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DiskursKorrekt ist im Fernsehen

by - Mai 26, 2016

Wolfgang Hebold schrieb zuletzt im Januar dieses Jahres auf DiskursKorrekt. Unter seinem Namen sind Kommentare erschienen, die er nicht geschrieben hat, die wir übersehen und jetzt auf seinen Hinweis gelöscht haben. Üblicherweise verschieben wir solche Kommentare in die Rubrik Anti- und Profa suchen Anschluss, um den Trollen die Motivation zum Trollen zu nehmen. Dort wurde schon der Blogwart des Tagesspiegels gewürdigt und demotiviert. Nun stürzen sich das Leidmedium der Hauptstadt u. a. Medien auf ihn. Der Sender rbb berichtete gestern. Heute ist es Atila Altun, der Hass-Manager des Tagesspiegel, der sich zu Wort meldet. Er schreibt:

Seit März 2011 nimmt er nicht mehr an den Tagesspiegel-Debatten teil. Darf er nicht mehr teilnehmen, da er unsere Hinweise, auf Pauschalisierungen, Herabwürdigungen und Beleidigungen anderer zu verzichten, immer wieder ignoriert und auch nicht eingesehen hatte.

Auf Pauschalisierungen, Herabwürdigungen und Beleidigungen anderer zu verzichten! Hebold hätte wie der Blogwart des Tagesspiegels hetzen sollen, dann hätte der Altun Hebolds Kommentare freigeschaltet. Falls Hebold das hier liest, kann er studieren, was der Altun gewöhnlich freischaltet, wenn sein Blogwart pauschalisiert, diffamiert und hetzt:

es metastasiert zu einem Geschwür zusammen, was zusammengehört,
nichtzivilisierten Antidemokraten, die durch
natürliche Selektion doch gezwungen (sind), fast nur Kontakt mit ihresgleichen zu pflegen
Ein derart inzestuöses Verhältnis hinsichtlich der gefühlsbasierten Meinungsbildung,
mit nahezu ausschließlich ebenfalls Erkrankten beschleunigt den Krankheitsverlauf,
Die Hoffnung auf Heilung schwindet so Tag für Tag,
Die Rechtspopulitis grassiert in Europa, umfangreiche gesellschaftliche Quarantänemaßnahmen werden erforderlich sein

mogberlin, der Blogwart des Tagesspiegels  (siehe mogberlin, des Hass-Managers liebster Nazi)

Dass einer aus der Schreibstube des Tagesspiegels nun auch noch die Vorlage dafür geliefert hat, das andere dafür verklagt werden und den Prozess verlieren, ist fast nur noch eine Petitesse.

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37 Kommentare
  1. B78 permalink

    Hebolds Kommentar „Die Helden von Dresden“ sehe ich als einen der Tiefpunkte dieses Blogs an. Das habe ich auch deutlich geschrieben.

    B78

  2. Paul permalink

    Bin erstaunt wie „Diskurskorrekt“ bekannt ist und jetzt noch bekannter. Herr Hebold ein Dozent an der FH. Alle Achtung. DK steigt auf, als Ausgleich fällt der „Tagesspiegel“. Gut so.

    Die Methoden die wegen seiner islamkritischen Meinung zu Tage kommen erinnern mich an eine Zeit der Diktatur des „Arbeiter- und Bauernstaates“ mit dem Namen DDR. Die Worte haben sich geändert, die Methoden nicht. Wer damals Kritik am Sozialismus oder der SED äußerte wurde als „feindlich-negativ“ abgestempelt und bekam dies zu spüren.
    Seit über 15 Jahren sehe ich wie die Meinungsfreiheit Stück für Stück eingeschränkt wird. Ursache ist nicht der Islam sondern deutsche „Gutmenschen“ die nur ihre eigene Meinung ertragen können. Kranke Menschen die auf die Couch gehören.

    • Susi Sorglos permalink

      Ich konnte Herrn Hebold noch nie etwas abgewinnen – aber diesen Umgang finde ich erschreckend und er lässt für die Zukunft noch Schlimmeres erahnen.

