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Tagesspiegel: “Journalismus” kreativ – Update

by - Februar 29, 2016

Update

Nachdem der Tagesspiegel vor dem Update seines Artikels schon die Herkunft der Mörderin genannt hat, macht er nun etwas, was in der Wahrheitsszene üblicherweise als rassistisch gilt: Er weist dezent auf den gläubigen Hintergrund der Mörderin hin:

Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, die Frau habe „Allahu Akbar“ (Allah ist groß) gerufen. 

Die Moskauer Ermittler ordneten eine psychiatrische Untersuchung der Frau an um festzustellen, „ob sie die Bedeutung ihrer Handlungen versteht“, heißt es im Artikel. Wir verweisen auf den Kommentar von almansour weiter unten, in dem er sich Gedanken über „individuelle Verrücktheit“ und „kollektives Irresein“ macht.

________________________________

Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten
In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.

Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

Aus dem Pressekodex des Presserats

Tagesspiegel vom 29.2.2016: Frau mit abgetrenntem Kinderkopf in Moskauer Metro festgenommen

Eine Frau, ganz in Schwarz und in den Händen der abgeschnittene Kopf eines Kindes:

Bei der Festgenommenen handelt es sich laut Tass um eine Usbekin Mitte 30, die in Moskau als Kinderfrau arbeitet.

Dann steht in der dpa-Meldung noch, der Tagesspiegel schreibt nichts Eigenes dazu:

Wegen Verdachts auf eine mögliche Bombe riegelte die Polizei die Station vorübergehend ab.

Vier Stunden nach der Veröffentlichung lässt der Hass-Manager ganze zwei Kommentare zu (Stand 29.2.2016, 18:10 Uhr). Dies, der Verdacht auf eine Bombe und der abgeschnittene Kinderkopf lassen uns zu unserem Textbaustein greifen:

Wollen wir uns informieren, dann legen wir den Tagesspiegel zur Seite und greifen zu einer Zeitung.

Wir haben zugegriffen und sind auf Focus Online vom gleichen Tage gestoßen. Dort lesen wir:

Während die Frau mit dem Kopf in der Hand durch die Straßen zog, soll sie immer wieder „Allahu Akbar“ gerufen haben. Dann drohte sie, sich in die Luft zu sprengen. Der Polizei gelang es jedoch, die Frau festzunehmen.

Wir sehen, der Focus ist rassistisch, der Tagesspiegel nicht. Denn, so haben wir vom Presserat gelernt, zum Verständnis des berichteten Vorgangs besteht kein begründbarer Sachbezug. Kopfabschneiden und Bombenattentate kommen schließlich auch bei Juden, Christen, Hindus, Buddhisten und anderen Religionen genauso vor. Selbst die Antifa wirft Polenböller. Sogar unter den sonst friedlichen und barmherzigen Dienern Allahs, so haben wir gehört, soll es welche geben, die auch schon Köpfe vom Körper getrennt und den einen oder anderen Sprengsatz gezündet haben.

Wir freuen uns, dass das antirassistische Sturmgeschütz so sachlich bleibt. Wirklich? Nun, nicht ganz. Vermutlich hat die politisch korrekte Kontrollabteilung des Tagesspiegel ein wenig versagt und den Link auf die englische Dailymail übersehen. Dort steht der Satz eines Augenzeugen:

She is said to have shouted ‚Allahu Akbar‘ as she appeared close to station.

Wir wollen aber nicht zu streng sein. Der Tagesspiegel ist und bleibt neben Die Zeit und taz eines der wichtigsten Sturmgeschütze des antirassistischen und antifaschistischen Widerstands.

Der Tagesspiegel hat auf Twitter einen Link gelegt. Ein Tweet drückt aus, wie man es noch korrekter sagen kann:

Putin’s Russia is so barbaric ! Cruel what this dictator is doing to you.

 Nachsatz:

Um 18:36 Uhr erscheint ein dritter Kommentar. User Karl-Heinz123, ein aufrechter Antifaschist, schreibt:

Na, …

… das war in MOSKAU! Und da wohnt Putin.

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22 Kommentare
  1. devon permalink

    Kreativer Journalismus nach Art des Käseblatts.

