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AfD gewinnt Stimmen, tags drauf wird Tagesspiegel rassistisch

by - März 16, 2016

Sie liegen richtig, wenn sie sich durch die Überschrift an Matthias Meisner, die Fachkraft des Tagesspiegels für Desinformation, erinnert fühlen. Der hatte mit dem Satz,

Eine Woche ist es her, dass Pegida mit 25.000 Anhängern durch Dresden marschierte – und in der Nacht darauf kam in der Elbestadt ein junger Asylbewerber ums Leben,

Maßstäbe in der Geschichte des AgitProp gesetzt. Während Meisner, auch „Klatschpappe“ genannt, dreist insinuiert hat, scheint unsere Überschrift den Wandel im Tagesspiegel korrekt zu beschreiben. Gilt jetzt tatsächlich Journalismus statt AgitProp?

Was vor wenigen Tagen, ganz sicher vor den brutalen sexuellen Übergriffen Gläubiger auf unverschleierte „Schlampen“ in der Silvesternacht 2015/2016, als rassistisch galt, erscheint nun auch im Tagesspiegel. Die Chefs/Eigentümer haben vermutlich neue Direktiven herausgegeben. Aus agitierenden Aktivisten der Schreibstube werden plötzlich gehorsame Angestellte, die vergessene journalistische Prinzipien hervorholen müssen. Matthias Meisner hat offenkundig gehorcht und seinen ideologischen Kampfanzug abgelegt. Unser Leser Burgunder beschreibt den Vorgang so:

Heute muß sich ausgerechnet die Klatschpappe über einen Konflikt bei den Linken abmühen. Wagenknecht will die Flüchtlingskumpanei mit der Kanzlerin beenden und sich wieder den sozialen Interessen der eigenen Wähler widmen. Da sich das bei den “Guten” abspielt, kann Pogrom-Matze plötzlich sachlichen Journalismus, der ohne jede Hetze auskommt (Bestätigt übrigens meine Meinung von diesem Typ, der in jedem Regime, wahlweise unter einer Kommission für Agitation und Propaganda oder unter einem Schriftleitergesetz, das Verlangte produzieren könnte). Der Beitrag der blinden Glasperle aus dem Freitaler Falschspiel macht aber auch den Eindruck einer Strafarbeit: Hetzen ist erst mal verboten, setz dich auf auf den Hosenboden und mach deine Hausaufgaben. Dann sehen wir weiter.

Vielleicht ist der Lügel ja tatsächlich auf dem Weg der Besserung.

Vielleicht!? Heute um 11:08 Uhr erscheint unter der Überschrift Hass im Gepäck ein weiterer „rassistischer“ Artikel. Im Teaser, wir wiederholen, im Teaser, der wird zuerst gelesen und macht Appetit auf mehr, schreibt Hannes Heine das hier:

Ahmed, Abdul und Mohammed leben in einem Berliner Flüchtlingsheim. Aus ihrer Heimat haben sie ihren Ehrenkodex mitgebracht. Und den Hass auf Schwule, Schwarze und Andersgläubige. Es wird lange dauern, bis sie wirklich ankommen.

Und dann zitiert er „Flüchtlinge““:

Juden? Kontrollieren die Medien. Im Westen, aber auch in Russland und Iran. Sagt Ahmed, drahtig, 20, aus Syrien.

Schwarze? Einige „Affen“ seien nett, die meisten eine Plage. Sagt Mohammed, gut genährt, Anfang 20, aus Ägypten.

Homosexuelle? Widerlich, ginge es nach Gott, sollten sie nicht leben. Sagt Abdul, hager, 30, aus Afghanistan.

Unaufgeregt, freundlich, sanft erklären die drei Männer: Frauen gehorchen dem Mann. Schläge seien erlaubt, aber unnötig. Frauen wollten ja gehorchen.

Und:

In Berlin wird in Heimen täglich die Polizei gerufen

Viele Schlägereien entzünden sich daran, dass einer die Frau eines anderen anschaut. In einem Heim hat ein Afghane mal aus Rache auf dem Bett eines Irakers seinen Darm entleert. Die intellektuell Unterlegenen lassen ihren Frust an den körperlich Unterlegenen aus.

In Berlin wird in Heimen täglich die Polizei gerufen, oft wegen Nötigung und Körperverletzung. Das Präsidium teilt mit, erst im Laufe des vergangenen Jahres seien Straftaten in den Unterkünften gezielt erfasst worden. Bekannt ist, dass es regelmäßig Hausverbote gibt. Sie sind nicht immer durchzusetzen, denn der Heimleiter muss sichergehen, dass der Täter unterkommt. Turnhallen, Ex-Büros, alte Kliniken sind belegt. Der Senat baut für 78 Millionen Euro nun Wohncontainer mit 15 000 Plätzen.

