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Tagesspiegel: Bei uns dürfen Mörder verharmlost werden

by - April 2, 2016

Naja, ganz stimmt die Überschrift nicht. Wie beim Hass kommt es auch beim Morden immer darauf an, wer die Mörder sind und wen sie ermordet haben. Während der SPD-Minister Maas und seine Stasispitzelin Anetta Kahane derzeit nur verfolgen, was sie für politisch inkorrekten Hass halten, lassen sie den korrekten unverfolgt.  Denn, das  weiß die Wahrheitsszene, korrekter Hass dient der guten Sache. Der Tagesspiegel ist schon einen Schritt weiter. In seinen Foren darf ganz unzensiert die Sympathie mit Mördern verkündet werden, wenn es die richtigen Opfer sind, die ermordet wurden.

Das Hass-Management des Tagesspiegels, zuständig für Zensur, findet nicht der Zensur Wert, was der wirre Kostümjurist southcross auf die Bemerkung von User berlinfahrer am 2.4.2016 um 18:01 Uhr geschrieben hat. User berlinfahrer meinte zu Recht:

Wer mit der NSU Argumentiert darf die RAF auf der anderen Seite nicht vergessen. Die Linken sind kein deut besser als die Rechten.

Da kommt er beim Kostümjuristen aber schlecht an, denn der meint am 2.4.2016 um 18:09 Uhr, und das ist kein verspäteter Aprilscherz, der Vergleich hinkt. Warum hinkt der Vergleich? An der Begründung hatte das Hass-Management des Tagesspiegels offenkundig nichts auszusetzen:

Der Vergleich hinkt

Heftig. Ganz heftig.
Wen hat der NSU ermordet?
Wen hat die RAF ermordet?
Der Vergleich schreit ganz heftig Aua.

Eben. Ob die drei von der NSU tatsächlich gemordet haben, ist im Gegensatz zu den Morden der RAF gerichtlich immer noch nicht überzeugend geklärt. Zweifel sind angebracht. Vor vier Jahren, am 2.5.2012, schrieb Zeit Online

Jahrelang vermuteten Sicherheitsbehörden hinter der rechtsextremen NSU-Mordserie kriminelle Motive. Türkische Behörden bestärkten sie in dieser Fehleinschätzung.

Das macht die Morde nicht erträglicher. Sollte die Fehleinschätzung keine sein, also Clan-Kriminelle aus der gläubigen Szene geschützt werden, umso schlimmer.

Seitdem, der Tagesspiegel ist wie immer an vorderster Front dabei, wird gegen die Sicherheitsbehörden gehetzt, was die Tastaturen in der Wahrheitsszene hergeben. Andrea Dernbach vom Tagesspiegel hetzte auf die ihr eigene Art (Siehe Einzelfälle – darum kein “Generalverdacht”) und Scharia-Anhänger Aiman Mazyek forderte im Auftrag der türkischen Religionsbehörde die Entnazifizierung deutscher Behörden (Dossier über den NSU-Rechtsterror ab S. 34).

So gesehen hinkt der Vergleich von User berlinfahrer tatsächlich. Aber der wirre Kostümjurist meinte etwas anderes mit den Fragen:

Wen hat der NSU ermordet?
Wen hat die RAF ermordet?

Die 34 Morde der Roten Armee Fraktion (RAF) hält er für gerechtfertigt wie die Mörder auch. Denn die Opfer waren Vertreter des Schweinestaates, des Staates, der auch den Berufsversager southcross alimentiert. Opfer waren Führungskräfte in Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie amerikanische Soldaten (Eine vollständige Liste der Opfer findet man hier). Die Opfer sind die natürlichen Feinde von versifften Linken, wirr und hasserfüllt wie der Kostümjurist. Die Täter sind im Gegensatz zu den NSU-Mördern identifiziert.

Das Hass-Management des Tagesspiegels findet nichts Anstößiges am Kommentar des Kostümjuristen und schaltet die Hetze frei.

