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Tagesspiegel: Minztee im zweiten Aufguss

by - März 4, 2016

Von almansour

Wie arg es um den Tagesspiegel steht, darf man der Tatsache entnehmen, dass das Berliner Knödelblatt schon mit einem Monat Verzögerung Beiträge von der gewiss international bedeutsamen Badischen Zeitung übernehmen muss. Hier das Original vom 5.2.2016:

Wenn freiwillige Helfer in Berlin bis zur Erschöpfung helfen

Und dort im Tagesspiegel ohne Quellenverweis das digitale Reprint vom 04.03.2016:

Der Mann, der den Toten vom Lageso erfand

Abgesehen davon, dass der Artikel mit System die Lüge vom toten Syrer in eine dem höhren Gutsein dienende Wahrheit frisiert, lässt sich diese eine Objektivität aus dem gefühligen Mitbetroffensein filtern: Da ist offensichtlich eine ganze Szene dabei, sich aus der großen Masse seine Lieblingsflüchtlinge zu filtern, die dann auch gern mit nach Hause genommen werden.

Autorin beider Artikel ist Julia Prosinger, die nicht darauf hinweist, dass der Artikel im Tagesspiegel ein Aufguss aus der Badischen Zeitung ist. Immerhin, sie plagiert keine Artikel wie Felix Tabris – Der Stern am Aktivistenhimmel des Tagesspiegels.

 

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4 Kommentare
  1. devon permalink

    das Käseblatt kommt in seinem Furor gegen alles was rechts vom linken Mainstream steht gar nicht mehr hinterher.
    Die Personalknappheit scheint enorm zu sein, wenn schon der Homepagemanager im Zweitberuf (Erstberuf – dauernder Student) andauernd einspringen muß.
    Dazu ist man seit geräumiger zeit dazu übergegangen, olle Kamellen mit neuem Zeitstempel zu versehen und neu auf die Startseite zu stellen.
    Aktuell an Nr. 1 ein Artikel vom 29.02….massenhaft muß man gegen „Rechts“ schießen, koste es, was es wolle

    http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/afd-in-baden-wuerttemberg-pforzheim-wo-die-rechten-waehler-wohnen/13027622.html

  2. devon permalink

    Dem Käseblatt geht es offenbar wirklich dreckig. Nachdem ich schon mehrfach über die Konservenpolitik mit alten beiträgen berichtete, nun die neueste Masche des Tagesspiegel, der seine Leser für blöde hält, was sicherlich in etlichen Fällen durchaus stimmig sein könnte.

    Nun ein kurzer Einleitungsartikel, ohne jede Nennung des Autors und dann ein Link zu einem Artikel vom Donnerstag, der schon reichlich diskutiert wurde. Natürlich auf der Startseite platziert. Man bekommt wohl den Platz nicht mehr voll, also wärmt man die Uraltkonserven regelmäßig auf.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-schoeneberg-volker-beck-nach-drogen-vorwuerfen-krankgeschrieben/13057482.html

    Mal sehen, was die „angedrohten“ Änderungen im Communitybereich in der nächsten Woche bringen.

    http://www.tagesspiegel.de/medien/in-eigener-sache-neues-artikellayout-fuer-tagesspiegel-de/13040930.html

    Ich frage mich manchmal, was all die arbeitsscheuen Trolle im Forum eigentlich mit ihrem Leben anstellen, wenn das Käseblatt mal kein Kotzforum mehr anbietet.
    Da geht doch bei vielen der komplette Lebensinhalt den Bach runter. Was macht z.B. Onkelchen Morhrmann oder der Blogwart mit der gesamten Tagesfreizeit, wenn sie nicht mehr von 7- 23 Uhr im Forum vegetieren können?

  3. Burgunder permalink

    Was des Lügels wirtschaftliche Situation illustriert, ist auch das Ende seiner Jugendseite „Schreiberling“.

