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Der Lügel wahrheitet, der NPD-Mann sagt sie

by - März 27, 2016

Trotz Osterurlaub: Von Burgunder entdeckt und in einem Kommentar präsentiert, soll der Fall hier die Aufmerksamkeit erregen, die er verdient. „Berichterstatter“ des Tagesspiegels ist Robert Klages, ein Fachmann auf seinem Gebiet (siehe z. B. hier und hier).

DK

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Wie ein NPD-Mann sich zu recht nur halbherzig entschuldigte

Von Burgunder

Auch der Islamische Beobachter versuchte, die Geschichte des vorösterlichen Wunders zu verbreiten: NPD würdigt „humane Leistung“ der Flüchtlinge (Überschrift vom Tagesspiegel geändert. Vorher: “Syrer retten rechten Politiker aus Autowrack”).

Und weil der Errettete NPD war, mußte er moralisch beschämt werden. Er sagte nämlich über seine Rettung:

Wenn es so war, ist es lobenswert, dass mir syrische Flüchtlinge geholfen haben. Aber wenn ich das in der Zeitung lese, ist das für mich noch keine Tatsache

Nun stellt sich heraus, daß die Skepsis der NPD berechtigt war. Ein Journalist, der sich von Lügel-Angestellten dadurch unterscheidet, daß er recherchiert und nicht nur ungeprüft abschreibt, profanisiert die Legende.

Zum Zeitpunkt des Unfallgeschehens am Morgen des 16. März 2016 befuhren auch zwei Busse mit Asylbewerbern der Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen die Bundesstraße 521. Einer der Busfahrer stieg aus, um am verunglückten Fahrzeug zu sehen, was getan werden könne. Er rief seinen Kollegen zu sich, um ihm zu helfen, den verunglückten Fahrer loszuschnallen und aus dem Auto zu befreien. Später stiegen auch einige Asylbewerber aus den Bussen und traten hinzu.

Ein Griff ins Klo, der hier mit dem “Klodeckel des Tages” ausführlich gewürdigt wird.

Man faßt es einfach nicht, wie eine bereits unglaubwürdige Presse alles tut, um dieses Urteil permanent zu bestätigen. Gleichzeitig faselt ein Hesselmann im neuen Digital-Portal des Lügels

Das könnte auch dabei helfen, durch zuweilen hektische, oberflächliche Berichterstattung verlorenes Vertrauen der Leser zurückzugewinnen.

Nee, Markus, so wird das nix. Hektik und Oberflächlichkeit sind vorgeschoben. Hauptgrund ist eure ideologische Voreingenommenheit.

Allen Diskursanten hier, wenn auch sehr spät, noch liebe Ostergrüße.

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Danke, Burgunder, für die Ostergrüße. Beleidigt man damit nicht ganze (Neu-) Bevölkerungsgruppen?

Einerlei. Wir fügen noch hinzu, worüber der Klages sich freut. Er gehört wohl zu denen, über die Wolfgang Röhl auf Die Achse des Guten sagt:

Heute sitzen in Parteien, Hochschulen, Staatsfernsehsendern und  an den Endgeräten des Internet massenhaft kleine Denunzianten. Wer ihnen nicht behagt, wird sogleich angeblafft, niedergeschrien, in irgendwelche dunkle Ecken verfrachtet. Schreiben können sie nicht, lesen auch nicht. Aber Shitstorms anzetteln, das können sie.

Und:

„Bis zur Klärung eines Sachverhalts“ hat kürzlich ein bekennend erzkonservativer, altmodisch-elegant polemisierender Autor sein Internet-Tagebuch ruhen lassen. Der Mann, langjähriger Redakteur eines Magazins, steht im Visier von linksradikalen Denunzianten. Manche haben seinem Arbeitgeber implizit empfohlen, ihn zu feuern. Dass die „Klärung des Sachverhalts“ mit genau dieser Hetzkampagne zu tun hat, darauf verwette ich eine Ausgabe des „Sudelbuchs“, Tucholskys spätes Diarium.

Ob der Klages neben der kreativen Interpretation von Fakten auch noch selbst denunziert oder es lieber anderen überlässt, vermögen wir nicht zu sagen. Dass er sich über Denunzianten und ihre Denunziationen freut, drückt er unter dem Deckmantel der Berichterstattung recht unverblümt aus:

Es ist nicht das erste Mal, dass Voigts über Jagsch berichtet: Einst hatte der Journalist für die Entlassung des NPD-Politikers gesorgt. Er hatte öffentlich gemacht, dass Jagsch in einem Jobcenter in Frankfurt arbeitet, woraufhin dieser kurzzeitig seinen Job verloren hatte.