Und er schaltet auch diesen Kommentar frei, geschrieben von mogberlin, den wir den Blogwart mit der Nazigesinnung nennen:

Ich nutze die Gelegenheit, einmal mehr einen Text des Kollegen BeH zu zitieren, der es seinerzeit perfekt ausgedrückt hat:

Linksextremistische Gewalt richtet sich in der Regel gegen Machtstrukturen, Repräsentanten oder Symbole des Staates bzw. des „Systems“; werden Menschen angegriffen, so geschieht dies in ihrer Funktion als Agenten eines als repressiv und feindlich empfundenen Systems. Letztlich geht es unter Missachtung des staatlichen Gewaltmonopols um eine Machtfrage, die für sich zu entscheiden der Rechtsstaat unter Beachtung der Verhältnismäßigkeit natürlich jedes Recht hat. Strafrechtlich relevantes Verhalten muss immer geahndet werden.

Die Werte, die von den Linksextremisten vertreten werden, unterscheiden sich aber nicht groß von denen des Grundgesetzes: Achtung der Menschenwürde, Kampf gegen Diskriminierung etc. Nur sehen sie diese Werte durch den real existierenden Staat nicht garantiert und legitimieren damit den Einsatz von Gewalt.

Fortsetzung folgt …

mog

Die Gewalt von Linksextremisten und die Ermordung von Agenten eines als repressiv und feindlich empfundenen Systems werden auf der Grundlage von Werten verübt, die sich nicht groß von denen des Grundgesetzes unterscheiden! Über seine gelehrigen Schüler wird sich der Tagesspiegel vermutlich freuen. Der Blogwart droht mit einer Fortsetzung seines Kommentars.

Für den Blogwart und seinen Kostümjuristen sind das gerechte Morde, die Opfer sind nicht vergleichbar mit den Opfern, die der NSU zugeordnet werden. Auf linksunten.indymedia.org klingt die Menschenverachtung, die hinter der Opfereinteilung in gute und schlechte Opfer steckt, nach einem der vielen Angriffe auf eine Polizeistation in Leipzig so:

Dies ist der Anlass für unseren heutigen Angriff auf den Polizeiposten im Leipziger Ortsteil Connewitz.

So zerstörten wir mit Steinen alle Frontscheiben des Reviers, verzierten diese mit Farbe und liesen auf unserem Weg neben Glasscherben und Steinen auch Krähenfüße zurück für alle herbeigerufenen Streifenwagen.

Bulle dein Duldungsstatus ist aufgehoben und deine Aufenthaltserlaubnis erloschen wie das Feuer in dem Streifenwagen hinter der Wache und so wirst du von uns mit genau solcher Respektlosigkeit und Gewalt behandelt, wie du Flüchtlinge behandelst.

Auch wenn du deine Uniform ablegst, so bleibst du immer noch das gleiche Schwein von Mensch und wirst weiterhin Ziel unserer Interventionen sein wann immer wir es wollen.

Als in Berlin einem Polizisten nach dem Schlag mit der Flasche, ausgeführt von einem Antifa, der Verlust eines Auges drohte, formulierte der Kostümjurist mit Billigung des Hass-Managements im Tagesspiegel am 24.8.2013 um 11:13 Uhr:

Außerdem: “Gewalt von Links”? Es gab den Blödmann der dem Kollegen von der Polizei die Flasche überziehen musste, aber sonst?

Wenn es um die Gewalt roter Schlägerbanden geht, bedankt sich der Tagesspiegel (Danke, liebe Antifa!) und sein Hass-Manager schaltet Hass-Kommentare wie die vom Blogwart und seines Kostümjuristen frei.

Was lernen wir? Wir müssen nicht nur zwischen Hass und Hass unterscheiden, sondern auch zwischen Mord und Mord. Darum hinkt der Vergleich der Morde von NSU und RAF aus Sicht des Kostümjuristen und offenkundig auch aus Sicht des Hass-Mangements vom Tagesspiegel.

Wir danken all unsren Lesern, die uns auf diese vom Tagesspiegel tolerierte Hetze aufmerksam gemacht haben. Wegen des schönen Wetters haben wir das glatt übersehen.

.

