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Eine Krankenschwester, Juchtenkäfer und blonde Töchter

by - Februar 18, 2016

Was haben eine Krankenschwester und ein Juchtenkäfer gemeinsam? Stellt man sie nebeneinander, dann fällt die Antwort nicht schwer: Nichts. Auch ihr Leben ist recht unterschiedlich, wenn auch nicht ganz unähnlich. Der Juchtenkäfer lebt unauffällig in Baumhöhlen, die Krankenschwester in einer Wohnung. Juchtenkäfer säen nicht und fressen doch, die Krankenschwester ernährt sich durch Schichtdienst von ihrer Hände Arbeit, pflegt Kranke, zahlt Steuern und, hier sind wieder Ähnlichkeiten vorhanden, sorgte wie der Juchtenkäfer auch für den Fortbestand der Art.

Bei aller Unterschiedlichkeit verbindet beide doch ein gemeinsames Schicksal. Der Juchtenkäfer und die Krankenschwester sollen aus ihren Unterkünften verschwinden und Platz machen für die zumeist gläubigen Invasoren, die zu Hunderttausenden ins rassistische Deutschland strömen. Von ihnen sollen 350.000 bis Jahresende abgeschoben werden, fordert Bayerns Finanzminister Söder. Vergeblich? Allein in Berlin sollen Container für 15.000 Flüchtlinge noch in diesem Jahr zur Verfügung gestellt werden.

Heckeshorn-Bewohner sollen raus – „für mich der Horror“, titelt der Tagesspiegel am 17.2.2016. Ein Schwesternwohnheim in Heckeshorn, hier wohnt die Krankenschwester seit 25 Jahren. Kaum vorstellbar, dass dort noch jemand wohnt, schreibt der Tagesspiegel, denn der Berliner Senat hat das gesamte Areal verkommen lassen. Jetzt, wo Hunderttausende zumeist Gläubige, auch Fachkräfte oder Flüchtlinge genannt, Deutschland erobern, soll saniert werden, dass die Schwarte knackt. Von der Berliner Immobilien Management GmbH, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft des Landes Berlin, erhielt die Krankenschwester einen Brief, in dem diese Sätze standen:

„Wie Sie sicher durch die öffentliche Berichterstattung schon erfahren haben“, liest sie vor, „sollen die leer stehenden Wohnungen nach der Instandsetzung Flüchtlingsfamilien zur Verfügung gestellt werden. Die Planung sieht vor, dass die Baumaßnahmen frühestens Mitte 2016 beginnen sollen.“

Aufschub wird es wohl nicht geben, denn die Krankenschwester ist eine Krankenschwester und kein schutzbedürftiger Juchtenkäfer. Frau I. ist Ende Fünfzig und sie hätte hier auch ihren Lebensabend verbracht, trotz aller Mängel, schreibt der Tagesspiegel. Und:

Eigentlich wollten Anneliese und Lea bald eine Mehrgenerationenwohnung suchen, hier auf dem Gelände, um die kleine Enkelin gemeinsam betreuen zu können. Schließlich arbeiten beide im Schichtdienst. Ohne Oma laufe nichts, sagt die alleinerziehende Lea I. „Wir sind gemeinsam gut organisiert. Aber das funktioniert nur, weil wir so nah beieinander wohnen.“

Wie oben schon gesagt, die Krankenschwester ist kein Juchtenkäfer, der so hätte argumentieren können. Aus der Dreizimmerwohnung soll sie in eine Einzimmerwohnung umziehen, heißt es vage aus der Verwaltung. Möglicherweise sollen auch drei Einzimmerwohnungen zusammengelegt werden. Am Telefon habe die Verwaltung Lea I. gesagt, dass ihre Mutter nach den Sanierungsmaßnahmen nicht mehr in ihre Wohnung zurück könne. Unter den Flüchtlinge Genannten will die Krankenschwester nicht leben. Rassistische Stimmungsmache sei, was der Tagesspiegel hier mit dem Artikel mache, meint User Niedermeier am 17.2.2016 um 11:09 Uhr.

Was nun genau passieren wird, weiß die Krankenschwester nicht. Nach den Erfahrungen mit dem Oranienplatz, der besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule und mit der Goldgräberstimmung des Berliner Ablegers der Flüchtlingsindustrie, sieht es wohl nicht gut aus für die Krankenschwester.

