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Jost, Robert und Frank vom Tagesspiegel

by - Mai 10, 2016

Beginnen wir mit dem Jost, vollständig Jost Müller-Neuhof. Einem größeren Leserkreis wurde er als Spitzenfachkraft während der Hetzkampagne des Tagesspiegels gegen den damaligen Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln bekannt. Buschkowsky sagte in einem Spiegel-Interview:

Vor allem ein Journalist arbeitet sich an mir bereits seit Jahren ab, allerdings geht er mit seinen angeblichen Fakten recht freizügig um.

Die Kampagne des Tagesspiegels ist gefloppt wie auch die gegen Sarrazin. Trotz aller Kampagnen, über die das ZK der SED in Begeisterung ausgebrochen wäre, geht die Auflage zurück und die Blockparteien verlieren die Stimmen, die meistens bei der AfD landen.

Das hat den Jost gehörig durcheinandergebracht. Er wirkt ein wenig verwirrt. Mal vergleicht er die Burka, das Stoffgefängnis für weibliches Eigentum, mit der Anonymität im Netz. Mal meint er, die gläubige Verpackung von weiblichen Köpfen sei ein Symbol für nichts. Da setzt er sich zwar in Widerspruch zum Bundesverfassungsgericht, macht aber nichts. Das BVerfG hatte zur Legitimation der Kopfverpackung unter Punkt IV., 9 die religiösen frauenverachtenden Begründungen der Religionsbehörde des Führers aller Türken in das Kopftuchurteil übernommen.

Wenn also Salafisten, das sind die, die auch in Deutschland die gläubige Barmherzigkeit mittels Steinigungen, Auspeitschungen und Verstümmelungen durchsetzen möchten, als Scharia-Polizei durch Wuppertal marschieren und zu gläubiger Zucht und Ordnung aufrufen, dann weiß der Jost als Jurist und Lehrbeauftragter für öffentliches Recht an der FU Berlin, Auch die „Scharia-Polizei“ darf zu Nüchternheit mahnen. Warum auch nicht? Salafisten sind schließlich gläubige Faschisten und keine ungläubigen. Koran-Ordnungshüter vor Gericht zu stellen, das findet der Jost, das wirkt überzogen.

Nun zum Robert, vollständig Robert Klages (Dank an de für den Hinweis). Klages ist wie Kollege Matthias Meisner u.a. für kreative Berichterstattung bekannt (siehe hier und hier). Am 6.5.2016 verkündete er begeistert: Kein Hofbräukeller für Frauke Petry. Weil er ein rechter Antifaschist, ein zeitgenössischer, ist, fehlt auch nicht der Hinweis auf Hitler:

Was haben Adolf Hitler, Alexander Gauland und Frauke Petry gemeinsam? Sie alle wollten im Hofbräukeller in München auftreten. Frauke Petry jedoch hat der Wirt nach einer ersten Zusage abgesagt.

 Und weiter:

Der Wirt möchte keine Rechtspopulisten im Haus.

Da sind aber wieder alle antifaschistischen Klepper mit dem Klages durchgegangen. Der Wirt des Hofbräukellers sagte ab, weil er Angst vor denen hat, deren Taten der Tagesspiegel verschweigt, bagatellisiert oder bei denen er sich sogar bedankt (Danke, liebe Antifa!). Um das zu erfahren, muss man das Blatt für Agitation und Propaganda beiseitelegen und eine Zeitung aufschlagen, für die noch Journalisten arbeiten.

Wir haben zu Focus Online gegriffen, der am 9.5.2016 ein Interview mit dem Wirt gemacht hat:

FOCUS Online: Herr Steinberg, wie haben Sie die Diskussion um die AfD-Veranstaltung in den vergangenen Tagen erlebt?

Ricky Steinberg: Es gibt viel Verständnis von meinen Gästen – auch wenn einige Kommentare im Internet sehr übel waren. Da hieß es zum Beispiel: „Wir fackeln das Hofbräu ab“.

FOCUS Online: Was hat überwogen? Kritik oder Lob für die Entscheidung?

Steinberg: Das Lob hat deutlich überwogen. Kritik gibt’s natürlich immer. Aber ich muss eine Entscheidung treffen, und die habe ich vor allem aufgrund der Sicherheit getroffen. Nach allem, was da beim AfD-Parteitag in Stuttgart passiert ist, kamen sogar Mitarbeiter zu mir und meinten: Bist du dir da sicher, dass du das machen willst? Da haben wir gesagt, dass die Sicherheit der Mitarbeiter und der Gäste im Vordergrund stehen muss.

