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Zeit Online, das Schwesterblatt des Tagesspiegels

by - Mai 24, 2016

Zeit Online, und der Tagesspiegel erscheinen im selben Verlag und sind offenkundig dem verpflichtet, was beide Blätter unter Journalismus verstehen. Beide Blätter unterstützen den ungehinderten Zustrom von Moslems. Beide Blätter, und hier tut sich der Tagesspiegel besonders hervor, lassen in ihren Foren Kritiker als Nazis und Rechtspopulisten beschimpfen. Der Tagesspiegel hält sich für Beschimpfungen extra einen Blogwart, der die Sprache des Unmenschen perfekt beherrscht und Menschen als Krätze, metastasierende Geschwüre und wandelnde Infektionsherde bezeichnet.

Während der Tagesspiegel mit seinen Fachkräften, wir nennen beispielhaft Matthias Meisner, im antifaschistischen Kampf den ideologischen Knüppel benutzt, bevorzugt Die Zeit das ideologische Florett. Vermutlich äußert sich hier noch der Einfluss aus früheren Zeiten, als Marion Gräfin Dönhoff noch Chefredakteurin von Die Zeit war und unter Journalismus auch Journalismus verstanden wurde.

Erste „Flüchtlinge“, wie die illegalen Besetzer in der Wahrheitspresse pauschal wider besseren Wissens genannt werden, haben  Idomeni verlassen, titelt Zeit Online am 24.5.2016. Wer diese „Flüchtlinge“ sind, woher sie kommen und was die Gründe für ihre „Flucht“ sind, ist weitgehend unbekannt. Idomeni ist ein Ort in Griechenland, in dem „Flüchtlinge“, unterstützt von „Aktivisten“, hausten wie gewöhnliche Kriminelle. Handel mit Drogen und Sex in Idomeni, titelte Die Welt am 18.5.2016:

Aus einem Eisenbahnwaggon soll ein Bordell geworden sein, Dealer verkaufen Drogen, Schleuser bieten ihre Dienste an: Griechische Medien bezeichnen das Flüchtlingslager Idomeni bereits als „Getto“.

Die Geschäfte liefen vermutlich so gut, das Angebote an „Flüchtlinge“, aus dem Lager in andere Unterkünfte zu ziehen, nur zum Teil angenommen wurden. Vermutlich wurden die meisten zum Bleiben „überredet“. Das Elend wuchs und eignete sich vortrefflich für die AgitProp der Wahrheitspresse hierzulande.

Idomeni war nur die sichere Zwischenstation auf dem Weg in das von Merkel versprochene Sozialparadies Deutschland. Randalierer und andere Kriminelle machten das, was Randalierer und andere Kriminelle so machen: Sie wendeten Gewalt an. Einer der Höhepunkte: Mittels eines Eisenbahnwaggons wollten „Flüchtlinge“ die Grenze zwischen Mazedonien und Griechenland durchbrechen. Die Polizei reagierte auf harte Weise, schrieb Focus Online am 19.5.2016. Ja wie denn sonst, fragen sich gestandene Nazis und Rechtspopulisten.

Nun wird das Lager in Idomeni geräumt. Zeit Online, wir erwähnten es schon, holt das Florett heraus und teasert im oben verlinkten Artikel:

Das Lager von Idomeni ist abgesperrt und wird geräumt. Bislang konnte die Polizei wie erhofft Gewalt vermeiden. Die Flüchtlinge lassen das Camp bereitwillig hinter sich.

Wow, diesen Text sollte der Meisner vom Tagesspiegel studieren. Diesen Text nennen wir feinsinnig, Meisners Texte sind eher schlicht, mit der ideologischen Keule in die Festplatte eingeschlagen. Sein Text

Eine Woche ist es her, dass Pegida mit 25.000 Anhängern durch Dresden marschierte – und in der Nacht darauf kam in der Elbestadt ein junger Asylbewerber ums Leben,

war durchsichtig und dumm, von den Fakten weit entfernt. AgitProp à la Lügel eben und Wahlhilfe für die AfD.

Ganz anders Zeit Online. Da wird die Gewalt der Drogenhändler und Bordellbetreiber hinter der Polizeigewalt versteckt:

Bislang konnte die Polizei wie erhofft Gewalt vermeiden.