    Offenbar hat der Tagesspiegel mit seinem Lückenjournalismus ein erhebebliches Problem Themen zu bedienen. Ob es am Personal der Schreiberlinge liegt?
    Bereits mehrfach auffällig auffällig, daß uralte Artikel auf die Startseite „gewuppt“ werden, damit man Komplexität vortäuschen kann.
    Die Konserve wird dann mit einem neuene Veröffentlichungsstempel versehen, nur halten die Kreativen die Leser natürlich für dämlich, weil die Kommentare dementsprechend „altbacken“ sind.

    Hier nur eines der unzähligen Beispiele, die Kommentare sind von Ende Januar.
    Neuer Stempel:

    heute 17:53 Uhr

    http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/fluechtlingshelfer-unter-druck-der-mann-der-den-toten-vom-lageso-erfand/12899008.html

    Weil es gerade so schön passt und der Forist ein untrügliches zeichen für den Niedergang des Käseblatts ist, der neueste Erguß der Wirren.
    Drohungen der Antifa gegen Hotelveranstalter findet er toll und bringt es freudig erregt zum Ausdruck, aber natürlich kürzt der das Gesamtzitat auf das Gewünschte.
    Linksextremismus geht halt immer im Käseblatt…..

    von southcross
    03.03.2016 17:44 Uhr

    ….
    „Es wird für die AfD immer schwieriger, Räumlichkeiten für öffentliche oder interne Veranstaltungen anzumieten“

    Das ist auch Ziel und Sinn der Übung.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-protestaufruf-berliner-hotel-sagt-afd-fuer-parteitag-und-wahlparty-ab/13051298.html

    • devon permalink

      Da pumpen sich die üblichen Verdächtigen mal wieder gewaltig auf und relativieren die Drohungen der Antifa, stellen gar in Frage, dass die hinter den Drohungen steckt.

      Die tätigen Antifaschisten im Käseblatt werden mal wieder von der Realität eingeholt.
      Die Antifa hat schon ihren Drohungen Nachdruck verliehen und erste Straftaten im Hotel verübt.
      Gestern die Tat, heute die Absage
      Den Hinweis darauf läßt das Käseblatt natürlich nicht zu…war auch nicht anders zu erwarten, schützt man doch die Blödheit der üblichen Verdächtigen.

      https://linksunten.indymedia.org/de/node/171078

      Die Markierung war nur der Anfang,
      lasst uns den Parteitag zum Desaster machen!

    • devon permalink

      Southcross, der Lügenbaron im Forum des Käseblatt, ist ja nun schon desöfteren mit seinen Lügen aufgefallen.
      Nun hat er wieder eine solches Paradestück abgeliefert.
      Neben dem üblichen Sermon (von den Angriffen auf den Bus in Potsdam -in berichtete- mag er natürlich gar nichts wissen) verweist er als „Beleg“ auf ein theatralisches Rührstück.
      Die Geste des Jungen im Bus in Clausnitz, wonach er das Zeichen des „Kopfabschneidens“ gemacht haben soll, bezeichnet er als „Glatt Gelogen“.

      Nur findet man im gesamten Video nicht den geringsten Hinweis, daß der Junge es nicht gemacht hat, auch zu sog. „Stinkefinger“ ist darin nicht der geringste Hinweis.
      So sehen also seine Beweise für die Aussage „Glatt Gelogen“ aus.

      von southcross
      03.03.2016 18:50 Uhr

      Glatt Gelogen (LInk von mir eingefügt – https://www.change.org/p/1-mio-unterschriften-gegen-pegida-nopegida/u/15647714?tk=NS_37fP-tVgyDLCaAH4hjOrGC6LIdHwol1H7XFI6MXU&utm_source=petition_update&utm_medium=email

      http://www.tagesspiegel.de/politik/fremdenfeindlichkeit-in-sachsen-spd-polizisten-sympathisieren-mit-pegida/13042604.html

      So geht Antifaschismus nach Art des Kostümjuristen

      • der nun wieder permalink

        Dieser „Martin Nieswandt“ ist wenigstens ein Märchenonkle, wahrscheinlich aber eher ein Genosse aus dem Kader der Kahane.