Ach wäre sie doch ein Juchtenkäfer, oder wenigstens an seiner Stelle. Juchtenkäfer gefährdet Flüchtlingsunterkunft, schreibt tageblatt.de am 15.2.2016. Boris Palmer, der grüne Oberbürgermeister von Tübingen, der in einem Spiegelinterview die unkontrollierte Einwanderung beendet sehen will, greift in die Trickkiste seiner grünen „Mischpoke“:

An drei Standorten sollen bis zum Herbst Flüchtlingsunterkünfte gebaut werden: hinter der Reithalle auf Waldhäuser Ost, auf dem ehemaligen Sidler-Areal (dort baut die GWG) – sowie an der Europastraße neben den Obdachlosenbaracken. Dort habe man aber festgestellt, dass an drei morschen Bäumen der Juchtenkäfer siedle. „Wenn wir es nicht schaffen, das Wohnheim um die Bäume rumzubauen, ist das Projekt zwei Jahre erledigt“, sagt Palmer in einem am Samstag veröffentlichten Interview im „Spiegel“.

Im Land des Ex-Kommunisten Winfried Kretschmann und seiner grünen Mischpoke wird der Juchtenkäfer wohl siegen. Denn ein Juchtenkäfer ist schließlich keine deutsche Kartoffel_In.

Was hat das Ganze nun mit blonden Töchtern zu tun? Nach den schweren, hundertfachen, sexuellen Übergriffen von Gläubigen zu Silvester, wissen nun auch grüne Professoren, dass ihre blonden Töchter ins Beuteschema von Gläubigen passen. Im Land der Ungläubigen wird islamische Gewalt noch nicht durch öffentliche und nicht öffentliche Auspeitschungen und Steinigungen unbotmäßiger Frauen kanalisiert, wie die bräsige Lamya Kaddor, die Ziege, die zur Gärtnerin wurde, uns vor einiger Zeit aufgeklärt hat:

Klar kennt der Islam die Gewalt“, doch kanalisiere und reglementiere er sie „wie keine andere Religion, da gibt es nämlich Vorschriften, wann man Leute umbringen darf“, das könne nicht einfach „wahllos“ geschehen.

Im Land der Ungläubigen laufen Schlampen noch wie Schlampen herum, unverpackt. In den Ländern der Gläubigen würde kanalisierte Gewalt gegen sie angewendet werden. Im Land der Ungläubigen müssen Gläubige noch zu unkanalisierter Gewalt greifen, wenn auch schon durch das höchste deutsche Gericht ein Schritt in die richtige gläubige Richtung *) gemacht wurde. Noch ist es erst ein Schritt, das wissen die grünen Professoren (neckar-chronik.de vom 15.2.2016):

Die Akzeptanz gegenüber Flüchtlingsunterbringung schwinde auch in Tübingen. Seit den Übergriffen in Köln kämen selbst grüne Professoren zu ihm und sorgten sich, ob ihre blonden Töchter noch sicher seien, „wenn 60 arabische Männer in 200 Meter Entfernung wohnen“.

Vielleicht sollten die Herren die Initiative ergreifen und ihre Töchter so verpacken, wie es unter Punkt IV. 9. des Urteils des Bundesverfassungsgerichts steht?

___________________________

*) In Deutschland hat die Religionsbehörde des Führers aller Türken mittels Bundesverfassungsgericht deutlich gemacht, was eine sittsame Frau ausmacht, wenn sie nicht nach den Regeln des Korans verprügelt werden will:

Punkt IV. 9. des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum Kopftuch:

Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) hat folgende theologische Bewertung ihres Obersten Religionsrates mitgeteilt: Muslimische Frauen müssten ab Eintritt der Pubertät in Gegenwart von Männern, mit denen sie nicht verwandt seien und die zu ehelichen ihnen religionsrechtlich erlaubt sei, ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien. Der Kopf gelte dabei als bedeckt, wenn Haare und Hals vollständig bedeckt seien. Dies sei ein nach den Hauptquellen der Rechtsfindung im Islam (Koran, Sunna, Gelehrtenkonsens und allgemeiner Übereinkunft der Gemeinden) bestimmtes religiöses Gebot definitiver Qualität.

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6 Kommentare
  1. Paul permalink

    Piraten scheitern mit Wahlalter-Vorstoß

    Die Berliner Piratenfraktion ist mit einem Vorstoß gescheitert, das Wahlalter in der Stadt abzuschaffen. Sie wollte die Altersbeschränkung in mehreren Schritten bis auf sieben Jahre
    absenken und dann ganz außer Kraft setzen. Dadurch erhoffe sie sich ein stärkeres Interesse junger Menschen an der Demokratie und dass Parteien junge Leute in der Politikgestaltung ernster nehmen, sagte der Abgeordnete der Fraktion, Lauer, am Donnerstag.