  3. Susan.B. permalink

    Schön ist, dass durch den Link im Tageslügel mehr Leute diese Seite finden. Jeder kann dann lesen, dass User wie mogberlin oder southcross arme Würstchen sind und deren Ausgüsse im Tageslügel-Forum einem Vokabular der Nazis in nichts nachstehen. Und das Atila Altun das auch noch gutheißt bzw. massiv unterstützt und fördert. Schönes Eigentor des Hassmanagers Altun.

  4. almansour permalink

    Und hier der betreffende Artikel aus der BZ.

    Bemerkenswert: Äußerungen zu den ethischen Qualitäten einer sogenannten Religion werden hier als „rassistisch“ bezeichnet:
    http://www.bz-berlin.de/berlin/nach-hetze-ueber-muslime-unis-kuendigen-berliner-professor
    und zwar folgend der Behauptung eines Studenten, der sich drüber echauffiert hat, dass der Dozent erwogen hat, man könne als Statistiker (korrigiert, DK) zum Beispiel auch die Korrelation zwischen Islamanteil in der Bevölkerung und Terrorakten betrachten, wie jedes andere Sujet auch.

    Und die BZ zitiert dann die Berliner Wissenschaftssenatorin wie folgt: „Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres (SPD) sagt gegenüber der B.Z.: „Die Hochschulen haben unsere Rückendeckung. Ihre Entscheidungen, konsequent zu handeln, halten wir für richtig. An unseren weltoffenen Hochschulen hat Intoleranz keinen Platz.“

    Soso, Frau Senatorin: Ihre eigene Toleranz reicht noch nicht einmal aus, einem Dozenten seine private Meinung zu erlauben, da bejubelt die SPD-Tante sogleich Berufsverbot. Jeder ihrer Begriffe eine Lüge: Mit „weltoffen“ meint sie borniert und fortschrittsfeindlich, unter „Toleranz“ versteht sie Gesinnungshatz und Verfolgung bis hinein in die berufliche Existenz.

    • almansour permalink

      Und auch die Süddeutsche, die im Artikel direkt auf Hebolds private Site verlinkt, will darauf „rassistisches“ entdeckt haben.
      Folgt man dem Link, findet man absolut nichts Rassistisches, kann aber die Feststellung treffen, dass er was gegen Kopftücher im Gesinnungseinsatz hat.

      So gesehen bin ich Multirassist: Ich kann nicht nur Kopftücher nicht gut leiden, sondern auch heruntergerutschete Jeans im öffentlichen Straßenland (nebst des dadurch veranlassten Watschelgangs der Möchtergern-Gangster). Ich mag auch Merkels Hosenanzüge nicht und Claudia Roths Pressverpackung noch weniger. Das Haarkleid des Nackmulchs gefällt mir gleichwohl nicht, da ich selbst gerne keine Glatze hätte.

    • Paul permalink

      An Hochschulen hat Intoleranz kein Platz. Aha, warum hat dann der intolerante Islam Platz?

      Irgendwie scheint es den Deutschen zu gut zu gehen das sie mit dem Feuer (negative Seiten von Islam, Multikulti, Masseneinwanderung) spielen. Langeweile?

  5. Rechtspopulist permalink

    Mensch Hebold, Sie lernen es nie. Anbei 2 Tipps:

    1.Folgen Sie dem Rat von DK, studieren Sie den Blogwart
    2.Tragen sie ein Transparent mit der Aufschrift „Nie wieder Deutschland“ oder laufen Sie hinter Parolen her wie „Deutschland du mieses Stück Scheiße“
    3. Lassen Sie sich gendermäßig dekonstruieren und werden zu einer Frau.

    Dann steht zwischen Ihnen und dem Job als Bundestagsvizepräsidentin kein Hindernis mehr. Die Hochschulen sind dann unwichtig. Ihre Ausbildung könnte sowieso noch ein Hindernis sein.

    Wesentliche Voraussetzung für den Job: Sie müssen alle zu Nazis machen, die Ihnen widersprechen.

