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Wahrheitsszene erschrocken: Religiöse Neutralitätspflicht

by - Juni 1, 2016

9. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) hat folgende theologische Bewertung ihres Obersten Religionsrates mitgeteilt: Muslimische Frauen müssten ab Eintritt der Pubertät in Gegenwart von Männern, mit denen sie nicht verwandt seien und die zu ehelichen ihnen religionsrechtlich erlaubt sei, ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien. Der Kopf gelte dabei als bedeckt, wenn Haare und Hals vollständig bedeckt seien. Dies sei ein nach den Hauptquellen der Rechtsfindung im Islam (Koran, Sunna, Gelehrtenkonsens und allgemeiner Übereinkunft der Gemeinden) bestimmtes religiöses Gebot definitiver Qualität. In welcher Weise die vorgeschriebene Bedeckung erfolge, sei allein die Entscheidung der muslimischen Frau. Das Tragen des Kopftuchs diene demnach ausschließlich der Erfüllung eines religiösen Gebots und habe darüber hinaus für die Trägerin weder einen symbolischen Charakter noch diene es der Bekundung nach außen.

Aus dem „Kopftuchurteil“ des Bundesverfassungsgericht (BVerG) am 27.1.2015

Unter Punkt Punkt IV., 9 ist die frauenfeindliche Sichtweise der türkischen Religionsbehörde in das Urteil des BVerG eingeflossen. In Deutschland ist also ein religiöses Symbol erlaubt, mit dem die Freiheit von Frauen mit Füßen getreten wird. Daran ändert sich auch nichts, dass die meisten Moslem-Frauen, das Saatfeld ihrer Ehemänner (Website islam.de, die Website des Scharia-Anhänger Aiman Mazyek), diese Sichtweise akzeptieren.

Wesentlich ist es, dass Moslem-Frauen, halten sie sich nicht an die Regeln der türkischen Religionsbehörde, drangsaliert und auch ermordet werden, wenn sie wie eine Deutsche leben.

Nicht alle, wird die Wahrheitsszene empört ausrufen!

Wesentlich ist, dass deutsche Frauen, die wie Deutsche leben, der sexuellen Gewalt Gläubiger ausgesetzt sind.

Nicht alle Frauen und nicht alle Gläubigen, wird die Wahrheitsszene auch hier empört ausrufen!

Dennoch, der Europäische Gerichtshof (EuGH) wird wohl in Kürze so urteilen, dass auch Kopftücher am Arbeitsplatz verboten werden können (Zeit Online vom 31.5.2016):

Die Generalanwältin hatte am Dienstag dem Gericht eine Stellungnahme vorgelegt: Es sei rechtens, wenn ein Chef einer muslimischen Angestellten verbietet, ein Kopftuch zu tragen. Aber nur dann, wenn seine Firma alle Zeichen politischer, philosophischer oder religiöser Überzeugungen untersagt, wie es in dem konkreten Fall war.

Eine gute Regelung, denken wir, die dann auch andere Religionen zu recht treffen wird. Die friedliche Religion ist allerdings die aggressivste unter den Religionen. Kürzlich demonstrierten Gläubige an der TU-Berlin zum Glück nur lautstark, was sie davon halten, wenn islamische Gebetsräume an einer Universität geschlossen werden. „Ich bin der Meinung, dass Hochschulen und Religionen voneinander getrennt sein sollten“, begründete TU-Präsident Christian Thomsen die Entscheidung in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ).

Als der „Gebetsraum“ noch bestand, seien bis zu 600 Menschen zu den Gebeten in der etwa 300 Quadratmeter großen Turnhalle erschienen, schreibt Focus Online. Auch radikale Prediger verkehrten im inoffiziellen Gebetsraum, heißt es weiter.

Zeit Online wäre nicht Zeit Online, würde ihre Kommentatorin Parvin Sadigh nicht feststellen:

Nur, wer in Zukunft einfach alle religiösen Zeichen aus seiner Firma verbannt, weil er glaubt, jede Frau mit Kopftuch sei radikal, unterdrückt und gefährlich, diskriminiert sie ja trotzdem noch – nur eben den Kollegen gleich mit, der seinen Buddha im Büro aufstellen wollte.

In einem Staat, der nicht laizistisch aber, so glaubte man bisher, säkular ist, eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Diskriminierung heißt übersetzt Unterscheidung. In politisch korrekten Zeiten wurde die Bedeutung von der politisch korrekten Szene in gruppenspezifische soziale Benachteiligung im gesellschaftlichen Sinn verwandelt. Worin eine in diesem Sinne aufgefasste Diskriminierung bestehen soll, wenn alle öffentlichen religiösen Bekenntnisse vom Arbeitsplatz verbannt werden, erschließt sich nicht.

