Skip to content

Sydney Gennies: Ein TSP-Aktivist macht den Historiker – Update 28.8.2016

by - März 1, 2016

Im Jahre 2013 stellte sich Sidney Gennies in der vom Berliner Senat mit Millionenbeträgen subventionierten taz so vor:

Sidney Gennies, 21 Jahre

Ich bin ursprünglich in Sachsen-Anhalt geboren, nach drei Jahren aber bereits von meinen Eltern ins Bayerische Exil verschleppt worden. Mit 21 Jahren habe ich nun endlich meine Wahlheimat Berlin gefunden, wo ich Islamwissenschaften an der Freien Universität studiere. Wer Angst vor Schwarz-Gelb hat? Na, ich bestimmt nicht. Wer 18 Jahre lang CSU-Alleinherrschaft unter Kaiser Stoiber, König Beckstein und Prinz Seehofer in Bayern überlebt hat, den schockt so schnell nichts mehr.

Das fand sogar die taz ein wenig überzogen, die Seite verschwand. Nun ist sie wieder da – mit kastriertem Text:

Sidney Gennies, 21 Jahre. Ich bin ursprünglich in Sachsen-Anhalt geboren, nach drei Jahren aber bereits von meinen Eltern ins Bayerische Exil verschleppt worden. Mit 21 Jahren habe ich nun endlich meine Wahlheimat Berlin gefunden, wo ich Islamwissenschaften an der Freien Universität studiere.

_____________________________________

Update (28.8.2016):

Jetzt ist der Text wieder da:

Gennies-taz_____________________________________

Ob er sich nun Islamwissenschaftler nennen darf wie die „Islamwissenschaftlerin“ Lamya Kaddor (siehe hier und hier), die wohl eher gläubig als wissend ist, wissen wir nicht. Im Tagesspiegel wird er so vorgestellt:

Sidney Gennies ist Mitglied der Redaktion Politik/Newsroom. Er schreibt vornehmlich über innenpolitische Themen und den Nahen Osten.

Uns fiel er erstmals auf, als er erklärte, wie man sich türkischen Totschlägern gegenüber verhalten muss (Packt sie bei der Ehre!). Am 29.2.2016 wendet er sich im Tagesspiegel einem innenpolitischen Thema zu, dem fest implementierten Nazi-Gen der Deutschen. Wenn man es sucht, dann findet man es wo? Hier:

Pforzheim – wo die rechten Wähler wohnen

Wenn es im Land einen Rechtsruck gibt, dann spürt man ihn zuerst in Pforzheim. Und gerade steht wieder einer bevor. Ein Besuch in der AfD-Hochburg.

Kühn schlägt der mit (abgeschlossener?) Hochschulausbildung zum Islamwissenschaftler Versehene als Hobbyhistoriker den Bogen zur Hitlerzeit:

Es ist eine traurige Tradition. 1933 erhielt Hitlers NSDAP landesweit 43,9 Prozent der Stimmen.

Wenn er schon mal dabei ist beim Schlagen von Bögen, dann schlägt er auf einen weiteren ein:

In Pforzheim kam die Partei auf 57,5 Prozent. 1992, als in Hoyerswerda vietnamesische Arbeiter durch die Stadt gejagt und Molotow-Cocktails auf ihre Unterkunft geworfen wurden, schafften es die Republikaner mit fast elf Prozent in den baden-württembergischen Landtag. Auch ihre Hochburg: Pforzheim, 18,5 Prozent.

Wir sehen, so geht Wissenschaft. Und auch die Logik kommt nicht zu kurz: Weil die Nazis 1933 57,5% der Wählerstimmen erhielten, kamen 1992 in Pforzheim die Republikaner mit 18,5 % der Stimmen in den Landtag. Cool! Für den vollständigen Artikel des Islamwissenschaftlers und Hobbyhistorikers will der Tagesspiegel auch noch 45 Cent haben.

Wäre Islamwissenschaftler und Hobbyhistoriker Gennies ein Journalist und kein Aktivist, dann hätter er recherchiert und herausgefunden, was wir herausgefunden haben.

Pforzheim ist die Stadt Baden-Württembergs mit dem höchsten Anteil sogenannter Migranten, die Hälfte nämlich inzwischen. Das ist zumindest im kostenlosen Teil des Artikels nicht zu lesen. Dort wird die Verbindung Nazi-1933 und Pforzheim-1992 hergestellt.

Pforzheim rangiert bei Bevölkerung mit Migrationshintergrund bundesweit wohl mittlerweile auf Platz 1: 49 Prozent der Einwohner haben Wurzeln außerhalb Deutschlands. Das Rathaus registriert vor allem Zuwanderung aus Südosteuropa,

schreibt die Pforzheimer Zeitung schon am 28.4.2015. Es scheint den Islamwissenschaftler und Hobbyhistoriker Gennies wohl auch nicht zu interessieren, dass Pforzheim im zweiten Weltkrieg die Hälfte seiner Einwohner verloren hat. Nach dem zweiten Weltkrieg war Pforzheim eine der Städte mit dem größten Zuzug von Bevölkerung aus ehemaligen deutschen Ostgebieten. Auch daher ist davon auszugehen, dass die Anzahl der damaligen NSDAP-Wähler Pforzheims, die heute überhaupt noch zur Wahlurne krauchen können, recht gering sein dürfte. Immerhin müssen sie ja vor 1913 geboren sein.