Wir meinen, da hat der NPD-Mann ja noch Glück gehabt, dass ihn nicht die Antifa besucht hat (Danke, liebe Antifa!). Und wie immer: Im Forum tobt die Antifa vor Begeisterung und diffamiert kenntnislos, was die Tastatur hergibt.

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5 Kommentare
  1. Burgunder permalink

    Peymani legt nach

    http://peymani.de/mann-beisst-hund-wie-busfahrer-zu-syrischen-fluechtlingen-gemacht-wurden/

    und wird vom Gießener Anzeiger bestätigt

    http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/aus-der-nachbarschaft/mittelhessen/verwirrung-um-syrische-unfallhelfer-und-verletzten-npd-funktionaer_16770432.htm

    Im letzten Artikel ist das Gedruckse des Regierungspräsidiums herrlich. In ihrer Wahrheitsliebe ist die Politik eben kaum von den MSM zu unterscheiden. Wie die einen heißen, sehen die anderen aus.

    Peymanis Schlußsätze sollten sich auch die Lügelianer hinter ihre blinden Spiegel stecken:

    „Aber vielleicht sollten der „Rundschau“-Schreiber, die Deutsche Presse-Agentur und alle anderen Redaktionen, die die Meldung einfach übernahmen, den Vorfall zum Anlass nehmen, sich einmal ernsthaft zu hinterfragen. Sie sollten sich dabei in Erinnerung rufen, dass es nicht Aufgabe von Journalisten ist, Politik zu machen oder ihr eigenes Weltbild zu verbreiten. Wer politisch aktiv sein möchte, engagiere sich bitte offen in einer Partei – aber nicht maskiert in einer Redaktion.“

    Besser kann man es nicht zusammenfassen.

  2. almansour permalink

    Wo immer Gutes geschieht – es steckt ein Flüchtling dahinter. So vergilt der HErrgott uns auf dem Fuße und alle Naslang unser Gutestun an Fluchti und Buchti. Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Und drum sind sie hier, folgen uns auf Schritt und Tritt, stets bereit, ein Federkissen hinzuhalten, damit wir sanfter fallen. Wie dass das Fräulein Halbstrecken–Theologin Göring-E. neulich uns exemplieren durfte: „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch.Wir kriegen Menschen geschenkt.“ Na, danke aber!

  3. B78 permalink

    Der Schwachköpfige würde die Quelle als „nicht seriös“ bezeichnen.

    Wirklich traurig, wie einfach es sich die einzelnen Schreiberlinge machen und eine Meldung ungeprüft kopieren.

    Die Skepsis des NPD-Mannes gegenüber des Wahrheitsgehalts der Zeitungsmeldung hätte ich vor ein paar Jahren noch als paranoid bezeichnet.

    So schnell kann sich das ändern.

    B78

    • der nun wieder permalink

      Sarkastische Feststellung:

      Nun ja, per se scheint die „Rettung“ eines NPD – Mannes durch muselmanische Eindringlinge ja irgendwie konsequent; Brüder im Geiste bzw. in faschistischer Gleichgesinnung sozusagen.

      😉

  4. böse rechte in brüssel berichtet das schmierige,
    http://www.tagesspiegel.de/politik/belgien-hooligans-stoeren-gedenken-an-die-opfer-in-bruessel/13370816.html
    aber über “ rechtskonservative“ türken mit rockerkutten und den ausschreitungen in duisburg fehlt jede berichterstattung.
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/fliegende-flaschen-und-pfefferspray-bei-demo-in-duisburg-id11683713.html
    die anti-fa war wahrscheinlich auch nur im osterurlaub, wie schon bei den 10000 grauen wölfen in oberhausen im letzten jahr.
    ausschreitungen in aschaffenburg sind auch nicht so wichtig, ist halt ostern
    http://www.focus.de/politik/deutschland/demonstrationen-anti-terror-demo-in-aschaffenburg-attackiert-festnahmen_id_5388479.html

    dafür freuen wir uns über das denunzieren und den verrat in der demokratie, wie die schreibertante claudia keller feststellt, denn ohne judas gäb es kein ostern.
    da müssen sich der heiko und die annetta noch ordentlich anstrengen.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/ostern-und-judas-auch-verrat-gehoert-zu-einer-demokratie/13369360.html

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