Kostümjurist Sympathie für MörderBlogwart Sympathie für Mörder

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18 Kommentare
  1. Susan.B permalink

    Bei der Aufzählung der Opfer der RAF hat das menschliche Ulkus mogberlin die Fahrer der Politiker u.a. vergessen.
    Auch diese wurden getötet bei dem Überfall der RAF auf ihre Opfer. Scheinbar ist man schon Bonze wenn man nach deren dafürhalten für Bonzen arbeitet.
    Dieser southcross und mogberlin sind schon arme Schweine.

    • der nun wieder permalink

      Das mitleiderzeugende „arme“ können Sie getrost weglassen.

      Festzustellen ist, dass diese Beiden die Unverschämtheiten ihrer Kommentare seit Jahren zunehmend steigern. Wo kein Gegendruck ist bzw. nur einseitige Zensur läßt man halt zunehmend die Sau raus und ergötzt sich am eigenen zynischen Nazislang und gibt sich noch angeblich antifaschistisch. Unterm GröFaZ und unter der SED wäre den Beiden eine steile Karriere sicher gewesen.

  2. slim permalink

    Etwas OT:

    Bei ZEIT-Artikeln habe ich bisher den Kommentarbereich nach Leserempfehlungen sortieren lassen, weil man auf diese Weise zuverlässig die Kommentare erhielt, die den Schreiberlingen ihre Propaganda um die Ohren hauten. Nun ist mir vor einigen Tagen aufgefallen, daß ich die Leserkommentare in der ZEIT nicht mehr nach Leserempfehlungen sortieren kann, während die Sortierung nach Redaktionsempfehlungen oder „Neueste zuerst“ sehr wohl noch funktioniert. Geht das nur mir so? Oder macht die ZEIT jetzt einen auf Tagesspiegel, wo die Diskrepanz zwischen Artikelmeinung und Lesermeinung vertuscht werden soll?

    • Hier geht es:

      http://www.zeit.de/politik/2016-04/panama-papers-steueroase-panama-politiker?sort=recommended&page=5#comments

      Welche Artikel meinen Sie? Vielleicht machen die das nur nur bei ausgewählten Artikeln. Sozusagen eine Vorform der Deaktivierung des Kommentarbereichs.

      Gruß DK

      • slim permalink

        Bei dem von Ihnen verlinkten Artikel sehe ich nur einen Kommentar, den von Leser cirkus. So geht es mir bei allen anderen Artikeln auch, unabhängig vom Thema: Ich sehe immer nur einen einzelnen Kommentar, der aber nix mit der höchsten Bewertung zu tun hat. Vielleicht liegt es auch an meinen Browser bzw. NoScript- oder Adblock-Einstellungen, allerdings finde ich da keinen Fehler. Daher wollte ich mal nachfragen.

        • der nun wieder permalink

          Also ich erhalte sofort alle Kommentare zum von DK verlinkten Artikel, trotzt Ad-Blocker. Browser ist firefox. Vielleicht cookies löschen?

  3. das schmierige, andere medien und ie wahrheit.
    bleibt das leidenden medium im ungefähren und berichten praktisch gar nix, versteckt den artikel aus gleich im archiv, schreibt der spiegel erst vom „aufmarsch“ der rechtsextremisten trotz verbot in brüssel.
    stunden später muß er sich berichtigen

    Hinweis: In der ursprünglichen Version dieses Textes hieß es, in Molenbeek seien mehrere hundert Rechtsextreme aufmarschiert. Hinweise auf einen rechtsextremen Hintergrund von Demonstranten kamen von der Nachrichtenagentur Reuters. Die belgische Zeitung „La Dernière Heure“ ordnete die Teilnehmer der verbotenen Demo eher dem linken Spektrum zu.

    da wird auch klar, warum das schmierige da lieber blabla berichtet.

    so sehen übrigens die fiedfertigen bewohner molenbeeks aus, die ja von den linken beschützt wurden.

    http://cdn4.spiegel.de/images/image-976823-galleryV9-lsyt-976823.jpg

    die bildunterschriften wurden natürlich nicht nachträglich angepasst.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/krawalle-in-molenbeek-proteste-enden-in-gewalt-a-1085178.html
    http://www.tagesspiegel.de/politik/belgien-polizeieinsatz-am-gedenkplatz-fuer-bruesseler-anschlaege/13394298.html

