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Tagesspiegel: Der Witz zum 1. Mai

by - Mai 1, 2016

Besser hätte es das „Neue Deutschland“ aus der DDR auch nicht ausdrücken können, um vom Sieg des Sozialismus zu fantasieren. Aktivist Lutz Haferkamp halluziniert sich über Deutschland im Tagesspiegel vom 30.4. 2016 was zusammen (Berlin, NRW, Bremen kann er wohl nicht meinen):

Ganz unten, im Maschinenraum dieser Gesellschaft, gibt es Lichtblicke.

Wer seinen Lebensunterhalt aus eigener Kraft nicht bestreiten kann, der erhält Hilfe vom Staat. Wer kostenfreie Universitäten und Schulen sucht, der wird in Deutschland fündig. Staatlich unterstützte Hochkultur, traumhaft schöne Kulturlandschaften, funktionierende Verkehrssysteme, perfekt arbeitende Verwaltungen, ehrenamtliches Engagement ohne Ende, innovative, weltweit erfolgreiche Unternehmen, begeisterte Arbeitnehmer, gesellschaftliche Aufstiegschancen, Chancengleichheit, Lebensfreude, Gastfreundschaft, Selbstbestimmung, Liberalität und Solidarität – für all das steht Deutschland.

Die Ehrenamtlichen sind die nützlichen Idioten, die den gläubigen Einwanderern für Gotteslohn den Weg in die Sozialsysteme weisen, während die Profiteure der Sozialindustrie die Milliarden aus den Steuersäcken kassieren. Als gewünschte Nebenwirkung gibt es noch die Aushebelung des gepriesenen Mindestlohns durch den erhofften Einsatz von gläubigen „Fachkräften“ oben drauf. Der Kampf gegen Rechts muss auch noch in die AgitProp. Der Link „Staatlich unterstützte Hochkultur“ führt zum Artikel eines anderen Aktivisten, Hampel heißt er, der über einen Blut Spuckenden aus Leipzig schreibt. Der stand auf einem Balkon, als das geschah:

Zum Jahresanfang, ungefähr zur selben Zeit, als Oley das Blut aus der Lunge kam, zogen ungefähr 250 Leute durch seine Stadt. 

Was uns der Hampel sagen will, wird nicht klar. Vielleicht wollte er die Technik  von Aktivist Matthias Meisner anwenden und sagen, Oley spuckte Blut und kurz darauf zogen 250 Leute durch seine Stadt?

Die 250 Leute sind nicht die Horden der Antifa, die sonst „durch seine Stadt“ ziehen und Verkehrsanlagen sabotieren oder wiederholt ein Polizeirevier stürmen. Der Hampel empört sich, dass im Leipziger Stadtteil Connewitz Fensterscheiben eingeschmissen wurden. Von Rechten. Das ist eigentlich die Domäne der Antifa, seine Empörung ist darum nachvollziehbar. Und so agiert die friedliche und freundliche Antifa im antifaschistischen Widerstand:

Hetze und AgitProp ist der Giftcocktail des Lügels, mit dem eine Diktatur gestützt werden kann. Sein Vorbild ist vermutlich der Führer in Ankara. Vielleicht wird der marode Lügel auch von dort finanziell und ideologisch unterstützt.

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9 Kommentare
  1. Burgunder permalink

    Kein Witz am 6. Mai:

    Was haben der „Völkische Beobachter“, der „Stürmer“ und der „Tagesspiegel“ gemeinsam? Alle wollten sich ihren Lesern als Zeitungen verkaufen. Dem Tagesspiegel jedoch wird diese Möglichkeit immer noch gegeben.

    Danke, lieber Herr Klages, für diese – erneute – Erinnerung.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/afd-veranstaltung-in-muenchen-abgesagt-kein-hofbraeukeller-fuer-frauke-petry/13559732.html

    • derda permalink

      Die „mogels“ und Co. im „Lügelforum“ behaupten, dass der Wirt sich aussuchen kann wen er als Gast haben möchte. Soweit richtig. Aber wie groß ist das Geschrei wenn Diskobetreiber entscheiden wer hinein darf.