    Sollten sie an einer persönlichen Genderung kein Interesse haben, hätte ich eine Alternative. Rennen sie nach dem nächsten islamischen Anschlag in eine von der türkischen Religionsbehörde betriebenen Moschee und üben Solidarität mit den Ditib-Moslems. Das sollte für eine Karriere zum Bundesjustizminister reichen.

  6. der nun wieder permalink

    Diverse Beiträge von Hebold fand ich schon gelegentlich etwas grenzwertig.

    Wenn der linksrotgrünversiffte rbb doch wenigstens auch mal Typen wie „mog“ im Lügelforum bloßstellen, enttarnen und anprangern würde, wäre zumindest eine gewisse Ausgewogenheit gegeben. Gegen den sind doch des Hebolds Postings harmlose Pillepalle. Ihn so etwa mit Sarrazin gleichzusetzen, macht in zudem ja fast sympathisch.

    Damit ist jedoch bei diesem Nachfolgesender des „DDR“-Staatsfensehens natürlich nicht zu rechnen.

    • almansour permalink

      Menschen mit Tieren ins Gleichnis zu setzen ist seit Jahrtausenden, nicht erst seit Äsop, eine kulturelle Übung, in höheren künstlerischen Form wie in der Alltagsbeschimpfung.
      Es ist nämlich eine bewährte Form, Streit eben nicht durch körperliche Verletzung, sondern eben in der zivilisierten Weise auszutragen und Kritik zu verpacken.
      Nur kennen eben Gesellschaften mit Bilderverbor (für Menschen und Tiere) diese Agressionsablenkung nicht, sondern rufen zur körperlichen Strafen im Konfliktfalle auf. Der Ehrenmord, das Abhacken von Gliedern, der terroristische Angriff auf Gesellschaften, die als Feinde gesehen werden, das sind Folgen einer nicht zugelassenen kulturellen, zivilisatorischen Konfliktaustragung.

  7. für die studenten, deren unterricht jetzt ausfallen muß

    ermittle den quotienten gecraschter hochzeitsfeiern im hinblick auf mögliche ethnische hintergründe im verhältnis zu vergleichbaren feierlichkeiten in den bundesländern sachsen- anhalt, thüringen und mecklenburg- vorpommern, bezogen auf die endlosmeldungen solcher feste im bundesland berlin.

    http://www.bz-berlin.de/tatort/familienfeier-endet-in-messer-schlaegerei-drei-verletzte

  8. almansour permalink

    Hier noch kurz zitiert, wie der von unseren Zwangsgeldern bezahlte Sender rbb die Sache einleitet:
    „Museltante, Muselmanen, verpacktes Vieh – so werden Muslime häufig auf Pegida-Veranstaltungen oder rechten Aufmärschen herabgewürdigt. Doch derartige Töne schlägt auch ein Berliner Hochschullehrer an.“
    http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/05/berliner-wissenschaftler-muslime.html
    Da wird also sogleich suggeriert, die genannten Formulierungen entstammten der Feder des Interviewten.
    Es wird ihm zugeschrieben, hier auf diskurskorrekt Folgendes gepostet zu haben: „Falls eine Lehrerin mit Kopftuch erscheint, machen wir in der entsprechenden Schule Randale. Dann ist der Schulfrieden hin und die Museltante muss sich zivilisiert kleiden. Oder gehen.“
    Das trifft zwar den Tenor des Verfassungsgerichtsurteils zienlich auf den Kopf – ob aber der Verfasser dieser wie anderer Sätze derselbe ist, bleibt ausgesprochen zweifelhaft, denn auf der WordPresse-Seite wird keine Authentifizierung verlangt.

    Das bedeutet, jeder Beliebige hätte das posten können, was dem Dozenten nun vorgeworfen wird.

    In der systematisch koordinierten Aktion von Interview und Entlassung, im prompten Beisteuern von Diffamierungen aus dem Tagesspiegel wird eher deutlich, dass inzwischen Islamisierung mit dem Mittel des öffentlichen Prangers und der Existenzvernichtung durchgesetzt wird.

