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Wird der Lügel zum rassistischen Tagesspiegel?

by - Februar 17, 2016

Am 16.2.2016 veröffentlicht der Tagesspiegel ein Interview mit Demokratieforscher Wolfgang Merkel. Der sagt, „Die Kanzlerin hat die Bürger entmündigt“. Und das sagt er unter anderem auch noch:

Einwanderer aus muslimischen Ländern und Gesellschaften sind in unsere Mehrheitsgesellschaft schlechter zu integrieren als Gruppen, die nicht so stark religiös sind. Zugespitzt kann man sagen: Die Religion ist das Trennende.

Das müssen Sie uns ausführlicher erläutern…, fordert der Tagesspiegel. Und Merkel tut es:

Der Islam ist eine monotheistische Religion, die spätestens nach der Revolution im Iran 1979 mehrere Fundamentalisierungsschübe erfahren hat. Fundamentalisierte monotheistische Religionen tendieren zur Intoleranz. Sie führen nicht zu gesellschaftlicher Integration, sondern Segregation. Nehmen Sie die Zahl der Heiraten außerhalb der eigenen religiösen und ethnischen Gemeinschaft. Bis heute gibt es zwischen muslimischen Einwanderern und Angehörigen von Mehrheitsgesellschaften in Europa nur eine verschwindend geringe Zahl von interreligiösen Heiraten.

Keiner Gesellschaft in Europa ist die Integration von Gläubigen gelungen, sagt er noch. Das ist, wundert sich der Tagesspiegel, doch die Argumentation von Rechtspopulisten. Ob es was nützt, dass die Aussage wissenschaftlich gestützt wird, bleibt offen. Dann fordert Merkel noch mehr Investitionen in Bildung, also mehr Geld. Warum etwas klappen soll, was mit einem einst funktionierenden Bildungssystem in Deutschland Jahrzehnte nicht geklappt hat und in ganz Europa gescheitert ist, verrät er nicht.

Einerlei, ein solches Interview im Tagesspiegel überrascht. Überrascht ist auch Nicolaus Fest auf seinem gleichnamigen Blog:

Im Sommer 2014 veröffentlichte ich in der BILD am SONNTAG einen Kommentar, der einige Wellen schlug, weil er mit folgenden Sätzen endete: Ist Religion ein Integrationshindernis? Mein Eindruck: nicht immer. Aber beim Islam wohl ja. Das sollte man bei Asyl und Zuwanderung ausdrücklich berücksichtigen!

Viele regten sich auf, fanden diese Folgerung rassistisch, volksverhetzend, willkommensunkulturig, was auch immer. Mit scharfer Kritik tat sich besonders der Berliner Tagesspiegel hervor. Nun druckte eben jener Tagesspiegel am Sonntag ein lesenswertes Interview mit dem Demokratieforscher Wolfgang Merkel, worin dieser sagt: „Der Islam ist eine monotheistische Religion, die spätestens nach der Revolution im Iran 1979 mehrere Fundamentalisierungsschübe erfahren hat. Fundamentalisierte monotheistische Religionen tendieren zur Intoleranz. Sie führen nicht zu gesellschaftlichen Integration, sondern Segregation.“ Sollte der Tagesspiegel tatsächlich derart ‚rassistischen’ Äußerungen, die den Islam als Integrationshindernis beschreiben, ein Forum bieten?

Nicolaus Fest wurde einer größeren Öffentlichkeit bekannt, weil er das Folgende in der Bild-Zeitung, die er daraufhin “auf eigenen Wunsch” verließ, geschrieben hatte:

Ich bin ein religionsfreundlicher Atheist. Ich glaube an keinen Gott, aber Christentum, Judentum oder Buddhismus stören mich auch nicht.

Nur der Islam stört mich immer mehr. Mich stört die weit überproportionale Kriminalität von Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund. Mich stört die totschlagbereite Verachtung des Islam für Frauen und Homosexuelle.

Mich stören Zwangsheiraten, „Friedensrichter“, „Ehrenmorde“.

Und antisemitische Pogrome stören mich mehr, als halbwegs zivilisierte Worte hergeben.

Nun frage ich mich: Ist Religion ein Integrationshindernis? Mein Eindruck: nicht immer. Aber beim Islam wohl ja. Das sollte man bei Asyl und Zuwanderung ausdrücklich berücksichtigen!

Ich brauche keinen importierten Rassismus, und wofür der Islam sonst noch steht, brauche ich auch nicht.

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8 Kommentare
  1. Bärliner permalink

    Der Pseudojournalist Jansen beim „Lügel“ ist Thema auch bei diesem Blog

    https://killerbeesagt.wordpress.com/2016/02/17/willkuer-vor-gericht-1/

    • Paul permalink

      Prozesstage + X. Gab es jemals einen so langen Prozess?

      Wie ich im Forum des „Lügel“ lese, findet dort wiedermal der Journalismus statt. Denkste.
      Heute Vormittag las ich noch kritische Meinungen und jetzt sind sie weg. Es ging darum, dass die DNA Proben nicht zu dem mutmaßlichen Täter Böhnhardt passten. Das hatte Jansen unterschlagen.

      Leider muß man bei diesem Schmierenblatt immer schnell ein Bildschirmfoto machen bevor sie wieder zensieren.

      Wird das nicht langsam lächerlich was der Jansen dort auftischt?

      Er schreibt:

      Der Bankräuber war mutmaßlich Uwe Böhnhardt.