  4. Rechtspopulist permalink

    Zeit Online vom 22.3.2007:

    http://www.zeit.de/2007/13/RAF-Terror

    Nachdem am 7. April 1977 der Generalbundesanwalt Siegfried Buback von Mitgliedern der RAF erschossen worden war, erschien im Mitteilungsblatt des Göttinger Asta unter dem Pseudonym Mescalero ein »Nachruf«, an dessen Ende sich der Verfasser zwar gegen die Gewalt erklärte (»unser Weg zum Sozialismus kann nicht mit Leichen gepflastert werden«), an dessen Beginn jedoch einige Sätze standen, die das Land in hellen Aufruhr versetzten: »Meine Reaktion nach dem Abschuss von Buback ist schnell geschildert: Ich konnte und wollte (und will) eine klammheimliche Freude nicht verhehlen.

    Die Wendung von der klammheimlichen Freude schlug ein wie ein Blitz, und sie spaltete das Land in eine Mehrheit der Empörten und eine Minderheit der Sympathisanten.

    Heute scheint es umgekehrt zu sein, jedenfalls im Tagesspiegel. Und noch einen Unterschied gibt es. Die Freude über die RAF-Morde ist nicht mehr klammheimlich sondern offen. Auf DK wurde das Bild einer Band veröffentlicht (finde ich jetzt nicht), deren Mitglieder auf Tshirts ein leicht verfremdetes Logo der RAF trugen. Die spielten irgendwo für „Flüchtlinge“ und der Tagesspiegel fand es cool nach meiner Erinnerung.

    Und noch eine Parallele gibt es zum Blogwart. Die Sympathisanten von damals, eine Riege von 42 Professoren der Geschwätzwissenschaften, zogen den Vergleich zwischen dem Mord an Buback und dem Attentat auf den zaristischen Gouverneur von Moskau, den Rosa Luxemburg einen „Bluthund“ nannte.

    Damals ermittelte nach meiner Erinnerung die Staatsanwaltschaft. Heute kann dasselbe ungehindert verbreitet werden. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass sich auch nur ein Staatsanwalt für das Mistblatt des tätigen Antifaschisten interessiert?

    Zumal die Mittel für den Kampf gegen Rechts auf das Doppelte, 100.000.000 Euro, aufgestockt werden soll oder schon ist.

    • Sie meinen die Band Antilope, die in Freital aufspielte:

      Band Antilope in Freital

      Band Antilope in Freital

      Freital, das ist der Ort, für den die erbärmlichen „Antifaschisten“ des Tagesspiegels die nicht existente rechte Gefahr herbeischrieben. Veröffentlicht haben wir das Bild im Artikel Tagesspiegel: Wir machen uns mit Linksextremisten gemein. Es zeigt das RAF-Logo und seine leichte Verfremdung.

      Ob Staatsanwälte aktiv werden, weil im Tagesspiegel mit der Mörderbande der RAF sympathisiert wird und deren Gewalt offen und öffentlich gepriesen wird? Wohl eher nicht.

      Das Beispiel von Staatsanwalt Roman Reusch zeigt, dass Staatsanwälte mit politisch inkorrektem Verhalten, wenn auch dienstlich korrektem, strafversetzt werden. Außerdem könnte jemand auf die Idee kommen, Straftatbestände so zu verändern, dass rechte Straftaten nicht mehr dominieren. So ist das Zeigen von Hakenkreuzen eine Straftat, das Zeigen von Symbolen kommunistischer Massenmörder keins. So können die erbärmlichen „Antifaschisten“ des Lügels immer über die Vielzahl rechter Straftaten schwadronieren.

      Übrigens: Reklame für die RAF durfte im Tagesspiegel schon früher gemacht werden. Im oben verlinkten Artikel schrieben wir:

      Gerecht ist eine Tirade, wenn sie von einem User kommt, der sich nach dem RAF-Terroristen und Bombenwerfer Andreas Baader boomboombader nennt *). Der kann dann im Forum des Tagesspiegels am 8.6.2013 mehrmals erklären, warum linke Gewalt in der Bundesrepublik eine Notwendigkeit ist.