Antisemitismus, Rassismus, Frauenverachtung und die in der Folge auftretende Gewalt werden mit den Gläubigen importiert. Das ist nicht neu. Dass es der Tagesspiegel berichtet, das ist neu. Vielleicht erscheint auch noch ein Artikel wie der auf Focus Online:

Strafvollzugsbeamte warnen vor Überlastung durch Flüchtlingskrise

In Deutschland werden wegen der Flüchtlingskrise die Plätze in der Untersuchungshaft knapp. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch) sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Strafvollzugsbediensteten (BSBD), Anton Bachl: „Die Flüchtlingswelle bleibt für die deutschen Gefängnisse nicht folgenlos. Die Untersuchungshaft-Zahlen steigen signifikant an – und zwar konkret von Ausländern.“

Wir bedanken uns schon mal bei der AfD, dass sich ihre harte Arbeit in einem fulminanten Wahlerfolg niedergeschlagen hat. Wenn selbst der Tagesspiegel umzusteuern scheint, dann scheint sich etwas zu ändern. Das, was uns SPD und CDU mit Unterstützung der Grünen und der SED-Nachfolger eingebrockt haben, werden wir allerdings noch auslöffeln müssen.

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8 Kommentare
  1. Columbo permalink

    In Amsterdam wird mitten auf der Straße ein abgetrennter Kopf gefunden – der neueste Mord im blutigen „Mocro-Krieg“ der marokkanischstämmigen Unterwelt. Die Stadt fürchtet „mexikanische Zustände“.

    http://www.welt.de/vermischtes/article153434316/In-Amsterdams-Unterwelt-tobt-der-Mocro-Krieg.html

    Und Gert Wilders steht ab heute vor Gericht wegen der Frage, ob die Holländer lieber mehr oder weniger Marokanner im Land hätten. Bizarre Zeiten.
    .

  2. Columbo permalink

    Geschlossene Grenzen halten doch eine Merkel nicht auf. Wenn inzwischen nur noch wenige Hundert täglich nach Deutschland kommen, holt sich Merkel die Flüchtlingsdarsteller eben direkt aus der Türkei. Für den Anfang mal 72.000.

    „Unklar ist, wie viele Länder außer Deutschland am Ende mitmachen.“ – Lasst mich raten – keins?

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/europaeische-union-will-der-tuerkei-zunaechst-72-000-fluechtlinge-abnehmen-a-1082867.html

  3. Eva permalink

    Di Lorenzo kurvt seit Wochen durch die Lande und hält Vorträge über Medienkritik und Zensurkultur.
    Der weibliche Journalistennachwuchs in der katholischen Ausbildungsstätte in München ist verzückt. Manche von ihnen werden zu Ostern beichten müssen und das 6.Gebot ansprechen.

    Di Lorenzo: „Ich glaube, unser journalistisches Personal ist zu einheitlich spezialisiert. Die Milieus sind zu ähnlich. Wenn Redaktionen neue Leute holen, holen sie jemanden, „der zu uns passt.“ Aha, „der zu uns passt“. Hier offenbart der Doppelwähler di Lorenzo unbeabsichtigt seine latente Arroganz.

    Beim Tagesspiegel fällt derzeit allerdings tatsächlich auf, dass die beiden Gehstützen Mog und Southcross sich vermehrt zurückhalten (müssen?). Wenn sie dennoch ihren Senf abgeben, dann oft in Form irgendwelcher juristischen Zitate. Mog ist schon so weit abgehoben, dass er das Asylgesetz auseinander nimmt und Kritik ehemaliger Verfassungsrichter infrage stellt. Wäre er doch nur Jurist geworden. Der „Volksgerichtshof“ hätte ihn mit Kusshand eingestellt.

    http://uebermedien.de/465/wo-ich-lautstarke-medienjournalisten-erwarte-hoere-ich-ohrenbetaeubendes-schweigen/

  4. Columbo permalink

    Ich finde es nur hochgradig naiv anzunehmen, dass ein paar Sozialarbeiter in Verbindung mit mehrsprachigen Aushängen und Piktogrammen einen geistigen „Reset“ bei Menschen bewirken sollen, die ihr ganzes Leben lang nichts anderes kennen gelernt haben, als Frauen zu unterdrücken und Juden, Schwule und Schwarze zu hassen.

    Was sind das für Menschen, die glauben, ein bisschen gouvernantenhafte Betuttelei könne das ändern?

  5. der artikel von heine ist ne olle kamelle, erste kommentare sind vom 26.02.
    seit wochen bekommt das schmierblatt seine seiten nicht voll und wuppt alte artikel nach oben.
    personal scheint mangelware zu sein, masse ersetzt qualität

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