    • der nun wieder permalink

      Diese ewige öffentliche Gleichsetzung der AfD mit Neonazis ist einfach nur widerlich und zeigt anhaltend die Intoleranz der vermeintlich Linken, Rechtsstaatsverteidiger und Demokratiesimulanten. Mog und Co gehören endlich wegen Volksverhetzung, wenn nicht sogar Landfriedensbruch, abgezeigt.

      Bisher ging von der AfD noch nie Gewalt aus oder gar Aufruf zur Gewalt und / oder physischen Bekämpfung Andersdenkender. Man muss nicht mit den Programmen der AfD übereinstimmen. Die Partei ist aber zugelassen und somit wären ihre Veranstaltungen polzeilich zu schützten.

      Warum sich die bekannten Dödel von Mog, southcross und Andere nicht mal über das Programm der AfD informieren, scheint an derem unterentwickelten Intellekt zu liegen bzw. an einer störrischen Verweigerungshaltung, wie sie tatsächliche Nazis aufzeigen.

  2. devon permalink

    Nach dem letzten realen Titelbild der Zeitschrift „Eltern“

    nun eine Fotomontage, die sicherlich unter dem Stichwort Satire erlaubt ist.

  3. devon permalink

    Kreativer Journalismus frei nach Art eines Meisner.
    Frei nach dem Lied von Roberto Blanco…“ein bißchen Hetze muß sein“

    Die Landesregierung wird aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass insbesondere Schweinefleisch auch weiterhin im Nahrungsmittelangebot sowohl öffentlicher Kantinen als auch in Kitas und Schulen erhalten bleibt“, heißt es in einem Antrag der CDU-Fraktion im Kieler Landtag zur nächsten Plenarsitzung.

    Was macht der keative Schreiberling daraus?

    Die CDU in Schleswig-Holstein fordert eine Schweinefleischpflicht für öffentliche Kantinen, vor allem für Kitas und Schulen.

    Es ist eine Ansage gegen Vegetarier, Muslime, vielleicht Minderheiten schlechthin.

    Der Rassismusvorwurf darf natürlich nicht ausbleiben, und wenn zitiert der kreative Meisner als seine Lieblingszeugen für seine eigene Sichtweise?

    Richtig, die von ihm so geliebten Volker „Ich zeig Euch alle an“ Beck und Ralf „Pöbeln kann ich“ Stegner.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/schleswig-holstein-cdu-will-schweinefleischpflicht-und-erntet-spott/13035890.html

    • devon permalink

      Da wurde wohl dem Tagsspiegel die Hetze von MM offenbar zu viel, wurde doch die Art seiner „kreativen“ Schreibe durchgehend im Forum zerrissen.
      Nun wurden nicht nur die Überschrift, auch die Einleitung und seine plumpe Rassismusunterstellung entsorgt.

      http://www.tagesspiegel.de/politik/cdu-in-schleswig-holstein-kein-schwein-gehabt/13035890.html

      Hat doch auch der doppelwählende Giovanni mit seiner epochalen Dresdner- Rede den Einzug ins Käseblatt gefunden, die Danisch (ich berichtete) so wunderbar auseinandergenommen hat.

      http://www.tagesspiegel.de/politik/dresdner-rede-von-zeit-chefredakteur-giovanni-di-lorenzo-unser-ruf-steht-auf-dem-spiel/13035690.html

      • Burgunder permalink

        Zur „Dresdner Rede“ (Welche Anmaßung, einer schlußendlich platten Verlautbarung durch eine selbstlancierte Bezeichnung eine historische Dimension geben zu wollen) zwei Bemerkungen:

        Selbst unter den freigeschalteten Kommentaren (bei ZON) war noch soviel Kritisches, daß es bezüglich des Zeit-Publikums wenigstens für Teile Hoffnung gibt. Einige haben den Stronzo so richtig nackig gemacht, um im Bilde zu bleiben.
        Wenn es der Meister der vielen Phrasen und des gefälligen Wortgeklingels wirklich ernst meinte, könnte er das doch sofort bei seinen Blättern umsetzen. Macht er aber nicht. Warum nicht, das herauszufinden könnte eine herausfordernde journalistische Aufgabe sein. Aber das wäre wieder zuviel verlangt.

      • devon permalink

        Das Käseblatt sah sich veranlaßt, die hetzenden Zeilen eines Matthias Meisner zu entschärfen.