Der deutsche Gutmensch weiß jetzt, die Polizei vermeidet die Gewalt, die sie üblicherweise auf harte Weise gegen „Flüchtlinge“ anwendet. Die wissen das und lassen das Camp bereitwillig hinter sich. Bereitwillig. Nach langen Wochen der Gewalt und der Kriminalität. Verursacht von „Flüchtlingen“, nicht von der Polizei.

Das erinnert an Berlin. Als der Innensenator nach Jahren der Antifa-Gewalt eher zaghaft gegen die Antifa vorging, kaufte sich der Tagesspiegel einen Gastautor. Der titelte, „Frank Henkel ist eine Gefahr für Sicherheit und Ordnung“.

AgitProp auf Zeit Online, das, liebe Aktivisten vom Tagesspiegel, das ist AgitProp ziseliert und nicht der ideologische Knüppel, den ihr anwendet. Insinuieren bedeutet nämlich einflüstern und nicht schreien.

 

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3 Kommentare
  1. Paul permalink

    Auch die „Welt.de“ reiht sich täglich ein in den AgitProp wie wir ihn vom „Lügel“ kennen:

    Populisten fügen Europa einen Milliarden-Schaden zu

    Die Erfolge rechter Parteien in Europa verschrecken Investoren. Eine halbe Billion Euro haben sie schon aus der Währungsunion abgezogen. Ökonomen warnen vor einem „Teufelskreis der Angst“.

    Erinnert mich an PEGIDA und Dresden

    Pegida ruiniert Dresden das Tourismusgeschäft

    Doch die fremdenfeindlichen Parolen auf Demonstrationen schrecken viele ab.

    Im Ausland konnte Dresden dagegen bei Touristen punkten. Im Vorjahr stieg die Zahl der Übernachtungen um 6,1 Prozent auf insgesamt rund 879.000.

    Den Widerspruch fällt dem Schmierenschreiber nicht auf. Eben „Qualitätsjournalismus“.

    5600 Flüchtlinge binnen zwei Tagen vor Libyen gerettet

    Gerettet? Eher geschleust durch die EU.

    Wie läuft die „Rettung“ (Schleusung) ab?

    Nordafrikanische Küste – Boote werden mit Menschen beladen und ab geht es Richtung internationale Gewässer. Wenige Seemeilen von der Küste entfernt wird SOS gefunkt. Die EU-Marina „rettet“ die Menschen und befördert sie Richtung Europa. Sie könnte auch die nordafrikanischen Küste ansteuern. Aber das wollen europäische Politiker und wirtschaftliche Nutznießer nicht!!!

    Wenn ich in Portugal in den Atlantik springe, rettet mich dann die amerikanische Küstenwache und bringt mich in die USA?

    Pegida-Anhänger hetzen gegen deutsche Nationalspieler

    Kinderschokolade wirbt anlässlich der Fußball-EM mit Kinderfotos von Nationalspielern – unter anderem auch mit Boateng und Gündogan. Unter Pegida-Anhängern löst das Entrüstung aus.

    Ferrero hat den Hass von Pegida-Anhängern auf sich gezogen. Zur am 10. Juni beginnenden Fußball-Europameisterschaft in Frankreich bringt der italienische Süßwarenkonzern eine Kinderschokolade-Sonderedition auf den Markt. Anstatt des bekannten Werbegesichts zeigt das Unternehmen Kinderfotos von elf Nationalspielern.
    Im Internet hetzen Pegida-Anhänger gegen die Verpackungen mit den Kinderfotos der beiden Spieler. Die Facebook-Gruppe Pegida BW – Bodensee veröffentlichte ein Foto der zwei Schachteln. „Vor Nichts wird Halt gemacht“, empört sich die Gruppe und postete dahinter einen grinsenden und einen entsetzten Smiley. „Gibts die echt so zu kaufen? oder ist das ein Scherz?“

    Die „extra Portion Milch“:

    http://mrcrowley.de/testbericht/achtung-so-ungesund-ist-kinderschokolade/

  2. Susi Sorglos permalink

    Ich habe gerade in der FAZ etwas gelesen (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/tu-berlin-die-universitaet-als-moschee-14122316.html) und wurde dadurch auf diesen Artikel von Frau Keller aufmerksam (http://www.tagesspiegel.de/berlin/muslime-an-berliner-hochschulen-gebetsraeume-zu-schliessen-ist-ein-falsches-signal/13033166.html#commentInput). Ich weiß nicht, ob ihr den damals thematisiert hattet?
    Jetzt gibt es noch einen weiteren aktuellen Artikel in der FAZ (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/drohgebete-schrille-protestaktion-vor-tu-berlin-14247261.html) – klare und mutige Autorin! Schlimm, dass man dafür heute schon wieder Mut braucht.