Ob der Autor für 45 Cent pro Angucken seines Beitrags dann doch noch berichtet, dass das Alltagsleben der Pforzheimer Innenstadt schon vor dem großen Fluchti-Sturm hauptsächlich aus dem Herumhängen junger Männer mit sogenanntem Migrationshintergrund bestanden hat, stets daran interessiert, die noch marginal vorhandene weibliche Biodeutschenschaft recht eindeutig auf sich aufmerksam zu machen? Im Forum der Pforzheimer Zeitung darf erstaunlich offen darüber diskutiert werden.

Oder ob er auch zu berichten weiß, dass in Pforzheim Moslems bereits aktiv
die Gottesdienste der Christen stören? Schon im Jahre 2013 berichtete die Pforzheimer Zeitung über ein mulmiges Gefühl während des Gottesdienstes. Der Artikel scheint nicht mehr auffindbar zu sein. Einen Hinweis findet man im Forum. Ausführliche Zitate aus dem Artikel hat die Seite „Zukunftskinder“ unter dem Titel Pforzheim: Linksextremisten und Moslems stören Gottesdienst veröffentlicht.

Dem Islamwissenschaftler und Hobbyhistoriker Gennies scheint nicht aufzufallen, oder er verbirgt es absichtsvoll, dass in Pforzheim nicht „rechte Wähler“ wohnen, wie Gennies sie diffamiert, sondern Bürger, die eine Fortsetzung des Zusammenlebens mit Gläubigen in ihrer Stadt nicht mehr wollen. Ihre eigenen Erfahrungen werden sie wie Bürger überall in Deutschland durch die Erfahrungen anderer ergänzt haben. Seit den brutalen sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen zu Silvester in ganz Deutschland erreichen die Öffentlichkeit dank der gelockerten Zensur neuerdings Nachrichten über die Gewalt von „Flüchtlingen“. Seitdem auch Gläubige aus Afghanistan das soziale Netz Deutschlands schätzen gelernt haben, häufen sich die Meldungen über Sexualdelikte dieser Gläubigen.

Über das derzeit letzte bekannte „Erlebnis“ von unverschleierten Schlampen mit Gläubigen aus Afghanistan berichtet Focus Online am 1.3.2016:

In Norderstedt bei Hamburg haben Männer ein 14-jähriges und ein 18-jähriges Mädchen in einem Erlebnisbad belästigt. Die Polizei ermittelt jetzt wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung gegen einen 14-Jährigen und einen 34-Jährigen.

as Amtsgericht Norderstedt hat gegen beide Beschuldigte Haftbefehl wegen des Verdachts der Vergewaltigung erlassen. Der dringende Tatverdacht wurde festgestellt. Haftgründe sind Flucht- und Wiederholungsgefahr.

Ein paar Tage zuvor war es eine „Männergruppe“ so der Tagesspiegel und andere Organe der Wahrheitspresse, die drei minderjährige Mädchen in einem Kieler Einkaufszentrum belästigten. Im Artikel des Tagesspiegels wird dann doch noch die Herkunft der „Männergruppe“ genannt: Afghanistan.

Die Forums-Antifa, an ihrer Spitze der Dauerstudent und wirre Kostümjurist southcross, ist konsterniert. Am 27.2.2016 um 20:50 Uhr erregt der Kostümjurist sich über „Bohei“ und „Gezeter“. Schließlich seien die Mädchen nicht körperlich angegriffen worden. Als ihn ein User darauf aufmerksam macht, das es auch in Clausnitz keine körperlichen Übergriffe auf „Flüchtlinge“ gab, er und die Forumsantifa aber trotzdem zeterten (siehe unsere Artikel hier und hier), zeigt er am 28.2.2016 um 14:36 Uhr, was er durch eifriges Lesen unseres Blogs gelernt hat zu formulieren:

Mob ist nicht gleich Mob.

Weil auch Hass nicht gleich Hass ist, denn es gilt „Wer wen“, die alte Weisheit der Kommunisten, hat er in seinem Kommentar von 20:50 Uhr noch einen Ratschlag parat:

Passend dazu der Integrationskurs an der VHS Köln:

Ist das der Kurs „Wie werde ich vom Nazi-Arschloch zum Frauenrechtler in 2 Tagen“?

 Das Hass-Management des Tagesspiegels schaltet diesen Hetz-Kommentar frei.

Advertisements
2 Kommentare
  1. devon permalink

    Die Einfalt eines Dauerstudierenden gestattet es natürlich nicht, die Bedrohung eines filmenden, fotografierenden und geifernden Mobs um 3 Mädels in einem Einkaufszentrum auch nur annähernd geistig zu erfassen.
    Die massiven Widerstandshandlungen gegen die Polizei sind ja auch nicht der Rede wert.

    http://www.welt.de/politik/article152825787/Staatsanwalt-nennt-Kieler-Vorfaelle-massive-Belaestigung.html

    • devon permalink

      …..und wieder Schleswig Holzbein, natürlich muß der Ministerpräsident gleich wieder warnen.

      In großen Gruppen von Menschen, ob deutschstämmig oder nicht, gebe es immer welche, die sich nicht an die Regeln halten, sagte Albig vor dem Hintergrund der jüngsten Vorfälle im Kieler Einkaufszentrum „Sophienhof“ und eines Vergewaltigungsverdachts in Norderstedt. „Da müssen wir aufpassen, dass wir nicht Maß und Mitte verlieren und damit Dinge provozieren, die wir nicht wollen.

      Aha, wir provozieren also Dinge, die wir nicht wollen?
      Warum gehen die Mädels/ Frauen auch ins Spaßbad, sollen sich doch dann wenigstens ordentlich verhüllen?

      http://www.focus.de/regional/schleswig-holstein/erlebnisbad-arriba-norderstedt-zwei-fluechtlinge-sollen-maedchen-vergewaltigt-haben_id_5327066.html

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s