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Tagesspiegel: Matthias Meisner und Co. im antirassistischen Furor

by - April 27, 2016

Frauen, leben sie im Herrschaftsbereich der friedlichen und barmherzigen Religion, haben nicht das große Los gezogen. Insbesondere die nicht, die im Iran, dem Bündnispartnerland der Blockparteien und ihrer Auftraggeber, leben. Im Iran werden Frauen sichtdicht verpackt. Sind sie es nicht und fallen der Religionspolizei in die Hände, dann setzt es Peitschenhiebe. Werden sie vergewaltigt, dann droht ihnen der Tod durch Steinigung, gelegentlich auch durch Erhängen. Denn, so weiß es der Gläubige, Frauen sind stets schuld an ihren Vergewaltigungen. Nie die Männer. Darum werden ja auch die Frauen verpackt und ihre Besitzer laufen ohne Handschellen herum.

Zwei Quellen mögen das belegen:

1. Im Jahre 2006 wurde im Iran eine 16-Jährige hingerichtet. Ihr furchtbares Schicksal wurde verfilmt. Ihr Vergehen: Unkeusches Verhalten. In der Quelle heißt es:

Hinrichtung im Morgengrauen: Die Bevölkerung durfte zuschauen; durch Erhängen, so lautete das Urteil gegen die 16jährige Atefeh R. Ihr wurde „unkeusches Verhalten“ vorgeworfen. Der Richter hatte dem Teenager den Strick eigenhändig umgelegt. Der Galgen stand mitten in der nordiranischen Stadt Neka, und die Bevölkerung durfte zuschauen.

Im Gefängnis wurde sie immer wieder geschlagen. Auf Gatestone erfahren wir etwas über Vergewaltigung und Folter: Irans politische Waffen. Im Iran gibt es für Frauen im Allgemeinen und insbesondere für kurdische Frauen kaum rechtlichen Schutz vor sexueller Nötigung oder Gewalt, lesen wir. Weil der gläubige Iraner gläubig ist, werden ungebrauchte Mädchen, die sich der Unkeuschheit oder ähnlich schwerer Verbrechen schuldig gemacht haben, vor ihrer Hinrichtung vergewaltigt. Denn Jungfrauen sind für ihre gläubigen Eigentümer kostbar und darum heilig. Kostbar und heilig dürfen sie nicht sein, wenn sie nach ihrer Hinrichtung in die Hölle fahren. Nach der Vergewaltigung taugen sie höchstens noch zum Ficken, nicht zum Heiraten, wie Gläubige auch in Deutschland meinen. Oder eben zum Hinrichten.

2. Im Jahre 2014 wurde die 26-jährige Reyhaneh Jabbari hingerichtet, weil sie in Notwehr den getötet hatte, der sie vergewaltigen wollte. Die Alpenprawda, so wird die Süddeutsche Zeitung auch genannt, formulierte so, denn einen Gläubigen aus dem Iran stößt man nicht vor den Kopf:

Jabbari floh nach der Tat, wurde aber aufgegriffen und für 56 Tage ins Gefängnis gesteckt, wo sie den Mord angeblich gestandt.

Angeblich! Ein dezenter verharmlosender Hinweis von islamophilen der Alpenprawda auf die Situation in iranischen Gefängnissen, die auf Gatestone deutlich beschrieben wird.

Und wem gefällt, dass Frauen im Iran rechtlos sind und Unbotmäßige barbarisch bestraft werden? Natürlich unserem Matthias Meisner, der Klatschpappe, wie er auch genannt wird. Oder wie sonst ist sein Artikel, verfasst mit einem Ko-Aktivisten, zu verstehen?

Rassismus in Görlitz in Mode?, schreit der Meisner empört, ganz so, wie er es stets macht, wenn er sich in den antirassistischen Furor hineinsteigert.

Worum geht es? Ein mittelständischer Unternehmer, das ist der natürliche Feind von Linken, möchte ein Kaufhaus in Görlitz in Betrieb nehmen. In absehbarer Zeit soll hier wieder internationale Mode über die Ladentheke gehen, schreiben Meisner und sein Ko-Aktivist. Das ist noch kein Hinweis auf Rassismus. Allenfalls könnte dem Bundesjustizminister von der SPD der Verdacht auf sexistische Werbung kommen. Kennt man ja, halb nackte Weiber im Bikini oder Unterwäsche.

