. Die Redaktion

    Ich schaue zuerst nach ob kommentiert werden darf. Daran kann man schon erkennen ob Brisantes geschrieben wurde.

    • der nun wieder permalink

      Immerhin wurden die Täter zu recht hohen Strafen verurteilt:

      Der 27 Jahre alte Julian I. wurde zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. In das Urteil floss die Strafe des Landgerichts Berlin von achteinhalb Jahren ein.

      Nur zwei Tage vor den beiden Überfällen in Kassel im Juli 2013 hatten die beiden Angeklagten in Berlin gemeinsam mit einem noch flüchtigen dritten Rumänen eine alte Frau auf ähnliche Weise überfallen, geschlagen und ausgeraubt. Die Frau starb wenig später. Der Mord-Vorwurf war nur deshalb fallen gelassen worden, weil die Frau ohnehin schwer krank war und möglicherweise auch ohne den Überfall gestorben wäre. Weil Julian I. aber bereits vielfach einschlägig vorbestraft ist gehe von ihm eine Gefahr für die Allgemeinheit aus, urteilte Richter Dr. Martin Kolter. Er habe einen Hang zu gefährlichen Gewalttaten, der bisherige Vollzug habe bei ihm keine Wirkung gezeigt. Daher muss er auch nach Verbüßung der Strafe hinter Gittern bleiben

      So erging es denen schlechter, als zum Beispiel den Tottretern von Johnny K.

      Dennoch ist die Begründung für den Wegfall des Mordvorwurfs ein unübebietbarer Zynismus und eine ungeheuerliche Frechheit! Was hätte wohl der Richter bei seiner so gemeuchelten und bewerteten eigenen Mutter gesagt? Aber so geht es halt Opfern, die sowieso aus einem zur Inzucht degenerierenden Volk entstammen.

      Die Verbrecher sollten zudem in rumänischen Gefängnissen einsitzen. Eine Kooperation mit Guantanamo wäre in solchen Fällen auch nicht schlecht.

  3. thombar permalink

    vielleicht sollte man sammeln damit der maaslose heiko auch noch die restlichen drei fünzigstel in der verschnarchten provinz und ohne politische funktion verbringen kann.

    am einfachsten und billigsten wäre es allerdings wir sorgen mit demokratischen wahlen für seine rückversetzung nach unwichtigstan! da kann er dann seinen napoleonkomplex mit schicken anzügen und einem herbeiimaginierten frauenharem ausleben.

    am besten er nimmt dann auch seine alberne stasinette mit, die produziert doch eh nur mist auf kosten der steuerzahler. wie der herr, so das gescherr eben…..

  4. der nun wieder permalink

    Das ist schon eine Leistung der Politik und ihres Ressortverantwortlichen:

    Man winkt unkontrolliert Massen von dubiosen Gestalten ins Land und analysiert dann, warum und welche von denen kriminell werden:

    Die Kriminalität von Flüchtlingen in Deutschland ist gesunken. Das geht aus neuen Zahlen des Bundeskriminalamts (BKA) hervor. Doch die Statistik hat zwei Seiten: Es fällt einerseits auf, dass Zuwanderer aus Ländern wie Syrien, Irak oder Afghanistan unterdurchschnittlich oft straffällig werden.

    Aber bei Menschen aus anderen Staaten liegen die Zahlen deutlich über dem Schnitt. Das trifft vor allem zu auf die Balkanländer wie Serbien, Nordafrika, insbesondere Marokko, und Georgien. Unsere Korrespondenten erklären die Hintergründe.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article156077320/Warum-Fluechtlinge-aus-diesen-Laendern-oft-kriminell-werden.html

    Geil! Deutschland als Testgebiet für Kriminalitätsanalytiker! Da freuen sich aber die Probanden und deutschen Labormäuse!

    Heiko Maas erklärt diese Gestalten zu notwendigen Bereicherern, fordert auf, die Fenster zu öffnen und Schäuble will mit denen Inzucht unter Deutschen verhindern!

    https://daserste.ndr.de/annewill/Die-schweigende-Mehrheit-muesste-mal-die-Gardine-zurueckziehen,annewill4780.html

    http://www.n-tv.de/politik/Schaeuble-warnt-vor-europaeischer-Inzucht-article17890836.html

    Was für ein Land! Man kann nur noch entsetzt staunen!

    • Columbo permalink

      Bei 1,1 Mio. junger brasilianischer Frauen sähe die Sache mit dem Genpool vielleicht wirkich anders aus…

      • der nun wieder permalink

        Müsste man mal bei VW nachfragen …. 🙂

        Dabei erfuhr der damalige Betriebsratschef Klaus Volkert seine besondere Aufmerksamkeit. In einem Interview mit dem „Stern“ beschrieb Gebauer, wie er Volkert und andere von 1996 an auf VW-Kosten mit Prostituierten versorgt haben will: „Wir kamen in Sao Paulo an, sind nach Rio gefahren und haben dort im Hotel Othon Palace gewohnt. Daneben liegt die bekannte Discothek ,Help‘. Da haben wir im großen Stil Mädchen besorgt, die ich hinterher bezahlt habe. (. . .) Mit Brasilien fing alles an. Später war kaum eine Reise mehr ohne Prostituierte denkbar.“ Schon bald begnügte sich der damalige IG-Metall-Vorstand Volkert nicht mehr mit einfachen Bordellbesuchen. (Fortsetzung Seite 2.)

