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Schwule Toleranz

by - April 9, 2016

Lobbyisten, das weiß man nicht nur aus dem Bundestag, vertreten Interessen. Am bekanntesten sind Waffen- und Pharmalobbyisten. Gelegentlich formulieren Angestellte von Konzernen die Gesetze, die für ihre Geschäftstätigkeit nützlich sind (Lobby Control):

Dass in den Bundesministerien Lobbyisten tätig sind und dass sie auch an Gesetzen mitgeschrieben haben, wissen wir seit langem. Nun ist auch zumindest zum Teil öffentlich, an welchen Gesetzen und Verordnungen sie mitgestrickt haben. 

Neben diesen Lobbyisten gibt es noch diejenigen, welche im Fachgebiet Gender-Voodoo mit der Dekonstruktion von Geschlechtern und der Erfindung immer neuer Geschlechtsidentitäten beschäftigt sind. Mit dabei die diversen Lobby-Schwulen, die erfolgreich Steuergelder abzocken und im Gegensatz zu Konzernen meistens nichts Produktives fertigbringen. Es sei denn, man hält die die Einrichtung von homosexuellen Ampelmännchen für produktives Tun. Eines der Geschäftsfelder von Schwulen-Lobbyisten ist die Homophobie. Damit ist in der Regel nicht die gläubige Homophobie gemeint.

Seit den Schwulen-Lobbyisten im ungläubigen Teil der deutschen Gesellschaft die Homophoben weitgehend ausgegangen und die gläubigen homophoben Neubürger unantastbar sind, so homophob sie auch sein mögen, müssen sie sich ständig auf die Suche nach Homophoben begeben.

Bündnispartner im Kampf gegen halluzinierte ungläubige und die Verharmlosung der verbreiteten gläubigen Homophobie ist der Tagesspiegel mit seinem Robert Klages. Den DK-Lesern ist er gut bekannt. „Lügenpresse – Auf die Fresse“ hatte Klages auf dem T-Shirt Lutz Bachmanns von Pegida entziffert, obwohl „Lügenpresse – halt die Fresse“ draufstand.

Nun gut, einem Antifaschisten, noch dazu einem aus der Aktivisten-Schreibstube des Tagesspiegels, kann man das durchgehen lassen. Seit Jahren sehnen zeitgenössische Antifas die Gewalt von Rechtsextremisten herbei, die sich mit der von Linksextremisten vergleichen kann, und nichts passiert. Da kann schon mal der Wunsch als Vater des Gedankens übermächtig werden.

Aber aus dem Klages denkt es nicht nur heraus. Er insinuiert auch nicht nur wie sein Aktivistenkollege Matthias Meisner, auch liebevoll Klatschpappe genannt. AfD will Homosexuelle in Thüringen zählen lassen, titelte er im Oktober letzten Jahres und übernimmt die kreativ bearbeiteten Fakten der SED-Nachfolger aus dem Thüringer Landtag. Die AfD hatte die intensive Abzocke von Steuergeldern durch Schwulen-Lobbyisten kontrollieren wollen. Am 12.10.2015 schrieben wir (Tagesspiegel: Heute machen wir mal den Stürmer):

Inhaltlich ist das falsch, weil nach vorliegenden Zahlen gefragt wurde. Zahlen, die für eine Projektförderung zum Zwecke der Aufwandschätzung zugrunde liegen sollten. Die Forderung nach Zählung wird nirgends erhoben.

Auch die Frage nach der Zahl der Übergriffe auf Homosexuelle ist legitim. Gibt es keine oder nur sehr wenige, was in einem Land nicht verwunderlich ist, das die Homo-Ehe und das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare präferiert, sollte auch der Geldsegen entsprechend reguliert werden.

Letzteres vor allem versetzt die LSBTI-Lobbyisten, auch die im Tagesspiegel, in Panik. Kein Geld für nichts, das gilt auf anderen Gebieten als rassistisch, hier ist es LSBTI-phob.

Matthias Meisners Hetze,

eine Woche ist es her, dass Pegida mit 25.000 Anhängern durch Dresden marschierte – und in der Nacht darauf kam in der Elbestadt ein junger Asylbewerber ums Leben,

war, wie man umgangssprachlich sagen würde, ein Schuss in den Ofen. Seine und die unsägliche AgitProp des Grünen Volker Beck war doch zu plump. Ihr lautstarkes Gegröle über rechtsextremistische Gewalt ist pikiertem frustriertem Schweigen gewichen, als sich herausstellte, der Mörder war auch ein „Schutzsuchender“, dazu noch einer aus dem Drogenmilieu.

Klages und die seiner Gesinnungsgenossen Propaganda aus dem letzen Jahr ist erfolgreicher als die von Meisner. Warum dürfen schwule AfD-Politiker nicht zum schwulen Stadtfest kommen, fragt Gunnar Schupelius in der B.Z. vom 7.4.2016. Eine freche Frage, zumal Schupelius wegen seines Rassismus von der Berliner Antifa folgenlos militant verwarnt wurde. Folgenlos für die Antifa, nicht für Schupelius. Sein Auto wurde auf die in Berlin übliche Art abgefackelt.

Die AfD wird von den Veranstaltern des lesbisch-schwulen Stadtfestes am Nollendorfplatz ausgeladen. Sie

werben für Toleranz und kämpfen gegen Vorurteile. Doch sie haben offenbar selbst welche,

schreibt Schupelius. Da liegt er falsch. Lobbyisten haben gewöhnlich keine Vorurteile, sie haben Interessen. Im Falle dieser Lobbyisten ist es der möglichst unkontrollierte Griff in die Steuertöpfe, wie das Beispiel aus Thüringen zeigt. Schwulen-Lobbyisten wissen, ohne Feindbilder gibt es keine Steuergelder. In Ermangelung von Homophobie im ungläubigen Teil Deutschlands muss eben die AfD erhalten. Nicht anders funktioniert der Kampf gegen Rechts.

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