Nein, das ist es nicht. Meisner ist darüber entsetzt:

„Iranerinnen im Einheitslook“ als Kundinnen nicht erwünscht

Als nächstes zeigt er zwei Bilder von iranischen Frauen in schwarzen Gewändern und Hijabs. Auch die habe er im Iran gesehen, die traditionell gekleideten Muslimas. Die wolle er jedoch lieber nicht als Kundinnen, sagt Stöcker. Vordergründig soll seine Anspielung wohl auf die farbliche und schnitttechnische Analogie der schwarzen Mäntel und Hijabs der Frauen abzielen.

Er, das ist Winfried Stöcker, der das Kaufhaus in Betrieb nehmen will, geht noch weiter:

Denn Stöcker hat auch ein „Positivbeispiel“ für das Tragen eines Kopftuches parat: Die muslimischen Frauen verschwinden vom Bildschirm, Elisabeth II. erscheint mit bunt-geblümten Kopftuch. Auch sie trage gerne mal ein Seidentuch auf dem Kopf, aber eben nicht nur das: Stöcker beendet seinen kleinen Politexkurs feierlich mit einem weiteren Bild der Queen – dieses mal mit leuchtend blauer Hutkreation. Einem so flamboyanten Accessoire eben, wie Stöcker sie künftig auch in seinem Kaufhaus an die Frau bringen will. Die Queen sei ihm als Kundin lieber, so Stöcker, als „die Iranerinnen im Einheitslook“.

Die Queen sei ihm als Kundin lieber, als die Iranerinnen im Einheitslook? Da muss der Meisner ja aufschreien, da kann er nicht anders. Iranerinnen im Einheitslook könnten schließlich in einem Modekaufhaus beispielgebend für deutsche halb nackte Schlampen im Sommer werden. Das hätte zwei Vorteile. Der Bundesjustizminister von der SPD müsste sich keine Gedanken über Sexismus machen und gläubige Grabscher müssten sich nicht mehr von den zwei Wölbungen an der Vorderseite des weiblichen Körpers provoziert fühlen.

Im Forum zum Artikel tobt die Antifa vor Begeisterung. Endlich wurde wieder ein schwerer Fall von Rassismus im dunklen Teil Deutschlands aufgedeckt. Mit dabei der User don.bolko. Der zeigt mal wieder, dass sich linke Extremisten nicht von ihren rechten Brüdern im Geiste unterscheiden. Er benutzt den leicht modifizierten Begriff, der von Rechten auch im Bundestag gerne benutzt wurde, wenn es darum ging, die Kritik an der Nazivergangenheit einzelner Würdenträger zu diskreditieren. Es ist die Technik, die auch User don.bolko am 27.4.2016 um 7.12 Uhr benutzt:

Netzbeschmutzer der Republik sind selbstverständlich ein Thema in der Hauptstadt. Dem Tagesspiegel sei gedankt, dass das auch in der Hauptstadt diskutiert wird. Wehret den Anfängen!!!

Netzbeschmutzer der Republik! Da bedienen sich diese linken Rüben nun also jenes Vokabulars, das uns seit Jugendzeiten als das Reaktionärste bekannt ist.

Die Frage von weiter oben, gefallen dem Meisner die Zustände im Iran, wollen wir noch beantworten. Vermutlich gefallen sie ihm nicht, sollte er davon überhaupt wissen. Als „Klatschpappe“ schreibt er so, wie es von linksextremistischen Facebook-Nutzern unterstützt aus ihm heraus denkt.


 

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13 Kommentare
  1. Burgunder permalink

    Klatschpappes Dresdner Groupies

    http://www.blauenarzisse.de/index.php/gesichtet/item/5602-linke-ratlosigkeit

    „Auf dem Treffen, an dem abzüglich der fünf Bündnisvertreter gerade einmal acht Interessenten teilgenommen hatten, sinnierte Albrecht von der Lieth, Sprecher von „Dresden Nazifrei“, man hätte mit der Mehrfachanmeldung zumindest die Dresdner Behörden beschäftigt. Wie ohnmächtig und handlungsunfähig das Bündnis derzeit ist, lässt sich auch leicht daran erkennen, dass dieser Artikel die erste Veröffentlichung zur Konferenz am 20. April ist: „Dresden Nazifrei“ hat es bisher noch nicht einmal geschafft, dazu eine Pressemitteilung zu formulieren.“

