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Gender-Voodoo und ein schwarzer Rassist

by - März 18, 2016

Gelegentlich setzt sich Verstand gegen politische Korrektheit durch. Die Berliner Morgenpost vom 16.3.2016 berichtet:

Sebastian Zidek ist „Sprachwahrer des Jahres“. Er weigert sich, große Is und Sterne zur Gleichstellung der Geschlechter zu verwenden.

Ein Berliner Student ist für seinen Einsatz für die deutsche Sprache als „Sprachwahrer des Jahres“ ausgezeichnet worden. Dies gab die Sprachzeitung „Deutsche Sprachwelt“ am Mittwoch in Erlangen anlässlich der Leipziger Buchmesse bekannt.

Die Leser der Zeitung wählten Sebastian Zidek von der Technischen Universität Berlin (TU) auf den ersten Platz, weil er sich gegen sogenanntes Genderdeutsch wehrt. Er hatte sich geweigert, große Is, Sterne oder Unterstriche innerhalb von Wörtern zu verwenden (StudentInnen, Student*innen, Student_innen). Als ihm daraufhin schlechtere Noten angedroht wurden, wandte er sich laut der Mitteilung an die Kanzlei der TU, die ihm recht gab.

Wenn das nicht Rassismus ist:

Onuegbu, ein Schwarzer, hatte sich politisch korrekter Sprache nicht unterwerfen wollen und sein Kieler Gasthaus „Zum Mohrenkopf“ genannt. Er halte das Wort „Mohr“ für unbedenklich, sagte Onuegbu dem sh:z-Verlag: „Ich bin Mohr. Ich stehe zu meiner schwarzen Hautfarbe.“ 

Der dritte Preisträger war eine Preisträgerin. Eine Sängerin, die ihr neuestes Album „Muttersprache“ nennt, weil sie Lieder auf deutsch singt.

Unsere Meinung:

Ein highlight ist der aktuellste approach der drei an Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gender-Voodoo nicht. Möglicherweise haben sie keine accessibility zur political correctness. Sie sollten ein Volontariat beim Lügel machen, damit sie dort gecoacht werden, bevor der unideologische point of no return erreicht ist. Ein briefing durch Andrea Dernbach sollte Wunder bewirken. Denn nichts powered mehr als learning bei doing. Weil alle drei jung sind und Dernbach zu den älteren weißen Frauen gehört, sollte Dernbach zur Vermeidung von Generationskonflikten eine Anti-Aging-Kur machen, denn mit “älteren weißen Männern” hat sie es hier nicht zu tun.

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7 Kommentare
  1. der nun wieder permalink

    Wie sich linke Sprachverhunzer als Freunde des Unmenschen enttarnen – oder: AfD vs Kulturschaffende

    »Kulturschaffende« waren bestürzt über das famose Abschneiden der AfD bei den Landtagswahlen, »Aktivisten« schmeißen mit Torten oder verpesten als Moderatorin das Klima im ARD/ZDF-Morgenmagazin. Wortschöpfungen aus dem kommunistisch-sozialistischen »Agitprop« erobern die Mainstreammedien. Dass sich die linken Schreib- und Sprechkräfte damit des Vokabulars der »Unmenschen« bedienen, wissen sie offenbar nicht.

    Weiter:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/heinz-wilhelm-bertram/wie-sich-linke-sprachverhunzer-als-freunde-des-unmenschen-enttarnen.html;jsessionid=3DA959E4684C11E6082842E4B7D35C3F

    Ja, nur weit genug nach links, dann kommt man rechtsaußen an.

    Außerdem:

    Pressefreiheit nach NSDAPPDSLINKE Doktrin:

    Linke fordern: Persilscheine und Pressefreiheit fürs Niedermachen der AfD

    Linke Journalisten haben seit jeher eine Schwäche für absurdeste Vorstellungen von »Pressefreiheit«. Vor allem Andrea Röpke, in deren Ordenssammlung noch der »Pol-Pot-Award« fehlt. Unterdessen trauern ihre Kollegen: Wäre doch nur Onkel Erich noch am Leben!

    Wäre doch Onkel Erich noch am Leben

    oder Vetter Adolf?

    Weiter:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/heinz-wilhelm-bertram/linke-fordern-persilscheine-und-pressefreiheit-fuers-niedermachen-der-afd.html

  2. der nun wieder permalink

    Außerdem wäre die Teilnahme an Vorlesungen des Profx Lann Hornscheidt dringendst anzuraten. Das Lann kann da helfen.

    Und der Schwarze sollte nicht U-Bahn fahren ohne zu bezahlen.

    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.diskriminierung-ist-schwarzfahren-rassistisch.aec794c2-fc1e-442f-bae1-d98461ccfe89.html

    Das wäre dann Rassismus am eigenen Leib.

    Er kann aber „Mohrenstraße“ einsteigen oder beim Didi im Schloßparktheater auftreten, dann muss der keine Weißen mehr ein einfärben:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/debatte-um-hautfarbe-von-mimen-schlosspark-theater-wird-diskriminierung-vorgeworfen/6201288.html#kommentare

  3. Eva permalink

    Die Zivilcourage gerade der jüngeren „Sprachwahrer“ ist lobenswert. Man darf nicht vergessen: Allgemein bestehen oft Hemmungen und Ängste in der öffentlichen Debatte, den Gender-Wahnsinn und ihre meist weiblichen Vertreterinnen ohne falsche Zurückhaltung zu kritisieren. Gender-Theorie und Feminismus treten nämlich mit einem starken moralischen Gestus auf. Die Verpackung ist stets die angeblich notwendige Gleichberechtigung. Der Inhalt aber besteht aus herbei fantasierten Deutungen der Realität und aus begriffslogischen Fehldeutungen im Sinne einer gesellschaftsverändernden rot-grünen Ideologie. Und der Tagesspiegel ist Kampfblatt einer solchen pseudowissenschaftlichen Gender-Theorie.😾

    • der nun wieder permalink

      Das hat alles mit satten vollgefressenen späten Nachkriegsgenerationen zu tun bzw. den Nachkommen derer, die damit beschäftigt waren, das Land nach 1945 wieder auzubauen und den heutigen Wohlstand, ihre Freiheit und ihre Kurzweil ihren Eltern und Großeltern zu verdanken haben. Da erzeugt Überdruss im Wohlfühlkorsett der Pamperung eben die Fixierung auf jeglichen Unsinn und auch Lust auf egozentrisch altrusistisch – gutmenschliches Prozedere.

      • Eva permalink

        Auf die Toilettentüren des grünen Bezirksamtes von Berlin-Kreuzberg/Friedrichshain (das Gebäude am Askanischen Platz wäre auch nicht schlecht) klebe ich demnächst still und heimlich diese Hinweisschilder:

        Wahrscheinlich wird der Staatsschutz ermitteln…👮🏾

      • Paul permalink

        Viele gepamperte Deutsche mit geschrumpfter Hirnmasse langweilen sich und suche den Kick. Ob nun „Bungee“ springen, „Antifa“ o.ä. Hier kann man was erleben.

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