Und dann entpuppt sich der Wirt nach den Maßstäben der Aktivistenschreibstube des Tagesspiegels auch noch als verbohrter Rechtspopulist:

Schließlich habe ich aber zugesagt. Immerhin hat die Partei inzwischen so viel Zuspruch in Deutschland, dass ich mir nicht sicher war, die AfD nicht zu nehmen.

Dann sagt er wieder:

Und dann war dieser Parteitag in Stuttgart, wo es Krawalle mit 600 Festnahmen gab. Das brauche ich nicht bei mir am Wiener Platz.

Tja, rufen wir dem Robert zu, ohne die Vorstellungen des Führers aller Türken über Meinungsfreiheit auch in Deutschland, klappt es mit der Manipulation mehr schlecht als recht.

Nun fehlt nur noch der Frank, Frank Jansen mit vollständigem Namen. Ihm steht der Schaum vor dem Mund, wenn es um Rechtsextremisten geht und solche, die er dafür hält. Und das sind nun mal alle, die nicht so ticken wie der Frank. Die wirklichen Rechtsextremisten sind im Tagesspiegel nur das Instrument, um Kritiker zu diffamieren, die mit Rechtsextremismus nichts zu tun haben.

Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte verdreifacht, verkündet er am 9.5.2016. Ulla Jelpke, Hardcore-Kommunistin in der SED-Nachfolgepartei, stellte eine Anfrage und das Bundesinnenministerium lieferte haufenweise Zahlen. Wir haben sie nicht addiert, weil der Frank im letzten Satz etwas konfus schreibt, nur zu 62 Attacken auf Unterkünfte konnte die Polizei Tatverdächtige ermitteln, das waren insgesamt 117. Von Sprengstoffanschlägen schreibt er auch. Wir erinnern uns an den Einsatz der Antiterroreinheit GSG 9 gegen vier Hanseln, die zuhause Polenböller aufbewahrten und wohl einige auch auf Migrantenunterkünfte geworfen hatten. Also eine Tätigkeit ausübten, die in Berlin, Leipzig, Hamburg und anderswo in antifaschistischen Kreisen nur müdes Schulterzucken hervorruft, gelegentlich auch Begeisterung, wenn es die Antifa ist, die da tätig wird.

Graue Wölfe, Milli Görüs, Gülen und andere gläubige Rechtsextremisten, was ist mit denen? Der Tagesspiegel und sein Jansen „kämpfen“ gegen Rechts. Aber nicht, wenn die auf der rechtsextremistischen Seite gläubig sind. Dann hält der Müller-Neuhof aus der Aktivisten-Schreibstube des Tagesspiegels Maßnahmen für überzogen (siehe oben).

Und was ist mit den Christenverfolgungen? Nein, wir sprechen nicht von den Verfolgungen in den Ländern des wahren Glaubens. Dank der Einladung Merkels an die Gläubigen dieser Welt und der AgitProp der Wahrheitspresse, strömen sie nach Deutschland, die Gläubigen. Sie haben hier den innerreligiösen Dialog mittels Messern und Macheten eingeführt und auch die Christenverfolgungen. Gelegentlich dringt an die Öffentlichkeit, wenn Gläubige ungläubige Christen attackieren. Das Meldungen wie die verlinkte nur die Spitze des Eisberges sind, belegt nun ein Bericht von Open Doors Deutschland über Religiös motivierte Übergriffe gegen christliche Flüchtlinge in Deutschland.

Die Serie der unvollständigen Einzelfälle interessiert weder den Jansen noch seinen Arbeitgeber, das AgitProp-Blatt Tagesspiegel. Auch nicht, dass sich die Attackierten nach Morddrohungen oft nicht trauen, Anzeige zu erstatten:

Als wesentliches Hindernis für die Erhebung stellte sich die Angst vieler Betroffener vor einer Teilnahme heraus. Sie befürchteten negative Folgen für den Fall, dass ihre persönlichen Informationen in falsche Hände geraten könnten. Diese Sorge bezog sich nicht nur auf die möglichen Konsequenzen für sie persönlich und ihre Familie in Deutschland, sondern auch für ihre Angehörigen, die weiterhin in den Herkunftsländern leben.