        Nun zeigt sich aber die ganze Heuchelei, die ganze Verlogenheit dieses Schreiberlings, der jetzt auf Twitter auf einen Artikel verweist, der die ganze Hetze auf den Punkt bringt.
        Erst hetzen, dann kleinlaut den Rückzug antreten und sich dann als großer Aufklärer vortäuschen, der mit dem Kommentar beim Spiegel völlig einverstanden zeigt.

        Lobo bringt es nahezu auf den Punkt

        An der #Schweinefleischpflicht konnte man erkennen, dass nicht nur die rechtspopulistischen Horden anfällig sind für diese Art von Verkürzung, sondern auch diejenigen, die sich ihnen entgegenstellen. Dass die einen von Hass getrieben sind und die anderen vom Wunsch, den Hass aufzuhalten, lässt Letztere aus edleren Motiven handeln, aber ändert nichts an der Falschheit der verbreiteten Information. Und nichts an der häufig fatalen Wirkung des immer machtvolleren Instruments der Debattenverkürzung auf einzelne Stichworte.

        Lügenpresse ist ein bitteres Schimpfwort, ich halte es für substanziell falsch – aber wer Anzeichen dafür sucht, dass Medien mit Zuspitzungen, Vereinfachungen und sogar Falschdarstellungen arbeiten, der wird verstörend schnell fündig. Und zwar genau dort, wo sich redaktionelle und soziale Medien überschneiden und zu allem Überfluss auf die Politik wirken.

        http://www.spiegel.de/netzwelt/web/schweinefleischpflicht-gefaehrliche-verkuerzung-kolumne-a-1080250.html

        Ob sich Meisner in den Zeilen wiedererkannt hat?

  4. devon permalink

    Wr sollten nicht so streng sein, gilt doch der KanzlerInnen- Hörigkeitsjournalismus des Tagesspiegels dem aufrechten Krampf gegen Rechts, stehen doch Meisner und Jansen Gewehr bei Fuß.

    Nach „Nie wieder Deutschland, Deutschland verrecke“ von Roth, „Bomber Harris, do it again“ von den Piraten und „We love Volkstod“ von den Linken (https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/rot-rot-verteidigt-we-love-volkstod-parole/) nun der dicke Gabriel schon im Jahr 1994.

    Man beachte das Runen- S im Wort Deutschland.

    Bei Gabriel heißt ja auch das deutsche Volk neuerdings „Diejenigen, die schon lange hier leben“, nicht das etwa jemand auf die Idee kommen könnte wir wären das Volk.

    http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/gabriel-kein-volk-aber-renten/

    Da muß aber dringend der Amtseid von der Merkellin und ihrer Minister geändert werden, da steht doch ernsthaft “ zum Wohle des deutschen Volkes“.

    Nationaler Dreck und so widerlich völkisch, Volkstod ist doch gerade hip.

  5. devon permalink

    Entweder lässt der Tagesspiegel Details in der Berichterstattung gleich weg oder aber er berichtet erst gar nicht weiter.
    Zuletzt beim sog. Handgrantenanschlag in Villingen (hatte hier bereits die neueste Entwicklung hinsichtlich der Sicherheitsdienste berichtet), erschien kein weiterer Artikel.

    Bei letzten Anschlag in Paris reichte es auch nur zu einer Agenturmeldung, ganze 3 Kommentare wurden zugelassen.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/paris-erschossener-terrorverdaechtiger-hatte-deutsche-sim-karte/12807200.html

    Nun hatte der Attentäter nicht nur eine deutsche Sim- Karte und sechs Identitäten in Deutschland (darüber wurde schon gar nicht mehr berichtet), er hatte in Europa 20 Identitäten, wurde mehrfach ausgewiesen und schmierte zuletzt in einem deutschen Asylantenheim das Zeichen des IS an seine Zimmerwand.
    Für die familie ist natürlich der Wetsen schuld, die Schwester will den Bruder rächen.
    Wer hätte das gedacht?

    http://www.spiegel.tv/filme/asylbewerber-terrorist-paris/

  6. der nun wieder permalink

    Mein Herz wird nicht weich, wenn ich die wütenden mit Eisenstangen bewaffneten Horden junger Männer da anstürmen sehe! Wenn die erstmal durchgewunken oder sich durchgeprügelt vor Bayern stehen …

    Wann ist endlich Schluß mit lustig?