      *) boomboombaader, User im Tagesspiegelforum, benennt sich offensichtlich nach dem Terroristen Andreas Baader von der Roten Armee Fraktion.

      Die Rote Armee Fraktion (RAF) war eine linksextremistische terroristische Vereinigung in der Bundesrepublik Deutschland. Sie war verantwortlich für 34 Morde, mehrere Entführungen und zahlreiche Banküberfälle und Sprengstoffattentate mit einer Vielzahl von Verletzten und erheblichen Sachschäden. Sie wurde 1970 von Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Horst Mahler, Ulrike Meinhof und weiteren Personen gegründet. Die Anzahl der Mitglieder des sogenannten harten Kerns aller drei Generationen der RAF betrug zwischen den 1970er- und 1990er-Jahren zwischen 60 und 80 Personen. 27 Mitglieder und Sympathisanten der RAF kamen durch Fremdeinwirkung, Selbstmord, Hungerstreik oder Krankheit ums Leben

  5. der nun wieder permalink

    Was blogmog und southdödel von sich geben – da bleibt mir die Spucke weg!

    Dass solche Postings im Lügel eingestellt werden, ist m. E. Begünstigung von Straftaten (Aufruf zur Gewalt, Verhetzung, Beleidigung, Landfriedensbruch).

    Ich hoffe sehr, diese beiden Ekel (es passt auf sie die bekannte Wortwahl des mog für Andersdenke, drum beherrsche ich mich), doch glatt mal beim Sch … vom Blitz getroffen werden oder wenigstens an ihren Tasten in ihren Verschlägen kleben bleiben und sich nicht öffentlich rumtreiben.

    Falls doch, sollte das mog dieses Shirt tragen:

    Das southdödel sollte so erkennbar sein:

    Für die Beiden fällt mir wirklich nichts einigermaßen Zivilisiertes mehr ein!

    • Susi Sorglos permalink

      Es ist unglaublich, was die von sich geben.
      Ich glaube die schlimmste Strafe für diese beiden Gestalten wäre das völlige Ignorieren ihres Geschreibsels. Ich würde mir das wünschen, dass niemand mehr darauf eingeht, mag es noch so hirnrissig oder menschenverachtend sein.

      Was mir bei den Antifa“aktvisten“ auffällt: sie arbeiten sich an der Polizei ab (an Menschen, die im Auftrag der Gesellschaft die Knochen hinhalten, mies bezahlt werden, unerträgliche Arbeitsgbedingungen mittlerweile haben), aber die wirklich Mächtigen, die Verantwortlichen für all die Dinge, die ihnen nicht gefallen, ignorieren sie mehr oder weniger. Solche „Gegner“ kann sich doch jede Regierung nur wünschen.

      Das Thema RAF sollte man m. E. differenzierter sehen – manches deutet doch sehr auf Staatsterrorismus hin (Herrhausen, Rohwedder). Genau wie die NSU-Geschichte.

  6. Eva permalink

    Normalerweise fallen intelligente, kritikfähige Menschen doch eher durch eine Ideologiefreiheit auf. Beim Tagesspiegel ist es genau umgekehrt. Dessen Forum liegt längst in den Händen von Wahnsinnigen (siehe Southcross und Mog), die sich für bessere Menschen halten und der Illusion unterliegen, einen Einfluss auf die Leserschaft auszuüben. Die Volltrottel von der Antifa mögen noch begeistert sein. Es ist tatsächlich so wie bei den Nationalsozialisten: Die arische Rasse galt per se mit entsprechender Geisteshaltung als überlegen. Beim Tagesspiegel zeigt sich die Überlegenheit in der Feststellung, dass jeder Konservative als Rechtspopulist diffamiert wird und es eben „gute und schlechte Mörder“ gibt. Der kulturelle Verfall beim Tagesspiegel schreitet also voran und somit auch dessen Selbstmontage. Das ist generell zu begrüßen. Warum die Chefredaktion und die Herausgeber aber so dumm sind, diese Entwicklung zu tolerieren – darauf habe ich noch keine Antwort gefunden. Vielleicht gehören sie auch zum Kreis der Wahnsinnigen.

