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Rassismus: Ermittelt wird in alle Richtungen

by - März 4, 2016

 „Was aussieht wie eine Ente, watschelt wie eine Ente und schnattert wie eine Ente, ist wohl eine Ente.“

Bautzener Bote vom 24.2.2016

Mely Kiyak, kurdische Rassistin mit dem Arbeitsschwerpunkt Deutschenhass, hat unlängst auf Zeit Online, dem Schwesterblatt des Tagesspiegels, die Frage gestellt, warum niemand bei Bernd Lucke, Hans-Olaf Henkel, Hans-Werner Sinn, Botho Strauß, Safranski, Sloterdijk und Heinz Buschkowsky zuhause klingelt. Denn das sind alles Herrschaften, denen das finanziell, politisch, kulturell, demographisch alles zu viel wird mit den Flüchtlingen.

Die Schlägerbanden der Antifa nehmen solche Hinweise gerne auf und verwarnen militant, wie sie es z. B. mit dem Journalisten Gunnar Schupelius machten. Sein Auto wurde abgefackelt. Als die Schaubühne am Berliner Lehniner Platz AfD-Politikerinnen und die Kritikerin des Gender-Voodoo, Birgit Kelle, als wild gewordene hasserfüllte Kreaturen über die Bühne tanzen ließ, währenddessen wurde sogar eine Wohnadresse bekannt gegeben, brannten ein paar Tage später darauf das Auto und das Firmengelände der AfD-Politikerinnen (Siehe auch hier).

Schlägertrupps der Antifa „markierten“ auch den Tagungsort der AfD. Markieren nennt das Militär den einen Raketenangriff vorbereitenden Vorgang, der ein Ziel markiert. Auf der von Heiko Maas (SPD) und seiner rassistischen Stasispitzelin Anetta Kahane (Der Osten blieb zu weiß) unbehelligten Website linksunten.indymedia.org wird der Angriff in Fettschrift angekündigt:

Die Markierung war nur der Anfang,
lasst uns den Parteitag zum Desaster machen!

Der Kampf gegen Rechts ist aber nicht so einfach. Aus Sicht von Antiweißen-Rassisten sprießen in ganz Deutschland Nazis und Rassisten unablässig aus der braunen Scholle. Da kann schon mal der eine oder andere Nazi übersehen werden, auch von antiweißen Rassisten. „Markierungen“ und „militante Verwarnungen“ bleiben so in der Folge aus. Zum Beispiel bleibt der Bautzener Bote bisher von „Markierungen“ und „militanten Verwarnungen“ verschont, obwohl sein Autor journalistischen Prinzipien folgt. Also einen Anfangsverdacht weckt, irgendwie nazi, mindestens aber rechtspopulistisch zu sein.

In Bautzen brannte der Dachstuhl eines Hauses, das als Asylbewerberheim vorgesehen war. Die Wahrheitsszene froh darüber, endlich wieder Rechtsextremisten am Werk zu sehen (siehe unseren Artikel auf DK: Toter Flüchtling in brennender Moschee explodiert), geriet schier aus dem Häuschen. Nur der Bautzener Bote verweigerte sich der Freude und titelte,„Ermittelt wird in alle Richtungen“. Das wird, wie wir als kundige Leser des Tagesspiegels wissen, meistens nur geschrieben, wenn es um gläubige Gewalt geht. Auch wenn die Täter bekannt sind, die den gläubigen Diskurs mit dem Messer geführt hatten, wird von „Tatverdächtigen“ oder „Mutmaßlichen“ geschrieben.

Dagegen weiß Frank Jansen, der hauptamtliche Antifaschist  des Tagesspiegels, wenn eine Handgrante auf die Wachleute einer Unterkunft für Migranten fliegt (siehe obigen Link zum DK-Artikel):

Auch wenn der oder die Täter bisher nicht bekannt sind, ist ein rassistisches Motiv naheliegend.

Die Handgranate wurde, wie sich später herausstellte, von einem Konkurrenten des Wachdienstes geworfen. Oder Matthias Meisner vom Tagesspiegel und Volker Beck von den Grünen. Nach dem Mord an einem schwarzen Migranten hetzte der eine gegen Pegida, der andere zeigte die Polizei an, weil sie keinen rechtsextremistischen Täter präsentierte (siehe die Nachbemerkung hier).

Dagegen ist für den Bautzener Boten nichts naheliegend. Das könnte daran liegen, dass der Bautzener Bote Journalisten und keine Agitatoren beschäftigt:

„Was aussieht wie eine Ente, watschelt wie eine Ente und schnattert wie eine Ente, ist wohl eine Ente.“

Hans-Georg Prause, so heißt der Journalist, macht, was Journalisten für gewöhnlich tun. Er agitiert nicht, er fragt:

Dem Augenschein nach hat ganz offensichtlich vor allem der Dachstuhl gebrannt. Und das in seiner ganzen Breite. Kann es da ein Angriff von außen gewesen sein? Also etwa eine oder mehrere nach oben geworfene Brandflaschen? Liegt nicht der Verdacht näher, dass im Obergeschoss an mehreren Stellen das Feuer gelegt wurde? Aber wie kamen die Brandstifter ins Haus? Hatten sie Schlüssel? Kannten sie sich drinnen aus? Wie viel Zeit hatten sie für das Legen des Feuers zur Verfügung? Inzwischen ist bekannt geworden, dass es in der künftigen Asylunterkunft einen Objektschutz gab, der leider nicht zur Stelle war. Man hätte die Wachleute vor dem Brand abgerufen, es sei zu teuer geworden. Auch so ein Gerücht.

Wann fragt Mely Kiyak, warum niemand bei Hans-Georg Prause klingelt?

Dank an alle Hinweisgeber.

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One Comment
  1. almansour permalink

    Wer von Hell- und Dunkeldeutschland schwafelt, der braucht es wie die Luft zum Atmen, dass gelegentlich ein heller Schein über’m Heim erstrahlt.
    Denn damit beginnt die Hatz auf alle, die nicht bei drei auf den Bäumen sind und von dort aus geflissentlich das Asylantenwunder und das allgemeine Wüten der Gut- und Bessermenschen beklatschen, sondern weiterhin Kritik am unkontrollierten Zuzug solcher üben, die Herkunft und Absicht verdunkeln und in nicht geringer Zahl schon in Deutschlands Untergrund verschwunden sind.
    Denn wenn ein Großteil der Deutschen aus „geistigen Brandstiftern“ besteht und diese in zweistelligen Prozenten zu wählen beabsichtigen, dann muss, ja, dann muss es einfach mal brennen, am besten gleich einen Tag, nachdem irgendwo irgendjemand „Wir sind das Volk“ gerufen hat.

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