    „Aber neben dem Backen eher kleiner Brötchen werden auch die großen Entwürfe angesprochen: Die Systemfrage müsse enger in den Fokus genommen werden bei der Bekämpfung von PEGIDA, einer „faschistischen Bewegung“. Der Kapitalismus als ganzer müsse „beendet“ werden, was einen „revolutionären Ansatz gegen PEGIDA“ bedinge. Passend dazu missfällt es dem Bündnis, „dass der Gegenprotest in Dresden häufig die Friedlichkeit, gleichsam als Rechtfertigung, des eigenen Protests betone“. Da wundert es auch nicht, wenn im Rahmen des Straßenprotests als weiterer Lösungsansatz der Schulterschluss mit „radikaleren Gruppen“ gesucht werden soll. Die Extremismustheorie lehnt man folgerichtig ab, da durch sie „sämtliches Engagement gegen Rechts“ in die linksextremistische Ecke gedrängt würde. Als würde man sich dort nicht bereitwillig selbst positionieren.“

    Könnte man also wissen, wenn man seine filter bubble, seine Echokammer, verlassen würde. Birgt aber die Gefahr der Beschädigung des eigenen Weltbilds. Aber Matze bleibt Matze, bleibt Betonkopf.

  2. meisner berichtet sicherlich noch über den erneuten afd- skandal in duisburg.
    rechtsradikale völkermordleugner können mit folgenden begründung an der universität auftreten, obwohl ein verbot gefordert wurde:

    ….“Doch das Rektorat entschied sich dafür, den Referenten sprechen zu lassen – aus Gründen von Meinungsfreiheit und zur Förderung des wissenschaftlichen Diskurses“, sagt ein Sprecher von AStA im Gespräch mit FOCUS Online……

    http://www.focus.de/regional/vortrag-terror-in-istanbul-eskaliert-ausschreitungen-mit-genozidleugnern-und-rechten-asta-ueber-skandalveranstaltung-an-der-uni-duisburg_id_5479830.html

    sehe gerade, weder afd, noch deutsche nazis sind involviert. meisner kann sich wieder hinlegen und bei twitter und facebook mit den augen klauen.

  3. Columbo permalink

    Und übrigens: Nach einer kleinen Schamfrist bleibt Volker „Breaking“ Beck nicht nur religionspolitischer Sprecher der Grünen, nein, er wird obendrein noch migrationspolitischer Sprecher.

    Bravo, kann man da nur sagen. Voll rehabilitiert und außerdem belohnt für die Unannehmlichkeiten, die ihm widerfahren sind. So geht grüne Machtpolitik.

    • almansour permalink

      Er hat ja auch mit Beck’scher Amtlichkeit festgestellt, dass das, dessen er bezichtigt worden ist, gefälligst legalisiert gehört. Ob er seinen anderen Rufen nach Legalisierung auch so tätig gehorcht? Die deutsche Politik hat ein ausgemachtes Ekelpaket zurück erhalten, einen der Schmierigsten und somit eine Zierde für die Grünen.

    • Burgunder permalink

      Sie sollten die positive Seite der Personalie sehen. So wie jeder Auftritt von Stegner Wähler von der SPD vertreibt, so wird allein Becks Rückkehr und dann jedes Erscheinen dieses Unsympathen in der Öffentlichkeit Wähler von den Grünen abschrecken. Mögen uns beide noch recht lange in der Politik erhalten bleiben.

      Darauf ein – Becks! Prost!

  4. meisners tägliche märchen vom angeblichen rechtsradikalen sachsen im gegensatz zu dem, was er und seine gesinnungsgenossen so gerne ausblenden…die realität.

    bei gewalttaten steht es 283 zu 201 für die linksradikalen (s.228 und 233 verfassungsschutzbericht)
    http://www.verfassungsschutz.sachsen.de/download/VSB_2015_INTERNET2.pdf

    zusammengefasst hier: http://ef-magazin.de/2016/04/27/8909-politische-gewalt-und-taeglich-randaliert-die-antifa

    die einschätzung des verfassungsschutz zu pegida hatte ich bereits hier berichtet:
    https://diskurskorrekt.wordpress.com/2016/04/25/hoellepreis-fuer-den-luegel/#comment-24174

    das alles hat der meisner sicherlich nur vergessen zu berichten….