Das verwundert nicht in einem Land, in dem der islamische weltweite Terror als Islamismus verharmlost wird, die Wahrheitsszene und AgitProp-Blätter wie der Tagesspiegel solche Täter zu psychisch Kranken erklären. Das machten seine Aktivisten schon vor vier Jahren, als sie den Ehrenmord in Kreuzberg als die Tat eines psychisch Gestörten hinstellten.

Frank Jansen ist auch dabei, wenn es gilt, die „Ereignisse“, also den Mord und die Verletzungen an vier Menschen auf dem S-Bahnhof Grafing, als die Tat eines Verrückten darzustellen. Im Gegensatz zum Ehrenmord von Kreuzberg, damals waren Kommentare weitgehend nicht zugelassen, darf heute die Forums-Antifa toben und verkünden, das hat nix mit nix zu tun. Fehlt nur noch Aiman Mazyek, der Scharia-Anhänger und Sultan von Münchhausen. Der erklärt vielleicht wieder, dass der Islam gekidnappt wurde, weil der Mörder vom S-Bahnhof Grafing unter Allahu-Akbar-Rufen mit dem Messer stechend auf Ungläubige losging.

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9 Kommentare
  1. das wird dem schmierigen und klages nicht gefallen, aber die werden auch weiterhin nicht berichten. weder über die angst des wirtes vor linken krawall, noch über das folgende:

    ……Im Streit mit der AfD hat der Münchner Hofbräukeller eine Schlappe vor Gericht erlitten. Wirt Ricky Steinberg muss die geplante Parteiveranstaltung der Rechtspopulisten im Hofbräukeller wie vertraglich zugesichert ermöglichen. Das hat das Landgericht München entschieden……..

    http://www.focus.de/regional/muenchen/afd-siegt-gegen-hofbraeukeller-muenchner-gericht-laesst-umstrittenen-petry-auftritt-zu_id_5524752.html

  2. Susi Sorglos permalink

    „Barbesitzer fordern von dänischer Integrationsministerin scharfes Vorgehen gegen »Scharia-Polizei«

    !In letzter Zeit sehen sich Barbesitzer des Stadtteils Nørrebo der dänischen Hauptstadt Kopenhagen zunehmend Einschüchterungen und Bedrohungen seitens junger muslimischer Aktivisten ausgesetzt, die in dem Viertel eine sogenannte »Scharia-Zone« durchsetzen wollen. In den letzten zehn Jahren entwickelte sich der Stadtteil immer mehr zu einem sozialen Brennpunkt.
    […]
    Bereits zuvor hatte die Ministerin die arabischen Aktivisten aufgefordert, sich »endlich zu benehmen«. »Sie leben in einem der schönsten Länder der Welt. Ihnen stehen viele Möglichkeiten und Chancen offen. Hören Sie mit diesen Randalen, Einschüchterungen und dem Geschrei auf«, schrieb sie auf Facebook.

    Sie machte insbesondere deutlich, dass das Konzept sogenannter »Scharia-Zonen« in Dänemark niemals zugelassen werde. »Ich versichere Ihnen, dies hier ist keine [Scharia-Zone] und wird es auch niemals werden! Sie können sogar froh sein, dass es keine Scharia-Zone ist, weil Sie dann ein rechtsstaatliches Verfahren bekommen werden, sollten Sie von der Polizei bei einer Straftat erwischt werden.«“

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/redaktion/barbesitzer-fordern-von-daenischer-integrationsministerin-scharfes-vorgehen-gegen-scharia-polizei-.html

  3. Paul permalink

    Solche „Gäste“ lädt man gerne ein

    https://vid.me/Y9CS

    Die Kosten trägt Frau Merkel (?) oder doch wieder der dumme treuherzige Wähler.

    Probe für die Zukunft

    Wieso eigentlich nur in arabisch? Ich dacht Berlin ist Multikulti. Da erwarte ich die „Abendschau“ in mindestens 20 Sprachen.

    https://vid.me/FM7u

    Im Jahr 20XX wird es auch die „Abendschau“ in deutscher Sprache geben, wählen sie dazu die Videotexttafel 809.

  4. da haben der jost, der robert und der frank keine zeit zur berichterstattung gefunden.