    Ob man diese Aktion im Lügel jetzt auch thematisiert hat? Ich habe jedenfalls nichts dazu gefunden.

  3. Burgunder permalink

    Don Alphonso zum Umgang des (linken) „Standard“ mit seinen Lesern.

    http://blogs.faz.net/deus/2016/05/23/unbedingt-die-kommentare-lesen-3407/

    Sehr lesenswert, auch die Meinungen dazu. Viele Parallelen zum Lügel.

    Zitat: „Gemeinhin gilt besonders unter linken Autoren die feste Überzeugung, dass man Kommentare nie lesen sollte, das seien alles Irre, Nazis und widerliche Mobber – beim Standard gab es dazu früher keinen Anlass, denn die Zeitung und ihre Haltung sorgten dafür, dass sich Autoren und Kommentare in einer ideologischen Filterbubble bewegten.“

    „Es gab beim Standard, wie in Deutschland auch, überoptimistische Beiträge zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt – und darunter offene Befürchtungen, dass sich das auf die Beschäftigung und das Gehalt der Einheimischen auswirkt. Derartige Kommentare hätte es früher beim Standard kaum gegeben und wenn doch, hätte sie die Phalanx der Rechtlinksgläubigen niedergemacht. Die Zeiten sind vorbei. Es sind einfach zu viele, und sie vertreten ihre kritische Meinung durchaus zivilisiert und ausgewogen.“

    „Wenn massenweise Leute von der Linken öffentlich bekunden, dass sie mit van der Bellen wenig anfangen können und die herrschenden Parteien einen Dämpfer brauchen, erklärt das einiges über die sehr speziellen Verhältnisse im Nachbarland, das die Asylkrise zu allen anderen Krisen auch noch obendrauf bekam. Sehr viele Österreicher haben sich entschieden, Hofer ihre Stimme zu geben, und selbst bei linken Zeitungen kann man unter den Beiträgen lesen, warum sie das tun. Diese Leute schrieben das, damit ihre Wahlentscheidung nicht unverstanden bleibt.“

    In den Kommentaren noch dieses zur „Zeit“:

    „Gast sagt: 23. Mai 2016 um 19:49 Uhr
    Misik jetzt auf allen Kanälen
    Zum Artikel passt, dass ZEIT-online gerade Herrn Misik mit dem Aufmacher-Artikel zur Bewertung der Präsidentschaftswahl in AU betraut hat. Ich mag Hofer und die Blauen auch nicht, nur sollte man dann, wenn man als Zeitung noch irgendwie ernst genommen werden will, dazu in der Lage sein, unabhängig über den Wahlausgang zu berichten oder, wenn man sich das nicht zutraut, berichten zu lassen. Selbst die ARD-Tagesthemen haben das gestern erstaunlicher Weise mit einem Schauspieler hinbekommen, nicht so zeit-online. Aber vermutlich lese ich die Seite ohnehin nur, um mich über fehlendes journalistisches Niveau aufregen zu können, weil es das dort früher immerhin einmal gab, enttäuschte Jugendliebe sozusagen …

    Don Alphonso sagt: 23. Mai 2016 um 23:43 Uhr
    Naja, Zeit halt. Da gab es auch schon mal einen pro-Merkel-Beitrag von Misik wegen der Flüchtlinge. Muss man sich mal vorstellen, die Erdoganfreundin und TTIP-Kanzlerin wird von einem linken Guru hofiert. Es ist halt nicht leicht, momentan auf der richtigen Seite zu stehen.“

    Naja, halt keine leichten Zeiten für die Journaille. Deshalb bin ich dafür, die diffusen Sorgen der Lohnschreiber endlich ernst zu nehmen. Sie leiden unter unbegründeten Abstiegsängsten. Es muß uns noch besser gelingen, sie mit der Wirklichkeit zu konfrontieren und dadurch Unwissenheit zu bekämpfen. Dann können aus ressentimentgeladenen Feinden der Meinungsfreiheit, aus verbohrten MännerhasserInnen und tumben Merkel-Mitläufern noch nützliche Mitglieder der freiheitlichen Gesellschaft werden.

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