      Es gibt also keine Beweise!!!

      Nein, einige sind immer noch felsenfest davon überzeugt von der offiziellen Version.

      Hier gibt es Fakten die Jansen und die ganze „Lügenpresse“ sehr stören:

      http://friedensblick.de/19333/medien-propagieren-uwe-boehnhardt-als-bankraeuber/

    • Paul permalink

      Hier heult auch eine Pseudojournalistin (eher Spionin der S“Antifa“) der „Welt“, dass die AfD von ihrem Hausrecht Gebrauch macht:

      AfD verweist Journalistin Andrea Röpke des Saales

      Die Journalistin und Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke ist am Samstag bei einem AfD-Landesparteitag in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) von der Berichterstattung ausgeschlossen worden. Das beschloss die große Mehrheit der Delegierten auf Antrag eines Parteimitglieds. Dieses hatte Röpke vorgeworfen, im Saal AfD-Mitglieder zu fotografieren und die Bilder später auf Internetseiten linker Antifa-Gruppen stellen zu wollen. Sicherheitsleute geleiteten Röpke hinaus. Die 50-Jährige hatte zuletzt im Auftrag der Schweriner SPD-Landtagsfraktion ein Buch über die rechtsextreme Szene in Mecklenburg-Vorpommern vorgelegt und war 2015 für ihre Arbeit vom Zentralrat der Juden in Deutschland mit dem Paul-Spiegel-Preis ausgezeichnet worden.

      „Welt“ vom 20.02.2016

    • almansour permalink

      Ein Türke also (denn ein Araber würde sich Tariq schreiben). Und natürlich sogleich zum Schuldunfähigen erklärt, da er vermutlich zur am Kotti bezirksoffiziell kultivierten Drogenszene gehört. Randgruppenbewirtschaftung.

  2. S.Sorge permalink

    Der arme Mann ist mit diesem Familiennamen in diesen Zeiten ja schon zur Genüge gestraft und das, was er feststellt, ist eigentlich längst bekannt. Nur mit einem Unterschied. Vor Monaten noch hätten ihn die üblichen Verdächtigen wohl mit einem gewissen Paragraphen zur Verhinderung der freien Meinungsäußerung, nämlich dem Paragraphen 130 StGB, abgestraft.

    Ob es was nützt, dass die Aussage wissenschaftlich gestützt wird, bleibt offen.

    Natürlich nutzt das nichts. Schon Sarrazins aufschlussreicher Bestseller “ Deutschland schafft sich ab“, von den Diversitätsjüngern als rassistisches Machwerk verunglimpft, zeigte auf anschauliche Weise, was alles schiefgeht, wenn sämtliche Schleusen geöffnet werden und den Gutmenschen vor lauter Humanitätsduselei jedes Maß verloren geht.
    Der Berliner merkt es indes ziemlich deutlich. Was derzeit auf unseren Straßen abgeht, spottet jeder Beschreibung. Es fing mal an mit einer kleinen afrikanischen Abordnung aus München, Asyl-Protestmarsch genannt, und setzte sich in dreisten Forderungen und Besetzungen fort, die von der grünen Bezirksregierung nicht nur geduldet, sondern auch noch gefördert wurden und endete mit rechtsfreien Räumen, in denen exzessive Gewalt und Drogenhandel grassiert. Wo das letztendlich alles mal enden soll, weiß freilich niemand.
    Auch ich hatte letzte Woche wieder das Vergnügen, mich von den Vorzügen unkontrollierter Einwanderung zu überzeugen. In meine Stammschwimmhalle wurden nämlich busweise „traumatisierte Ärzte und Ingenieure“ zum Duschen gekarrt. Den Schränken in den Umkleidekabinen, wo diese Herrrschaften ihre ungewaschenen Klamotten zwischenlagerten, entströmte ein kaum zu beschreibender Geruch, so als hätte jemand einen Eimer Jauche darin entleert. Von den Erregern, die im feucht-warmen Klima der Umkleidekabinen danach u. U. in den Spinden festsitzen ganz zu schweigen. Wohl dem, der dort als Badegast anschließend seine Sachen hineinpacken muss. Dass die Refugees keinen Eintritt zahlen mussten, versteht sich dabei fast von selbst. Dafür treten neue Probleme auf: Diebstähle, Missachtung einfachster Baderegeln, Verunreinigung des Wassers, sexuelle Belästigung weiblicher Badegäste, mangelnde Hygiene etc. Die vielen Hinweisschilder, die dort vor kurzem offenbar extra für die Neuankömmlinge angebracht wurden, zeigen die „Kulturbereicherung“ deutlich auf und sprechen wahre Bände.
    Als ich mich beim Hinausgehen am Schalter erkundigen bzw. beschweren wollte, erntete ich nur ein müdes Schulterzucken des Mitarbeiters der Bäderbetriebe (offenbar war ich nicht der erste). „Man könne dagegen leider auch nichts machen und es stünde mir frei, mich telefonisch bei den Bäderbetrieben zu beschweren.“

    • Susan.B permalink

      Ich habe ähnliches beobachtet. In der Umkleidekabine zur Sporthalle und Hallenbad wurden die Umkleideschränke massenweise entweder aufgebogen um an den Geldbeutel zu kommen oder aufgebrochen um den 1 Euro Pfand zu stehlen. Diese ganzen Gutmenschen sollte man mit diesem Pack einpferchen und abwarten was passiert.

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