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Kein „dem Pöbel gefälliges Urteil“

by - Mai 16, 2016

Immer wieder in den vergangenen Jahren wunderte sich der Pöbel, warum intensive Täter mit dem korrekten Hintergrund auch nach der x-ten Tat frei herumlaufen. Gruppenvergewaltiger wie auch Werfer von Molotowcocktails auf Synagogen kommen mit milden Bewährungsstrafen davon und Täter ohne den richtigen Hintergrund landen lange Jahre im Knast (siehe Lernen mit DK-Rechtsverständnis Teil 19). Ein Düsseldorfer Richter liefert nun eine Begründung für das, was der Pöbel nicht versteht.

Der Fall:

In den frühen Morgenstunden des 6. Januar wurde ein 15-jähriges Mädchen am Ende eines Bahnsteiges des Düsseldorfer Hauptbahnhofs von zwei Männern sexuell belästigt. „Hier setzte der Tatverdächtige sie trotz Gegenwehr auf seinen Schoß und begann sie unsittlich an Brust und Genitalien zu begrapschen. Außerdem küsste er sie gegen ihren Willen auf den Mund“, hieß es dazu in der internen Lagemeldung der Polizei. Darin verwickelt waren ein junger Syrer sowie ein Iraker. Ein anderer Iraker verhöhnte das Opfer: „Person 3 stand dabei und lachte“, hieß es in dem Polizeibericht weiter. Ein Marokkaner aber beobachtete die Tat und informierte die Bundespolizei, die das Mädchen dann von ihren Peinigern befreite.

Offenkundig war das Mädchen aus Sicht der Gläubigen eine zum Ficken und nicht zum Heiraten. Den Pöbel verwundert es nicht, dass auch dieser Übergriff  der Öffentlichkeit verschwiegen werden sollte. Zum Glück für den Iraker Mohammad A. kam er vor das Düsseldorfer Amtsgericht, das in den letzten Monaten mehrfach mit milden und damit täterfreundlichen Urteilen für Empörung gesorgt hatte. Obwohl er schon zur Tatzeit ein 21-jähriger volljähriger Moslem war, war für ihn das Jugendschöffengericht zuständig.

Es kam wie es vor deutschen Gerichten immer wieder kommt, Mohammad A. wurde zu 20 Monaten verurteilt – auf Bewährung. Die Begründung war jedoch selbst für dieses Gericht ein neuer Tiefpunkt:

Weil der Rechtsstaat aber nach Vorfällen wie zu Silvester „nicht in eine Spirale abgleiten darf, in der wir uns vor den Karren bestimmter politischer Gruppierungen spannen lassen“ und keine „dem Pöbel gefälligen Urteile“ gesprochen werden dürften, setzte der Amtsrichter die Haftstrafe zur Bewährung aus, so die Darstellung der Rheinischen Post. Unter der Auflage, dass der Iraker ohne festen Wohnsitz 150 Arbeitsstunden ableiste, war das Gericht zu dessen sofortiger Freilassung bereit.

Spätestens wenn die 150 Arbeitsstunden abgeleistet sind, kann der Iraker sich wieder eine „Schlampe zum Ficken“ suchen.

Vollständiger Artikel auf NRW direkt.

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5 Kommentare
  1. der nun wieder permalink

    Ein dem Pöbel nicht gefälliges Ansinnen – oder: Schmankerl zum Pfingstausklang:

    „Deutsche sollten Arabisch oder Kurdisch lernen“

    Sprachforscherin Angelika Redder rät dazu, sich den Sprachen der Flüchtlinge und Migranten anzunähern. Dies könne bei der Integration helfen – eine Bedrohung für die westliche Kultur sei das nicht.

    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article155381888/Deutsche-sollten-Arabisch-oder-Kurdisch-lernen.html

    Profesix Reder, bezahlt vom Steuerzahler,

    http://www.fiss-bmbf.uni-hamburg.de/events/fotogalerie-fiss-fruehjahrstagung-2015.html

    … erweckt vom Konterfei den Anschein, jahrzehntelanger sexueller Unterbeglückung. Daher muss wohl solch Ansinnen ihrem Hirn entspringen.

    Ansonsten verliere ich jetzt mal die Contenance und konstatiere: Die Olle hat wohl nicht mehr alle Latten am Zaun!

  2. das mogelchen macht ja seit einiger zeit auf hilfsjurist und zitiert wiki-wissen. nicht selten liegt er völlig daneben, aber er ist themsicherer als der jurastudiumvortäuscher vom südlichen kreuz.
    das er das prinzip rechtstaat ncht wirklich verstanden hat, macht er dadurch deutlich, daß er das die politische begründung des urteils in düsseldorf natürlich völlig ok findet.
    einer bringt seinen erguss dazu auf den punkt. das mogelchen antwortet erwartungsgemäß, wenn er nicht weiter weiß.

    ……. von Anwarziel
    16.05.2016 17:14 Uhr

    Antwort auf mogberlin vom 16.05.2016 14:59 Uhr
    mogberlin
    Sehr seltsam, dass Sie als „zivilisierter Demokrat“ politische Gefälligkeitsurteile der Justiz gutheißen.

    Es ist skandalös, wenn man nicht mehr die Tat alleine – und vor allem ihre Auswirkungen auf die Opfer – beurteilt, sondern sie in einen bestimmten politischen Kontext stellt.

    Wenn sie eine politische Justiz wünschen, dann schmücken Sie sich bitte nicht mehr mit dem Begriff „Demokrat“…..

     von mogberlin
    16.05.2016 17:32 Uhr
    

    Antwort auf Anwarziel vom 16.05.2016 17:14 Uhr
    @anwarziel
    Eine komplett sinnlose Replik, von der ersten Silbe bis zur letzten, nicht einlassungsfähig, keiner inhaltlichen Erwiderung wert.

    inzwischen ist mindestens ein weiterer fall sexueller übergriffe bei der kulturbereicherung der besonderen art in kreuzberg bekannt geworden.
    in seinem liveticker berichtete das schmierige bereits gestern davon, entfernte den passus aber wieder.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-fasst-mutmassliche-antaenzer-in-kreuzberg-frauen-beim-karneval-der-kulturen-sexuell-belaestigt/13600596.html

    bislang wurden, wohl auf grund des weiteren bekannten falls, ganze 3 kommentare zugelassen.

  3. der nun wieder permalink

    Kleines Schmankerl noch zum Pfingstausklang gefällig?

    „Deutsche sollten Arabisch oder Kurdisch lernen“

    Sprachforscherin Angelika Redder rät dazu, sich den Sprachen der Flüchtlinge und Migranten anzunähern. Dies könne bei der Integration helfen – eine Bedrohung für die westliche Kultur sei das nicht.

    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article155381888/Deutsche-sollten-Arabisch-oder-Kurdisch-lernen.html

    Kann das momentan nicht kommentieren; es würgt mich, auch angesichts dieser Schrape von Professorix!

    http://img.welt.de/img/hamburg/crop155383525/1110194270-ci3x2l-w780/Angelika-Redder-war-1990-2003-Professorin-fuer-Deutsch-als-Fremdsp.jpg

  4. der nun wieder permalink

    Ich hoffe, die Tochter dieses Richters (falls der eine hat) kommt auch mal in die Situation!

    Und dieser Justizkasper urteilte „Im Namen des Volkes“! Welch Hohn, welch Zynismus!

    • Paul permalink

      Ich hoffe, die Tochter dieses Richters (falls der eine hat) kommt auch mal in die Situation!

      Wenn es der Karriere des Richters schadet wird er schweigen. Da müssen Familienmitglieder Verständnis aufbringen.

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