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Klima-Leugner und Journalisten

by - Mai 25, 2016

Journalist, dafür haben die Aktivisten der aus den zu Schreibstuben gewordenen Redaktionen gesorgt, ist zu einem Schimpfwort geworden. Häufig verstehen sie nichts von dem was sie schreiben. Ob das im Fall von Michael Odenwald zutrifft, der auf Focus Online am 25.5.2016 titelt, Klimawandel-Leugner Trump will Schutzwall um Golfplatz bauen – weil Meeresspiegel steigt, wissen wir nicht. Im Text schreibt er (Hervorhebung DK):

Öffentlich bestreitet er, dass es einen vom Menschen verursachten Klimawandel gibt. Insgeheim glaubt er aber wohl doch daran.

Trump „leugnet“ nicht den Klimawandel, er bestreitet den vom Menschen verursachten. „Leugnen“, das klingt nach Inquisition. Jemand leugnet nur, wenn er wider besseres Wissen die Wahrheit bestreitet. Weil Trump den durch Menschen verursachten Klimawandel bestreitet, den Klimawandel selbst aber nicht, glaubt er an den durch Menschen verursachten Klimawandel. So geht Logik im Zeitalter des Gender-Voodoo, in dem Naturwissenschaften als Frauendiskriminierung verunglimpft werden.

Die Wahrheit hat die grüne Verbots- und Reglementierungspartei inne. Dass es sich bei Odenwald um kreativen Journalismus im Dienst der guten Sache handeln könnte, zeigt die Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag aus dem Jahre 2010:

Die so genannten Klimawandelskeptiker oder Klimawandelleugner sind seit Jahren eine feste Größe in der amerikanischen Politik. Ihr Einfluss auf die amerikanische Klimapolitik ist nicht unerheblich.

Eine der elf Fragen lautet:

1. Sind der Bundesregierung wissenschaftlich publizierte und einem Peer Review unterzogene Arbeiten bekannt, die den vom Menschen verursachten Klimawandel in Frage stellen, und dies entsprechend mit wissenschaftlichen Daten untermauern?

Dann wird in weiteren Fragen der Pappkamerad Fred Singer aufgebaut um abschließend zu fragen:

11. Befürwortet die Bundesregierung grundsätzlich die Aufwendung von öffentlichen Mitteln zur Verbreitung der Thesen von Klimawandelleugnern wie Fred Singer?

Unter Wissenschaftlern ist der Klimawandel, verursacht von Menschen, schon damals umstritten gewesen. Die Grünen nehmen einen Wissenschaftler, den sie für umstritten halten und leugnen ihrerseits die wissenschaftlichen Diskussionen zum Klimawandel.

Das ist besonders pikant, weil ein Jahr zuvor Hacker den PC eines renommierten britischen Klimawandel-Forschungsinstituts geknackt hatten und E-Mails sowie Forschungsergebnisse im Internet veröffentlichten, die zeigten, dass die globale Klimaerwärmung übertrieben dargestellt werde (Standard.at vom 21.11.2009).

In dem Jahr, als die Grünen ihre inquisitorischen Fragen formulierten, schrieb Die Welt unter dem Titel Die selbst gemachte Klimakatastrophe der UN:

Auch wenn mancher Eisberg schmilzt: Eine Reihe von Katastrophenmeldungen über die Erderwärmung wecken zunehmend Zweifel. So war etwa die Prognose über die Gletscherschmelze am Himalaja haltlos, wie die UN-Forscher jetzt eingestehen mussten. Der Ruf des Weltklimarats ist erschüttert.

Die wissenschaftliche Diskussion ist im vollen Gange, die grüne Verbots- und Reglementierungspartei nennt es Klimawandel-Leugnung.

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3 Kommentare
  1. almansour permalink

    Zum Glück kann man das Klima ja beschließen, was beim famosen Herrn Hollande gleich gar alle Diktatoren und Präsidenten der Welt (außer Kim fehlte kaum einer), getan haben.
    Nur zwei Grade Erderwärmung auf der nach oben offenen Celsiusskala sind vertraglich gesichert, und ein Klimaleugner ist, wer das für albern, anmaßend und für pseudoreligiös verwahnsinnt hält.

    Als solcher will ich nicht gelten und setze einen, zweie, dreie drauf: Zwei Grad nur sind zu wenig, besonders im Winter.

    Weil, inschallah, es doch mit dem Teufel zugehen müsste, wenn das nicht zu schaffen wäre, sollte die Weltgemeinschaft gleich Fantasiliaden bezahlen und die Millionen Afrikaner ohne Beruf, Ausbildung und Ambitionen beschäftigen, mit dem Thermometer herumzulaufen und überall auf der Welt zu kontrollieren, ab sich auch jedermann ans beschlossene Klimaziel hält. Das ist immer noch besser, als wenn sie alle Profi bei Bayern München werden wollen und im Görlitzer Park dafür trainieren.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/pilgerfahrt-nach-mekka-mesut-oezil-und-die-ganz-grosse-oekumene/13637808.html
    Mesut Özil fährt den Teufel steinigen. Na, dann ist doch die Welt gerettet. Haddsch! Gesundheit!

  2. slim permalink

    Der Partner von Zeit.online präsentiert:

    Feministische Gletscherkunde: Frauen sind die besseren Klimaforscher, sagt ein Wissenschaftler

    Mark Carey, Professor für Umwelt- und Wissenschaftsgeschichte an der University of Oregon, ist sicher: Wären mehr Frauen in der Gletscher-Forschung, dann würde es unserem Weltklima besser gehen. In seinem Aufsatz „Glaciers, gender, and science“ kommt der Amerikaner zu dem Schluss, dass der „Boys Club“ der Klimaforscher Schaden angerichtet hat.

    […]

    Die National Science Foundation, eine unabhängige Einrichtung der US-Regierung, stellte 2013 für die Untersuchung der „Beziehung zwischen Gletschern und Geschlechtern“ umgerechnet mehr als 350 000 Euro zur Verfügung. So mancher Kollege von Careys Kollegen findet das ein wenig zu viel.

    http://ze.tt/feministische-gletscherkunde-frauen-sind-die-besseren-klimaforscher-sagt-ein-wissenschaftler/

    • der nun wieder permalink

      Logisch – die kommen ja auch ins Klima kterium 🙂

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