    „Sang und klanglos hat der Berliner Tagesspiegel Ende 2015 seinen Jugendblog nach nur einem Jahr wieder eingestellt: Über Politik, Konzerte, Filme und das Berliner Stadtleben schrieben auf dem Jugendblog „Der Schreiberling“ Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren – der Chef der 40-köpfigen Redaktion war mit 19 Jahren nicht viel älter als die Zielgruppe. Am 31. Dezember erschien der letzte Text, die Redaktion wurde aufgelöst. „Dass sich die Zeitung erst kürzlich von vielen Freien getrennt hat, habt ihr ja mitbekommen. Nun also die nächste Einsparung – mit meiner Stelle,“ hieß es damals in einer Mail. Das Ende des „Schreiberling“ ist ungewöhnlich, sind doch gerade im vergangenen Jahr fast zeitgleich mehrere Jugendportale entstanden – und das war auch dringend nötig.“

    http://www.dwdl.de/magazin/54690/jugendportale_die_sparringspartner_der_etablierten/

  4. devon permalink

    Die Konserve vom Käseblatt ist von Ende Januar, erst danach wurde es in der Badischen übernommen, Autorin in beiden Fällen, Juia Prosinger, die wohl in der ganzen Lügengeschichte irgendwie involviert sein könnte????

    Hier erstmal mein Kommentar zur Konservenpolitik.

    https://diskurskorrekt.wordpress.com/2016/02/29/tagesspiegel-wir-faelschen-durch-weglassen/#comment-23110

    In der Konserve vom Käseblatt gibtes einen interessanten Kommentar, der nur sehr ausweichend vom Tagesspiegel beantwortet wurde.
    In der ganzen Aktion um den angeblichen Toten, spielt Julia Prosinger zumindest eine gewisse Rolle.

    Selbst lesen….

    von typmacchio
    30.01.2016 12:23 Uhr

    Mag uns, den Lesern
    der Tagespiegel oder vielleicht sogar Fr. Prosinger in den Zusammenhängen aufklären?

    Der Artikel soll wohl, wie es auch schon von anderen Kommentatoren geäußert werden, Verständnis für den Initiator, Dirk V. zum Ausdruck bringen.

    Nun gibt es ja das besagte Facebook- Posting, das den Stein erst ins Rollen gebracht hat.
    Dieses wurde in der Berichterstatung bereits mehrfch verlinkt und ist allgemein bekannt.
    Hier nochmal zur besseren Einsicht der Link

    Ich zitiere mal 2 Passagen aus dem Text und den Kommentaren dazu, das erste nur teilweise

    …an eine Freundin…
    Julia, der Junge ist soeben verstorben. Was machen wir denn alle jetzt??? Was machen wir bloss?

    Reyna Bruns Julia Prosinger Christian Hanke Diana Lucienne Christiane Beckmann

    Es werden mehrere Personen geannt. Neben dem Bürgermeister von Mitte, Christian Hanke, Diana Henniges (Diana Lucienne), Christiane Beckmann. Die beiden letzteren sind die Frauen von „Moabit Hilft“, die am Tage des Skandals am Lageso zur Pressekonferenz geladen haben.

    Ist die ebenfalls genannte Julia Prosinger, gar die o.g. „Freundin Julia“ identisch mit der Autorin des Artikels?

    Eine Aufklärung wäre wohl im Kontext der gesamten Geschichte durchaus im Interesse der Leser.
    antworten
    2 Antworten verbergen

    von tagesspiegel.de
    30.01.2016 15:14 Uhr
    Antwort auf typmacchio vom 30.01.2016 12:23 Uhr
    Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
    wir haben bei unsere Autorin Julia Prosinger nachgefragt: Sie lässt mitteilen, dass sie mit Reyna Bruns nicht befreundet ist. Sie hatten lediglich während der Recherche zu den erschöpften Flüchtlingshelfern Kontakt.

    Interessant auch die letzen Kommentare zu dem Bubenstück, denn offenbar hat dort jemand nähere Insiderinformationen zu „Moabt hilft“.

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