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Der Witz zum Dienstag: Aiman Mazyek

by - April 26, 2016
Scharia-Mazyek, Montage DK

Scharia-Mazyek, Montage DK

Eigentlich würde es reichen, Aiman Mazyek zu sagen, der Witz wäre erzählt. Der Scharia-Anhänger ist der Witz – würde das was er von sich gibt, nicht die Politik der Blockparteien bestimmen. Als Vertreter einer Ideologie, die sich hinter der von den Nazis nicht zu verstecken braucht, hatte er für die in Deutschland tätige Religionsbehörde des Führers aller Türken die Entnazifizierung deutscher Behörden gefordert (Dossier über den NSU-Rechtsterror ab S. 34).

Auf Zeit Online vom 26.4.2016 macht der deutsche Sultan im Auftrag des türkischen Sultans nun selber Witze: „Die Ditib-Imame sind verfassungstreu“:

Der Zentralrat der Muslime hat die aus der Türkei entsandten Imame verteidigt. Politiker hatten kritisiert, dass 970 türkische Imame in deutschen Moscheen predigen.

Der Vorstoß, die fünften Kolonnen aus der Türkei und Saudi Arabien zu stoppen, kam von der CSU. Das Innenministerium des Innenministers, der Minister wird im Volksmund „die Misere“ genannt, findet den Mazyek und seine Ditib toll. Oder, so wird es ausgedrückt, der Verband arbeite „kontinuierlich und konstruktiv in der Deutschen Islamkonferenz mit“. Kein Wunder, aus der Islamkonferenz sind alle Häretiker entfernt worden. Der stockreaktionäre Rest ist unter sich.

Der Eingliederung Deutschlands als weitere Provinz der Türkei steht dank der vermerkelten CDU und ihrer Auftraggeber aus dem Politbüro der deutschen Migrationspolitik nicht mehr viel im Wege. Konstruktivität auf türkisch eben, so wie es von den Blockparteien gelobt wird. Naja, nicht ganz. Auch der grüne Özdemir sagt über die Ditib,

die von der türkischen Behörde angeleitete Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion sei „nichts anderes als der verlängerte Arm des türkischen Staates“. 

Weil der Aiman ein rechter Hardcore-Moslem ist, jammert er herum:

Derartige Forderungen diskreditieren die muslimischen Gemeinden, sagte der Zentralratsvorsitzende. „Sie stellen eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Religion dar.“ Es gebe Hunderte von Gemeinden anderer Religionsgemeinschaften in Deutschland, die selbstverständlich ausländische Priester und Rabbiner hätten. 

In einem Punkt hat der Aiman recht. Es gibt tatsächlich Hunderte von Gemeinden anderer Religionsgemeinschaften in Deutschland. Nur jubeln deren Mitglieder nicht, wenn gläubige Attentäter Hunderte Ungläubige und Konkurrenzgläubige ermorden. Unseres Wissens haben andere Religionsgemeinschaften überhaupt keine gläubigen Attentäter, über die sie jubeln könnten. Andere Religionsgemeinschaften verpacken auch nicht ihre Frauen und verprügeln oder ermorden sie, wenn sie wie eine Deutsche leben. Auch ist nicht bekannt, dass andere Religionsgemeinschaften so etwas wie Scharia-Gerichte betreiben.

Der Aiman will das bundesweit, was die SPD in Hamburg schon lokal realisiert hat. Er will auch an die Fleischtöpfe, sprich an die Steuergelder. Am liebsten wäre ihm, wenn die Ditib eine Körperschaft des öffentlichen Rechts würde. Erdogans Türkei regiert zwar schon mit Billigung der Blockparteien in die deutsche Politik hinein, ein Rest der Gesetze gilt aber immer noch. So kann der Aiman nicht erklären, wie viele und welche Moslems er vertritt. Das müsste er nämlich, will er an die Steuergelder der Steuern zahlenden Islamophoben ran. Und, das traut sich keiner aus der Wahrheitsszene öffentlich zu fragen, was machen der Aiman und seine demokratiefeindlichen Organisationen, wenn ein Moslem Christ werden, gar jedem Aberglauben abschwören will? Für solches Begehren sieht die barmherzige Religion nämlich den Tod vor (siehe Bildung in Berlin: Islamisch).

Ja der Aiman. Als Hardcore-Moslem weiß er, was Takiya ist. Sultan von Münchhausen hat ihn Columbo genannt. Im Kommentarbereich von Zeit Online, Besitzer und Herausgeber sind weitgehend identisch mit denen vom Tagesspiegel, tobt die Zensur. Es wimmelt von Kommentarleichen:

Entfernt. Bitte orientieren Sie Ihre Beiträge am Artikelthema. Die Redaktion/ur

Die Islamophilen im Forum versuchen zu retten was nicht zu retten ist. Nach den Wahlerfolgen der AfD bei den Landtagswahlen und der Bundespräsidentenwahl in Österreich liegen die Nerven bloß, die Kommentare werden immer durchsichtiger. Das kann nur gut sein.

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One Comment
  1. almansour permalink

    In Wirklichkeit sind sich klingelingeling hier kommt der Aiman einerseits und die fünfte Kolonne des faschistischen Türkentums Ditib ja spinnefeind. Und gelegentlich geht es hoch her zwischen jenen und dem steilen Zahn des Zentralzahnrads der Muslime. Das ist einerseits die übliche Deutungshoheitskonkurrenz im Muselgeschäft an sich. Vor allem aber giftet man gegeneinander beim Buhlen um die besten Plätze bei der Bundesmuselbeauftragten und sonstwo. So hat es die Ditip dem Aiman sehr übel genommen, dass dieser im Windschatten der Pariser Attentate die Bundesregierung zum Kotau bei sich aufmarschieren lassen durfte und ihn der dicke Gabriel dann auch noch als Anstandsmusel mit nach Saudi-Arabien geflogen hat.
    Aber wenn’s darum geht, klarzustellen, dass Deutschland zum Islam gehört und jeder Fremdgesteuerte hier sein barmherziges Sägewerk betreiben dürfen sollen muss, um Demokratie und soziale Gerechtigkeit zu zerlegen, dann packen sie – ritzeratze – gemeinsam an, die Imame.
    Ich glaube, erst bei einem Bevölkerungsanteil von etwa 20-25 Prozent, werden sie sich gegenseitig wegsprengen.

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