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Erschreckende Rekordwerte

by - Mai 11, 2016

Die Wahrheitspresse rotiert und mit ihr die gesamte Wahrheitsszene. Während in Österreich der Merkel-Kumpel Faymann aufgegeben hat was er in Brüssel fortsetzen will, nimmt die Wahrheitspresse Wechselbäder.

Im Januar 2016 erschrak Focus Online und schrieb, Erschreckender Rekordwert: AfD steigt in Umfragen auf Allzeit-Hoch. Wenig später im März freute sich Zeit Online (ZON), das Schwesterblatt des antifaschistischen Kampfblatts Tagesspiegel, darüber: AfD-Wähler vertrauen Seehofer mehr als Petry (30.3.2016). Und warum? Grund, so meinen die Antifaschisten von ZON, sei neben diesem und jenem auch ein entlarvendes Interview von Parteichefin Frauke Petry und umstrittene Fotos.

Über das Interview, das entlarvende, erfährt man nichts. Der Link zu den umstrittenen Fotos führ zur Kolumne von Mely Kiyak (30.3.2016), der Fachkraft_*In für Bukake und hemmungslose Pöbelei. Die kritisiert natürlich nicht den Maasi-Stasi und seine Maus, die ihr erstes Liebesinterview 2015 gaben, sondern die fragwürdige Frauke Petry. Naja, das übliche eben und im Überschwang der Gefühle, dass Petry nicht so beliebt wie Seehofer sei, ganz verständlich. Man kann doch diese zarte Romanze nicht ausgerechnet in der Ausgabe vor Karfreitag veröffentlichen, moniert die Fachkraft_*In mit dem wahren gläubigen Hintergrund.

Ein Monat später (3.5.2016) triumphiert Spiegel Online (SPON) mit der Meldung, AfD fällt wieder unter ZehnprozentmarkeLaut einer Umfrage rutscht die Partei auf neun Prozent ab. Kurz zuvor vermeldete SPON, dass die AfD auf 11% zulege (20.4.2016).

Und nun das. Erschreckender als Focus Online je gedacht und nur vier Tage nach der Freudenbotschaft von SPON, schreibt die Welt (7.5.2016), AfD klettert weiter in den Umfragen und erreicht Rekordhoch:

Zum dritten Mal in Folge gewinnt die AfD in einer Umfrage an Zustimmung und kommt auf 14 Prozent. Weiter abwärts geht es für die Union, die sich immer deutlicher der 30-Prozent-Grenze nähert.

Wir wollen jetzt nicht darauf herumhacken, dass sich SPON und ZON, die Blätter für die gute Sache, so sehr auf Forsa verlassen, dessen Leiter als SPD-Mitglied sich die Welt nach seinem Bilde formen soll, wie es in den Leserzuschriften heißt. Die Welt dagegen vertraut Emnid.

Die Junge Freiheit, rechtspopulistisch, weil sie präzise und nachvollziehbar argumentiert, hat aufgeschrieben, was Güllners Forsa in letzter Zeit so prognostiziert hat. Siehe hier.

Sie haben es schon schwer, die Prognostiker in den Instituten. In Zeiten, in denen große Teile der Wählerschaft nicht wissen, ob sie überhaupt noch wählen gehen wollen, schwankt das Ergebnis von Stichprobe zu Stichprobe stark, beeinflusst von tagesaktuellen Ereignissen. Wenn die AfD nicht alles falsch macht und der Gabriel von der SPD die Wähler wieder mit einer Putzfrau veräppelt, dann wird es bei den nächsten Wahlen wieder „erschreckende Rekordwerte“ geben.

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2 Kommentare
  1. Rechtspopulist permalink

    Liebesinterview, herrlich. Noch schöner die Kommentare unter dem Video. Da muss die Stasitante ran und löschen:

    Scharping re-loaded

    Komisch, wenn ich das Video sehe – denke ich an Alleskleber – überhaupt an etwas Klebriges.

    Hoffentlich pflanzen die sich nicht fort. Ach du schei….

    Die Vorbilder sind auch nicht mehr das was sie mal waren…

    Wow, nach unten ist wohl alles machbar.

    Don Vicente Sie passen zusammen wie Sigmar und Gabriel.

    Wenigstens passen die zusammen wie Dumm und Dümmer.

    Wenn Frau Wörner einmal kurz einatmet, hängt ihr Herr Maas doch quer unter der Nase.

  2. S.Sorge permalink

    Wenn die AfD nicht alles falsch macht und der Gabriel von der SPD die Wähler wieder mit einer Putzfrau veräppelt, dann wird es bei den nächsten Wahlen wieder „erschreckende Rekordwerte“ geben.

    Hoffentlich. Allein der Gedanke spornt ja offenbar die kaum noch zu unterscheidenden Altparteien an, sich endlich mal bei Themen zu bewegen, die sie sonst nicht mal mit der Kneifzange angefasst hätten. Ohne die AfD hätten wir vermutlich vor lauter aufgesetzter und künstlich erzeugter Willkommenskultur der Mutti den Wald vor lauter Flüchtlingen nicht mehr erkennen können. Ein verschärftes Asylrecht und die längst überfälligen Abschiebungen (die leider immer noch viel zu zaghaft durchgesetzt werden) hätte es nie gegeben. Niemand würde der offenkundig von allen guten Geistern verlassenen EU-Kommission, die sich dreist in unser Leben einmischen will, Einhalt gebieten. Sultan Erdogan hätte schon längst seinen EU-Beitritt und die Visa-Freiheit in der Tasche, Alexis Tsipras würde weiterhin dreist das Geld der deutschen Steuerzahler auffressen. Die Grenzen wären immer noch offen wie Scheunentore und unser Gesundheits- und Sozialsystem wäre ob der illegalen Einwanderungswelle sicher schon kurz vor dem Kollaps.
    Der AfD, als einzige noch verbliebende echte Oppositionspartei, ist es also zu wünschen, dass sie unsere bräsigen und selbstzufriedenen Politclowns noch eine Weile auf Trapp halten und den Druck weiter aufrecht erhalten. Unserer Gesellschaft kann das nur guttun.
    Die Medien werden sich freilich auch weiterhin auf schmutzige Berichterstattung, dümmliche Rassismusvorwürfe, wüste Beschimpfungen und Verleumdungen und unvorteilhafte Fotos von Frau Petry verlegen. Dass sie sich dabei aber ins eigene Knie schießen und das letzte bisschen Glaubwürdigkeit verspielen, merken die nicht einmal.

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