        Mit tatkräftiger Unterstützung Gebauers legte sich Volkert eine brasilianische Geliebte zu. Diese Frau namens Adriana Barros ließ er nach Angaben Gebauers immer wieder auf VW-Kosten an Orte in Europa einfliegen, wo „zufällig“ gerade irgendeine Sitzung des (Welt-)Betriebsrats stattfand.

        http://www.faz.net/aktuell/politik/vw-affaere-sexbelege-und-luegengeschichten-1279720.html#/elections

        Da auch Schäuble nicht entgangen sein kann, dass ganz überwiegend männliche Potenzprotze ins Land strömen, also diese wenig Gebärmaschinen mitbringen, legt er wohl unserer „Schlampen“ nahe, sich vom Muselmanen begatten zu lassen. Ich glaube, die haben das bereits bergriffen und bedienen sich bereits.

  5. der nun wieder permalink

    Leider ist die AfD mit einem Gauland nicht geeignet, einem Maas wirklich Kontra zu bieten. Gauland bemühte sich bei Anne Will redlich, die Dummheit des Justizvermisters zu toppen. Und immerhin ist er AfD – Vize. Haben die denn keine Medienberater, zumindest aber andere Krawatten?

    https://daserste.ndr.de/annewill/Guter-Nachbar-schlechter-Nachbar-Wie-rassistisch-ist-Deutschland,annewill4774.html

    Die AfD muss sich endlich personell kompetenter, ehrlicher und charismatischer aufstellen. Bei reiner Protestwahl ins Parlament einzuziehen sind derzeit Blamagen vorprogrammiert. Dies alles macht wenig Hoffnung, solche Ministerriege irgendwann zu ersetzen.

    Ich sehe weiter schwarz / rot / grün, blau nur schimmern.

    • Paul permalink

      Gibt es gute und professionelle Politiker dies es ehrlich meinen als Volksvertreter? Sehr wenige.
      Ehrliche Menschen in der Politik haben es schwer. Es liegt am Parteiensystem (Listenwahl).
      Zuviele Berufsversager und „Kriechwürmer“ finden sich dort. Ihr Ziel die politische Karriereleiter nach oben schleimen und dabei Konkurrenten ausknocken.

      • der nun wieder permalink

        Das ist richtig. Dennoch muss ein Newcomerpartei, die endlich Ansätze für echte Opposition aufzeigt, sich nicht derart entblöden und vorführen lassen. Es kann keine Rechtfertigung sein, dass die Anderen ja auch Lügen und Tricksen.

        Auch hier eine Angelegenheit, die wohl wesentlich intelligenter angegangen werden könnte:

        Pikant dabei: Berichten der linken Wochenzeitung „Kontext“ und des Internetportals jetzt.de zufolge handelt es sich bei den beiden jungen Menschen auf dem Plakat aber nicht um AfD-Anhänger – sondern um rumänische Models. Die Frau heißt Carla Caucean und gewann im Jahr 2014 die Wahl zur Miss Rumania. Anschließend hatte sie ihr Land bei den weltweiten Misswahlen vertreten. Ihr männlicher Modelkollege heißt Adi Ene. Dass die AfD auf osteuropäische Models zurückgreift ist durchaus erstaunlich, schließlich hatte die Partei Menschen aus Rumänien mehrfach als „Sozialschmarotzer“ bezeichnet, die nach Deutschland kämen, um den Staat auszunutzen.
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        Auf Nachfrage von „Kontext“, ob man sich in Baden-Württemberg der Nationalität der Werbeträger bewusst gewesen sei, hieß es lediglich: Man habe die Bilder von einem anderen Landesverband übernommen und werde den Sachverhalt prüfen. (aba)

        http://www.morgenpost.de/politik/inland/article207662407/AfD-Baden-Wuerttemberg-wirbt-mit-rumaenischen-Models.html

        Tatsache ist, dass selbst Rumänien bestimmte Bevölkerungsgruppen im Land diskriminiert und diese nicht haben will. Ich nenne die mal Sinti und Roma. Dass diese sich in Deutschland ungeniert am Sozialsystem bedienen, ist längst bewiesen. Das weiß sogar das Staatsfernsehen.

        http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/rumaenien-ein-dorf-zieht-nach-berlin-100.html

        So hätte die AfD hier sogar die hämische Aufdeckung locker kontern können. Es ist mir nicht bekannt, dass die AfD gegen qualifizierte Zuwanderung ehrlicher und gesetzestreuer Menschen ist, egal, ob die nun aus Rumänien oder sonst wo her kommen.

        So taucht man hier mal wieder sich unwissend stellend ab, anstatt intelligent in die Offensive zu gehen.

      • der nun wieder permalink

        Auch mit dem Vorhalt auf den Spruch „Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land“ konnte der Gauland wenig intelligent umgehen. Ob diese Kernaussage zu Gegenwart und Zukunft nun von der NPD stammt oder nicht, mag dahingestellt sein. Er ist deswegen nicht falsch.

        Dabei ist die Zukunft längst Gegenwart, und Gauland hätte nur auf Stadteile nicht nur in Berlin hinweisen brauchen. Aber wie es um den Gesundbrunnen, die Turmstraße, die Müllerstraße, die Sonnenallee, die Karl-Marx-Straße und die Herrmannstraße und dazwischen aussieht, hat wohl auch der Gauland noch nicht in Augenschein genommen, sonst hätte er Anne Will locker kontern können.

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