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Die Türken kommen

by - März 9, 2016

Im 16ten Jahrhundert schafften es die Türken nur bis Ungarn und Slowenien. Dank Merkel stehen sie nun nicht mehr nur an der deutschen Grenze, sondern beeinflussen mittels der Religionsbehörde Ditib und fast 800 Ditib-Moscheen – in Deutschland – die deutsche Politik. Merkel reißt nun die letzten Hindernisse ein, um die Islamisierung in der türkischen Variante voranzutreiben.

Hat jemand gestern „Hart aber fair“ gesehen? Von wegen „Forderungen der Türkei“, das wurde offenbar alles im Berliner Kanzleramt ausgearbeitet:

– Rückführung aller Migranten, die unerlaubt aus der Türkei auf die griechischen Inseln übersetzen. Die Kosten dafür trägt die EU.

– Geordnete Aufnahme von syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen durch die EU-Staaten.

– Beschleunigung des Verfahrens zur Aufhebung der Visumpflicht für türkische Staatsbürger, die in die EU reisen wollen.

– Mehr Tempo bei der Auszahlung der drei Milliarden Euro, die die EU der Türkei bereits im November für die Versorgung von Flüchtlingen zugesagt hat. Zudem fordert Ankara weitere drei Milliarden.

– Start der Vorbereitungen für eine Ausweitung der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.

– Zusammenarbeit mit der Türkei, um die humanitären Bedingungen in Syrien zu verbessern. Ziel ist es, dass die lokale Bevölkerung und Flüchtlinge in einigermaßen sicheren Gebieten leben können.

Schönes Ding – da dient sich Merkel einer Türkei an, die auf Frauen schießen lässt, Zeitungen beschlagnahmt und Krieg gegen die Kurden führt. An der Grenze zur Türkei wird es in Zukunft die Bilder geben, die an deutschen Grenzen unerwünscht sind. Wenn es diese Bilder gibt. Denn Pressefreiheit ist in der Türkei ein weitgehend unbekanntes Wort geworden. Notfalls werden unbotmäßige Journalisten unter Anwendung des Artikels 301 türkisches Strafgesetzbuch (Beleidigung des Türkentums) in den Knast gebracht.

Aber auch ohne die weitere Einwanderung von Türken wird Deutschland immer bunter. Wir erinnern uns. Der Regierende Bürgermeister von Berlin (SPD) hat “Fluchtzonen” für 5.000 “Flüchtlinge”, andere sprechen von 8.000, auf dem Tempelhofer Feld eingerichtet. Flüchtlinge ziehen aufs Tempelhofer Feld, schreibt der Tagesspiegel schon am 24.11.2015.

Nun sind sie da, die „Flüchtlinge“ und machen sich mit Nachdruck bemerkbar. Straf-Akte Tempelhof: Täglich muss die Polizei anrücken, schreibt die B.Z. am 7.3.2016:

Täglich muss die Polizei an der Flüchtlingsunterkunft am Tempelhofer Flughafen anrücken. Es geht um Drohungen, Körperverletzungen und sexuelle Übergriffe.

In der B.Z. werden einige der Vorfälle dokumentiert. Warum werden diese Vorfälle nicht statistisch erfasst? Darum:

Der Grund für die statistische Nichterfassung liege im Polizeisystem (Poliks). Dort können Flüchtlinge nicht als Täter, sondern nur als Opfer markiert werden. Der Ermittler weiß: „Orte hingegen werden immer erfasst“.

Moslems, auch die verpackten, haben das, was die Wahrheitsszene bei Deutschen als Nazigesinnung anprangert, nämlich eine ausgeprägte Gesinnung für die eigene Ethnie. Den 26.2.2016 dokumentiert die B.Z. so:

30 Männer greifen im Hangar 3 den Sicherheitsdienst an, weil ein Landsmann von ihnen aus der Unterkunft fliegen soll. Zeitgleich rufen die Security-Mitarbeiter weitere Polizisten zum Hangar 7. Iranerin Fatma H. (28) hatte ein Kind (9) mehrfach geschlagen. Grund: Es hatte die Ladestation benutzt, die „nur ihrer Volksgruppe gehört“.

