Skip to content

Zurück in die Zukunft!

by - Mai 27, 2016

Am 24.10.2012 schrieben wir über Andrea Dernbachs Lehre von der Vielfalt, mit der sie schon damals im Tagesspiegel die Probleme mit Moslems verharmloste. Es war die Zeit, in der der Tagesspiegel von der Zeitung zum Schmierblatt geworden war. Ein kurzer Blick zurück in die Jahre davor lohnt sich. Was damals noch angesprochen werden konnte, zieht heute fast automatisch das Verdikt „Nazi“ oder „Rechtspopulist“ nach sich.

Das Bild von der „offenen Gesellschaft“, in der innerhalb von Regeln die Unterschiedlichkeit menschlicher Ziele gelten, wird seit einigen Jahren in sein Gegenteil verkehrt. Das Kopftuchurteil des BVerG hat seinen Beitrag dazu geleistet und sogar die Ansichten der türkischen Religionsbehörde in sein Urteil einfließen lassen. Auszug BVerG Punkt IV., 9:

Muslimische Frauen müssten ab Eintritt der Pubertät in Gegenwart von Männern, mit denen sie nicht verwandt seien und die zu ehelichen ihnen religionsrechtlich erlaubt sei, ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien. Der Kopf gelte dabei als bedeckt, wenn Haare und Hals vollständig bedeckt seien.

„Ehen, die religionsrechtlich nicht erlaubt sind.“ Das Urteil zeigt das Appeasement gegenüber islamischen Funktionären, deren Religionsfreiheit die Einschränkung der Religionsfreiheit von Individuen bedeutet. Religionsfreiheit bedeutet auch das Verlassen einer Religion oder die Zuwendung zu einer anderen, wenn einem die Regeln nicht mehr passen oder andere bevorzugt werden. In zivilisierten Ländern ist das eine individuelle Entscheidung, die ohne Gefahr für Leib und Leben möglich ist. In den Ländern des wahren Glaubens kann das den Tod zur Folge haben. Das hindert die deutsche Politik nicht daran, die Genehmigung für eine islamische Schule zu erteilen, dessen Gründer den Tod von Menschen fordert, die vom Islam abfallen (Siehe Fußnote in Bildung in Berlin: Islamisch).

Frauen in Moslemfamilien, die sich in Deutschland den islamischen Bestimmungen nicht fügen, sind besonders betroffen. Sie werden von ihren Vätern, Brüdern, Onkeln und Ehemännern drangsaliert und aus Gründen der Ehre ermordet, wenn sie sich nicht so verhalten, wie von der türkischen Religionsbehörde Ditib gefordert (Siehe Quellen Ehrenmorde).

Was damals diskutiert wurde, ist jetzt insbesondere aus Sicht des Tagesspiegels rassistisch und rechtspopulistisch. Freies Denken in Deutschland besteht nur noch in Restbeständen. Abweichler werden noch nicht wie in der Türkei mit Gefängnis bedroht aber in ihrer sozialen und wirtschaftlichen Existenz. Das Beispiel unseres ehemaligen Autors Wolfgang Hebold ist nur eines aus einer langen Reihe. Sein Fehler war es augenscheinlich, mit offenem Visier zu kämpfen. Die Folge: Eine Kampagne, in der sich der Tagesspiegel wie bei den Kampagnen gegen Sarrazin und Buschkowsky als ein besonders übles Beispiel präsentiert.

Man kann nur hoffen, dass die wachsende Popularität der AfD in den mittlerweile als Blockpartei wahrgenommen Parteien zum Umdenken führt. Man kann nur hoffen, dass das, was Anfang des 21. Jahrhunderts diskutiert wurde, wieder frei diskutiert werden darf, ohne das Kritiker wie im Tagesspiegel als „metastasierende Geschwüre“ und „wandelnde Infektionsherde“ bezeichnet werden.

Das unten stehende Zitat aus dem Tagesspiegel ist dem Artikel des Gastautors Joachim Wagner entnommen (Richter ohne Gesetz: Islamische Paralleljustiz gefährdet unseren Rechtsstaat – Wie Imame in Deutschland die Scharia anwenden). Die absurde Zensurpraxis war schon im Jahre 2011 üblich. Im Blog Zensurenspiegel wird dokumentiert, wie schwach die Begründungen sind, wenn sie von Ideologen einer Zensurabteilung verfasst werden.