  7. der nun wieder permalink

    Na ja, wer liest schon noch den Tagesspiegel? Das sind doch mehrheitlich Leute, die des Lügels Pseudojournalismus lieben und sich im Wohlegühl des linken Gutemnschentums sonnen sowie unbelehrbar und unbeirrt das auch lesen, womit der linke Lügel seine Claqueure bauchpinselt. In so einem Wolkenkuckucksheim wird man sich och ganz wohl fühlen und möchte nicht genehme Wahrheiten gar nicht lesen. Borniertheit, Sturheit und antidemokratische Gesinnung tun ihr Übriges. Na ja, bei einigen ist es hakt auch der Suff und der Stoff, aus dem die Träume sind. Denken wir nur an das moggeles Gewaltphantasien.

    Eine andere Berliner Zeitung ist jedoch ebenso rassistisch, denn die auch die Morgenpost schreibt:

    Moskau. Die Frau war schwarz gekleidet, sie schwenkte den abgeschlagenen Kopf eines kleinen Mädchens und rief „Allah Akbar“. Gestern hat ein albtraumhaftes Verbrechen Moskau erschüttert. Dutzende Passanten vor der U-Bahn-Station Okjabrskoje Polje erlebten mit, wie die Mörderin das Haupt ihres Opfers aus einer roten Plastiktasche zog, es in die Höhe hielt und damit langsam hin und her ging. Menschen, die sich ihr näherten, drohte die Frau nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax, sie werde sich in die Luft jagen. Wie ein Augenzeuge der Internetzeitung gazeta.ru sagte, umstellten Polizisten sie und überwältigten sie nach etwa zehn Minuten.

    Mich allein wundert, warum die Moskauer Polizei zehn Minuten brauchte. Dass die Frau offensichtlich total durchgeknallt ist, würde ich hier nur wegen des barmherzigen Ausrufes nicht unbedingt als islamischen Amoklauf bezeichnen.

    Demnach rief sie auf Russisch mit Akzent: „Seht, ich bin eine Selbstmordattentäterin“, und: „Ich hasse die Demokratie.“

    http://www.morgenpost.de/vermischtes/article207103355/Frau-mit-abgetrenntem-Kinderkopf-in-Moskau-festgenommen.html

    Kann man machen. In Russland ist das jedoch albern, Demokratie ist dort eh nicht angesagt (außer man fragt Schröder).

    • der nun wieder permalink

      … leider wird auch für Deutschland zunehmend gelten:

      In DEUTSCHLAND ist das jedoch albern, Demokratie ist dort eh nicht angesagt (außer man fragt MERKEL).

    • almansour permalink

      Ich zum Beispiel lese den Tagesspiegel noch, da ich Zeitungen nicht lese, um meine Weltsicht bestätigt zu bekommen, sondern meine mediale Umwelt kritisch zu reflektieren. Es würde auch dieser ganze Blog wenig Sinn haben, wenn nicht der eine oder andere auch mal den Tagesspiegel lesen würden. Know your enemy!
      Man sollte auch in heutiger Zeit leben und nicht die eigenen Komplexe von Anno dunnemals wie zähen Brotteig rühren.
      Hier noch ein paar pragmatische Dinge: Auch der Tagesspiegel ist immer gleich dabei, die „Allah’u akbar“-Schreienden für verrückt zu erklären. Die Moslemin in Moskau, angetan im schwarzen Hiqab jedenfalls hat ihre Tat systematisch vorbereitet und alle Attribute verwendet, die zigtausende Islamkrieger ebenfalls verwenden. Das ist keine individuelle Verrücktheit, sondern ein kollektives Irresein – übrigens im Tagesspiegel ist dieses Irresein übrigens gedeckt, indem dieser verschweigt, in welchem Kontext und mit welchem Motiv diese Frau ihren Mord begangen hat.
      Wenn Sie nun erwarten, dass sich Moskauer Polizisten blindwütig auf eine stürzen, die möglicherweise einen Sprengstoffgürtel trägt, dann darf ich anmerken: Auch Moskauer Polizisten fühlen sich wenig berufen, für Islamisten das Märtyrerfutter zu machen. Und die haben auch nicht 10 Minuten „gebraucht“, weil ihnen die Szene gefallen hat, sondern weil Schutz der Öffentlichkeit Vorrang hat.