    Die anderen Fraktionen lehnten die Initiative ab. Ein Wahlrecht ab Geburt sei Unsinn, hieß es von der SPD.

    Das Wahlrecht könnte man noch erweitern, in dem jeder Mann der Eier hat, zusätzliche Stimmen erhält. Da sieht es aber düster aus mit unseren Softis in Politik, Justiz, Gutmenschengruppen.

    In der Anfangszeit der „Piraten“ gab es noch vernünftige Vorschläge (keine Generalüberwachung der Bevölkerung). In der Zwischenzeit wurden die „Piraten“ gekapert und es geht Abwärts Richtung Meeresboden.

  2. Columbo permalink

    Just am Donnerstag vereinbarten Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Österreich jedoch, die Praxis organisiert fortzusetzen. Dabei soll an der griechisch-mazedonischen Grenze ein Registrierungszentrum entstehen, um die Flüchtlinge direkt nach Österreich und von dort nach Deutschland zu bringen.

    Das ist doch wohl ein schlechter Scherz, oder?

  3. Paul permalink

    Des Deutschen größter Feind ist der Deutsche. Die „Flüchtlinge“ sind das Mittel zum Zweck. Umschichtung von Steuergeldern von und unten nach oben und eine Vermischung von inkompatiblen Kulturen die zu Reibereien führt. So beschäftigt man die Massen von Menschen, die dann keine Zeit und Gedanken haben über die Ursachen. Das hat weniger mit IQ zu tun. Viele Gutmenschen mit hohem IQ sind unfähig um die Ecke zu denken.

    Kurz vor den Wahlen heucheln die Brandstifter und geben sich als Feuerwehrmanner/frau aus. Der vergessliche Wähler ist beeindruckt und wählt die Brandstifter im Feuerwehrkostüm von neuem. So war es in der Vergangenheit. Am 13.03.16 gibt es drei Landtagswahlen. Bin sehr gespannt.

    • Der nun wieder permalink

      Die Spannung steigt auch bei mir. Immerhin handelt es sich um außerparlamentarische Opposition, die in die Parlamente kommt und ich hoffe sehr, dass sie durch kompetente und intelligente Köpfe geprägt ist und nicht von dilettantischen Parteipostenjägern.

      Bisher konnte ich davon bisher noch nicht wirklich überzeugt werden.

      Sollte tatsächlich die AfD in die Länderparlamente kommen ist zunächst mal noch gar nichts gewonnen. Erst deren seriöse, sachliche und kompetente Profilierung wird zeigen, ob in Deutschland ein Politikwechsel erfolgt, der endlich die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr als !Pack“ bezeichnet und sie auch nicht so behandelt.

      Ich bin da sehr skeptisch.

      • derda permalink

        Wieviele „U-Boote“ schwimmen bei der AfD mit?

        Man sollte nie so naiv denke, das die Machthaber von CDU/SPD als auch die Beisitzer von Grüne/Linke freiwillig das Feld räumen werden. Es wird alles unternommen um jede ernst zunehmende Konkurrenz in der Öffentlichkeit lächerlich zu machen. Da kommt die untertänige „Qualitätspresse“ wie gerufen. Trotzdem ist es wichtig andere Parteien zu wählen. Nur so können die Rechtsbrecher vom Sockel gestoßen werden und ihrer Verantwortung zu geführt werden.

  4. almansour permalink

    Beim Juchtenkäfer wird freilich des Wutbürgers Auge feucht, von Tränen und vom Tränengas, denn der muntere Krabbler wohnt, schüchtern braun, auch dort, wo böse Menschen einen Hauptbahnhof bauen wollen.
    Die Grünen, schon immer nahe am Braunen gebaut, sind natürlich nicht bar des egoistischen Exzesses, im Gegenteil, nur pflegen Sie das Gemütchen üblicherweise mit einer ducken, schmierigen Schicht Gutmenschentum zu überquarken.
    Wenn sie aber das klein Häuslein bedroht sehen oder einen ihrer Posten bezahlter Gesinnungstöffelei, dann drehen sie auf wie nichts – vorausgesetzt, sie können dem Aufdrehen wiederum die Weihen einer moralisch durch und durch edelguten, amtlich abgesegneten Gesinnung verleihen. Denn so hat er ja auch funktioniert, der Parteigenosse.

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