Körperstrafen für Frauen und Kinder sind bei Gläubigen nicht unüblich. Unlängst gab in Dänemark ein Imam Unterricht im Schlagen. Dass es genaue Koran-Regeln für das Verprügeln von Frauen gibt, hat schon am 17.9.2008 die Augsburger Allgemeine überrascht festgestellt, als die entsprechende Anleitung in einer Moschee der türkischen Religionsbehörde Ditib gefunden wurde. Bis heute stört das die Wahrheitsszene nicht. Auch nicht, dass das Islamische Zentrum München ungehindert von Staatsanwälten mit Suren aus dem Koran Prügel für Frauen legitimiert.

„Drecksjuden, verpisst euch aus unserem Kiez“, ist ein Spruch, der bei Rechts- und Linksextremisten nicht neu ist. Linksextremisten sagen gelegentlich zu Juden Zionisten oder Israelis. Die Rufe „Juden ins Gas“ und der Hitlergruß sind unter Gläubigen insbesondere zum jährlichen al-Quds-Tag üblich. In Hamas-Land Gaza, dort leben nach Ansicht der Wahrheitsszene die Widerstandskämpfer, die gegen den „Zionistenstaat“ Israel kämpfen, werden Läden nach Hitler benannt.

So ist es nicht überraschend, wenn Gläubige in der rechtsfreien Zone Berlin-Kreuzberg fordern „Ihr sollt alle vergast werden“ (Berliner Zeitung vom 7.3.2016). Im Artikel heißt es:

Nach Angaben einer Polizeisprecherin führt der Staatsschutz des Landeskriminalamtes zwei Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein sowie wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Wir sind auf das Ergebnis vor Gericht gespannt, wenn es denn zu einer Verhandlung kommt. Vor einem Jahr wurden drei Gläubige zu leichten Bewährungsstrafen verurteilt, weil sie Molotowcocktails auf eine Synagoge geworfen hatten. Begründung der Gläubigen, das Gericht folgte ihnen:

Sie hätten damit die Aufmerksamkeit auf den Gaza-Konflikt lenken wollen.

Horst Mahler sitzt wegen ähnlicher Hetze seit Jahren im Knast. Mahler leugnet den Holocaust, die Gläubigen der Hamas nicht. Sie wollen vollenden, was die Nazis zwischen 1933 und 1945 nicht geschafft haben. Vielleicht liegt hier der Unterschied in der Beurteilung gleicher oder ähnlicher Taten.

 

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3 Kommentare
  1. Brunnen permalink

    Und ergänzend ein Beitrag in der „Welt“:
    In der Ägäis aufgegriffene Flüchtlinge werden von deutschen Bundespolizei-Booten nicht in die Türkei zurückgebracht, sondern nach Griechenland.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article153220434/Bundespolizei-bringt-Fluechtlinge-nicht-in-die-Tuerkei-zurueck.html

  2. Brunnen permalink

    WICHTIG Ich möchte alle auf einen Text aufmerksam machen, der den Merkel-Türkei-Umsiedlungsplan erklärt:

    http://blogs.faz.net/deus/2016/03/10/der-erdogan-merkel-pakt-als-migrationspolitische-hoellenmaschine-3210/

    Bitte verbreitet/verbreiten Sie die Informationen auch weiter, auch angesichts der bevorstehenden Wahlen – vielen Dank!

  3. Columbo permalink

    Für ihren geplanten Pakt mit der EU will die Türkei nach Angaben von Europaminister Volkan Bozkir nur diejenigen Flüchtlinge zurücknehmen, die erst nach einer etwaigen Einigung mit Brüssel auf den griechischen Ägäis-Inseln ankommen. Es handele sich eher um „tausende“ oder „zehntausende“ Menschen „und nicht um Millionen“, sagte Bozkir am Donnerstag der Nachrichtenagentur Anadolu.

    Das Angebot wird ja immer unwiderstehlicher.

    Und für ein paar Tausend zurückgenommene Flüchtlingsdarsteller (die gegen „echte“ Flüchtlinge eins zu eins umgetauscht werden) kriegt die Türkei weitere Milliarden, Visa-Erleichterungen und Beitrittsverhandlungen.

    Bombenleistung, Frau Bundeskanzlerin.

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