    • Susi Sorglos permalink

      „Vielleicht gehören sie auch zum Kreis der Wahnsinnigen.“

      Vermutlich 🙂

  7. Burgunder permalink

    Es ist alles so vorhersagbar. Meldet die WeLT:

    „Vom eigenen Vater erschossen, weil er schwul war“

    Im ganzen Text nur von Mann, Sohn, Vater, Jährigen, Verdächtigen die Rede. Kein Hinweis auf weißen Täter mit schwarzem/muslimischem Opfer. Also keine Übereinstimmung der Tat mit der politisch erwünschten Kriminalität.

    http://www.welt.de/vermischtes/article153935185/Vom-eigenen-Vater-erschossen-weil-er-schwul-war.html

    Bereits die erste der beiden im Artikel verlinkten Quellen offenbart:
    „On Friday, Shehada Khalil Issa, 69, of North Hills was charged with fatally shooting his son, Amir Issa, 29, outside the family’s home earlier this week because he was gay“
    Die zweite bestätigt
    „The suspect, Shehadeh Khalil Issa“ und „his 29-year-old son Amir“

    Um nicht falsch verstanden zu werden. Diese Konstellation ist auch unter fundamental-christlichen Verhältnissen denkbar. Aber da wäre sie von der WeLT herausgestellt worden. Bei normal-islamischen Umständen tut der innere Zensor das, was von ihm erwartet wird.

  8. gestern versuchte ich noch den begriff „bekloppt“ zu steigern, heute bin ich einen schritt weiter.

    ein jeder tag des mogberlin beginnt mit der üblichen pöbelei, denn scheinbar weiß er sonst nichts mit seinem leben anzufangen. nun bin ich kein fachmann, aber ist das schon pathologisch?

    ……….. von mogberlin
    03.04.2016 09:50 Uhr

    Antwort auf Maetzchen vom 03.04.2016 09:27 Uhr
    @maetzchen
    …linksgrüner Beschwichtigung…linken Bessermenschen…Claudia Roth…

    Claudia Roth? Nee, Moment mal, die hieß doch anders, oder? Und… ist das überhaupt eine Frau? Ich habe da eher so etwas ähnliches wie ein Männergesicht vor Augen…

    Warten Sie, ich hab´s gleich! Ja, es ist etwas, das entfernt an einen Mann erinnert, keine Frau. Und Claudia heißt der nicht, sondern… verflixt, mir liegt es auf der Zunge… ja, jetzt weiß ich´s: Frank!

    Frank, genau, so heißt der! Und mit Nachnamen… Schenkel… so wie das Körperteil, auf das man sich klopft, wenn der wieder schon zero tolerance faselt… nein, doch nicht, aber so ähnlich… ja, so war es: Henkel!

    Das ist der Name, der auch Ihnen nicht mehr einfiel, nicht wahr, lieber Maetzchen? Kann ja mal passieren. Warum sollte man auch ausgerechnet an das Henkelchen denken, wenn es um die Berliner Polizei geht, gelle? Schließlich verbreitet der wahrhaftig nicht den Eindruck, der sei da irgendwie zuständig oder so.

    Aber offiziell, so habe ich mir sagen lassen, soll der den Posten des Innensenators innehaben. Ehrlich! Können´se nachschauen. Im Internet. Überzeugen Sie sich selbst!

    Wenn Sie also Kritik zu äußern belieben, dass die Polizei „alleine gelassen“ wird, dann sollten Sie diesen Frank Henkel nicht zu erwähnen vergessen.

    Es sei denn, es macht Ihnen gar nichts aus, wenn man Sie in keiner Weise ernstnimmt, weil Sie Beiträge verzapfen, bei denen die auf ideologischer Verblendung basierenden inhaltlich-substantiellen Limitierungen offenkundig sind.

    Schönen Sonntag noch!……..

    ist der letzte absatz so eine art selbstbeschreibung?
    ich genieße jetzt die sonne, manch anderer sein tristes leben im forum.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/belaestigung-in-berlin-friedrichshain-und-niemand-half/13394486.html#kommentare

  9. Burgunder permalink

    Diese Schizophrenie ist allgegenwärtig. Sie ist systemisch. Zwei andere Beispiele.