  9. almansour permalink

    Werter Tagesspiegel, ich bekenne: Auch ich habe kommentiert. Im Forum eurer verblasenen Knödelpostille.
    Jeden einzelnen meiner Kommentare könnt ihr herauspetzen, zur Hatz benutzen, wie ihr das mit Hebold macht. Und hier wie dort werdet ihr nicht einen finden, darin was Justiziables stände, auch nicht in den hunderten, die ihr zensiert habt, weil ihr glaubt, euren Lesern Denken, Witz und Charme, Argumentation und Aufklärung nicht zumuiten zu können.
    Ja, sudelt nur weiter so und pappt euer reaktionäres Käsblatt an die Herrschaftsideologie, die maximale Verblödung und Verrohung verspricht und deren Landnahme ihr in jedem Schritt mit Hutschwenken und Hurra-Geschrei begleitet als Sprachrohr des totalen Untertanengeistes.

    • der nun wieder permalink

      Ja, ich erinnere mich noch gut an Ihre Beiträge seinerzeit im Lügelforum und konnte an ihnen nie etwas Realitätsfremdes, Hetzendes oder ähnlich Regelwidriges erkennen. Wahrheiten sind halt unbeliebt in des Hassmanagers wirrer Welt und somit nicht erwünscht. Das ging mir ja dort ähnlich.

      Dass der „Tagesspiegel“ mal eine respektable Zeitung war, ist sehr lange her und kaum noch zu glauben.

      • almansour permalink

        Dass Attila Altun nun höchstpersönlich us dem Nähkästlein seiner Zensuranstalt plaudert,
        http://www.tagesspiegel.de/berlin/hetze-im-netz-gekuendigter-hochschullehrer-war-auch-in-tagesspiegel-community-aktiv/13647730.html
        spricht dafür, dass hier eine gezielte Racheaktion des Tagesspiegels vorliegt, absichtsvoll auf jenen gerichtet, der hier als einziger seinen Klarnamen verwendet hat. Ich halte das Unterschieben von Kommentaren für sehr wahrscheinlich.
        Nach jahrelanger Lektüre des Tagesspiegels muss ich leider davon ausgehen, dass der Geist des Hauses Tagesspiegel sich nicht darauf beschränkt, öffentliche Hetze gegen Islamkritiker medial zu unterstützen, sondern dass bereits aus dem Tagesspiegel heraus eine aktive Zusammenarbeit zur Verfolgung von Islamkritikern betrieben wird. Da werden Schandpfähle nach den „Moralvorstellungen“ des Islamismus errichtet, da wird zum Bespucken und zur gewalttätigen Heimsuchung der Wohnungen und Häuser von Islamkritikern aufgerufen, da wird die Entlassung und die soziale Ächtung betrieben. Das ist der Tagesspiegel, das ist der „Integrationsauftrag“ eines Herrn Altun.

        • Susan.B. permalink

          Der Tageslügel ist der schwarze Kanal der Zeitungen. Zusammen mit Karl Eduard Matthias Meisner von Schnitzler bildet dies eine Einheit, von der einem übel wird. Um mich herum in der Nachbarschaft sorge ich immer mehr dafür, dass dieses Schmierblatt nicht mehr gekauft wird.
          Auch da erkennen die Leute, dass sich im Lügel erheblich etwas verändert hat.

        • derda permalink

          Da hat er den Namen (User „mog“ – steht an 1.Stelle) verwechselt. Wie er darauf kommt das Hebold und andere kritische Kommentatoren Welpenschutz erhalten? Liegt es am Alkohol oder andere Drogen? Auch ich habe im „Lügel“forum keinen Welpenschutz genossen. Mir ist es egal. Die Zeitung ist unwichtiger als ein Sack Reis der in China umgefallen ist.

          • In diesen Kreisen bedeutet Welpenschutz, dass wie in Diktaturen üblich, hierzulande noch niemand wegen seiner Meinung im Gefängnis landet oder vom Geheimdienst ermordet wird. Allein, dass sich Andersdenkende überhaupt äußern dürfen, ist denen ein Graus.