    ……..Am 28. April kündigte das Bezirksamt Treptow-Köpenick auf seiner Internetseite eine AfD-kritische Veranstaltung an. Diese Ankündigung musste es jetzt von der Homepage löschen, so hat es am Dienstag das Verwaltungsgericht beschlossen. Dort hatte der Landesverband der AfD geklagt und Recht bekommen……

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/gericht-treptow-koepenick-muss-ankuendigung-fuer-afd-kritische-veranstaltung-loeschen-24035492?originalReferrer=

  5. das schmierige für hass und hetze mag die sippenhaft?
    die gabs ja im 3. reich und ein redakteur bezieht sich auf ein twitterzitat von beatrix v. storch und will tatsächlich ein interview über ihren großvater, für den sie wohl verantwortlich gemacht werden soll.
    kaum kommt widerspruch, rudert der redakteur rückwärts und schwurbelt dümmlich rum. aber anstatt kleinere brötchen zu backen, verkehrt er sein verhalten um und poltert gegen die kritiker in mehreren tweets auf seinem account.

    tief, tiefer, tagespiegel

    antwort von stefan wiehler

  6. Burgunder permalink

    Würde es neben dem normalen Zitateranking auch eines für Negativerwähnungen wegen schlechten Journalismus‘ geben, der Volksstürmer aus Kreuzberg hätte einen Platz auf dem Treppchen sicher. Neben Permanent-Nennungen bei Zellers Tagesschauder, auf Broders Achse, Tichys Einblick, PPQ u.v.a. Blogs und Foren, sind auch die regelmäßigen Anmerkungen auf JouWatch längst Tradition.

    Heute:
    Thomas Böhm führt Jansen vor, in dem er ihm vorrechnet.

    http://journalistenwatch.com/cms/der-tagesspiegel-und-die-uebergriffe-auf-fluechtlingsheime/

    Langsam muß man sich um die geistige Verfaßtheit einiger Schreibtischtäter nun doch Sorgen machen. Es ist wie bei der SPD. Mit dem aktuellen Personal wird das nichts mehr.

    • Burgunder permalink

      Hatt‘ ich doch glatt übersehen. Der Lügel heute auch wieder bei Zeller. Aktivist: Jost. Leider.

      Josts Artikel nennt Zeller „stinkdumm wie erwartet“. Den Scharia-Fan urteilt er so ab:

      „Gelogen ist das alles nicht. Es wird aus einer Umdeutung geschlussfolgert.
      Bisher konnte man davon ausgehen, dass niemand so dumm sein kann, ohne Lügenvorsatz aus einer selbst vorgenommenen Umdeutung Schlussfolgerungen zu ziehen.
      Mittlerweile kann man nicht einmal mehr darauf vertrauen. Der Lügenvorsatz ist verdrängt, die Verfasser schreiben mit bestem Gewissen.“

      Der erste Kommentator meint:
      „Sprache ist verräterisch, Jost Müller-Neuhof hat sich halt ein wenig exponiert, diese besonders köstliche Schluss-Pointe ist übrigens hier nicht aufbereitet worden:
      ‚Sonst sieht es am Ende so aus, als urteilte über die Scharia-Polizei auch ein Scharia-Gericht.‘
      Ansonsten bleiben Di­mi­nu­ie­rungen (das Fachwort) dieser Art lustig: ‚Eine Handvoll Muslime‘ + ’nicht einmal ein Dutzend Männer‘.“

      https://tagesschauder.blogger.de/stories/2584235/

      Nur zur Erinnerung, Jost. Zeller hat heute auch für das ND geschrieben.
      http://www.neues-deutschland.de/artikel/1011351.mysterioese-machtmenschen.html

    • Burgunder permalink

      Keiner ist so beliebt wie der Lügel-Jost:

      http://journalistenwatch.com/cms/der-tagesspiegel-und-die-scharia-polizei/

      „Träumt Herr Müller-Neuhof vielleicht nachts von Schwulen, die an Baukränen hängen, von abgehackten Händen, die vor dem Eingang der Redaktion achtlos auf die Straße geworfen wurden, von abgefackelten Currywurstbuden und gesteinigten Ehebrecherinnen?“

      Man muß wohl annehmen, daß Jost davon träumt. Wahrscheinlich auch einige seiner KollegX_*Innen. Aber abgehackte Hände vor der Redaktion – nö, das muß dann doch nicht sein.

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