      Tagesspiegel vom 27.06.2013

      Kein Einlass in Berlin Türken werden von Türstehern gezielt abgewiesen

      Speziell Türken werden in Berlins Clubs an der Tür abgewiesen. Das zeigt ein Fernsehbericht. Nun rechtfertigen sich die Clubs: Mit denen gebe es eben öfter Probleme. von Fatina Keilani

      • derda permalink

        Hausrecht

        das jedem eigentlich zusteht (außer Diskobetreibern wenn diese die „Kulturbereicher“ aus verständlichen Gründen nicht hineinlassen).

  2. Paul permalink

    „Welt“ kann auch „witzig“ sein

    Mit diesem Fahndungsfoto suchte die Essener Polizei nach den Attentätern.

    http://m.welt.de/img/deutschland/mobile154978444/6980096980-ci16x9-w3000/Tatverdaechtige-nach-dem-Anschlag-in-Essen.jpg

    Ich habe die beiden sofort wieder erkannt.

    • Rechtspopulist permalink

      Unterschätzen sie nicht „Die Welt“. Jetzt weiß jeder, dass es Südländer, Jährige oder Männer waren. Finden wird man sie aufgrund des Fotos nicht. Zwei Fliegen mit einer Klappe, würde ich sagen. So geht heutzutage Journalismus.

  3. Susi Sorglos permalink

    Ich weiß nicht, ob es hier schon tehamtisiert wurde:
    „Roter Stern Leipzig ’99 und Amadeu Antonio Stiftung sammeln Geld für geschädigte Ladenbesitzer der rechten Krawalle in Connewitz.

    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1008277.euro-fuer-opfer-der-nazi-krawalle-von-leipzig.html

    Für die Schäden, die die Antifa im Dezember 2015 dort hinterlassen hat und die ganz sicher nicht geringer waren, haben sie „merkwürdigerweise“ nicht gesammelt. Besser kann diese Stiftung ihre Doppelmoral gar nicht demonstrieren.

    Ich persönlich halte ja die Aktion im Januar ohnehin für eine False-Flag-Aktion.

  4. Burgunder permalink

    Den Witz fanden die Blattverantwortlichen so gut, daß sie ihn heute auf Seite 4, ganzseitig, gehievt haben. Er zeigt die ganze intellektuelle Armseligkeit der herrschenden Kamarilla.

    Erstens pathologisiert der Schreiberling, wie jetzt üblich geworden, und bramarbasiert über Ängste, die natürlich, auch wie immer, unbegründet sind. Danisch hat dazu hier http://www.danisch.de/blog/2016/04/27/aengste/ nicht viel, aber genügend gesagt.

    Da das in der immergleichen Wiederholung so dünn ist, daß es selbst dem Verfasser aufgefallen ist, setzt er die ebenfalls immer wieder wiederholten Schmähungen wie Rassisten, Egoisten und Dumpfbacken, als Zwischenüberschrift hervorgehoben, oben drauf. Das wars dann auch schon.

    Gedruckter Müll, mit dessen Lesen nur Lebenszeit verschwendet wird.

    • Burgunder permalink

      Nachtrag zu den Injurien Haverkamps:

      Das sind die Leute, die bei vergleichbarer Beschimpfung in ein Theater laufen, auf der Bühne mit bebender Stimme „Hasskommentare“ rezitieren und sich dabei vom Publikum bemitleiden lassen um schließlich mit Märtyrerpose erneut Andersdenkende zu diffamieren.

      Widerwärtiger geht es kaum.

    • derda permalink

      Den Witz fanden die Blattverantwortlichen so gut, daß sie ihn heute auf Seite 4, ganzseitig, gehievt haben. Er zeigt die ganze intellektuelle Armseligkeit der herrschenden Kamarilla.

      Gut gemacht vom „Lügel“. Da werden in dieser Woche hoffentlich weitere Abokündigungen ins Haus flattern. Wenn nicht kann man diese Leser nur bemitleiden (keine Zeit dafür).

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