Wir zitieren unsere Zitate aus unserem oben verlinkten Artikel:

BKA: Ehrenmorde in Deutschland 1996-2005 (Hervorhebung DK)

Im Jahr 2010 wurden in der Polizeilichen Kriminalstatistik rund 3.000 Straftaten gegen das Leben erfasst. Darin enthalten sind etwa 700 Morddelikte. Bekannt ist,  dass die meisten Tçtungen im sozialen Nahraum begangenwerden. Dabei handelt es sich grçßtenteils um Beziehungstaten zwischen Bekannten oder Verwandten. So genannte Ehrenmorde werden in der Statistik jedoch nicht gesondert ausgewiesen. Gleichwohl sind „Ehrenmorde“ zwischenzeitlich fester Bestandteil des Kriminalittsgeschehens und damit der Gesellschaft in Deutschland.

FAZ: Die Ehre ist immer gefährdet

Die Dicle-Universität im ostanatolischen Diyarbakir hat unter der Leitung des Arztes und Psychiaters Aytekin Sir mit Hilfe der Frauenorganisation Ka-mer 443 Männer aus der Stadt und aus der Umgebung zum Thema „Ehre“ befragt.

Aus den Ergebnissen:

Die Frage, ob die Frau bei „Ehrverlust“ bestraft werden müsse, bejahten 83,7 Prozent, 16,3 Prozent verneinten sie. Als „Strafe“, die ihr in einem solchen Fall „zustünde“, verlangten 37,4 Prozent: „Sie muss getötet werden“; 25,8 Prozent würden sie verstoßen und sich scheiden lassen; 7,6 Prozent sagten: „Sie muss ins Haus eingeschlossen werden“; 3,3 Prozent: „Sie muss Selbstmord begehen.“

Tagesspiegel vom 19.11.2011: Gegen das Braune in uns (Hervorhebung DK)

Während in den Niederlanden und Dänemark seit Jahren über Parallelgesellschaften, soziale Durchmischung von Problemregionen und den Grundsatz „Fördern und Fordern“ öffentlich debattiert wird, sind nach Pollacks Beobachtung Integrationsprobleme in Deutschland über Jahrzehnte hinweg „eher heruntergespielt worden“. Es gab „Sagbarkeitsgrenzen“. Ohne öffentlichen Diskurs über Integrationsprobleme aber können sich seiner Auffassung nach „Vorbehalte und Vorurteile gegenüber Ausländern leicht verfestigen“. Anders ausgedrückt: Die Tabuisierung des Themas muslimischer Einwanderer durch politische Korrektheit hat zur negativen Einstellung der Deutschen gegenüber dieser Migrantengruppe beigetragen.

Advertisements
One Comment
  1. Burgunder permalink

    Die Kacke ist so am Dampfen, daß in der WeLT antiislamische Interviews abgedruckt werden. Da erscheint die Gauland- und Hebold- Hysterie nur noch als verzweifelte Ablenkung.

    „Sansal: Die Menschen wachen auf. Sie machen sich klar, dass die Islamisierung kein lokales Phänomen ist, sondern ganz Europa betrifft. Wir haben alle Angst – auch wenn es nicht alle zugeben wollen.“

    „Sansal: Als Demokrat sehe ich unsere Zivilisation mit großem Bedauern untergehen, denn sie hat die Menschheit vorangebracht – auch wenn uns ihre Exzesse längst schaden.“

    „Welt am Sonntag: Wir haben eine Million vorwiegend muslimische Flüchtlinge aufgenommen. Wie ist Ihre Prognose für Deutschland? Sansal: Deutschland war komplett naiv. Und langfristig ist Deutschland das Land, das am meisten bedroht ist.“

    „Sansal: Die Rückkehr des Religiösen, vor allem bei den jungen Leuten, kontaminiert die ganze Gesellschaft – und das wird bald auch in Deutschland zu spüren sein.“

    „Welt am Sonntag: Wenn man das zu Ende denkt, hieße das ja: Wir würden unter Erdogans Kalifat in Deutschland leben. Das klingt vollkommen absurd. Ist Europa dermaßen am Ende?Sansal: Ja. Es hat keinerlei Zukunft mehr.“

    „Welt am Sonntag: Können Sie in Europa noch sagen, was Sie denken? Sansal: Nein. Das ist vorbei. Auf der einen Seite lädt man mich ein, weil man das Bedürfnis hat, auch andere Meinungen zu hören, die nicht politisch korrekt sind. Gleichzeitig hat man Angst, dass ich Ärger mache.“

    „Welt am Sonntag: Sind Sie islamophob, Monsieur Sansal? Sansal: Nicht in dem Sinne, wie das Wort gebraucht wird. Ich mag den Islam nicht, ich glaube nicht daran, und ich stelle fest, dass er nicht nur eine Gefahr, sondern eine enorme Gefahr ist. Er wird unsere Gesellschaft aufsprengen.“

    http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article155752745/Der-Islam-wird-unsere-Gesellschaft-aufsprengen.html

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s