Was bisher nicht notwendig war, wird durch die aggressive Religion des Islam offenkundig notwendig. Beatrix von Storch hat acht Fragen an den Islam-Lobbyisten Aiman Mazyek gestellt. Frage 4. lautet:

4.      In Artikel 10 Ihrer Islamischen Charta steht, daß das „islamische Recht Muslime in der Diaspora verpflichtet, sich grundsätzlich an die lokale Rechtsordnung zu halten. In diesem Sinne gelten Visumserteilung, Aufenthaltsgenehmigung und Einbürgerung als Verträge, die von der muslimischen Minderheit einzuhalten sind.“

„Das islamische Recht“ verpflichtet die Muslime, sich an unsere Gesetze zu halten. Bedeutet das, daß die Gesetze für Muslime also nicht unmittelbar gelten, sondern nur und solange und soweit das islamische Recht dies für sie anordnet?

Diese Verpflichtung gilt ausdrücklich für Muslime „in der Diaspora“. Heißt das, nur solange die Muslime in der Minderheit sind, gilt diese Rechtstreue und danach fühlen sie sich nicht mehr an unsere Gesetzesordnung gebunden?

Sie fühlen sich „grundsätzlich“ an die lokale Rechtsordnung gebunden. Das bedeutet, Ihre Rechtstreue gilt nicht uneingeschränkt. Welche Ausnahmen von unserer Rechtsordnung nehmen Sie für sich in Anspruch?

Sie zählen drei Gesetze auf (Visumserteilung, Aufenthaltsgenehmigung, Einbürgerung). Was ist mit allen anderen Gesetzen?

Was bedeutet es, daß Sie unsere Gesetze nur „als Verträge“ gelten lassen? Ein Vertrag gilt, weil beide Seiten dem zustimmen und nur solange, bis eine Seite kündigt. Gesetze gelten per se, ohne daß man ihnen zustimmen muß und Gesetze kann man auch nicht kündigen.

Was bedeutet es, dass die sog. Verträge von der „muslimischen Minderheit“ einzuhalten sind? Würde sich die muslimische Mehrheit an unsere Gesetze nicht mehr halten? Ist das die Ankündigung, daß eine muslimische Mehrheit die „Verträge“ dann (auf)kündigt, wie einen Vertrag eben? Welche neuen Gesetze beabsichtigen die Mehrheits-Muslime zu erlassen?

Wenn Islam-Lobbyisten deutsche Gesetze als Verträge zwischen Moslems und dem Rechtsstaat auffassen, dann ist ein Kopftuchverbot im Sinne des EuGH ein Schritt in die richtige Richtung, wie es in der politischen Bläh-Sprache heißt. Verträge können gekündigt werden. Wann das geschieht hängt davon ab, wie viele Moslems in einem Land leben und welchen Einfluss ihre Lobbyisten haben.

Das ist fair – löst aber ein Problem nicht, heißt es im Teaser des Zeit-Kommentars.  Parvin Sadigh hat unbeabsichtigt recht. Dank der unkontrollierten massenhaften Einwanderung Gläubiger könnte die Problemlösung auch auf dem Gebiet gläubiger frauenfeindlicher Regeln schwierig werden.

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8 Kommentare
  1. Paul permalink

    „Lügel“ – Schweigen. Schweigen, Schweigen

    Zum dritten Mal in Folge beten Dutzende muslimische Studenten öffentlich in der Hauptstadt. Vorgeblich weil man ihnen einen Gebetsraum weggenommen hat. Doch in Wahrheit geht es um etwas ganz anderes.

    http://m.welt.de/politik/deutschland/article155949821/Die-Stimmung-hat-sich-gegen-Muslime-gedreht.html

    • der nun wieder permalink

      Ich kann diese Herrschaften nicht mehr als Studierende bezeichnen.

      Die Schwerpunktsetzung liegt nicht im Bereich des Studierens der entsprechenden Fachrichtung, sondern bei der zunehmenden muselmanischen Anspruchshaltung. Diese Jünger Allahs und seines Propheten haben doch sicherlich Aufenthaltserlaubnisse zum Zwecke des Studiums. Sie sollten allesamt erfasst werden und deutlichst auf die Bedingung für ihren Aufenthalt hingewesen werden. Bei Fortsetzung der Provokationen gehören ihnen die Aufenthaltsgenehmigungen entzogen und sie sollten exmatrikuliert werden.