            Mit schlichter Denkweise geschlagen, verstehen sie nicht, dass „Welpen“ der Steigerung von Klickzahlen auf die Werbung im Lügel dienen. Ohne (Pseudo-) Diskussionen im Forum weniger Werbeeinnahmen.

  10. slim permalink

    Jahaaa, und wer ist ganz vorne dabei?

    (Wenn die HWR wegen eines eventuell zu erwartenden Arbeitsrechtsstreites an dem zitieren Kommentar interessiert ist, möge sie mich über die Redaktion kontaktieren, der entsprechende Screenshot liegt mir vor).

    mog

    http://www.tagesspiegel.de/wissen/islamfeindschaft-in-berlin-fachhochschulen-trennen-sich-von-islamfeindlichem-dozenten/13648122.html

    • Rechtspopulist permalink

      Frage an DK:

      Könnte man dem HSM nicht einen Tausch Screenshot-Hebold-Fake gegen Screenshot-Blogwart anbieten.? Ich würde den Lügel eigentlich gerne selber wegen der Blogwarthetze anzeigen. Dessen Nähe zur Antifa lässt mich aber zögern. Habe keine Lust auf militante Verwarnungen oder Hausbesuche.

      • Susan.B. permalink

        Wenn eine Anzeige etwas bringen würde – ich wäre dabei.
        Und Besuch solcher Antifa-Vollidioten hätte ich gerne.
        Nur sind die dazu zu feige !

    • ach, nicht nur der, auch andere sind beim sammeln für offensichtliche datenbanken recht umtriebig. wovor die das wohl nutzen?
      obwohl man nicht weiß, wieviele fakeaccounts so eine person hat.

      von DiabolusParvus
      27.05.2016 09:35 Uhr
      

      Das [!] letzte „Held“! – 1 / 2

      Das letzte an „Auftritt“ von Hebold, was ich in meinem Archiv gespeichert habe, stammt von Mitte Januar 2011. Dabei ist interessant, mit wem er da Seit an Seit grenzüberschreitend seinen Affekten freien lauf ließ. Einer von den beiden ist im übrigen auch schon zu der einschlägig bekannten Sudel-Seite der Extrem-Kaputtniks gewechselt.

      seit mehr als 5 jahren schlummert das material im fundus

      http://www.tagesspiegel.de/berlin/hetze-im-netz-gekuendigter-hochschullehrer-war-auch-in-tagesspiegel-community-aktiv/13647730.html

      • almansour permalink

        Vielleicht pinnt sich das kleine Teufelchen mit keinem Latinum selbstgemalte Bildchen von uns an seine Wand und schleudert Dartpfeilen drauf. Wahrscheinlich tut er Schlimmeres, bei dem grotesken Verfolgungszwang, der sich da in seinem zitierten Tagesspiegelkommentar offenbart.

        Da hebt sich einer also mindestens 5 Jahre lang Kommentare von Zeitgenossen auf, deren Kommentare ihm nicht gefallen. Das wäre mal ein super Zeuge gewesen für Stalins Schauprozesse.

        • mich sprang geradezu eine szene an, wonach eine obrigkeitsunterwürfige krämerseele bereitwillig den beiden herren in schweren langen ledermänteln (alternativ jahre später in plastik- popeline – trenchcoat sagte man dort bestimmt nicht) mit aufgeschlagenen kragenrevers, bereitwillig die türe öffnete und befragt nach dem subversiven nachbarn, freundlich einen kaffe anbot, weil er sich seit jahren über alle verdächtigen elemente in seiner straße notizen mit datum und uhrzeit in seinem kleinen braunen büchlein machte.
          weiß auch nicht, wie ich darauf komme und wie man solche typen nannte.