      • der nun wieder permalink

        Is ja jut, verehrter Almansur, ich gucke ja auch gelegentlich in den Lügel, rein wissenschaftlich und nach genügend Magenberuhigungsmittel und möglichst vor dem Essen. Im Allgemeinen wenden sich jedoch immer mehr mir Bekannte von der Lügellektüre ab. So war das gemeint.

        Was die Moskauer Polizei betrifft, haben Sie natürlich nicht Unrecht, das meinte ich schon eher sarkastisch. Die deutsche Polizei hätte womöglich etliche Stunden gebraucht. Ich besann mich zudem auf das hier:

        http://www.welt.de/politik/ausland/article110259745/Wie-Russland-den-Tod-von-130-Buergern-verschleiert.html

        • almansour permalink

          Nichts für ungut! Ja, auch der Polizeieinsatz von Beslan ist sicher nicht so abgelaufen, wie geplant. Und vor dem Dilemma zwischen der Ausbreitung tschetschenischen Terrors und einem Gebirgsdiktator wie Kadyrow möchte man keine Nation stehen sehen – und der ist in Putins Partei….

      • Susi Sorglos permalink

        Van Rossum sagte mal zum Thema Medien: „Ich bin ja durch und durch von diesen klassischen Medien geprägt. Aber wenn ich heute den Spiegel lese oder die Tagesthemen anschaue, dann bin ich kein Konsument erster Ordnung mehr, der einfach wissen will, was in der Welt geschieht und glaubt, das in diesen Medien finden zu können, sondern ein Beobachter zweiter Ordnung, den nur noch interessiert, was wollen die uns denn heute zu sehen geben, was sollen wir wie verstehen und was gar nicht erst wissen.“

        Vorsicht, der Link geht zu den Nachdenkseiten 😉
        http://www.nachdenkseiten.de/?p=24698

  8. S.Sorge permalink

    Weglassen und fälschen ist schließlich eingeübt

    Nicht nur der jämmerliche Auftritt der Flüchtlingsmutti gestern im Staatsfernsehen wird verklärt, nein, auch Angriffe von sog. Flüchtlingen auf die mazedonische Grenze, bei der die Grenzer mit Steinen beworfen und Grenzanlagen mit hoher krimineller Energie und sinnloser Zerstörungswut massiv beschädigt wurden, werden noch so dargestellt, als wären die Flüchtlinge die Opfer. Wie können es die Grenzsoldaten auch „wagen“, sich gegen Angriffe auf ihr Land und gegen gewaltsame und darüber hinaus illegale Grenzdurchbrüche zur Wehr zu setzen?

    http://www.tagesspiegel.de/politik/grenze-zu-griechenland-mazedonische-polizei-setzt-traenengas-gegen-fluechtlinge-ein/13029934.html

    Wahrscheinlich ist, dass die sog. Flüchtlinge immer wieder durch Aktivisten, die sich dort unter die Randalierer mischen, aufgehetzt werden. Westliche Medien stehen dabei Gewehr bei Fuß, um möglichst mitleidserregende Bilder (Bilder mit heulenden Kindern etc.) einzufangen. Dabei wird nach allen Regeln der Propaganda gearbeitet, um das Herz der deutschen Zuseher zu erweichen. Widerlich. Allein schon die Berichterstattung der „Tagesschau“ lässt einen schaudern, tendenziöser geht es bald gar nicht mehr. Fehlt nur noch ein „Kommentar“ von Frau Reschke.
    Naja, zumindest ist es an der mazedonischen Grenze gelungen, dem gewaltsamen Mob Grenzen (im buchstäblichen Sinne) aufzuzeigen. Es ist mithin nur den Bemühungen der osteuropäischen Staaten, und nicht etwa Merkels Scheinbemühungen, zu verdanken, dass gegenwärtig nicht mehr so viele Scheinflüchtlinge in unser Land strömen.
    Wer sich in der Flüchtlingskrise allerdings auf Merkel und ihre Brüsseler Spießgesellen verlässt, der wird wohl bald sein blaues Wunder erleben. Aber Merkel muss die Folgen ihrer dreisten Basta-Politik ja auch nicht ausbaden…

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