      Ja, das wäre die vernünftige und angemessene Lösung, sogar im gesetzlichen Rahmen. Aber davon hat man sich in D ja schon lange verabschiedet.

      Die Lernunwilligen Provokateure, auch in diesem Protestgebetsstadium m. E. Landfriedensbrecher, mögen sich zum Studium doch bitte gen Teheran oder Riad begeben. Dort können sie dann ihren muselmanischen Bräuchen zur Genüge dienen und sich gleichzeitig die Erde als Scheibe beweisen lassen. Viel mehr – außer Schariaunrecht – haben die muselmanischen Fakultäten ja nicht drauf.

    • derda permalink

      730 Leserkommentare zu diesem Artikel.

      Der „Tagesspiegel“ schweigt eisern.

  2. almansour permalink

    Das „Antanzen“ zum Berauben, Belästigen und Vergewaltigen: Eine Form der Kriminalität, die nicht nur primitives Rudelverhalten an den Tag legt, sondern die aus Rudelmentalität erwächst.
    Das Opfer wird gemeinschaftlich eingeschüchtert, durch das gemeinsame Umherspringen der Täter soll es daran gehindert werden, sich einzelne Gesichter zu merken, diese zu fixieren und einzeln abzuwehren. Wie beim Tierrudel wechseln sich die Angreifer ständig ab.

    Man mag sich ausmalen, was aus solcherart „sozialisierten“ Straftätern an „Integration“ herausgeholt werden kann. Den Fischen zu predigen ist wahrscheinlich erfolgreicher.

  3. Columbo permalink

    Wenn ein Text diesen kompletten Islam-Wahnsinn mal so richtig auf den Punkt bringt, dann dieser hier:

    Özil hatte bereits während der WM 2014 auf die Einhaltung des Ramadans verzichtet. Damals hatte der DFB mit dem Zentralrat der Muslime in Deutschland eine Abmachung getroffen, dass das Fasten nachgeholt werden könnte.

    http://www.welt.de/sport/fussball/em-2016/article155861987/Was-Mesut-Oezil-ueber-den-Ramadan-und-die-AfD-denkt.html

    Um Himmels Willen. Wo leben wir eigentlich? Und vor allem: wann?

    • almansour permalink

      Ich hab’s mit Kardinal Woelki abgesprochen: Weihnachten darf ich nächste Woche feiern. Beruf geht vor.

      Aber freilich lügt die Presse weiter und die Unterstellung gegen Gauland wird weiter ventiliert und ventiliert. Unterdessen wünsche ich der DFB-Truppe ein so ordentliches Abschmieren, dass dem Özil die Augen herausfallen. Dass ausgerechnet der DFB, diese kriminelle Bande geschmierter Funktionäre mit geschobenen Abfassveranstaltungen und der Zelebrierung von Zerebralverblödung („Sommermärchen“) sich zum Sittenwächter aufspielt – dreimal kurz gekotzt.

      • der nun wieder permalink

        Diese Millionärsliga und ihr noch reicheren Marionettenspieler haben noch immer nicht geringes Fanvolk hinter und vor sich. Das wird doch in Sachen Özil, Khedira und Boateng perfide genutzt. In der Tat sollten die gründlich in der EM abgewatscht werden. Ein Glück, dass ich noch nie ein Fan dieses zwangskultivierten Bauersports war.

        „Die Mannschaft“ heißen die nun. Somit jede Identität mit Deutschland vermeidend, bloß nicht „national“ oder gar „deutsch“ verwenden. Also wozu sollen die nun Europameister werden?

        Mögen sie Schokoladenmännchen bleiben und sich meinetwegen Ferreros nennen.

        http://www.hussel.de/out/pictures/generated/product/1/912_912_90/Fussballspieler-aus-Schokolade_10010517.jpg

  4. Postmodern permalink

    Der Islam (ganz gleich welche Spielart) KANN nicht zu Deutschland gehören, da er die Gleichheit der Geschlechter (in § 3 GG festgeschrieben) negiert bzw. für sich ausschließt und explizit die Minderwertigkeit aller, welche keine Moslems sind (insbesondere Juden, aber auch sonstige „Ungläubige“) als unverrückbar heraus stellt.
    Oder wie es Bernd Zeller (Zellerzeitung.de) so schön formuliert hat :
    Das Grundgesetz gehört zu Deutschland (sofern es mit den Leeren des Islam nicht kollidiert).

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