        • diabolus parvus = kleines teufelchen?
          was man im netz so alles findet

          http://www.quickdict.de/showlat.php/6098_lat_de_diabolus.html

          http://www.duden.de/rechtschreibung/Diabolus

          Herkunft
          kirchenlateinisch diabolus < griechisch diábolos = Verleumder, zu: diabállein = verleumden; entzweien, verfeinden, eigentlich = durcheinanderwerfen, zu: bállein = werfen; vgl. Teufel

  11. Susi Sorglos permalink

    Zum Thema passt auch der Umgang mit einem Dozenten der Uni Leipzig:

    Hier ein Video der Veranstaltung zum Thema „Meinungsfreiheit“.

    Auch passend der „Forderungskatalog für ein anderes Sachsen“ von Druck! Machen.

    Mir wird Angst und Bange, wenn ich lese, wie die Verfasser durch den Abbau von Demokratie die „Demokratie stärken“ wollen. Wenn ich all die Äußerungen lese, die zur Zeit gerade auf dem katholikentag gemacht werden, z.B. von einem Gauck – dann kann ich ob dieser ganzen Verlogenheit, ob dieser Missachtung eines großen Teils der Bevölkerung nur noch ko….

    • Columbo permalink

      Eigentlich sind wir doch ein Tagesspiegel-phober Blog, oder?

      • almansour permalink

        🙂

      • der nun wieder permalink

        „Islamophob“ spricht aber einen weitaus größeren Interessentenkreis an, der – in Zeiten der zunehmenden Unbeliebtheit der barmherzigen Brachialideologie – zunächst aus Neugier in diesen Blog führt. Worum es dann hier geht, welche Informationsquellen und Ansichten auftun, mag dann den Einen oder Anderen mit realitätsbezogenem Intellekt doch ansprechen.

        Wir sollten uns für die Werbung bedanken.

        🙂

        • Susi Sorglos permalink

          Die den Diskurs beherrschende Dummheit lässt sich auch gut an der falschen Verwendung des Wortes „Phobie“ ablesen – seit wann ist es verachtenswert oder gar strafbar, sich vor etwas zu ängstigen?

  12. Fritz permalink

    Aus dem verlinkten Video des RBB.
    Beginn:
    „Lassen Sie uns über Meinungsfreiheit reden…“
    Ende:
    „… kurz vor der Sendung hat uns die HWR mitgeteilt, dass ihm der Lehrauftrag entzogen wurde.“

    Das ist der traurige Höhepunkt* einer seit langem zu beobachtenden Entwicklung. Eine Erkenntnis aus dem linken Faschismus kann man schon einmal ziehen, er muss Menschen nicht mehr töten um sie zu vernichten! Der Weg der hier beschritten wird ist ein Weg der Eskalation, ich befürchte, dass diese Meilensteine die hier in unserer Gesellschaft eingepflogt werden später Denkmale sein werden. Ich vermute, dass der Weg den wir gehen werden müssen am Ende nicht von zivilisierten friedlichen Formen begleitet sein wird. Nein vermutlich wird die strukturelle Gewalt auf körperlichen Widerstand treffen. Keine schönen Aussichten.

    Ich will den Kopf aber nicht hängen lassen und habe noch eine kleine Statistikaufgabe:

    Vergleichen Sie die Anzahl linker Faschisten in einem Habitat mit der Anzahl von existenzvernichtender Freistellungen widerständiger Individuen.

    Fritz

    Für die Recherche leider im Moment wenig Zeit, wer die Geschehnisse aber verfolgt kennt sicherlich die entsprechenden Meldungen. Da gehen Sozialdemokraten gegen Bürger vor, die ihren Unmut über die Bewirtschaftungsmethoden des Parkraums im öffentlichen Straßenland kund tun. Da werden Mitbürger aus sozialen Schichten, die durch „sozialdemokratische Bildungsverblödung“ daran gehindert wurde adäquate Kommunikationsformen zu entwickeln, beim Arbeitgeber gemeldet und eben „freigesetzt“. Sie vernichten deren wirtschaftlichen Grundlagen, am Ende darf sich das Opfer struktureller faschistischer Gewalt bei der „Lagerverwaltung“ melden, die haben in der Regel Adressen unter denen sich die lokalen Jobcenter finden.

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