    Die Antifa zerlegt seine Stadt und der als OB fehlbesetzte Zugereiste und Religionslehrer Jung hält die Stimmung in Leipzig wegen Pegida und Legida kaum noch aus.
    „Da haben wir es in Leipzig leichter, weil es hier viele Gruppierungen gibt, die es gewöhnt sind, gegen Neonazismus und Fremdenfeindlichkeit ein Zeichen zu setzen.“
    Dass das im Gegensatz zu Pegida und Legida eher Brandzeichen sind, nimmt Jung ohne Abgrenzung hin.

    http://www.100tage100menschen.de/2016/04/02/leipzigs-oberbuergermeister-burkhardt-jung-im-interview/

    Ähnlich bei Böhmermann. Seinen verbalen und beim ZDF inzwischen gelöschten Ausfall kann man noch bei Bild als auch Sputniknews anschauen. Hier der Text (geklaut bei Cicero):

    „Sackdoof, feige und verklemmt,
    ist Erdogan, der Präsident.
    Sein Gelöt stinkt schlimm nach Döner,
    selbst ein Schweinefurz riecht schöner.
    Er ist der Mann, der Mädchen schlägt
    und dabei Gummimasken trägt.
    Am liebsten mag er Ziegen ficken
    und Minderheiten unterdrücken.
    Kurden treten, Christen hauen
    und dabei Kinderpornos schauen.
    Und selbst abends heißt‘s statt schlafen
    Fellatio mit 100 Schafen.
    Ja, Erdogan ist voll und ganz
    ein Präsident mit kleinem Schwanz.
    Jeden Türken hört man flöten,
    die dumme Sau hat Schrumpelklöten.
    Von Ankara bis Istanbul
    weiß jeder Mann, dieser Mann ist schwul,
    pervers, verlaust und zoophil,
    Recep, Fritzl, Priklopil.
    Sein Kopf so leer wie seine Eier,
    der Star auf jeder Gangbangfeier,
    bis der Schwanz beim Pinkeln brennt.
    Das ist Recep Erdogan, der türkische Präsident.“

    Böhmerman gehört zu den Guten, zu denen mit Satirelizenz. Mehr als Löschung seines Gedichts passiert ihm nicht. Die medialen Reaktionen blieben verhalten oder gleich ganz aus.

    Pirincci hatte keine Satirelizenz.

    Man kann sich auch ruhig mal ausmalen, wie die Reaktionen auf die Erdogan-Schmähungen ausgefallen wären, wenn sie aus Kreisen von AfD, Pegida oder ähnlich dunkeldeutschem Pack und deren Mischpoke geäußert worden wären. Das mediale Trommelfeuer der Propagandamedien würde noch immer andauern. Das Kreuzberger Tageblatt zum Kampfe um die Wahrheit allen voran.

    • Susi Sorglos permalink

      Der Leipziger OB, diese rückgratlose Gestalt, will sich als unschuldiges Opfer der Zustände in leipzig darstellen und sucht wahrscheinlich nach einer guten Begründung für einen Absprung . Ich persönlich habe mit Legida nichts am Hut, Angst machen mir aber die Linksextremen (da sich bei vielen gewalttätigkeit und Dummheit vereinigen).

      OB Jung und seine Vasallen sind es, die den Hass in der Stadt schüren – aufgrund der permanenten Hetze gegen sogenannte Rassisten. Und Rassist ist jeder, der Kritik an der „Flüchtlingspolitik“ äußert. Solche Leute haben nicht verstanden, dass eine grundgesetzlich festgeschriebene Meinungsfreiheit nur dann Sinn macht, wenn man auch Ansichten äußern darf, die den Herrschenden nicht gefallen.

      Zu Böhmermann: Man muss sich das ganze Transkript ansehen, dann wird klar, was er wollte (auch wenn es nicht sehr gelungen ist). Ein Beitrag dazu findet sich bei der Propagandaschau (https://propagandaschau.wordpress.com/2016/04/02/was-darf-satire-und-kann-schmaehkritik-berechtigt-sein/)

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