  5. aus gut unterrichteten kreisen habe ich erfahren, dass meisner demnächst über faschistische islamisten berichtet.

    die aussage der stellv. schwedischen ministerpräsidentin, die anschläge von 9/11 wären unfälle gewesen, hatte ich vor tagen berichtet.
    sie hatte bereits vorher schon mit anderen aussagen für schlagzeilen gesorgt. s. wiki

    …….Bei einem anderen Anlass hatte sie die Flüchtlinge, die im Mittelmeer umkamen, mit Auschwitz-Häftlingen verglichen…….

    http://www.welt.de/politik/ausland/article154793298/Das-Islamisten-Problem-der-Gruenen-in-Schweden.html

    ansonsten ist meisner mal wieder begeistert

  6. Beringer permalink

    Verkehrte Welt im Kopf des Meisners (er ist nicht allein)
    Ablehnung von Zwangsmode ist also Rassismus. Wenn der Stoff aus Baumwolle besteht, so enthält dieser auch DNA. Und DNA ist gleich = Rasse.
    Von der Bezeichnung „Journalist“ ist diese „Klatschpappe“ Lichtjahre entfernt. Mit solchen „Schreibtischtätern“ gibt es für den „Tagesspiegel“ nur eine Richtung – Talwärts. Mir soll es recht sein.

  7. der nun wieder permalink

    Liest der Lügel – Meister Meisner eigentlich hier mit? Dann möchte ich ihn auf einen seit vielen Jahrzehnten begangenen Frevel hinweisen:

    Im bürgerlichen Stadtteil Nikolassee, also dort, wo hinter den Tapeten …. usw. sowie der spiessige deutsche Rentner oder – noch schlimmer – Pensionär wohnt, beglücken den Passanten zwei gar völlig nackte, lebensgrosse Skulpturen. Wie kann das sein, wo doch auch dort Muselmanen vorbeischleichen und sich mit staunenden Kulleraugen erst augfgeilen und dann empören könnten?

    Hier die Corpora delicti:
    http://static.panoramio.com/photos/original/3187604.jpg

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5d/Nikolassee_Hohenzollernplatz-001.JPG/800px-Nikolassee_Hohenzollernplatz-001.JPG

    Also Matze, übernimm, Ortstermin mit Muselmaze, Burka drüber oder weg mit dem Frevel und dann bundesweit derart schlampige Darstellungen von Schlampen aufspüren, anprangern und aus dem zunehmend muselmanischen Publikum nicht mehr als schlimme Provokation zumuten! Aber erst nach ausführlicher Lügelbewertung einschließlich Kommentaren von Don dem Bolko und den andern mogwarten

    Ständen die Grazien in Kreuzkölln, gabe es längst Alarm, Empörung und unterstellte Islamfeindlichkeit!

    • almansour permalink

      Oho, bei uns im sittenfreien Neukölln, justam Rathaus, wo auch die Salafisten schon mal Korane verteilt haben, zeigt sich manches nicht unentblößt:
      http://www.berliner.de/sites/default/files/events/bilder/dez_2015.jpg

      • der nun wieder permalink

        Ja, das diese Dame auch dort noch immer schändlich nackig den Muselmanen frech und frevelhaft provozieren darf, verblüfft auch mich! Das wird sich ändern, wenn Heiko das mitkriegt.

      • der nun wieder permalink

        Nun ist die Schlampe wenigstens unten rum bedeckt und schaut versteinert beschämt zu Boden. Nun ist sie wohl von sprudelndem Wasser umhüllt, was der gemeine Muselmane ja meist meidet.

        Mich würde ja mal die Reaktion der Ratsdame und der Ratsherren interessieren, wenn man das Objekt islamisch züchtig verhüllt. Oder Striemen aufmalen … Ich hätte ja Lust, das zu testen!

      • der nun wieder permalink

        Nun gibt es ja in der Hochburg der muselmanischen Bereicherung als Gegenpol ja auch noch den Zickenplatz:

        http://www.staedte-klamotten.com/files/zickenplatz_1.jpg

        Unbestätigten Gerüchten zufolge läuft die Umbenennung in „Erdogan-Platz“.

        🙂

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